der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt." *
Siehe hierzu auch:
Es gibt - bedauerlicherweise - Menschen, die es nicht ertragen können, wenn Ruhe und Frieden herrschen. * edit*
*(Johann Christoph Friedrich von Schiller; Wilhelm Tell)

soweit ich weiss, ist deutschland das land mit den meisten nachbarschafts-klein- kriegen.
woran es wohl liegen mag?
weil wir dicht auf dicht wohnen?
neid? (des nachbars haus, auto, esel, frau, oder sonst was)
weil es spass macht? (man hat ja sonst keine freude im leben)
weil ich mich selbst nicht leiden kann, und den frust auf andere projiziere? (auch auf den hässlichen gartenzwerg in nachbars garten- er erinnert mich an meine eigene hässlichkeit)
warum im kleinen nachbarschaftsrahmen frieden halten, wenn es in der globalen welt krieg gibt? (ist schleisslich langweilig, krieg nur vorm tv zu betrachten)
Ihre .... Aufzählung ist sehr treffend.
Ich hatte gehofft, es sei nun Ruhe.
Angehalten hat es nur wenige Wochen.
Im Grunde bedauere ich diese armen Menschen ....
vergeuden sie nicht wertvolle emotionen an solche menschen. emotionen, und gerade negative, potenzieren das potential des ärgers, der wut, des streits. üben sie gelassenheit. würden sie auf irgendwelche anfeindungen gar nicht mehr reagieren, wäre auf dauer die luft draussen. den menschen, die hinter den anfeindungen stehen, würde es langweilig werden. sie würden auf keine resonanz stossen. alte physikalische gesetzmässigkeit. so wie auch aktio und reaktio- unterbrechen sie die spirale: keine reaktion mehr.
Dies war - da können Sie sicher sein, .... das letzte öffentliche Wort zum Thema - alles Weitere läuft über Rechtsinstanzen.
hatte die links vorher nicht gelesen... habe an "normalen" nachbarschaftsstreit gedacht... war etwas zu voreilig mit dem schreiben... ;-)
Versuch einer "neutralen" Anmerkung. Außenstehend, und so muss ich mich in betreffender Angelegenheit bezeichnen, bin ich es dennoch nicht, was den allgemeingültigen Kommentar aus Tell betrifft, da dieser die menschliche (oder eigentlich unmenschliche) Natur bestens beschreibt. Ich persönlich bin befremdet, in der Bloglandschaft auf derart persönliche Anfeindungen zu treffen, jedoch vor Schillers Zitat sollte ich mich vielleicht als naiv bezeichnen - warum sollte irgendetwas in der sogenannten "virtuellen Welt" anders sein als im sog. "realen Leben", sind doch in beiden Welten Menschen als Interaktiva beteiligt.
Zugrunde liegt jedoch immer eine Vehemenz der Haltung, derer sich niemand vollkommen freisprechen kann. Inwieweit sie in der Beibehaltung klug ist, sei dahingestellt - doch die Erfahrung zeigt, dass nicht selten ethische Gründe gar keinen anderen Standpunkt zulassen... und damit sind wir, wie bei jedwedem Disput, wo auch immer er stattfinden mag, bei der Frage der Überzeugungen.
Ihre Anmerkung ist so neutral, .... daß ich schon nicht mehr erkennen kann, worauf Sie hinzielen.
Finden Sie nun solche Machenschaften OK oder nicht?
Das hat doch nichts mehr mit Überzeugung zu tun. Hier wird gemobbt - und zwar auf hinterhältigste Art! Die Perfidie ist, daß ich als Störenfried dastehe, egal ob ich mich wehre oder nicht!
* edit *
Sie müßten doch spätestens seit Ihrer damaligen Anmerkung bei Muh gemerkt haben, daß mit normalen Konfliktlösungsansätzen nicht bewirkt werden kann ....
Das muss in der Tat schlimm für Sie sein, Herr Panthol. Ich kann gut verstehen, wenn Menschen aufgrund schlechten Benehmens anderer so wütend werden. Manchmal ist es gut, professionelle Mediatoren einzuschalten. Manchmal hingegen hilft nur noch, dem anderen sehr deutlich zu machen, wo der Hammer hängt, denn Einsicht setzt immer ein gewisses Mass an Intelligenz voraus.
Sie sagen es, werte Morgaine, .... "ein gewisses Maß an Intelligenz"
- genau das scheint aber zu fehlen!
Herr WVS,
das Große erkennt immer das Kleine und Große
das Kleine hingegen niemals das Große.
Ein schöner Schlußsatz zu diesem Thema!