Militäramtlich bestätigt:
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*update* [21./22.05.2021; 14:59h]

Die renom­mier­te New York Times schreibt:

Zitat:

Then again, the dif­fe­rence may lie in the fact that Ame­ri­ca is a more reli­gious socie­ty than ours. Klein makes a fasci­na­ting point in which he con­trasts his own mate­ria­list world­view with that held by the majo­ri­ty of man­kind throughout histo­ry, which is that we share “the cos­mos with other bein­gs — gods, spi­rits, angels, ghosts, ance­stors.” The idea of a “crow­ded uni­ver­se whe­re other intel­li­gen­ces are inte­re­sted in our comings and goings” is not, um, ali­en to peop­le of faith.

   
 

Über­set­zun­gen:
Die der­zeit merk­wür­dig­ste Neben­hand­lung in den Nach­rich­ten ist das Ein­ge­ständ­nis auf höch­ster Ebe­ne der US-Regie­rung, dass die Mili­tär­dien­ste Bil­der, Daten und Zeug­nis­se gesam­melt haben, in denen Flug­ob­jek­te auf­ge­zeich­net sind, die sie nicht erklä­ren kön­nen, dass sie die­se Phä­no­me­ne ernst­haft unter­su­chen und dass sie in den kom­men­den Mona­ten zumin­dest eini­ge ihrer Ergeb­nis­se der Öffent­lich­keit bekannt­ma­chen werden.

Ande­rer­seits kann der Unter­schied in der Tat­sa­che lie­gen, dass Ame­ri­ka eine umfas­sen­der reli­giö­se Gesell­schaft hat als unse­re. Klein trägt ein fas­zi­nie­ren­des Argu­ment vor, in dem er sei­ne eige­ne mate­ria­li­sti­sche Welt­an­schau­ung mit der der Mehr­heit der Mensch­heit im Lau­fe der Geschich­te kon­tra­stiert. Näm­lich, dass wir „den Kos­mos mit ande­ren Wesen tei­len - Göt­tern, See­len, Engeln, Gei­stern, Vor­fah­ren“.
Die Idee eines „über­füll­ten Uni­ver­sums, in dem ande­re Intel­li­gen­zen an unse­rem Kom­men und Gehen inter­es­siert sind“, ist Men­schen die glau­ben nicht fremd. 

[Quel­le]

*update* golem [21. Mai 2021, 14:59 Uhr / vice 22. Mai 2021]:
Ufo-Sich­tun­gen:

1. Oba­ma und die Unbe­kann­ten Flugobjekte
2. 
Mehr → https://medium.com/vice/search?q=Aliens

Er ist kein Spin­ner und hat kei­ne erkenn­ba­re Agen­da in Sachen Aliens:
Dass Barack Oba­ma Ufo-Sich­tun­gen bestä­tigt, ist etwas Besonderes. 

 

 

Kommentare

  1. Irgend­wie den­ke ich mir bei sol­chen Mel­dun­gen, dass man von Sei­ten des US-Mili­tärs (und ande­ren Staats­ein­rich­tun­gen) sol­che Mel­dun­gen gezielt streut, damit auch die UFO-Freaks wie­der was zum Dran-glau­ben haben, und kei­ner die Fra­ge mehr danach stellt, wel­che tech­no­lo­gi­schen Erzeug­nis­se der­zeit vom Mili­tär kon­stru­iert und erprobt werden.

    So wie es auch schon mit Ros­well war, dass es ein Glücks­fall war, dass die Leu­te dach­ten, Außer­ir­di­sche sei­en unter­wegs, dabei haben die nur Nazi­deutsch­lands Kon­struk­ti­ons­plä­ne für ein moder­nes Über­schall­kampf­flug­zeug ausprobiert.

    Wenn man näm­lich weiß, dass aktu­ell sol­che Über­schall­jä­ger im Fokus des Inter­es­ses lie­gen, die inner­halb von 2 Stun­den jeden Ort auf der Erde errei­chen kön­nen, dann bekom­men sol­che "UFOs" näm­lich eine ganz welt­li­che Erklä­rung. (Flug­zeu­ge mit dem Anfor­de­rungs­pro­fil an maschi­nel­ler Lei­stung brau­chen näm­lich eine Form der Aero­dy­na­mik, sodass man sie tat­säch­lich kaum noch für ein men­schen­ge­mach­tes Flug­zeug hal­ten würde.)

