Keine Alternative - gibt's das?

Gei­stig unbe­weg­lich, unin­ter­es­siert an ihrer Umge­bung und Umwelt, unge­bil­det oder gar unfä­hig kom­ple­xe Zusam­men­hän­ge zu ver­ste­hen und dar­aus Schlüs­se zu ziehen?
Wel­cher Kate­go­rie soll man die Men­schen zuord­nen die ange­sichts der über­wäl­ti­gen­den Bewei­se der glo­ba­len Erwär­mung rund um den Pla­ne­ten immer noch behaup­ten es gäbe kei­ne "men­schen­ge­mach­te Kli­ma­ka­ta­stro­phe"? Die bemer­ken es sei doch Som­mer und im Som­mer sei es eben 'heiß'.

   
 
 
Die ver­glei­chen­den Abbil­dun­gen 1976 und 2022 soll­ten doch jeder­mann genug Anlaß geben die Dring­lich­keit von Hand­lun­gen anstatt Bekennt­nis­sen zu ver­deut­li­chen. Sie stam­men von Scott Dun­can via Washing­ton Post. Was dabei noch bedacht wer­den soll­te: Es han­delt sich um eine punk­tu­el­le Abbil­dung, der zugrun­de lie­gen­de Pro­zeß folgt aller­dings einer "Expo­nen­ti­al­kur­ve" (auf die ich nur immer wie­der ver­wei­sen kann, weil sie die Not­wen­dig­keit des Umden­kens sehr anschau­lich darstellt).

Erst in der letz­ten Pha­se wird das Dra­ma sichtbar:
NICHTS kann die­se Ent­wick­lung stop­pen wenn die Kur­ve anfängt steil nach oben zu driften.
Der Pla­net und Alles auf ihm stirbt - auch jene, die es bis jetzt nicht wahr haben wollen ...!

Kommentare

  1. Net­ter Unterschied.

    Ein­zi­ges, was ich an der Debat­te ein biss­chen ein­zu­wer­fen habe: Es ist klar, dass der Mensch ein unheim­li­cher Kata­ly­sa­tor und Ver­ur­sa­cher für bestimm­te bekann­te Ver­än­de­run­gen in der Natur welt­weit ist. (Dar­ü­be braucht man sich nicht strei­ten, wenn man nur ansatz­wei­se an Wis­sen­schaft glaubt.)

    Was wie­der­um ein unheim­lich unkla­rer und unbe­kann­ter Fak­tor ist: Inwie­weit sind die Ver­än­de­run­gen sowohl des Welt- als auch des loka­len Kli­mas Ent­wick­lun­gen, die sich auch ohne den Men­schen abspie­len, ledig­lich durch ihn und sei­nen Res­sour­cen­ver­zehr beschleu­nigt werden.

    Ich fin­de, dazu weiß man noch unglaub­lich wenig.
    Auch, weil die Auf­zeich­nun­gen über Wet­ter­phä­no­me­ne und das ganz gewöhn­li­che Mit­schrei­ben gar nicht so weit in die Zeit der Erd­ge­schich­te zurückgehen.
    Gut nach­voll­zie­hen kann man in Euro­pa ledig­lich die letz­ten ca. 125-150 Jahre.
    Es wäre in dem Zusam­men­hang aller­dings wohl bes­ser ange­bracht (und von Inter­es­se), wenn man z. B. die letz­ten 500 oder 1000 oder viel­leicht sogar 2000 oder 3000 Jah­re sehr lücken­los nach­voll­zie­hen könnte.
    Weil sol­che gro­ßen Zeit­räu­me umfas­sen Ver­än­de­run­gen der Erde oft­mals, die für das Leben auf ihr spür­bar sind.

    Dadurch könn­te man jeden­falls fest­stel­len: Was sind Ent­wick­lun­gen, die auch ohne den Men­schen statt­fin­den, gegen die er auch nichts unter­neh­men könn­te (außer mit ihnen zu leben) - wo die Akti­vi­tät des Men­schen ledig­lich den Zeit­raum, in wel­chem sie ste­tig im Vor-Zurück-Prin­zip statt­fin­den, radi­kal verkürzt.

    Ich wür­de da den­ken an... Tem­pe­ra­tu­ren wäre eines, inter­es­sant dazu wären dann aber auch (ich weiß, Luxus!) Auf­zeich­nun­gen über Nie­der­schlä­ge, Boden­be­schaf­fen­heit, Boden­trocken­heit und solches.
    (Sol­che sehr weit zurück­rei­chen­den Ent­wick­lun­gen könn­ten mit­un­ter auch etwas schwer nur durch geo­lo­gi­sche und bio­lo­gi­sche Fun­de nach­zu­voll­zie­hen sein, weil bei­spiels­wei­se in Euro­pa kaum ein Baum noch steht, der even­tu­ell an die 1000 Jah­re alt ist oder noch mehr. Aus des­sen Baum­rin­ge man Rück­schlüs­se auf z. B. Feuch­tig­keit oder deren Man­gel machen könnte.
    Prak­tisch feh­len die "stil­len Zeu­gen" der Natur, aus denen man etwas über einen sehr lan­gen Zeit­ver­lauf able­sen könnte.)

