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bookmark_borderÜber den fatalen Einfluß ....

von Reli­gi­on auf Ent­schei­dun­gen des Staates.

Vor­der­grün­dig geht es um "Baby­klap­pen" - in Wirk­lich­keit geht es aber um den Ein­fluß von Kirche(-n) auf das Gemein­we­sen .... es mutet schon befremd­lich an, wenn Insti­tu­tio­nen (hier = Glau­bens­ge­mein­schaf­ten), deren Mit­glie­der­zah­len seit Jah­ren schwin­den, sich als Regu­la­tiv und "letz­te Instanz" in Fra­gen von Sit­te, Moral und Ethik verstehen.

" .. Der Säku­lar­staat hat den Ethik-Ter­ror zurecht ver­bannt. Weil die Kaste der Moral­wäch­ter nicht demo­kra­tisch legi­ti­miert ist. Weil hier Gesin­nungs­ethik wal­tet, wo poli­ti­sche Ver­ant­wor­tung gefor­dert ist. Die ver­schlos­se­nen Baby­klap­pen wären ein Tri­umph sol­cher Moral­apo­stel und eine Nie­der­la­ge der Menschenwürde.

Was hier Ethik heißt, ist Macht­miss­brauch von Gesin­nungs­wäch­tern, die selbst­ge­recht ein Prin­zip über das Leben stel­len. Am Ende die­ser Stra­ße der ethi­schen Lebens­wis­sen­schaf­ten steht die Dik­ta­tur des Guten, die das Leben vor sich selbst beschüt­zen will .. "

[Quel­le des Zita­tes; via law­blog]

 
Ähn­li­chen "Gesin­nungs­ter­ror" erle­ben wir ja auch in ande­ren Lebensbereichen:
Die "Gesund­heits­fa­schi­sten" ver­su­chen ALLEN ihre Les­art von 'gesun­dem Leben' auf­zu­zwin­gen - die Fik­ti­on des Zusam­men­han­ges zwi­schen Aktiv- und Pas­siv­rau­chen wäre da nur eines von vie­len Beispielen ....

bookmark_borderIslamfeindlichkeit?

" .. Es gilt dem Feind­bild Islam und dem Mär­chen von der Isla­mi­sie­rung Euro­pas ent­schie­den ent­ge­gen­zu­tre­ten und nicht wie CDU-Vize Bos­bach Ver­ständ­nis, für die "Sor­ge vor Isla­mi­sie­rung" zu äußern. Mus­li­min­nen und Mus­li­me brau­chen als reli­giö­se Min­der­heit den akti­ven Schutz gegen Dis­kri­mi­nie­rung von Sei­ten aller demo­kra­ti­schen Par­tei­en. Dies muss die Leh­re aus der deut­schen Geschich­te sein .. "

(Quel­le)

  • Daß über­haupt noch Jemand aus der Pres­se oder aus ande­ren Par­tei­en den Herrn Bos­bach "ernst nimmt" ist das Erste, was mich an dem Zitat wundert .... 
  • Mus­li­me brau­chen als 'reli­giö­se Min­der­heit' akti­ven Schutz gegen Dis­kri­mi­nie­rung - da fra­ge ich mich:
    Ab wann, oder bis zu wel­cher Zahl gilt eine Reli­gi­ons­ge­men­schaft als "Min­der­heit"? Sind 10% der Wohn­be­völ­ke­rung noch 'eine Minderheit'?
  • Auch die Lin­ke müß­te aus der Geschich­te ler­nen:
    Die Kom­pro­miß­lo­sig­keit der lin­ken Par­tei­en wäh­rend der "Wei­ma­rer Repu­blik" im Gespräch mit rech­ten Par­tei­en über Lösun­gen, nicht Hal­tun­gen oder Ideo­lo­gien zu dis­ku­tie­ren war doch einer der Grün­de, war­um es zum Erstar­ken der "Rech­ten" kam! Anstatt also die als 'falsch' emp­fun­de­ne Hal­tung in die 'rech­te Ecke' zu ver­ban­nen und sie kate­go­risch als 'Gefahr' zu titu­lie­ren könn­te man ja auch fra­gen wie - gemein­sam! - die mus­li­mi­schen Inter­es­sen der Bevöl­ke­rung gegen­über erklärt und vetre­ten wer­den könnten ....
  • Das "Feind­bild Islam" gibt es in der oben dar­ge­stell­ten ver­kürz­ten Form nicht. Auch das ist eine Fik­ti­on, auf die sich dann treff­lich ein­schla­gen läßt .... Es gibt aber eine - aus mei­ner Sicht gerecht­fer­tig­te - Ableh­nung gegen­über bestimm­ten AUSLEGUNGEN des Koran (und damit ver­bun­de­ne welt­li­che Kon­se­quen­zen), nicht weil sie 'mus­li­misch' sind, son­dern weil sie den mitt­ler­wei­le erreich­ten Kennt­nis­stand der Wis­sen­schaft igno­rie­ren und/oder leug­nen und auf einer mit­tel­al­ter­li­chen Denk­stu­fe zu ver­har­ren suchen ....

