Was kostet 8,9 cent netto und wird durch Aufschläge von insgesamt 2,4 cent auf 11,3 cent verteuert?
Im neuen Energieeinspeisungsgesetz wird festgelegt, daß mindestens 8,9 cent / Kilowattstunde zu vergüten sind. Dazu kommen noch:
- Für die dauerhafte Inbetriebhaltung konventioneller Kraftwerke - der Strom aus Windkraft ist unstet und steht nicht immer zur Verfügung - zusätzlich 1,5 cent.
- Für zusätzlichen Regelungsaufwand - der Strom muß ja "irgendwie" in's Netz kommen - zusätzlich 0,7 cent.
- Für weite Transportwege von der Erzeugungsstelle bis zum Verbrauchsort - also zwischen Küstenregionen und Binnenland - zusätzlich 0,2 cent.
Es stehen also dem
Windstrom für 11,3 cent
Ausgaben für
konventionell erzeugten Strom von 3 cent
gegenüber.
Und nicht zu knapp:
Die Mehrkosten liegen bei 8,3 cent / Kilowattstunde.

Nichts mit Grün zu tun Ich weiß, mein Bester, bei Ihnen kommt der Strom aus der Steckdose ... da brauchen Sie natürlich keine Windkraftanlage. Aber da Sie ja Unternehmensberater sind: Haben Sie schon einmal überlegt, wie viele schöne Patente, Unternehmensgründungen und letztlich Arbeitsplätze die Windenergie bringt?
Meine Kritik an Ihnen: Es hat absolut nichts mit „Grün“ zu run, die Windkraftbetreiber zu unterstützen – und ich bin, wie Sie sicher wissen, mitnichten ein Grüner.
Hallo, Herr Sehpferd, zurück? Sie haben natürlich Recht:
Windkraft ist nicht gleich zu setzen mir "GRÜN", obschon von dort die heftigste Lobby betrieben wird.
Als Ästhet sollten Sie aber etwas gegen diese Verschandelung der Landschaft haben. Die früheren Windmühlen, mit ihrer gemächlichen Bewegung und den landschaftstypischen Baumaterialien "passten", während diese - zugegebenermaßen, einzeln besehen, auch ansehnlichen Windmühlen neueren Typs sich in keiner Weise "einpassen". Das ist das Ärgernis für mich.
Den kleinen Seitenhieb vergebe ich Ihnen, es passte so gut .... aber ernsthaft: es wäre uns mehr gedient, wenn wir nicht nur auf "neue" Energien setzten.
Na ja, das ist schon eine Milchmädchenrechnung. Vgl. dazu folgenden Artikel:
http://www.heise.de/tp/deutsch/html/result.xhtml?url=/tp/deutsch/special/zen/17075/1.html&words=Craig%20Morris
Und zur Ästhetik: der Deutsche fährt zwar gern mit 200 über die Autobahn, denn sein Auto fährt ja bekanntlich auch ohne Wald, aber "Die Natur" soll möglichst so bleiben wie zur Zeit der Schlacht im Teutoburger Wald.
Und, by the way, schon mal ein Braunkohlegebiet gesehen?
http://www.antville.org/img/allerh/garzweilerII.jpg
"Milchmädchenrechnung"? Wenn das so dumm gerechnet ist, wo bleibt, anstatt einer platten Behauptung oder eines "wohlfeilen" Links, die Gegenrechnung aus "eigener Kraft"?
Wer hat schon einmal ausgerechnet, was die Herstellung einer WKA an Energie frißt? Kürzlich sprach ich mit einem Betreiber in Schleswig-Holstein.
Der betonte:
"Nach 18 Jahren haben wir die Investition in Bezug auf Herstellungsenergie wieder reingeholt - und dann läuft, wenn wir Glück haben, die Anlage noch ca. fünf bis sieben Jahre. Unser Geld haben wir aber durch Subventionen schon mehrfach wieder reingeholt" Kein weiterer Kommentar dazu!
Sodann:
Wenn ich mit 200 km/h über die Autobahn fahre, produziere ich ein Drittel der Abgase, die z.B. von einem Golf, Astra, etc. bei erheblich geringerer Geschwindigkeit verursacht werden.
Diese Argumentation hat mich schon damals geärgert, als die Lehrerin meinen Sohn aufhetzte und ihm beibrachte, sein Vater sei ein ganz schlimmer Mensch, der Kinder vergiftet.
Sie hatte eine 14 Jahre alte Ente, ich fuhr einen neuen Audi mit (!) Katalysator - eines der ersten Fahrzeuge, die damit ausgerüstet waren.
Wer "vergiftet" also wen?
Ich kenne, by the way, "Braunkohlegebiete" - aber damit ist nichts bewiesen, denn die finde ich genauso abstoßend wie Windparks.
Und so nebenbei:
Im Osten der Republik war es keine Frage der Umwelt, sondern eine Frage der Verfügbarkeit alternativer Resourcen - insoweit kann man sogar Verständnis dafür aufbringen.