    ...Das ist jeden­falls eine Sache, die mich dabei immer etwas skep­tisch stimmt - gera­de wenn Aus­sa­gen über ver­meint­lich "neue Extrem­wer­te" gemacht werden.
    Bei ca. 125-150 Jah­re Wet­ter­auf­zeich­nun­gen kann man doch gar nicht so eine abso­lu­te Aus­sa­ge machen!
    Wer sagt einem schließ­lich, ob nicht vor 300 oder 400 Jah­ren in Euro­pa auch schon mal ähn­li­ches vorkam?
    Nur gab es zu dem Zeit­punkt weni­ger Men­schen, und die Men­schen haben sich noch mehr an die Natur ange­passt, weil sie nicht die Illu­si­on hat­ten, durch Tech­no­lo­gien und glo­ba­len Han­del nicht so viel wett­ma­chen zu können.

    ...Hof­fe, du ver­stehst das jetzt rich­tig wie ich es meine...

    1. Zunächst erst ein­mal die­ses Video & die­se Abbil­dung - die Befürch­tun­gen sind nicht neu:
      https://twitter.com/i/status/1549385325889429504
      https://pbs.twimg.com/media/FSbF_-mXEAAq4sf?format=jpg&name=small
      (Gleich geht es wei­ter, ich muß unterbrechen)

      Der ver­meint­lich unkla­re Aspekt ist aller­dings nicht so unklar:
      Es exi­stie­ren Boh­run­gen im Eis von Nord- und Süd­pol, die Schich­ten las­sen sich einer Zeit­ach­se zuord­nen und aus ihnen kann geschlos­sen wer­den wel­che Bedin­gun­gen meteo­ro­lo­gisch und umwelt­che­misch geherrscht haben. Die­se Daten rei­chen meh­re­re Tau­send Jah­re zurück. Lei­der fin­de ich in mei­nem Spei­cher nicht die zuge­hö­ri­gen Infor­ma­tio­nen, aber goog­le dürf­te da helfen.

      Ganz abge­se­hen davon scheint mir die Lat­te höher gehängt als nötig, denn daß es eine Erwär­mung gibt die zum Unter­gang füh­ren wird ist ja unstrit­tig - da kommt es doch bei­lei­be nicht dar­auf an ob und wie die Schwan­kun­gen frü­her aus­ge­se­hen haben.


      Sie waren jeden­falls nicht so fatal wie wir sie nun erle­ben wer­den - denn wenn sie das gewe­sen wären wür­den wir jetzt nicht hier leben ... dann wäre der Pla­net eben ein paar hun­dert­tau­send oder so Jah­re frü­her unter­ge­gan­gen.
       

       

      1. Die Boh­run­gen sagen inso­fern nur etwas über Ver­än­de­run­gen aus, deren Ein­fluss bis in die Polar­ge­bie­te gereicht hat (was meist dann glo­ba­le Ver­än­de­run­gen waren). Sagt aber so nicht so viel im Detail aus, wel­che Ver­än­de­run­gen mit wel­chen Kon­se­quen­zen genau es in wel­chem loka­len Gebiet gege­ben hat (wenn eine loka­le Begren­zung da war).
        Zudem: Man hat jetzt zwar die­se har­ten Indi­zi­en als Hin­wei­se auf auf Ver­än­de­run­gen - du dürf­test es aller­dings selbst ken­nen -, sel­ten sind Befun­de recht ein­deu­tig oder kom­men ohne Ein­ho­len wei­te­rer Daten aus.
        Wis­sen­schaft kann auch immer nur sei­ne Inter­pre­ta­tio­nen auf Grund der Befun­de machen; 100%-ige Lücken­lo­sig­keit und Abso­lut­heit der Aus­sa­gen soll­te man aller­dings nicht erwar­ten. Das wäre die fal­sche Art, da heranzugehen...

        ...Ich weiß nicht, um sich ein vollump­fäng­li­ches und sehr detail­lier­tes Bild von der Ver­gan­gen­heit des Pla­ne­ten machen zu kön­nen hin­sicht­lich kli­ma­ti­scher Ver­än­de­run­gen, fin­de ich, feh­len irgend­wie zu vie­le Daten. Zu vie­les, was nicht mehr exi­stiert - was zu Staub zer­fal­len ist oder im Ver­lau­fe der Krie­ge der Men­schen unter­ein­an­der ver­nich­tet wur­de. Oder auch erst gar nicht auf­ge­zeich­net wur­de wegen dem lang noch weit ver­brei­te­tetn Analphabetismus.

        Ich fän­de das nicht unwich­tig in Bezug auf die erwei­ter­te Beur­tei­lung der jet­zi­gen Sachlage.

        Poli­tisch wird doch der­zeit immer wie­der ein Mythos beschwo­ren (sie­he "1,5 Grad Ziel" als kon­kre­ten Ver­tre­ter): Wenn man jetzt aske­tisch wie ein Mönch lebt, dann wird der Kli­ma­wan­del auf­ge­hal­ten und das süße Leben der Ver­schwen­dung (aus den vori­gen Jahr­zehn­ten) gibt es wie­der zurück. - Was jedoch völ­li­ger Bull­shit ist.