Es gilt immer zu beden­ken:
Es mögen nur eine Hand­voll Mus­li­me sein die 'Extre­me' ver­tre­ten, das mag auch 'unge­fähr­lich' erschei­nen wenn man die gro­ße Zahl der welt­weit vor­han­de­nen, beken­nen­den Islam­gläu­bi­gen sieht - aber die Ver­gan­gen­heit hat doch sehr deut­lich gezeigt (Bsp. Iran, Bsp. Afgha­ni­stan), daß es genau die­se extrem den­ken­den (und han­deln­den!) Vetre­ter des Islam sind, die die Mas­sen beherr­schen und damit Rich­tung und Zie­le 'vor­ge­ben' - davor die Augen zu ver­schlie­ßen und auf 'die gemä­ssig­ten Mas­sen' zu hof­fen ist - gelin­de gesagt - weltfremd.

Statt­des­sen muß auf "Auf­klä­rung" und "Bil­dung" gesetzt wer­den - das hat Euro­pa trotz des hef­ti­gen Wider­stan­des der Kir­chen, der ja auch heu­te noch stel­len­wei­se andau­ert (!) - aus dem Mit­tel­al­ter herausgeführt ....

Die Lin­ken soll­ten auch - mei­net­hal­ben allein, bes­ser aller­dings im Ver­bund mit ande­ren 'Gleich­ge­sinn­ten' am Haupt­übel der Ghet­to-Bil­dung ansetzen:
Der Bil­dungs­fer­ne vie­ler mus­li­mi­scher Eltern, die dann - so wie frü­her in den 50ern "die" Arbei­ter­fa­mi­li­en - den Wert einer umfas­sen­den Bil­dung ihren Kin­dern nicht ver­mit­teln oder sie gar davon fern­zu­hal­ten suchen ....


Sie­he hier­zu auch:
some­thing went wrong, ter­ri­bly wrong

bookmark_borderIst doch klar ...!

Daß eine PKW-Maut kom­men sol­le wur­de noch vor den Wah­len vehe­ment abgestritten.
Vor den Wahlen!

Wie aber mitt­ler­wei­le wohl auch der letz­te Dumm­kopf begrif­fen haben soll­te wird vor Wah­len immer genau das Gegen­teil von dem ver­spro­chen was hin­ter­her durch­ge­setzt wird - ob es die Bevöl­ke­rung will oder nicht ....

Der ADAC macht Front gegen Plan­spie­le zur Pkw-Maut und sieht mehr Verkehrstote:
Allein, das wird die PKW-Maut nicht ver­hin­dern ...! Und wei­ter kommt nach mei­ner Ein­schät­zung noch eine Innen­stadt-Maut in vie­len Bal­lungs­zen­tren dazu .... somit sind wir dann - anders als in vie­len euro­päi­schen Län­dern - wie­der ein­mal Melk­kü­he der Poli­tik, denn andern­orts sind wenig­stens die Bal­lungs­zen­tren so vom Maut­sy­stem getrennt, daß es dort nicht zu Aus­weich­be­we­gun­gen des Schwer- und Berufs­ver­kehrs kommt, was eine über­pro­por­tio­na­le Bela­stung der noch ver­blie­be­nen 'ruhi­ge­ren' Zonen der Groß­städ­te nach sich zie­hen wird.

Zwar faselt die CSU noch etwas von 'belastungsneutrale(-r) Ein­füh­rung' - aber das sind die übli­chen Nebel­ker­zen um die wah­ren Absich­ten zu verschleiern.

Für den Stra­ßen­bau wird nichts übrig blei­ben. Der Finanz­mi­ni­ster hat so vie­le Löcher zu stop­fen daß ihm ein sol­cher "Maut-Regen" nur recht sein kann .... und schließ­lich wird die FDP dafür sor­gen, daß die PKW-Maut ein­ge­führt wird um nicht Gefahr zu lau­fen eine Besteue­rung von PKW ab 3,5 t. mit­ver­ant­wor­ten zu müssen:
Das wäre für die FDP nicht klug, denn vie­le ihrer Wäh­ler kom­men aus dem Mit­tel­stand - und Klein­fir­men fah­ren klei­ne LKW über 7,5 t. ....