    1. Es wäre nicht ver­wun­der­lich, wenn sol­che Täu­schungs­ma­nö­ver ablie­fen - die Infor­ma­ti­ons­po­li­tik der USA ist stets auf größt­mög­li­chen Eigen­nutz abge­stellt gewe­sen. Des­we­gen habe ich aber trotz­dem noch nie sol­che ver­läss­li­chen Augen­zeu­gen wie Kampf­flie­ger & Crew erlebt. Wenn das 'gespielt' war ist es eine außer­or­dent­li­che schau­spie­le­ri­sche Leistung.
      Stö­rend an der The­se es könn­te ein bewuss­tes streu­en einer fake-Nach­richt sein ist noch die Beschrei­bung des plötz­li­chen Ver­schwin­dens nicht nur aus direk­ter Sicht son­dern eben­so aus dem Radar - die Prä­zi­si­on die­ser moder­nen Gerä­te ist so, dass sie selbst die so-genann­ten 'ste­alth-Bom­ber' nach­wei­sen kön­nen .... und des­we­gen müss­te es ein völ­lig neu­ar­ti­ger Stoff sein aus dem die­se unbe­stimm­ba­ren Luft­fahr­zeu­ge bestehen.

      1. Wenn die Ame­ri­ka­ner gene­rell wesent­lich gläu­bi­ger sind als hier, sähe ich da kei­nen Wider­spruch dazu. Wenn nicht bekannt ist, was man da sieht - und wenn es neue Waf­fen des geg­ne­ri­schen Mili­tär­blocks sind -, kann jeder Sehen­de alles mög­li­che hin­ein­in­ter­pre­tie­ren, was er will.
        Kampf­pi­lo­ten sind letz­lich kei­ne Geheim­dienst­mit­ar­bei­ter, die dar­über infor­miert sind, wel­che Art von High­tech vom Men­schen gebaut wer­den kann oder gera­de ent­wickelt wird.
        Und lei­der ist das sogar bei Ame­ri­ka­nern der Fall, die fach­lich kei­ne schlech­te Aus­bil­dung haben, dass die trotz­dem an allen mög­li­chen Hokus­po­kus glauben...

        Und, nicht zu guter Letzt - gera­de wegen dem Inter­net heut­zu­ta­ge, soll­te man Bil­dern von angeb­lich "komi­schen Din­gen", die irgend­je­mand meint, gefilmt zu haben, sehr misstrauen.
        Wenn es selbst schon Foto-Apps gibt, die das Gesicht von jeman­dem in eines des gegen­tei­li­gen Geschlechts ver­wan­deln kön­nen, ohne dass es nach bil­li­ger Col­la­ge aus­sieht, dann ist da inzwi­schen viel Spiel­raum, was Bild­ma­ni­pu­la­ti­on angeht. - Gera­de auch inter­es­sant, weil inzwi­schen das geschrie­be­ne Wort ja für die Mas­sen unat­trak­tiv gewor­den ist, son­dern viel mit Bil­dern kom­mu­ni­ziert wird.

        1. Es besteht schon ein Unter­schied zu WAS eine Per­son aus­ge­bil­det ist - so wer­den die Pilo­ten und ihre Beglei­ter sicher geschult auf bestimm­te Signa­le zu ach­ten und zu der instru­men­ten­ge­stütz­ten Umge­bungs­ab­ta­stung kommt immer der mensch­li­che Fak­tor hinzu:
          Men­schen sehen Din­ge, die eine Auto­ma­tik mög­li­cher­wei­se gar nicht erken­nen kann weil ihr dazu das Pro­gramm fehlt.

          Man braucht kein Geheim­dienst­ler zu sein um etwas Unbe­kann­tes ein­stu­fen zu kön­nen. Manch­mal ist das sogar ein Hin­der­nis, weil da einen Kate­go­ri­sie­rung statt­fin­det, die für bis­her uner­fass­tes Erschei­nun­gen unzu­rei­chend ist. OK, min­de­stens 'sein könnte'.

