Gestern habe ich wie­der ein­mal Kuchen gebacken. Nicht so Pi*Daumen¹ die Zuta­ten zusam­men­ge­schüt­tet wie das mei­ne Mut­ter immer mach­te, son­dern hübsch 'ordent­lich' mit einer Back­mi­schung - da gelingt selbst dem unge­üb­ten Kuchen­bäcker was sonst nur mit viel Rou­ti­ne geschafft wird.

Völ­lig unspek­ta­ku­lä­re Zuta­ten, eine gro­ße Tüte mit der Grund­mi­schung, eine klei­ne­re Tüte mit Scho­ko­stück­chen, eine Tüte mit fester Scho­ko­mas­se, die noch vor der Nut­zung erwärmt wer­den soll­te. Zur Back­mi­schung noch drei Eier, 250 g But­ter und 100 ml Milch. Das kam nach und nach in die Küchen­ma­schi­ne und nach fünf Minu­ten war der Teig gut durch­ge­mischt, die Kon­si­stenz zäh­flüs­sig und nach der Anlei­tung nun fer­tig für die Kuchen­form.

Da ich nicht gern die Kasten­form benut­ze habe ich einen Back­rah­men auf Back­pa­pier gestellt und auf dem gro­ßen Blech mit dem Teig dar­in in den Ofen gescho­ben.
Der fer­ti­ge Kuchen wur­de nach ca. 35 Minu­ten auf das Kuchen­git­ter gepackt und nun kam die 'Ver­zie­rung': Zucker­guss, gut ver­teilt über die Ober­flä­che mit einem Back­pin­sel und dann die ver­flüs­sig­te Scho­ko­la­de .... und ich gebe zu, das Muster wur­de sehr 'abstrakt'. Mei­ne Frau sah es sich an und schüt­tel­te den Kopf.

Dann der - in mei­nen Augen beste - Moment:
Es wur­de der Kuchen ange­schnit­ten und je ein Stück auf die Tel­ler gescho­ben.
O Lohn des Auf­wan­des, köst­li­cher Strac­cia­tel­la­ku­chen!

Nach drei Hap­pen spuckt mei­ne Frau den letz­ten Bis­sen aus und ruft ent­setzt
"Da war 'was läng­li­ches drin - ein Kuchen­wurm, igitt!"

Eine nähe­re Unter­su­chung ergab .... nichts.

Der Kuchen­wurm muss - ob sei­ner Ent­deckung - das Wei­te gesucht und sich ver­flüch­tigt haben.

¹ π*Daumen