[Zitat] Uta Spie­gel, geschäfts­füh­ren­de Gesell­schaf­te­rin, führt dazu aus:
„Es ist erstaun­lich, wie kon­stant die Bewer­tung einer PKW-Maut über Alter und Bil­dungs­ni­veau ist. Auch sind sich Frau­en und Män­ner einig. Bei ein­stel­lungs­be­zo­ge­nen Fra­gen ist es eher cha­rak­te­ri­stisch, dass sich bei dif­fe­ren­zier­ter Betrach­tung ein­zel­ner demo­gra­fi­scher Merk­ma­le erheb­li­che Unter­schie­de auf­zei­gen las­sen.“ [/Zitat]

Dazu gibt es auch eine Grafik:




Vor dem Hin­ter­grund der jüngst bekannt gewor­de­nen Ver­trä­ge zwi­schen der Regie­rung Schrö­der und dem Maut-Kon­sor­ti­um könn­te man sich die Haa­re raufen:
Dort wer­den Mil­li­ar­den für die Betrei­ber garan­tiert - unab­hän­gig vom tat­säch­li­chen Ergeb­nis, also den Ein­nah­men - und für die War­tung sind Sum­men ver­ein­bart die man guten Gewis­sens als "Mond­prei­se" bezeich­nen kann ....

Damit ich rich­tig ver­stan­den werde:
Ich bin prin­zi­pi­ell nicht gegen eine PKW-Maut! Aber bit­te­schön so, daß das Geld nur dem Auto­bahn­bau zugu­te kommt, kei­ne 'pri­va­ten' Betrei­ber von Auto­bahn­strecken zuge­las­sen wer­den und einer völ­lig aus­ge­gli­che­nen Bilanz für die deut­schen Auto­fah­rer - zah­len sol­len doch bit­te all jene Nut­zer in deren Län­dern wir die teil­wei­se hor­ren­den Beträ­ge für die Auto­bahn­fahr­ten berap­pen müs­sen - egal ob per Vignet­te oder Km-Maut-Gebühren ....
Als ich jüngst durch Frank­reich fuhr habe ich z.B. von Gren­ze Spa­ni­en bis Gren­ze Luxem­burg ins­ge­samt mehr als € 120,- (nur) an Auto­bahn­ge­büh­ren in "F" gezahlt - zusätz­lich natür­lich ca. € 0,10 / pro Liter Ben­zin mehr, 'on top' auf den nor­ma­len Preis, der im Ver­gleich zu den Kosten die Tank­stel­len abseits der Auto­bah­nen berechneten ....

bookmark_borderWirtschaftsaufschwung?

Vor ein paar Tagen hat­te ich ja schon auf das Trug­bild auf­merk­sam gemacht mit dem wir als Bevöl­ke­rung 'ruhig' gehal­ten werden:
Dem - angeb­li­chen - Wirt­schafts­auf­schwung ....

Nun ist es auch bei Karl Weiss - Jour­na­lis­mus zu lesen, auch da mit Gra­fik (plus Zah­len des Sta­ti­sti­schen Bun­des­am­tes) belegt:
Von Auf­schwung kann nicht die Rede sein - eher von Defla­ti­on und Rezes­si­on, real sowohl als auch wäh­rungs­be­rei­nigt gehen die Zah­len nach unten - nicht nach oben ....

.... und lei­se dudelt die Weih­nachts­mu­sik aus den Laut­spre­chern der Kauf­stät­ten und den Buden der Weihnachtsmärkte.

bookmark_border!! SKANDAL !!

End­lich!
Das eher 'ver­schla­fe­ne' Mün­ster - angeb­lich "die lebens­wer­te­ste Stadt in Deutsch­land *edit* der Welt"* - hat ihren Bauskandal:

Eine gro­ße Fir­ma, die Far­ben her­stellt und neben­bei Stück für Stück ein Gelän­de zwi­schen Münster's Auto­mei­le und der Auto­bahn­zu­fahrt auf­ge­kauft hat baut gera­de einen Büro­turm. Den mögen die auf der gegen­über­lie­gen­den Stra­ßen­sei­te woh­nen­den Men­schen nicht. Vor eini­gen Mona­ten for­mier­te sich eine Initia­ti­ve, deren Ziel es ist etwas gegen die­sen "Schand­fleck" zu tun ....

 
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Nun darf man zu hohen Gebäu­den ste­hen wie man mag, aber schließ­lich haben die Bau­her­ren eine Bau­ge­neh­mi­gung für ihre Pla­nun­gen erhalten ....