        Betrach­tet mal an die­sem 1,5 Grad Ziel: 1,5 Grad Erhit­zung sind auch Erhit­zung und haben ihre Fol­gen. Es ist also nur eine Abmil­de­rung des Aller­schreck­lich­sten. Scha­dens­be­gren­zung. Davon fin­det immer noch ein Wan­del der Lebens­be­din­gun­gen statt.
        Wür­de man in Rich­tung "kei­ne Ver­än­de­rung" wol­len, müss­ten es also viel­mehr gegen 0 Grad sein. (Was aber uto­pisch und nicht zu errei­chen ist.)

        Es wird aktu­ell sehr viel mit indi­vi­du­ell bezo­ge­nen Schuld­in­tro­jek­ten gear­bei­tet, auch um Streit unter­ein­an­der zu ver­ur­sa­chen, damit sich die Men­schen wie­der mehr um die Mei­nung des Nach­barn küm­mern, aber nicht um den sach­li­chen Umstand, der ihnen über den Kopf wächst und zur Bedro­hung wird.
        Dadurch wird der Ein­druck erzeugt "Wenn wir uns zusam­men­rei­ßen, dann gibt es kei­nen Kli­ma­wan­del mehr" (wird abge­bla­sen, wegen... was weiß ich.).
        Das ist aber ein fata­ler Irr­tum; die Natur hat auch ihren eige­nen Kreis­lauf, unab­hän­gig vom Men­schen. Und sie fragt auch nicht jedes Mal nach, ob es dem Men­schen gera­de passt. (Wür­de sie das tun, wür­de es nie passen.)

        Loka­le oder grö­ße­re kli­ma­ti­sche Ver­än­de­run­gen (auch unvor­her­ge­se­he­ne äuße­re oder aus dem Inne­ren des Pla­ne­ten kom­men­de Ereig­nis­se wie Meterio­ri­ten­ein­schlä­ge, grö­ße­re Erd­be­ben und Aus­brü­che von gro­ßen Vul­ka­nen, die alle paar tau­send Jah­re aus­bre­chen) wird es also immer geben - trotz­dem geben, auch wenn jeder heu­te anfan­gen wür­de wie eine Kir­chen­maus zu leben für die näch­sten paar Hun­dert Jahre.

        Ver­steh­ste, was ich meine?
        Es wird mir zu viel rein bezo­gen auf das mensch­li­che Gewu­sel poli­tisch gearbeitet...
        Und die Nai­ven und Uner­fah­re­nen glau­ben das sogar noch.

        1. Es erstaunt mich das zu lesen. 

          Was wäre denn die Alternative?
          "Wei­ter so wie bis­her, es feh­len uns Details um eine Ände­rung zu begründen?"
          Die Tat­sa­che, daß wir an den Rand des Ruins gewirt­schaf­tet haben und schon jetzt der Pla­net extrem lei­det - und eini­ge Arten irrever­si­bel geschä­digt sind, vie­le bereits aus­ge­stor­ben und jeden Monat eini­ge Hun­dert bis Tau­send dazu kom­men - soll uns jetzt davon abhal­ten Maß­nah­men zu ergrei­fen das Ruder her­um zu reißen?

          Für den Ver­fall nun Schul­di­ge zu suchen ist gar nicht schwer - alle sind irgend­wie betei­ligt und zwar meist wegen der kurz­fri­stig zu errei­chen­den Gewin­ne, der Dumm­heit der Mas­sen, die auf nie­de­rem Niveau es gera­de noch fer­tig brin­gen sich am Leben zu hal­ten! Das zeich­net uns als Spe­zi­es aus die alle ande­ren Lebe­we­sen auf dem Gewis­sen hat ....

          Nun zum "War­um doch etwas tun?"

          Wegen der Exponentialkurve!

          Selbst die - den mei­sten Men­schen lächer­lich vor­kom­men­de - Tem­pe­ra­tur­va­ria­ti­on von 0,5 oder 1,5°C kann bedeu­ten, daß der Pla­net über­lebt und wir mit ihm .... wenn das nicht run­ter geht ist es aller­dings zwei­fels­frei nur noch ein Fra­ge der Zeit wann es kein Leben im her­kömm­li­chen Sin­ne mehr gibt. Mir könn­te es egal sein, denn ich erle­be das Ende wohl nicht mehr. Aber du oder mei­ne Kin­der und Enkel schon .... und um es noch­mal zu sagen: 

          In bio­lo­gi­schen Syste­men gibt es immer einen 'point of no return' ab dem eine Umkehr nicht mehr mög­lich ist. Nicht mit aller Ener­gie der Welt kann man ein zer­stör­tes Öko-System wie­der her­stel­len, zu vie­le Para­me­ter, zu fein die Abstim­mung zwi­schen den Reak­tio­nen die die gro­ßen Abläu­fe bestim­men, zu wenig was wir tat­säch­lich über das not­wen­di­ge Zusam­men­spiel schon so wis­sen, daß wir es nach­stel­len könn­ten um es wie­der herzurichten ....
          Leu­te wie Bol­so­na­ro in Bra­si­li­en zer­stö­ren mit jeder Geneh­mi­gung zu roden was in Jahr­mil­lio­nen als fein aus­ta­rier­tes System gewach­sen ist und sich mit dem Rest der Welt im Gleich­ge­wicht befin­det - zer­stört man ein klei­nes Teil­chen aus dem Mobi­le so kippt das gesam­te Gleich­ge­wicht und der Rest ist nutz­los und nicht wie­der herzustellen.

