"Es kann ....

der Frömm­ste nicht in Frie­den leben, wenn es dem bösen Nach­barn nicht gefällt." *
Sie­he hier­zu auch:

Es gibt - bedau­er­li­cher­wei­se - Men­schen, die es nicht ertra­gen kön­nen, wenn Ruhe und Frie­den herr­schen. * edit*

*(Johann Chri­stoph Fried­rich von Schil­ler; Wil­helm Tell)

Kommentare

  1. soweit ich weiss, ist deutsch­land das land mit den mei­sten nach­bar­schafts-klein- kriegen. 
    wor­an es wohl lie­gen mag? 
    weil wir dicht auf dicht wohnen? 
    neid? (des nach­bars haus, auto, esel, frau, oder sonst was)
    weil es spass macht? (man hat ja sonst kei­ne freu­de im leben)
    weil ich mich selbst nicht lei­den kann, und den frust auf ande­re pro­ji­zie­re? (auch auf den häss­li­chen gar­ten­zwerg in nach­bars gar­ten- er erin­nert mich an mei­ne eige­ne hässlichkeit)
    war­um im klei­nen nach­bar­schafts­rah­men frie­den hal­ten, wenn es in der glo­ba­len welt krieg gibt? (ist schleiss­lich lang­wei­lig, krieg nur vorm tv zu betrachten)

    1. ver­geu­den sie nicht wert­vol­le emo­tio­nen an sol­che men­schen. emo­tio­nen, und gera­de nega­ti­ve, poten­zie­ren das poten­ti­al des ärgers, der wut, des streits. üben sie gelas­sen­heit. wür­den sie auf irgend­wel­che anfein­dun­gen gar nicht mehr reagie­ren, wäre auf dau­er die luft drau­ssen. den men­schen, die hin­ter den anfein­dun­gen ste­hen, wür­de es lang­wei­lig wer­den. sie wür­den auf kei­ne reso­nanz sto­ssen. alte phy­si­ka­li­sche gesetz­mä­ssig­keit. so wie auch aktio und reak­tio- unter­bre­chen sie die spi­ra­le: kei­ne reak­ti­on mehr.

  2. hat­te die links vor­her nicht gele­sen... habe an "nor­ma­len" nach­bar­schafts­streit gedacht... war etwas zu vor­ei­lig mit dem schreiben... ;-)

  3. Ver­such einer "neu­tra­len" Anmer­kung. Außen­ste­hend, und so muss ich mich in betref­fen­der Ange­le­gen­heit bezeich­nen, bin ich es den­noch nicht, was den all­ge­mein­gül­ti­gen Kom­men­tar aus Tell betrifft, da die­ser die mensch­li­che (oder eigent­lich unmensch­li­che) Natur bestens beschreibt. Ich per­sön­lich bin befrem­det, in der Blog­land­schaft auf der­art per­sön­li­che Anfein­dun­gen zu tref­fen, jedoch vor Schil­lers Zitat soll­te ich mich viel­leicht als naiv bezeich­nen - war­um soll­te irgend­et­was in der soge­nann­ten "vir­tu­el­len Welt" anders sein als im sog. "rea­len Leben", sind doch in bei­den Wel­ten Men­schen als Inter­ak­ti­va beteiligt. 
    Zugrun­de liegt jedoch immer eine Vehe­menz der Hal­tung, derer sich nie­mand voll­kom­men frei­spre­chen kann. Inwie­weit sie in der Bei­be­hal­tung klug ist, sei dahin­ge­stellt - doch die Erfah­rung zeigt, dass nicht sel­ten ethi­sche Grün­de gar kei­nen ande­ren Stand­punkt zulas­sen... und damit sind wir, wie bei jed­we­dem Dis­put, wo auch immer er statt­fin­den mag, bei der Fra­ge der Überzeugungen.

    1. Ihre Anmer­kung ist so neu­tral, .... daß ich schon nicht mehr erken­nen kann, wor­auf Sie hinzielen.
      Fin­den Sie nun sol­che Machen­schaf­ten OK oder nicht?

      Das hat doch nichts mehr mit Über­zeu­gung zu tun. Hier wird gemobbt - und zwar auf hin­ter­häl­tig­ste Art! Die Per­fi­die ist, daß ich als Stö­ren­fried daste­he, egal ob ich mich weh­re oder nicht!

      * edit *
      Sie müß­ten doch spä­te­stens seit Ihrer dama­li­gen Anmer­kung bei Muh gemerkt haben, daß mit nor­ma­len Kon­flikt­lö­sungs­an­sät­zen nicht bewirkt wer­den kann ....

    2. Das muss in der Tat schlimm für Sie sein, Herr Pan­thol. Ich kann gut ver­ste­hen, wenn Men­schen auf­grund schlech­ten Beneh­mens ande­rer so wütend wer­den. Manch­mal ist es gut, pro­fes­sio­nel­le Media­to­ren ein­zu­schal­ten. Manch­mal hin­ge­gen hilft nur noch, dem ande­ren sehr deut­lich zu machen, wo der Ham­mer hängt, denn Ein­sicht setzt immer ein gewis­ses Mass an Intel­li­genz voraus.

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