          Was die Fäl­schung von Bil­dern und Vide­os angeht hast du sicher recht. Da ist Vie­les so aus­ge­feilt und per­fek­tio­niert, dass es nur sehr schwer ist, das zu bewei­sen. Andererseits:
          Wenn meh­re­re Per­so­nen das Glei­che beob­ach­tet haben und Instru­men­te das eben­so auf­zeich­ne­ten, dazu noch Bild und Vide­os vor­lie­gen, ist das schon ein Rie­sen­auf­wand der Syn­chro­ni­sa­ti­on all die­ser Medi­en - und des­we­gen scheint mir eher wahr­schein­lich, dass es die Tat­sa­chen widerspiegelt. 

          Wie du weißt hal­te ich es ja mit der Plausibilität:
          "Wenn du Hufe hörst den­ke zuerst an Pfer­de und nicht an Zebras!"
          das ist eine auf den ersten Blick nicht ganz kla­re Ansa­ge. Aber wenn man dar­über nach­denkt und Ana­lo­gien durch­spielt kommt meist her­aus, dass Vie­les nicht so spek­ta­ku­lär ist wie man es oft zuerst vermutet.

        2. Ich gehe zumin­dest auf eine gewis­se Basis dabei her­un­ter: Es han­delt sich um Unknown Fly­ing Objects - also flie­gen­de Objek­te, die man nicht ein­schät­zen kann, was sie sind. Die die Beob­ach­ter auch nicht ein­schät­zen kön­nen, was sie genau sind.

          Das ver­heißt dadurch noch nicht, dass da wirk­lich eine Unter­tas­se unter­wegs ist oder dass da glatt Außer­ir­di­sche drin sit­zen müssen.

          Am Ende besteht da trotz­dem erst ein­mal der Fakt, dass es sich dabei nur um ein Objekt han­delt, wel­ches ledig­lich der Beob­ach­ter und kein Sich­ter der Auf­zeich­nun­gen kennt.
          "Nicht ken­nen" ist nicht gleich­be­deu­tend mit siche­rem Wis­sen "das kann nicht der Mensch hervorbringen".

          Wie ich es, fast schon etwas ein­fach, her­un­ter­bre­chen wür­de: Wer sagt einem, dass in sol­chen Objek­ten nicht Men­schen hin­ter dem Steu­er sitzen?
          Was sagt einem denn so fest "das kann nur von ande­ren Lebe­we­sen her­vor­ge­bracht wor­den sein"?
          Gewiss­heit hat da kei­ner; man hat nur immer wie­der diver­se Beob­ach­tun­gen von ver­schie­de­nen Per­so­nen, die alle­samt aber so vage sind, dass auch kein ande­rer genau fest­stel­len kann, was die Leu­te gese­hen haben (und die­je­ni­gen, die kon­kre­te­res mit abso­lu­ter Sicher­heit behaup­ten, haben komi­scher­wei­se eine gan­ze Rei­he ver­schie­de­ner men­ta­ler Pro­ble­me oder betrei­ben irgend­ein Gewer­be, was sich auf die­sen Beob­ach­tun­gen stützt).

          Oder: Wer sagt einem, dass da über­haupt noch ein Lebe­we­sen hin­ter dem Steu­er sitzt?
          Droh­nen­tech­nik ist ja schon lang vom Men­schen erfun­den; wei­te­re For­schung in dem Feld ist sogar gar nicht mal so unwahr­schein­lich, weil man dadurch den Krieg unper­sön­lich machen und zu einem Video­spiel ver­kom­men las­sen kann, damit die Sol­da­ten am Joy­stick hem­mungs­lo­ser und gedan­ken­lo­ser den Abzug der Waf­fen betätigen.
          Zudem, wenn man den Men­schen aus dem Cock­pit 'raus­lässt, erge­ben sich noch mehr Mög­lich­kei­ten, über­mä­ßig schnel­le Über­schall­jets zu ent­wickeln, weil nicht mehr dar­auf Rück­sicht genom­men wer­den muss, dass ein Flug den Pilo­ten nicht umbringt.