  2. So war das nicht zu verstehen...

    Ich hege nur sehr star­ke Zwei­fel dar­an, dass das, was man jetzt ver­sucht zu unter­neh­men, am Ende wirk­lich das Resul­tat haben wird, was man anvi­siert - schlicht, weil man sich nach wie vor in einer Markt­wirt­schaft befin­det, und die­se ist nach wie vor dar­auf bedacht, ihr Kon­zept nicht zu ändern, son­dern nur die Markt­teil­neh­mer mit­tels Köder an der Nase her­um­zu­füh­ren - sie abzu­len­ken von dem, was wirk­lich passiert.
    Bei­spiel "erneu­er­ba­re Ener­gien". Bis­her sind sie nicht wirk­lich zu einem Ersatz, zu einem Aus­tausch, der bis­he­ri­gen Ener­gie­er­zeu­gung gewor­den, son­dern zu etwas, was als extra oben drauf gelegt wird.
    Sozu­sa­gen: Der Kon­sum ist eigent­lich nicht weni­ger gewo­ren, man hat nur wei­te­re Quel­len erschlos­sen, um sich noch mehr Ener­gie zu besor­gen als auf vor­he­ri­gem Wege "locker" zu machen gegan­gen wäre.
    Und so zieht sich das durch jeg­li­che Maß­nah­men, die man jetzt popu­li­stisch als All­heil­mit­tel preist...

    All­ge­mein... gera­de wegen der Expo­nen­ti­al­kur­ve, hege ich irgend­wie die lei­se Befürch­tung, als wenn die Lawi­ne doch nicht mehr wirk­lich auf­zu­hal­ten ist.
    Es ist von allem zu viel.

    Nach mei­nem Ver­ständ­nis der Sach­la­ge... müss­te schon so etwas pas­sie­ren wie, dass sich die gesam­te Mensch­heit inner­halb von kür­ze­ster Zeit wie­der auf ca. 1-2 Mil­li­ar­den redu­ziert kriegt (von ihren ca. 8, die sie aktu­ell hat). Um wirk­lich einen rich­tig star­ken Ein­fluss auf die bereits rol­len­de Lawi­ne auszuüben.

    Ob näm­lich alle als Bett­ler leben oder so wie jetzt - die schie­re Men­ge an Men­schen, die auf der Welt vor­han­den ist, macht den Rück­gang von Ver­zicht auf Tech­no­lo­gie wie­der wett (abge­se­hen davon, dass ohne moder­ne Nach­rungs­mit­tel­pro­duk­ti­on und Medi­zin sowie­so die Zahl der Men­schen zurück­ge­hen wür­de, weil durch die­se Mit­tel viel mehr Men­schen ernährt wer­den kön­nen als nur mit "natür­li­chen" Mit­teln; auch vie­le Men­schen mit Han­di­cap über­le­ben, die in der Natur schnell Beu­te für ande­re Tie­re wären oder durch ihre Krankheiten/Behinderungen selbst ster­ben würden).
    Ver­steh­ste... das Pro­blem mit die­ser vor­han­de­nen Mas­se an Men­schen auf der Welt wäre: Jeder will sei­nen Lebens­raum. Jeder will sein "zuhau­se". Jeder will auch sei­ne Ernäh­rungs­grund­la­ge und Trinkwasser.
    Selbst mit 8 Mil­li­ar­den vor­wie­gend arm leben­den Men­schen wäre immer noch das Pro­blem, dass es 8 Mili­ar­den sind. Die Wald roden (für Hüt­ten­bau, für den Platz des Hau­ses, für Acker­bau), die Tie­re züch­ten oder aus der Natur neh­men wür­den, um zu essen zu haben, die hei­zen und kochen woll­ten, mobil sein wollten/teilweise müssten...

    Ich bin mir wirk­lich nicht sicher, ob das noch gelin­gen könnte...
    Und selbst soll­te irgend­je­mand zu der Idee "nur noch 1 Mil­li­ar­de Men­schen auf dem Pla­ne­ten" über­ge­hen, so fürch­te ich wie die Aus­übung aus­fal­len könnte.
    Das läuft doch bloß auf einen orche­strier­ten Mas­sen­mord hin­aus, bei dem es wie­der ver­meint­lich "bes­se­re" und "schlech­te" Men­schen gibt...

