soll - wo immer es gebraucht wird - doch wohl bedeuten, daß etwas entgegen dem allgemeinen Trend ("mainstream"), also in die Gegenrichtung läuft.
Da es aber keine Autorität gibt, die bestimmen könnte, was antizyklisch und was - dementsprechend - (pro-)zyklisch ist, bleibt eigentlich nur die Feststellung:
Es gibt zwei gegenläufige Tendenzen ....
Hmmm, das bringt uns allerdings nicht viel weiter. Unterstellt man allerdings, daß, wer sich antizyklisch verhält, sich vom mainstream absetzen will, dann sind wir schon ein Stück weiter.
Antizyklisch heißt demnach: Nicht dem allgemeinen Trend hinterherlaufen, sondern bewußt das Gegenteil tun.
In diesem Sinne bin ich wohl - zeitlebens - ein Antizykliker gewesen ....

D.h. Sie tragen im Winter kurzärmelige T-Shirts und im Sommer eine Winterjacke? Ihr Cabrio bleibt im Winter offen?
Und wenn alle gegen die Mehrwertsteuererhöhung sind, befürworten Sie sie?
Zeitlebens eben...
Isch 'abe garkeine Caprio .... Netter Versuch - und nicht einmal allzuweit von der Wirklichkeit, denn ich tendiere auch winters eher zu Kurzarm und im Hause zum T-Shirt, während meine Frau schon einen dicken Pullover braucht ....
Aber:
Aus der Art wie Sie schreiben schließe ich, daß Sie sehr wohl verstanden haben welche Ebene* ich ansprach:
Eher die ideelle, weniger materielle Ebene ....
* Ebene = Abstraktionsebene
Es mag sein, ... das ich verstanden habe. Allerdings tue ich mich schwer mit solch absoluten Aussagen. Zeichnet nicht den Individualisten aus, dass er nichts aus Prinzip tut, sondern die Position vertritt, die aus seiner Warte die richtige ist, sei es die zyklische oder die antizyklische. Das spielt für ihn keine Rolle...
Ihrer Aussage .... "Ein Individualist tut nichts aus Prinzip" kann ich so nicht zustimmen - denn ein wesentliches Prinzip hat doch der Individualist: Nicht so sein wie Andere. Nach ihrer Aussage wäre er - ob dieses Prinzips - nicht mehr Individualist ....
das altbekannte "Alle Kreter sind Lügner"-Spielchen ....
Möglich, daß meine Aussage verdeutlicht werden muß:
Einem Trend hinterherzulaufen, etwas zu tun, nur weil Andere es tun, sich einer Masse, einem Verein anschließen - das ist nicht mein Ding .... So, wie ich keine großen Ansammlungen von Menschen mag, so mag ich auch keine Vereinnahmung ....
Typisch für Chromosomenmissverständnisse; denn eigentlich, ganz hinten irgendwo in den Gehirnwindungen, wo Worte nicht mehr geschlechtlich gewertet werden, sondern ihr Sinn die jeweiligen Schaltstellen anklickt, sagen und denken Sie beide - letztlich - nicht nur ähnlich, sondern gleich.
Versuchen Sie's doch mal ohne Definitionen - ganz nonkonformistisch. ;-)
Ich denke schon länger über .... den Kauf des Buches "Deutsch - Frau / Frau - Deutsch" nach.
Ob das wohl helfen könnte .... ?
Wenn nicht, dann möglicherweise "Deutsch - Mann / Mann - Deutsch" - das soll ja kürzlich erschienen sein ....
Danke für die übergreifende Geste zur Aussöhnung "Verrannter" - und den schmunzelnden Hinweis am Ende .... :c)
Mein schweizerdeutscher Ausdrucksakzent muss wirklich furchtbar sein:
nicht dafür also.
=;-)
Ich hätte .... nicht erkannt, daß Sie aus dem Eidgenössischen schreiben ....