          Und im Bereich Über­schall fällt mir defi­ni­tiv das ein, was einst mit der Kon­zep­ti­on der Coil­gun (auch Gauß­ge­wehr) ins Leben geru­fen wur­de und seit etwa der Zeit nach dem 2. Wk bekannt ist.
          (Inzwi­schen hat man in den ver­gan­ge­nen Jah­ren test­wei­se das Bau­prin­zip nur mit zwei Schie­nen als "Rail­gun" an Bord von eini­gen weni­gen gro­ßen Schif­fen aus­pro­biert. - An Bord von Schif­fen des­halb, weil so ein Schiff kann ähn­lich einem Atom-U-Boot sein Kraft­werk auch mit­schlep­pen. Sehr strom­in­ten­siv näm­lich die Sache.)
          Bis heu­te ist die Sache in der For­schung zu Waf­fen- und Antriebs­tech­nik inter­es­sant geblie­ben, weil man damit die bis­he­ri­gen Gren­zen, die einem Brenn­ma­te­ria­li­en wie Treib­stoff oder Zünd­ma­te­ri­al in einer Patro­nen­hül­se set­zen, noch mal um ein viel­fa­ches über­schrei­ten kann.
          Sta­bi­le Appa­ra­tu­ren sind aber nach wie vor nicht dau­er­haft oder gar seri­en­reif realisiert.
          Blei­ben also nach wie vor ein lukra­ti­ves Forschungsobjekt.

          Auch gibt es im Ver­lau­fe der Zeit immer mal wie­der Expe­ri­men­te, die Pan­zer für Nacht­sicht, Radare oder auto­ma­tisch ziel­su­chen­de Geschos­se "unsicht­bar" machen sol­len. Von irgend­wel­chen "Fel­dern" erzeu­gen, die sie für Instru­men­te unkennt­lich machen, bis hin zu spe­zi­el­len Lacken, womit sie legiert wer­den, waren da bis­her schon eini­ge Ver­fah­ren mit dabei.

          Sähe ich umge­kehrt auch umsetz­bar für Flug­zeu­ge oder ande­re Fahrzeuge.

          Es gibt da schon aller­hand, wor­über hier und da über die Jah­re mal was bekannt wird - manch­mal sogar Din­ge, die seit den Nazis oder wenig­stens seit der Zeit des Kal­ten Krie­ges in der Rüstungs­tech­nik bekannt sind.
          Zusam­men­ge­nom­men ergibt sich da ein gro­ßes Poten­zi­al an Din­gen, wel­che selbst von Fach­leu­ten oder Kampf­pi­lo­ten nicht ein­ge­schätzt wer­den kön­nen, wenn ulti­ma­tiv damit kon­fron­tiert, wenn sol­che Din­ge aus der For­schung an neu­en Waf­fen und Tech­ni­ken dem Beob­ach­ter nicht bekannt sind.
          Und dass an sol­chen Din­gen geforscht wird, wird einem gera­de, weil es die Waf­fen des 21sten Jahr­hun­derts sind, kei­ner beson­ders offen mit­tei­len. (Erst recht nicht, wenn sie nicht von dem eige­nen mili­tä­ri­schen Block durch­ge­führt werden.)

        3. Extra-ter­re­stri­sche Her­kunft:
          Zur Fra­ge der Tech­nik und Bewe­gung ist es doch ganz offen­sicht­lich so, dass wir Gren­zen des­sen haben, was als annehm­ba­re, mög­li­che Wer­te ange­se­hen wird. Ich mei­ne damit so etwas wie Beschleu­ni­gung durch Antriebs­tech­nik ohne sicht­ba­re Emis­sio­nen, Belast­bar­keit des (mensch­li­chen) Orga­nis­mus bei die­sen Vor­gän­gen und die Erfas­sung eines Objek­tes ohne zugleich eine Durchdringung/Innendarstellung zu erreichen.

          All das zusam­men ist schon Hin­weis genug auch eine nicht-irdi­sche Her­kunft min­de­stens zu erwä­gen. Es wür­de zugleich bedeu­ten, dass unse­re Vor­stel­lun­gen von Zeit und Raum revi­diert wer­den müss­ten, weil eine Rei­se über Mil­lio­nen von Licht­jah­ren hin­weg nicht in die der­zei­ti­gen Gren­zen von Astro­no­mie und Phy­sik passen.