    1. Du hast also die Befürch­tung man wer­de nicht tat­säch­li­che Spar­maß­nah­men in Gang set­zen die die Umwelt­schä­den redu­zie­ren und viel­leicht sogar wie­der zur Nor­ma­li­tät füh­ren, son­dern die alter­na­ti­ven Ener­gien nut­zen um Alles wei­ter auf dem glei­chen Level lau­fen zu las­sen, so nach dem Mot­to "Allen wohl und nie­mand weh!"?
      Das könn­te für den Anfang ver­sucht wer­den - aber wenn dann die 8 Mil­li­ar­den über­schrit­ten sind und die alter­na­ti­ven Ener­gien in ihrer Gesamt­ka­pa­zi­tät aus­ge­reizt sind?
      Dann spä­te­stens ist es doch vor­bei mit dem "Wei­ter so!", denn die Men­ge an Ener­gie die gewon­nen wer­den kann ist endlich. 

      Es kommt eine bestimm­te Men­ge aus Son­nen­strah­lung etc. hier an, dazu läßt sich noch was aus dem Pla­ne­ten quet­schen - aber das reicht wie­der nur für bestimm­te Zeit.Was dann folgt ist das tota­le AUS.

      1. Sei man doch mal ehr­lich... Man tut es doch jetzt bereits nicht.
        Ja, es wird zwar redu­ziert, im Ver­gleich zu frü­her, aber was pas­siert denn im Detail? Die drecki­ge und umwelt­be­la­sten­de Arbeit wird ins weit ent­fern­te Aus­land ver­la­gert, sodass sie hier außer Sicht­wei­te gerät. Aber­ge­schafft ist sie den­noch trotz­dem nich.
        Und bezüg­lich der erneu­er­ba­ren Ener­gien - das ist kein Zukunftsze­na­rio, son­dern aktu­ell schon eine Tat­sa­che. (Soll­te durch Daten­er­he­bun­gen auch beleg­bar sein.)
        Sie wer­den in der Pra­xis mehr genutzt als Zusatz zum Bestehen­den, um nach oben hin noch mehr mög­lich zu machen, statt all­mäh­lich den bestehen­den Ver­brauch durch ande­re Erzeu­gungs­we­ge zu erset­zen. Umsonst wer­den nicht mehr Res­sour­cen denn je verbraucht...
        Die erneu­er­ba­ren Ener­gien lei­sten bereits ihren Anteil, aber der Res­sour­cen­ver­brauch geht nicht hin­un­ter, son­dern steigt nach wie vor.
        Man redu­ziert den Kern­ver­brauch nicht wirk­lich, bzw. für jede Redu­zie­rung am Kern­ver­brauch (für wich­ti­ge Din­ge) kommt irgend­ein neu­er Ver­brauch für Spiel­zeug und über­tech­ni­sier­ten Luxus wie­der hin­zu, und man ist als­bald wie­der genau auf dem glei­chen Stand bzw. noch höher, wegen der wirt­schaft­li­chen Wachs­tums­kur­ve und der Eta­blie­rung des Spiel­zeugs als gesell­schaft­li­ches Muss (Muster­bei­spiel hier: Smart­pho­ne; vor 15 Jah­ren gab es sie noch nicht ein­mal, heu­te wird das Leben ohne schon etwas schwie­rig, je nach Land, in dem man wohnt - lebens­not­we­nig ist es aller­dings nicht).

        Ich bin da wirk­lich nicht opti­mi­stisch, weil die Fak­ten, wenn man sie glo­bal betrach­tet und nicht bloß loka­le Leucht­turm­pro­jek­te, es sieht eher nach einem "die gro­ße Kata­stro­phe muss erst kom­men, damit der Mensch sich anders ver­hält - weil eine Rück­kehr zum vor­he­ri­gen Lebens­stil ein­fach nicht mög­lich ist"...

        Anbei: Das The­ma "Gebur­ten­kon­trol­le" möch­te über­haupt erst nicht nie­mand anfas­sen. Lie­ber schrei­en irgend­wel­che natio­na­len Gröh­ler nach "die Leu­te müs­sen wie­der mehr Kin­der krie­gen", wer­den künst­li­che Befruch­tung und Leih­mut­ter­schaft geför­dert, Abtrei­bung ver­bo­ten (bzw. des­sen Lega­li­tät in Fra­ge gestellt) und LGBT-Fami­li­en ver­sucht zu eta­blie­ren (sodass es auch für Schwu­le und Les­ben sozi­al nor­mal wird, Fami­lie zu haben wie in hete­ro­se­xu­el­len Ver­bin­dun­gen - obwohl ein Kern von Homo­se­xua­li­tät einst mal war, dass man damit aus ein­fa­chen bio­lo­gi­schen Grün­den aus dem Spiel der Fort­pflan­zung 'raus ist) - als­dass mal jemand den Fakt auf­wirft "Leu­te, eigent­lich ist es gut fürs Kli­ma, wenn mehr Leu­te auf der Welt kei­ne Kin­der bekom­men - auch eure 2-3 Wunsch­kin­der hier in der ent­wickel­ten Welt tra­gen zur Kli­ma­ka­ta­stro­phe mit bei, weil es 2-3 neue Erden­bür­ger sind, die alle ein Leben und eine Lebens­grund­la­ge haben wollen".

