Viel versprach man sich von
erzieherischen Maßnahmen

ZITAT:
".. Die recht­li­che Gleich­stel­lung von nicht-hete­ro­se­xu­el­len Men­schen in Deutsch­land hat in den letz­ten Jahr­zehn­ten posi­ti­ve Wege genom­men. Gleich­zei­tig kann auch ein gesell­schaft­li­cher Back­lash wahr­ge­nom­men werden .."


Ach, ein *back­lash*?
Wie­so wohl?
Weil es selbst wohl­mei­nen­den Men­schen wie mir miss­fällt von einer Min­der­heit nicht-binä­rer Per­so­nen und deren phil­an­thro­pi­schen För­de­rern gegän­gelt zu wer­den und unter Zwang umer­zo­gen wer­den soll die­ser Ideo­lo­gie zu gehor­chen oder aus­ge­grenzt zu sein.
 

Wobei es ursäch­lich eine ganz ande­re Rich­tung war die unter 'Phil­an­thro­pis­mus' ver­stan­den wurde:
Das Kon­zept einer natur­ge­ge­be­nen men­schen­freund­li­chen Gesin­nung oder „Mensch­lich­keit“ mit Impul­sen, die aus der christ­li­chen For­de­rung der Näch­sten­lie­be stamm­ten. Hin­sicht­lich der phil­an­thro­pi­schen Pra­xis distan­zier­ten sich auf­klä­re­ri­sche Krei­se jedoch vom tra­di­tio­nel­len Ide­al der Barm­her­zig­keit aus Näch­sten­lie­be. An die Stel­le kari­ta­ti­ver Not­lin­de­rung soll­te die Besei­ti­gung der Ursa­chen sozia­ler Übel­stän­de tre­ten. Viel ver­sprach man sich von erzie­he­ri­schen Maß­nah­men. [Her­vor­he­bung von mir!]

So sind wir mitt­ler­wei­le in einem Sta­di­um ange­kom­men in dem weni­ger als 5% der Bevöl­ke­rung bestim­men wie sie von der 95%-prozentigen Mehr­heit - bit­te­schön! - ange­spro­chen wer­den wol­len .... weil sie anson­sten belei­digt sind, mit dem Fuß auf­stamp­fen und "Man­nooo!" schreien?

Einen 'gesell­schaft­li­chen Backlash'
hal­te ich daher für durch­aus ver­ständ­lich, ange­mes­sen und, ganz ehr­lich, längst überfällig.

Jeder soll sei­ne Sexua­li­tät nach eige­nem Gusto gestal­ten und genie­ßen - aber bit­te nicht der­ge­stalt, dass alle Welt sich damit befas­sen und ihr eige­nes Ver­hal­ten und Wer­te­mu­ster ver­leug­nen soll. Ich ren­ne jeden­falls nicht her­um und las­se alle die ich tref­fe wis­sen wie ich mei­ne Sexua­li­tät und mein Geschlecht defi­nie­re und wie man mich des­we­gen anzu­spre­chen hat. Ein schlich­tes "Eurer Hoch­wohl­ge­bo­ren!" ist aber durch­aus ange­mes­sen und wird huld­voll angenommen ...

Ganz ein­fach für alle sprach­ge­stör­ten Eiferer*innen (!):
Ich las­se mir als 78-Jäh­ri­ger nicht von mit­tel­al­ten Empor­kömm­lin­gen ohne Wis­sen und Tra­di­ti­on und ihren jün­ge­ren Mit­läu­fern, denen gera­de *fad* ist, und die nach einem Lebens­zweck suchen, auf­zwin­gen, wie ich die deut­sche Spra­che ver­hun­zen soll um ihren *supi-tol­len Spleen* zu befrie­di­gen. Genau!

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