Bei uns aber herrscht keine "Not" - wir haben Kraftwerke, die bezahlt sind - und die jetzt aus ideologischen Gründen abgeschaltet werden müssen (ich wiederhole nochmal: Wahlbeteiligung 60%, 11% der Stimmen bundesweit für die Grünen = ca. 8% der Bevölkerung die 92% terrorisieren!).
Um uns herum schert sich kein Nachbarland um unsere Diskussion:
Im Gegenteil, man lacht sich in's Fäustchen, weil wir uns hier selbst "in's Aus" schicken - siehe Arbeitslosenzahlen und Abwanderung von Industrie.
Wenn dann
dann:
Armes Deutschland!
Wir sind auf dem besten Wege, das zu erreichen - siehe z.B. "Schulreform":
Zurück zur Zwergschule, erst 'mal die Jahrgänge 1 und 2 zusammenlegen, 3 und 4 werden aus Kostengründen sicher folgen ... und das alles nur, weil gebildete Menschen mit breit angelegter Ausbildung nicht so leicht zu manipulieren sind wie die heute herrschenden Halbgebildeten!
Schauen Sie sich doch einmal an, was die "Herrschenden" so an Arbeits- und Berufserfahrung aufzuweisen haben, wie sie ausgebildet sind.
Gerade bei den Grünen finden sich mehr "Politiker" die als Abgeordnete pro Jahr mehr verdienen, als sie in ihrem erlernten Beruf in zehn Jahren hätten verdienen können - und das soll kein Grund sein, sich um jeden Preis im Amt zu halten?
Geld für Öko, weg von der breiten Bildung:
Das schafft den zukünftigen Wähler für linke und grüne Bauernfänger!
Gegen das, was in den letzten Jahrzehnten die Atom- und Kohleenergie an Subventionen verschlungen haben und immer noch verschlingen, ist das bisschen Windkraft wirklich nur ein Klacks.
Die "grüne Gefahr", die Sie da an die Wand malen, hake ich mal unter der Rubrik "Stammtischsatire" ab. Genauso das Geschimpfe auf "die" Politiker, die ja nun im Vergleich mit der Wirtschaft auch nicht soo viel verdienen.
Das mit der Bildung verstehe ich nun gar nicht: Bildung ist Ländersache, und da hat bekanntlich Schwarz/Gelb die Mehrheit.
Insgesamt ein bisschen viel deutsches Gejammere und Genörgle. Was wir von unseren europäischen Nachbarn wirklich abgucken könnten, ware etwas mehr Optimismus.
Nun, zum Abschluß: ad 1
Die Bildungssystemänderungen, von denen ich spreche, bahnen sich in den rot-rot bzw. rot-grün regierten Ländern an.
ad 2
Die in der Wirtschaft beschäftigten haben - im Gegensatz zu vielen Poitikern - ja auch "etwas aufzuweisen".
ad 3
Ich mache auf diesen Seiten hin und wieder Vorschläge, wie ich glaube, daß Dinge besser werden könnten - und empfehle Ihnen, bevor Sie hier von "Jammern und Nörgeln" sprechen, einfach 'mal die zurückliegenden Beiträge - unvoreingenommen - zu lesen.
Mensch, MaGrohmann Könnte von mir sein. Wirklich.
Nur in einem Punkt stimme ich nicht zu. Unser Herr Unternehmensberater jammert und nörgelt wirklich nicht nur. Allerdings gebe ich Ihnen in soweit Recht, dass die Menschen in Deutschland vor lauter Nörgeln das Handeln vergessen.
Ergänzen möcte ich noch, dass ich seit Jahrzenten geschäftlich und privat nach Dänemark reise. Dort würde man über unseren Kollegen Unternehmensberater nur den Kopf schütteln, was die Windkraft betrifft.
Das klingt - mit Verlaub - ein wenig wie .... na ja, so gar nicht "Sehpferd", diese milden Töne. Trotzdem "Danke" für den Satz der Unterstützung hinsichtlich des deutschen "J&N"-Syndroms.
Ich frage mich allerdings, in welches Dänemark Sie ab und an reisen, denn das Dänemark, das ich - von meinem zeitweiligen Wohnort Schleswig aus - kennen gelernt habe ist heftig dabei "zurück zu rudern", d.h. Subventionen sind nahe Null und neue Genehmigungen gibt's nicht mehr.
Da kommt es den Dänen gut zu paß, daß sie ihre Windräder nach, na, wohin? Ja! Nach Deutschland verkaufen können.
Ich glaube daher nicht, daß wir langfristig so viele Arbeitsplätze wie versprochen aus dieser Technologie gewinnen werden, denn, traurig aber wahr:
Dänemarks Lohnnebenkosten liegen bei 28%, während hier zu Lande 63% noch nicht ausreichen.
Der Treppenwitz ist, daß gerade die Grünen durch ihre Forderungen eben diese Lohnnebenkosten noch einmal kräftig nach oben geschoben haben ...
Schon mal was von der Kohleförderung in Deutschland gehört ?
Die ist noch höher und die Grünen sind sicher nicht dafür.
In Österreich ist die Windkraftlobby in konservativen Kreisen zu finden.
Der Sohn des KRONE Herausgebers Dichand.