        In Län­dern, wo Kin­der eine leben­de Alters­vor­sor­ge sind (u. a. auch so ein ent­wickel­tes Land wie die USA!), sei es noch ver­ständ­lich, weil dort eine Gebur­ten­kon­trol­le nicht ohne eine gleich­zei­ti­ge Instal­lie­rung eines Sozi­al­staa­tes und einer gesi­cher­ten Ver­sor­gung im Alter oder bei Krank­heit auskommt.
        Aller­dings, in Län­dern wie hier, wo es nicht unbe­dingt not­wen­dig ist, da ver­kommt die Sache zu einer rein emo­tio­na­len Fra­ge und es zeigt sich, die Leu­te wol­len sich nicht dort hin­ein­re­den las­sen, ob und wie oft sie sich ver­meh­ren. Die Leu­te den­ken und han­deln lie­ber unver­nünf­tig, weil sie irgend­ei­nen Traum von einer klei­nen hei­len Welt haben, die ihnen gehört und in die sie sich flüch­ten können.
        Und wehe dem, jemand ver­sucht sich zwi­schen sie und ihr Wunsch­den­ken zu stellen...

        1. Du schreibst:
          ".. es sieht eher nach (einem) 'die gro­ße Kata­stro­phe muss erst kom­men, damit der Mensch sich anders ver­hält' .." - ja, genau betrach­tet sind wir schon teil­wei­se mit Erneu­er­ba­ren ver­sorgt, doch bei wei­tem noch nicht an der Gren­ze die ich zuvor ange­spro­chen habe.

          Am ehr­lich­sten wäre eine welt­wei­te Bilanz all der *unter besten und unter schlech­test mög­li­chen Bedin­gun­gen* zu errei­chen­den Ener­gie­ver­sor­gung - und dar­aus einen Schlüs­sel nach der Bevöl­ke­rungs­zahl für den maxi­mal mög­li­chen Ver­brauch .... da den­ke ich an einen Kon­troll­me­cha­nis­mus per App, und wie­so nur fällt mir da sofort Chi­na ein? Die USA haben als Welt­macht ver­sagt, weil ihr Bestre­ben danach ALLES zu bestim­men und zu *pro­fit* umzu­mün­zen nicht dazu taugt welt­wei­tes - vor allem akzep­tier­tes! - Modell zu sein.
          Die kom­men­den Welt­mäch­te sind Chi­na und Indi­en, bei­de gru­se­lig als Vor­stel­lung für einen Hege­mon. Die einen wegen der Ideo­lo­gie und die ande­ren wegen der Reli­gi­on. Gut wie­der ein­mal, daß ich das wohl nicht mehr erle­ben werde.

          Wie auch die anste­hen­de Lösung der Über­be­völ­ke­rung aus­se­hen wird:
          Sie muß kom­men, sonst sind alle ande­ren Mühen umsonst!
          Ich habe schon vor der Jahr­tau­send­wen­de gele­sen 9 Mil­li­ar­den sei­en die Gren­ze des­sen was der Pla­net ernäh­ren kön­ne - und das war vor der all­ge­mei­nen Erkennt­nis, daß wird schon seit 1990 auf der abstei­gen­den Sei­te der fos­si­len Lager­stät­ten­aus­beu­tung (Abbil­dung) sind. Was­ser­knapp­heit, grö­ße­re Hit­ze­pe­ri­oden und Brän­de, Über­flu­tun­gen und zuneh­men­de bedroh­li­che son­sti­ge Wet­ter­ereig­nis­se mit Ein­fluß auf die Ern­te­er­trä­ge - allei­ne die­se Situa­ti­on wird eine 'Selbst­be­gren­zung' her­vor­ru­fen, zumal wenn die Logi­stik schwä­chelt und damit der Vor­rat nicht dort hin­kommt wo der Ver­brauch es erforderte.


          [CC BY 2.5; File: Hub­bert peak oil plot.svg; Erstellt: 4. März 2007]

  3. Die Über­be­völ­ke­rung des Pla­ne­ten, wür­de ich sagen, steht auch in einem star­ken Zusam­men­hang mit dem Rück­gang in der Tier­welt. Weil, stets, dort, wo Men­schen woh­nen, woh­nen gleich­zei­tig nur die Tie­re, die sie bei sich tole­rarie­ren. Also Haus- und Nutztiere.
    Men­schen bean­spru­chen Lebens­raum, zusätz­lich noch Raum für Acker­bau und Vieh­zucht, für ihre eige­ne Trans­port­in­fra­struk­tur, und schließ­lich für die Extrak­ti­on von Roh­stof­fen - wo schluss­end­lich kei­ne oder kaum noch Tie­re mehr leben werden.
    Nimmt die Anzahl der Men­sche wei­ter zu, ver­rin­gert sich also auch die Flä­che, die der übri­gen Tier­welt noch zur Ver­fü­gung bleibt, um dort Leben zu kön­nen. - Folg­lich wer­den es weni­ger, weil der Lebens­raum, den sie sich tei­len sol­len, zu klein für die ver­schie­de­nen Spe­zi­es ist. Zu klein, um eine eige­ne Ernäh­rungs­grund­la­ge zu liefern...