          Ter­re­stri­sche Her­kunft:
          Dem ste­hen, du sprichst es an, ande­re Über­le­gun­gen ent­ge­gen, deren Über­prüf­bar­keit nicht gege­ben ist, da es sich um Grenz­be­rei­che han­delt, die sowohl Mili­tär- wie auch Geheim­dienst­tä­tig­keit ein­schlie­ßen kön­nen und von daher nicht ein­seh­bar wären.
          Dem steht ent­ge­gen, dass die For­schun­gen welt­weit so inten­siv ver­netzt sind - auch über Blöcke hin­weg - dass es wohl kaum gelin­gen könn­te das auf Dau­er unent­deckt zu hal­ten. Es könn­te gleich­wohl eine Über­ein­kunft der Groß­mäch­te geben, hier Still­schwei­gen zu bewah­ren und die For­schen­den dahin­ge­hend zu ver­gat­tern sol­che Berei­che nicht öffent­lich zu machen.

          Das bedeu­te­te, dass hier bereits Gren­zen der bekann­ten Para­me­ter der Natur­wis­sen­schaf­ten über­schrit­ten wur­den und man das als geheim­hal­tungs­pflich­tig ansieht.

          Extra-ter­re­stri­sche und erst kürz­lich ent­deck­te Relik­te aus Vor­zei­ten:
          Eine drit­te Vari­an­te, schon frü­her ins Spiel gebracht aber dann immer wie­der als Spin­ne­rei abge­tan. Es gab Relik­te von frü­he­ren 'Besu­chen', mög­li­cher­wei­se ein abge­stürz­tes Luft­fahr­zeug und dar­in Über­le­ben­de, die nicht in der Lage waren den Pla­ne­ten zu ver­las­sen weil hier die Tech­no­lo­gie noch nicht soweit war. Die sich daher ein­ge­rich­tet haben und Din­ge aus ihrem Fun­dus hin­ter­lie­ßen, die heu­te, durch eine der gro­ße Mäch­te auf­ge­fun­den, mit vor­han­de­ner Tech­no­lo­gie nach­ge­baut und erprobt wer­den kann.

          Was auch immer sich hin­ter all dem ver­birgt wird irgend­wann herauskommen.
          Vor ein paar Jah­ren wur­de ich gefragt, was ich tun wür­de wenn Außer­ir­di­sche kom­men und mir die Wahl lie­ßen mit­zu­kom­men oder hier zu blei­ben .... die Ant­wort die ich gab war
          "Ich ver­las­se Alles hier. Denn wer wis­sen­schaft­lich so weit ist hier­her flie­gen(?) zu kön­nen, muss in der Lage sein die Lebens­zeit zu verlängern!" 

          DAS wäre doch ein Grund die Erde zu verlassen!

        4. Ich wür­de noch einen wei­te­ren Vor­schlag in den Raum wer­fen: Zeit.

          Ein biss­chen weh­re ich mich gegen die Idee "War­um sol­len das immer aus­ge­rech­net Außer­ir­di­sche sein? War­um sol­len das nicht Men­schen selbst zusammenkriegen?".
          Außer­ir­di­sche sind so eine net­te "lie­ber Gott"-Erklärung. Als wenn es nicht noch ande­re Pla­ne­ten im Uni­ver­sum geben könn­te, die inter­es­sant sein könnten.
          Die­se Fokus­sie­rung dar­auf "sie waren schon hier" oder "sie wol­len UNS besu­chen", das klingt für mich immer so nach anthro­po­zen­tri­scher Sicht­wei­se wie sie schon seit tau­sen­den Jah­ren von mehr als einer Reli­gi­on ver­brei­tet wird. Der Mensch steht im Mit­tel­punkt, es gibt nichts inter­es­san­te­res, als den Men­schen zu beob­ach­ten und zu erfor­schen... Kei­ne ande­ren intel­li­gen­ten Lebe­we­sen außer dem.
          Das erscheint mir ein­fach unrea­li­stisch und so ein biss­chen von sich selbst besessen.

