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Noch eine Ergän­zung zum Bei­trag "Nach­trag zu "Sil­ber­fi­sche aus Staub""
Leben aus toter Mate­rie?
Haeckel hat es gewagt, auch das Pro­blem vom Ursprung des Lebens anzu­ge­hen. In gewis­ser Wei­se hat er heu­ti­ge Erkennt­nis­se vor­weg­ge­nom­men und Dar­wins Theo­rie in ent­schei­den­der Wei­se erwei­tert.
Haeckel bezeich­ne­te als den größ­ten Man­gel an Dar­wins Theo­rie, dass jener für die Ent­ste­hung des ersten Orga­nis­mus einen Schöp­fungs­akt annimmt. Er schreibt dazu: "Die moder­ne Ent­wick­lungs­leh­re hat uns aber über­zeugt, dass eine sol­che 'Schöp­fung' nie­mals statt­ge­fun­den hat, dass das Uni­ver­sum seit Ewig­keit besteht und dass das Sub­stanz­ge­setz alles beherrscht.... Die Vor­stel­lung, dass der 'per­sön­li­che Gott' als den­ken­des imma­te­ri­el­les Wesen die Welt auf ein­mal aus nichts erschaf­fen hat, ist durch­aus unver­nünf­tig und im Grun­de nichts­sa­gend."
[Aus: Haeckel: Die Lebens­wun­der, Nach­druck Jena 1904, S. 47],
gefun­den bei Dr. Ange­li­ka Weiß-Mer­k­lein