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    Irgend­wer aus mei­nem Dunst­kreis hat vor kur­zem auch mal einen Blick auf die Zah­len gewor­fen bezüg­lich des US-ame­ri­ka­ni­schen Frackings. Gemes­sen an den Zah­len der geför­der­ten Roh­stof­fe ist soweit zu erken­nen, dass die Spit­ze bereits hin­ter der aktu­el­len För­der­men­ge liegt.
    Also, der vor­he­ri­ge Boom ist bereits Geschich­te und es geht jetzt nur noch kon­ti­nu­ier­lich lang­sam abwärts.
    Die Quel­len sind bereits ausgeschöpft.
    Inter­es­san­ter Aspekt hier: Wie lang hat­ten die USA etwas davon? Gera­de mal 1 bis andert­halb Jahr­zehn­te, wenn ich mich recht entsinne.
    Für nur andert­halb Jahr­zehn­te wur­de teil­wei­se das Grund­was­ser ver­seucht, Erd­be­ben ver­ur­sacht und man konn­te sein Was­ser, was daheim aus dem Hahn floss, anzünden...
    "Tol­ler" Boom. Nicht?

    1. Das Arten­ster­ben hat wirk­lich dra­ma­ti­sche Dimen­sio­nen und die weni­gen Ver­su­che (Bsp.: "Ret­tet die Bie­nen!") ver­nach­läs­si­gen das Geflecht der Bezie­hun­gen zwi­schen den Tier­ar­ten und den Pflan­zen - denn die sind zu ihrer Fort­pflan­zung auf Tie­re ange­wie­sen, und nicht nur auf Insek­ten! Der Boom an *Insek­ten­ho­tels* ist lach­haft - und wie­der ein bei­spiel wie ver­sucht wird das Gewis­sen zu beru­hi­gen ohne wirk­lich etwas zu verändern.

      Es war schon vor dem Beginn (!) des 'frackings' klar, daß das nur eine gerin­ge Aus­wir­kung haben wür­de. Als wir 1998 in Den­ver waren tra­fen wir uns mit den Eltern eines Freun­des unse­res Soh­nes, der '93-'94 sein Aus­tausch­jahr dort ver­bracht hat­te. Der Vater ist Geo­lo­ge und rei­ste im gan­zen Land her­um um die Explo­ra­ti­ons­tä­tig­keit wis­sen­schaft­lich zu beglei­ten. Der plau­der­te *aus dem Näh­käst­chen*: So viel Zer­stö­rung für so wenig Öl - aber Rie­sen­pro­fit für die Aktionäre!

      1. Ich weiß nicht, ob die Über­le­gung dumm ist - mir ist auch schon mal ein­ge­fal­len, ob nicht der gan­ze neue­re Elek­tro­smog durch draht­lo­ses schnel­les Inter­net immer und über­all per Funk­ma­sten ver­füg­bar auch irgend­et­was an dem Zustand der Tier­welt, so wie sie jetzt ist, beiträgt.
        Ich mei­ne... Tie­re, ganz beson­ders vele Vögel, die sich unbe­wusst am Erd­ma­gnet­feld ori­en­tie­ren, für die muss doch die Zunah­me der vie­len ande­ren elek­tro­ma­gne­ti­schen Fel­der in etwa so etwas bewir­ken wie bei Wah­len mit dem Sona eines U-Boo­tes. Es stört deren Ori­en­tie­rungs­sinn, sodass sie gar nicht dort ankom­men, wo sie eigent­lich hin sol­len, und schluss­end­lich auf ihrem Irr­weg verhungern.
        Außer­dem - auch wenn Men­schen vom Elek­tro­smog wei­test­ge­hend nicht so viel bemer­ken (bis auf eine Hand voll ganz beson­ders emp­find­li­cher Leu­te), eine aus­rei­chen­de Men­ge an Tie­ren hat jedoch einen wesent­lich aus­ge­präg­te­ren Gehör­sinn als Men­schen. Und da könn­te sol­cher hin­zu­ge­kom­me­ner Elek­tro­smog der letz­ten 15 Jah­re... doch wir­ken wie eine unheim­lich star­ke Quel­le von Krach. Wie als wen neben jeman­dem leben müss­test, bei dem täg­lich so viel Lärm wie bei einer Kon­zert­büh­ne wäre. Da wür­dest du geran­tiert nicht in der Nähe woh­nen wollen...

        ...Und ich weiß nicht, ob das wohl­mög­lich genü­gend Tie­ren so geht.

        Wenn es, laut ihrer Sin­nes­emp­fin­dung, über­all viel zu laut ist, wäre es kein Wun­dert, dass sich bestimm­te Tier­ar­ten kom­plett zurück­zie­hen - und da die­ser Kram über­all steht, fin­den sie kei­ne Zuflucht und folg­lich wer­den auch nicht jedes Jahr die Nester gebaut und Nach­wuchs gezeugt.