          Eine ande­re Sache, die ich bis­her nicht erwähn­te, die mich auch etwas stört: Erst seit Ros­well damals wird um Außer­ir­di­sche so ein rich­ti­ger Kult gemacht und sie sich nach einem bestimm­ten Ein­heits­aus­se­hen vorgestellt.
          Ich will nicht sagen, dass es in der Ver­gan­gen­heit davor nicht auch schon irgend­wel­che Behaup­tun­gen von Sich­tun­gen gab, die nicht auch über­lie­fert sind - aber, es wird mir beträcht­lich viel Kult dar­um gemacht, der davor in dem Maße nicht existierte.
          Das erscheint mir, ähn­lich wie ande­re Geschich­ten der Pop­kul­tur, wie ein weit ver­brei­te­tes moder­nes Mär­chen, was inzwi­schen wesent­lich bekann­ter ist als die Mär­chen der Gebrü­der Grimm.

          Ich sage mal z. B. auch: Wer sagt einem, dass einem bei Ali­ens sol­che grau- bis weiß­häu­ti­gen schwar­zen Glub­sch­au­gen begeg­nen müs­sen? Wer sagt, dass da nicht vom ande­ren Ende des Uni­ver­sums etwas ähn­lich aus­se­hen­des wie der Mensch, oder etwas ande­res, was man bereits auf der Erde als Lebens­form kennt, aus dem Raum­schiff steigt?

        5. Wenn sich Men­schen ein Bild von Außer­ir­di­schen machen gehen sie meist von ihrer beeng­ten Vor­stel­lungs­welt aus. Es gibt aber durch­aus ande­re Gedan­ken dazu. "Life in Darwin's Uni­ver­se" zeigt Mög­lich­kei­ten auf.

          War­um man sich erst seit weni­gen Jahr­hun­der­ten mit dem Gedan­ken an Außer­ir­di­sche befasst hat wohl den Grund, dass es got­tes­lä­ster­lich gewe­sen wäre im All etwas ande­res als Gott vor­zu­fin­den oder die Exi­stenz von etwas Ande­rem zu den­ken - das wäre ja schon Häre­sie gewesen!"

          Was ich nicht so sehe ist die­se The­se von dir "Mensch im Mit­te­punkt". Da ist doch eher der Mensch als Objekt gedacht, das dem Außer­ir­di­schen aus­ge­setzt ist und (offen­bar regel­mä­ßig) als 'unter­ge­ord­net und gefähr­det' dar­ge­stellt wird.
          Aber­wit­zig fin­de ich höch­stens die Dar­stel­lung der US Fil­me in denen die Ame­ri­ka­ner - trotz all ihrer Nai­vi­tät und unwis­sen­schaft­li­chen "Hau-drauf-Men­ta­li­tät" stets die Sie­ger blei­ben .... wenn wirk­lich ein­mal Außer­ir­di­sche lan­den soll­ten wären sie gut bera­ten das US Trri­to­ri­um zu meiden ....

  2. Ich wür­de den Men­schen dabei doch im Mit­tel­punkt des Gedan­ken sehen.
    Weiß­te... der Mensch geht davon aus, dass ande­re intel­li­gen­te Lebens­for­men sich in etwa so ver­hal­ten wie er es selbst tut. - Hier wäre das, kom­ple­xe­ren Lebens­for­men das Haupt­au­gen­merk der Auf­merk­sam­keit zu geben; allen vor­an denen, die kogni­tiv viel drauf haben.
    Wer sagt einem, dass das auto­ma­tisch bei Außer­ir­di­schen genau­so sein müsste?

