Erklärungsnot

Wie bekannt bin ich bestimmt kein Impf­muf­fel oder Kri­ti­ker der Ein­schrän­kun­gen, die nötig waren, um die expo­nen­ti­el­len Infek­ti­ons-Anstie­ge mit Covid 19 im ver­gan­ge­nen und die­sem Jahr einzudämmen.

Nun aber kommt es mir doch sehr zwei­fel­haft vor wie man den Bür­gern in unse­rem Land­kreis ver­ständ­lich machen will, dass bei den vor­lie­gen­den Zah­len (Tabel­le) erneut Ein­schrän­kun­gen nötig sei­en. Mir jeden­falls erschließt sich nicht wel­che Logik dahin­ter ste­hen könn­te. Hät­ten Sie eine Idee?

Kommentare

  1. Wie sieht es in den umlie­gen­den Land­krei­sen aus? Könn­te es eine berech­tig­te Angst sein, dass man von dort nach Hers­feld strömt, wenn hier locke­re­re Regeln gelten? 

    Für mei­ne Per­son habe ich im Übri­gen beschlos­sen, mich nicht gegen eine Krank­heit imp­fen zu las­sen, die ich schon gehabt habe. Das erscheint mir doch absurd.

    1. Hier gibt es (abge­se­hen von Kas­sel, ca. 50 km ent­fernt), rund­um nur Klein- und Mit­tel­städ­te, die haben ähn­li­che Zah­len. Die Fest­spiel­lei­tung hat wei­te­re Sitz­plät­ze wegen der 'ent­spann­ten Lage' in Abstim­mung mit der Stadt frei­ge­ge­ben .... des­we­gen fehlt mir da der logi­sche Zusam­men­hang zwi­schen Kreis­ab­sicht und städ­ti­schem Handeln.

      Das mit der Imp­fung sehe ich anders:
      Die Geschwin­dig­keit der Muta­tio­nen des Virus ist so rasant, dass es rasch eine Krank­heits­nei­gung geben könn­te, die zwar nicht lebens­be­dro­hend, jedoch mit unan­ge­neh­men Fol­gen ein­her­ge­hen könn­te. Ich den­ke da an die­se "long-covid" Ereig­nis­se. Dem durch Imp­fung vor­zu­beu­gen ist bestimmt das gerin­ge­re Übel. 

    2. Ich glau­be, es war auch so, dass man bis zu einem hal­ben Jahr nach über­stan­de­ner Krank­heit sich nicht imp­fen las­sen darf (weil davon aus­ge­gan­gen wird, man hat für das näch­ste hal­be Jahr dadurch Anti­kör­per im Blut und braucht kei­ne Impfung).

    1. Ja, das sehe ich natür­lich als posi­ti­ve Ent­wick­lung - da wäre eine Ein­schrän­kung wie ein kal­ter Guss und kon­tra­pro­duk­tiv für die wei­te­re *com­pli­an­ce* ....

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