        ...Es ist nur, weil das ein Fak­tor ist, der in den letz­ten 15 Jah­ren auch unglaub­lich gewach­sen ist.
        Irgend­wel­che exo­ti­schen Sen­der auf Mit­tel- oder Kurz­wel­le von sonst­wo zu hören ist in der Stadt z. B. durch die­sen Elek­tro­s­mok qua­si unmög­lich gewor­den. Du must am besten irgend­wo am Stadt­rand oder auf dem Lan­de platz­iert sein, damit der Emp­fang nicht von z. B. so vie­len akti­ven W-LANs gestört wird wie es heu­te gibt.
        Vor so lan­ger Zeit wie­der­um - es funktionierte.
        Also ist dort merk­lich etwas hin­zu­ge­kom­men, was prä­sent ist, auch wenn der Mensch es mit sei­nen Sin­nen nicht unmit­tel­bar mitkriegt...
        Und es muss immer­hin nicht jeder Spe­zi­es so gehen wie dem Men­schen, dass er von dem nichts merkt. Kei­ne Beein­träch­ti­gung hat.

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        Ich neh­me es so wahr: Die USA brauch­ten noch ein­mal einen Anlass für einen öko­no­mi­schen Boom, und sie muss­ten die eige­ne Roh­stofför­de­rung noch ein­mal wie­der ankur­beln. Die Zitro­ne noch wei­ter ausquetschen.
        Viel­leicht auch, weil so viel Öl in den USA direkt auch gar nicht mehr zu holen ist.
        Denn... über­le­ge man wie auf­wän­dig Fracking­för­de­rung von Roh­stof­fen ist im Gegen­satz zu kon­ven­tio­nel­len Boh­run­gen. Das wirkt gera­de­zu wie als wenn jemand das letz­te biss­chen aus sei­nem sonst kno­chen­trocke­nen und wert­lo­sen Acker her­aus­quet­schen muss. Wie als wenn man schon im Modus "Ver­zweif­lungs­tat" ist.
        Und wirt­schaft­lich haben die USA doch schon lang nichts bahn­bre­chen­des mehr zu bie­ten. Gera­de, wenn es um den Sek­tor "Pro­duk­ti­on" geht. Das steht näm­lich alles irgend­wo im Aus­land wegen den gerin­ge­ren Lohn­ko­sten (die nur durch die Dis­kre­panz der loka­len Wäh­rung zum US-Dolar zustan­de kommt), damit der Pro­fit mög­lichst groß ausfällt.
        Roh­stof­fe ganz im Spe­zi­el­len waren da ein gefun­de­nes Fres­sen für eine Kon­junk­tur­sti­mu­la­ti­on. Weil Roh­stof­fe nicht jeder auf der Welt hat und sie dadurch zunächst ein­mal gefragt blei­ben. Hie­ße: Man wird den Scheiß defi­ni­tiv los.
        Also, eine siche­re Anla­ge für ein Konjunkturpaket.
        (Zwi­schen­zeit­lich sol­len die USA sogar die Sau­dis bei der För­de­rung und dem Ver­kauf von fos­si­len Roh­stof­fen über­holt haben. Die Sau­dis! Deren größ­ter bekann­ter Export­schla­ger ihr Erd­öl ist und von der Welt in rau­en Men­gen gekauft wird.)

        1. Ob, und wenn "Ja" wel­che Ein­flüs­se es durch men­schen­ver­ur­sach­te Strah­lungs­quel­len gibt die auf Tie­re wir­ken habe ich noch nie gele­sen. Das kann aber durch­aus Gegen­stand von For­schung sein. Des­we­gen hal­te ich mich da zurück, denn ich müß­te spe­ku­lie­ren - und wie du weißt ist das nicht so mein Ding.

          Was das Fracking angeht gibt es neben den von dir genann­ten Mög­lich­kei­ten der Durch­füh­rung in USA sicher noch vie­le wei­te­re Begrün­dun­gen die in Fra­ge kom­men könnten:
          Ich hin­ge­gen rech­ne es erst ein­mal der Unwis­sen­heit in Sachen öko­lo­gi­scher Ver­flech­tun­gen zu. Men­schen die den Kli­ma­wan­del weder ver­stan­den haben noch sich von Argu­men­ten über­zeu­gen las­sen fehlt es eben an Geist - das ist aller­dings in USA kein Hin­der­nis, manch­mal sogar ein Vor­teil, wenn jemand ein öffent­li­ches Amt anstrebt. Trump ist das Leucht­turm­bei­spiel, dann gibt es Cruz, Haw­ley, Bobert, Gree­ne, diver­se Gou­ver­neu­re und Kan­di­da­ten, die noch nicht ein­mal die Ver­fas­sung ihres eige­nen Staa­tes kennen. 

          Wie auch immer:
          Die Sta­ti­stik kennt kein rechts oder links, sie stellt Fak­ten fest - und danach sind die durch Fracking geschaf­fe­nen *Reser­ven* der Bedarf der US Wirt­schaft und der Ver­brau­cher in 10 bis 15 Jahren.

        2. Ich will es hof­fen, dass es dazu ernst­haf­te For­schung gibt...
          Weil, mitt­ler­wei­le muss man alles als even­tu­el­len Ein­fluss­fak­tor ein­be­zie­hen, was die Ver­än­de­run­gen in Flo­ra und Fau­ne in den ver­gan­ge­nen 10-15 Jah­ren ver­ur­sacht hat.

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