    Geht man sogar mal von sol­chen Theo­rien aus, die besa­gen "sie ken­nen uns schon längst und beob­ach­ten uns", wäre das in dem Sin­ne wider­sin­nig, weil wozu noch Krea­tu­ren wei­ter­hin sei­ne Auf­merk­sam­keit geben, von denen man sowie­so in etwa weiß wie sie ticken? Was gäbe es da lang­fri­stig noch zu entdecken?
    Neben­bei: Wer sagt einem, dass nicht auch Außer­ir­di­sche zu der Art Hab­gier und Aus­beu­tung vom Pla­ne­ten und deren Roh­stof­fen sind?
    Ich fin­de, es kann genau­so­gut bei der Sache sein "um Him­mels Wil­len, der Mensch ist völ­lig unin­ter­es­sant, weil däm­lich hoch drei/Konkurrenz zu uns - was uns inter­es­siert, sind die Mikro­or­ga­nis­men, Pflan­zen und Fische, weil wir dar­aus etwas (kei­ne Ahnung - Bio­die­sel?) her­stel­len kön­nen, was für unse­re Zivi­li­sa­ti­on unab­ding­bar ist".

    Ich fin­de, es wird dabei zu sehr vor­aus­ge­setzt, dass sich die Außer­ir­di­schen, wenn sie denn Kennt­nis­se über die Erde und über den Men­schen haben, zwangs­läu­fig für den Men­schen inter­es­sie­ren müss­ten - was aber, mei­ner Ansicht nach, eine die­ser unaus­ge­spro­che­nen Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten ist, wel­che ich gar nicht mal als so selbst­ver­ständ­lich gege­ben sehen würde.

    Man sieht es allein schon bei ver­schie­de­nen mensch­li­chen Kul­tur­krei­sen auf der Erde. Es ste­hen Erwar­tun­gen oder Annah­men den Frem­den gegen­über, wel­che sich in der Pra­xis dann mehr als eine Befürch­tung oder einen Vor­ge­dan­ken der einen Frak­ti­on her­aus­stel­len als unbe­dingt tat­säch­li­che Rea­li­tät. - Sowohl im Posi­ti­ven als auch im Negativen.
    Und das liegt dar­an, weil man das Unbe­kann­te, was man nicht kennt, nicht berech­nen kann.
    Man geht immer nur mit sei­ner eige­nen Vor­be­la­stung an etwas heran.
    Sicher­lich, man kann durch Vor­wis­sen die Erwar­tun­gen dämp­fen und in einen rea­li­sti­schen Rah­men pres­sen, was aber trotz­dem nach wie vor als Unbe­kann­te in der Glei­chung bleibt, ist wie sich die indi­vi­du­el­len Men­schen jeweils ver­hal­ten wer­den. Was ist ihre Eigen­in­tel­li­genz, mit wel­chen Augen sehen sie die Welt?
    Das geht sogar inner­halb des ver­meint­lich glei­chen Kul­tur­krei­ses schief, wenn Men­schen sehr unter­schied­lich in ihrer Art oder in ihrer Vor­prä­gung sind.

    Dar­um... zu den­ken, Außer­ir­di­sche könn­ten sich mit nichts ande­rem vor­nehm­lich beschäf­ti­gen als dem Men­schen, das ist auch wie­der so eine vor­aus­ei­len­de Grund­an­nah­me "wir sind was beson­de­res; uns muss man doch des­we­gen ansehen".
    Und ich muss sagen: Schei­ße ist. Nie­mand muss irgendwas.

    Ist genau­so wie mit dem Hol­ly­wood-Mythos, dass außer­ir­di­sche Raum­schif­fe sich auto­ma­tisch immer für die USA inter­es­sie­ren müs­sen und für kein ande­res Land der Welt. Oder nicht auch irgend­wo anders auf der Welt abstür­zen können.

    1. Wenn wir schon ins Grü­beln kom­men mit wel­chen Absich­ten Außer­ir­di­sche uns besu­chen wür­den .... dann steht doch an erster Stel­le was sie nötig haben, war­um sie ihren eige­nen Kos­mos ver­las­sen und herumreisen.

      Aus­se­hen:
      Selbst wenn sie men­schen­ähn­lich wären, so bedeu­tet das nicht, dass sie auch wie Men­schen den­ken und han­deln müss­ten. Zudem wäre es ein außer­or­dent­li­cher Zufall, denn es müss­te eine Evo­lu­ti­on unter ähn­li­chen Bedin­gun­gen statt­ge­fun­den haben wie auf der Erde. Der Gedan­ke, das kön­ne als ein­zi­ge Lösung gedacht wer­den ist falsch - die Wahr­schein­lich­keit spricht dage­gen, denn wenn man nur klei­ne Ände­run­gen der Lebens­be­din­gun­gen hät­te, wären die Fol­gen und damit die Lebens­welt ganz anders als hier. Des­we­gen darf die­se Vari­an­te als sehr unwahr­schein­lich ver­wor­fen werden.

