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gab es schon immer - nur ist man ihnen nicht so schnell auf die Spur gekom­men wie heu­te. Das Inter­net bie­tet die Mög­lich­keit nach "wört­li­chen Zita­ten" zu suchen und mit eige­nen Tex­ten zu ver­glei­chen. Das wis­sen auch Jene, die sich mit der Arbeit und den Ideen ande­rer Men­schen 'schmücken' möch­ten weil sie selbst weder Ideen haben noch die Recher­che im Hin­ter­grund lei­sten wol­len.

Eine neue Form des PLAGIATS ist der - schlich­te - Ideen­klau. Da wird nicht der kom­plet­te oder aus­zugs­wei­se Text ein­fach über­nom­men:
Es wird ledig­lich das The­ma, also die Idee, das 'Ori­gi­nel­le' und/oder 'Inter­es­san­te' aus­ge­fil­tert und dann in neu­em Gewand als "eige­ne Krea­ti­vi­tät" und "Aktua­li­tät" ver­kauft ....

Es ist sicher rich­tig, daß wir Blog­ger nicht jeden Tag einen guten Ein­fall und ein neu­es The­ma haben kön­nen - aber muß es des­we­gen zu sol­chen - na sagen wir: "unehr­li­chen" Über­nah­men kom­men?

Da höre ich schon Vie­le sagen:
" .. Manch­mal ist es der rei­ne Zufall, wenn meh­re­re Blog­ger das glei­che oder ein zumin­dest ähn­li­ches The­ma ver­wur­sten .. " - Ja, das stimmt, das kann rei­ner Zufall sein.
Nur:
Wenn es immer wie­der, immer häu­fi­ger und stets bei den glei­chen Blog­gern auf­tritt, dazu noch eine Durch­for­stung der Inhal­te im Zäh­ler des eige­nen Web­logs durch die stets glei­chen Per­so­nen fest­zu­stel­len ist, darf doch zumin­dest der Ver­dacht geäu­ßert wer­den, daß es sich dabei um eine (neue) Form von PLAGIAT han­delt? Oder wenn bestimm­te The­men immer genau ein paar Stun­den spä­ter als der eige­ne Bei­trag oder am Fol­ge­tag ver­öf­fent­licht wer­den? Alles blan­ker "Zufall"?

Lie­be Leu­te, laßt doch das abkup­fern.
Ihr wollt doch nicht die Ver­ant­wor­tung dafür tra­gen, daß mir auch noch der letz­te Rest an "Glau­be an das Gute im Men­schen" ver­lo­ren­geht ....