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Vor Kur­zem sah ich mir ein eng­lisch­spra­chi­ges Video an. Da ging es um die Fra­ge, ob es immer nötig ist die Wahr­heit zu ken­nen oder ob es schon von Vor­teil ist zu ver­mu­ten etwas sei wahr und sich ent­spre­chend zu ver­hal­ten. Weil man dann bes­ser dran sei, als wenn man dar­auf war­tet die Wahr­heit zu ken­nen und dann erst zu han­deln.

Der Kern­satz lau­te­te:
" ..The­se are ide­as that aren't true in a fac­tu­al sen­se - but they are true enough, that if you behave as if they were true, you come out ahead of whe­re you would be if you beha­ved accord­ing to the fact they were not true.. "

Über­set­zung:
Dies sind Ideen, die im eigent­li­chen Sin­ne nicht wahr sind - aber sie sind wahr genug, dass Sie, wenn Sie sich so ver­hal­ten, als ob sie wahr wären, dem vor­aus sind, wo Sie wären, wenn Sie sich ent­spre­chend der Tat­sa­che ver­hal­ten wür­den, dass sie nicht wahr sind.

Die Fol­ge­rung ist dem­nach:
Es ist bes­ser gleich und mit weni­ger Gewiß­heit etwas anzu­packen als zuzu­war­ten bis alle Infor­ma­tio­nen vor­lie­gen.

Nun ist klar, war­um wir zwar eine der füh­ren­den Natio­nen auf dem Pla­ne­ten sind, es aber hier­zu­lan­de immer etwas län­ger dau­ert bis Din­ge erle­digt wer­den. Ent­lang die­ses Pro­zes­ses wird viel Enga­ge­ment zer­stört, weil die Initia­ti­ve tat­kräf­ti­ger Mit­ar­bei­ter immer wie­der gebremst und so all­mäh­lich abge­flacht wird.