      Tech­ni­sche Roh­stof­fe:
      Roh­stof­fe in der Nähe ihres eige­nen Systems zu beschaf­fen müss­te aus­ge­schlos­sen wer­den - denn wer über sol­che Ent­fer­nun­gen rei­sen kann hät­te auch die Tech­no­lo­gie dazu und so müss­te ange­nom­men wer­den, dass die­se Quel­len erschöpft wären. Wes­we­gen Expe­di­tio­nen in ande­re Gala­xien nötig wür­den. Doch auch bei die­sem Ansatz ist die ratio­na­le Annah­me, dass zunächst nähe­re Syste­me erschlos­sen wer­den wür­den. Es kann also bei einem Besuch hier nicht um Roh­stof­fe gehen.

      Nah­rungs­er­werb:
      Wei­ter wird postu­liert es gin­ge um die Lebe­we­sen hier - die ent­we­der als Nah­rung oder als Gen­quel­le 'ver­wer­tet' wer­den sol­len. Wir essen ja auch einen Teil der Lebe­we­sen auf unse­rem Pla­ne­ten und haben erkannt, dass das nicht ohne Fol­gen für unse­re Zukunft bleibt, hier ist die glo­ba­le Erwär­mung das ent­ste­hen­de Hauptübel.
      Wäre es andern­orts eben­so, dann könn­te eine Kolo­ni­sie­rung zum Nah­rungs­er­werb hier im Raum ste­hen - und wir hät­ten weder Argu­men­te noch Abwehr­mög­lich­kei­ten dage­gen zu setzen.
      Ali­ens kom­men um uns und unse­re Kin­der zu fres­sen - eine durch­aus nicht abwe­gi­ge Annahme!

      Wis­sen­schaft­li­ches Inter­es­se:
      Ange­nom­men die Außer­ir­di­schen woll­ten ledig­lich die Ent­wick­lung beob­ach­ten, die das Leben bei uns genom­men hat .... das könn­te ich mir als Grund dafür ab und zu vor­bei­zu­schau­en den­ken. Dass es 'heim­lich' erfolgt ist mit Vor­sicht zu erklären:
      Man will das 'Expe­ri­ment' nicht durch äuße­ren Ein­fluss stören.
      Wer die­se Ent­fer­nun­gen über­win­den kann, die bei uns noch als unüber­wind­bar gel­ten, muss nach mei­nem Ver­ständ­nis auch so weit ent­wickelt sein, dass alle ande­ren Mög­lich­kei­ten, die ich oben dis­ku­tiert habe, kei­ne Rele­vanz haben.

      So bleibt für mich ledig­lich das wis­sen­schaft­li­che Inter­es­se, und wenn Erfah­run­gen dazu vor­lie­gen viel­leicht auch die Erkennt­nis, dass man als Außer­ir­di­scher / nicht vom beob­ach­te­ten Pla­ne­ten stam­men­der Ankömm­ling immer zuerst als Gefahr ange­se­hen wird, und daher eine Kon­takt­auf­nah­me nicht wün­schens­wert ist - das erfolgt dann spä­ter, wenn die Erd­be­woh­ner selbst ins All rei­sen kön­nen, und des­we­gen von dem "Ali­ens sind immer böse"-Image weg­ge­kom­men sind.

      1. PS
        Von der eher hei­te­ren Sei­te der Gedan­ken zu Außerirdischen ....

        Von der ern­sten Sei­te aus gese­hen die­ser Arti­kel bei golem [21. Mai 2021, 14:59 Uhr]:
        Ufo-Sich­tun­gen:
        Oba­ma und die Unbe­kann­ten Flugobjekte
        Er ist kein Spin­ner und hat kei­ne erkenn­ba­re Agen­da in Sachen Aliens:
        Dass Barack Oba­ma Ufo-Sich­tun­gen bestä­tigt, ist etwas Besonderes. 

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