Das gibt dem Vor­ha­ben eine recht­li­che Grundlage ...?

Nicht, wenn man den neben­ste­hen­den Text** liest - dort wer­den näm­lich Zustan­de­kom­men und Recht­mä­ßig­keit in Zwei­fel gezogen.

Denn der WDR hat 'aus­ge­gra­ben', daß just jene Far­ben­fir­ma - die Bau­her­rin - vor Ertei­lung der Bau­ge­neh­mi­gung der Stadt eine Sum­me von € 200.000,- für die Sanie­rung der Stadt­bü­che­rei 'gespen­det' hat:

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Natür­lich strei­ten sowohl die Stadt als auch die Fir­ma jeden Zusam­men­hang zwi­schen der Spen­de und der Bau­ge­neh­mi­gung ab, vehement!

Der Stadt­di­rek­tor sagt lt. Pres­se­be­richt dazu (clip­ping rechts):

Was soll er auch sonst tun?
ZUGEBEN - wenn es denn so (oder ähn­lich) gelau­fen ist - wird das doch niemand ....

Ega wie.
Ich behaupte:
Wir sind auf dem Niveau einer Bana­nen­re­pu­blik!

Das ist nur die Spit­ze des Eis­bergs, denn per­so­nell besteht zwi­schen den städ­ti­schen Ver­wal­tun­gen, den Par­tei­en, den gro­ßen Unter­neh­men und den Ver­ei­nen mehr als nur ein "Netz­werk", da sind "Ami­gos" am Werk - Stich­wort "Kra­me­r­mahl"! - und es wäre gut, wenn die­ser Skan­dal den Anlaß gäbe, die­sen Augi­as­stall ein­mal gründ­lich aus­zu­mi­sten ....


 * Das soll - nach Aus­sa­ge der "WELT" - bei einer Befra­gung her­aus­ge­kom­men sein;
**
(aus: Münster'sche Zei­tung v. 27.11.2009)

bookmark_borderBei diesem Angebot können Sie doch nicht "Nein!" sagen ....

Konn­te ich doch. Es ging dar­um eines unse­rer Lokal­blät­ter für zwei Jah­re zu bestel­len - und dafür eine "Prä­mie" von € 100,- zu ver­ein­nah­men .... aller­dings als 'Redu­zie­rung' auf den Preis des Abos, nicht etwa in bar ...! 

"Bau­ern­fän­ge­rei" nann­te man so etwas früher.
Es ist eine Frech­heit, denn wenn man wei­ter­denkt ist klar, was die Initia­to­ren sol­cher Aktio­nen von ihren poten­ti­el­len (neu­en) Kun­den hal­ten: Sie hal­ten sie näm­lich für 'blöd' - und spä­te­stens seit der ande­ren (hirn­ris­si­gen) Wer­bung einer der METRO-Töch­ter weiß jeder Kun­de was er auf sol­che schein­bar vor­teil­haf­ten Ange­bo­te zu erwi­dern hat:


bookmark_borderEin putziges Kerlchen ....

ist heu­te in das Aqua­ri­um eingezogen:
Ein "Zwei­far­bi­ger Schleim­fisch" [Ecse­ni­us bico­lor] - und weil sie/er (?) nicht aus dem 'Wohn­stein' aus­zie­hen woll­te habe ich den gleich mitgekauft ....

Das Video hat 6,77 MB - es dau­ert also ein wenig bis es gela­den ist .... zur Orientierung:
Links oben ist eine Makro-Alge auf einer Muschel­scha­le, dar­un­ter nach rechts erscheint der Fisch. Erst­mal nur ganz kurz - um dann nach rechts zu ihrem/seinem 'Wohn­stein' zu schwim­men und - Schwanz zuerst ! - in die dar­in befind­li­chen Röh­re zu schlüpfen ....

Das
Video ....

bookmark_borderUnd ich, warum fragt mich niemand ...?

"Qua­li­täts­jour­na­lis­mus"
Unter­ti­tel: Und ich, war­um fragt mich niemand ...?

Die Stadt Mün­ster führt all­jähr­lich - wie in der Abbil­dung des Arti­kels aus der "West­fä­li­sche Nach­rich­ten" vom 20.11.2009 zu sehen ist - eine "Bür­ger­be­fra­gung" durch. Das ist eine durch­aus begrü­ßens­wer­te Maßnahme:
Die Stadt­ver­wal­tung fragt die Bür­ger, die Bür­ger ant­wor­ten.
 
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Doch jetzt stellt sich der inter­es­sier­te Bür­ger die Frage:
"Wer wählt die zu teil­neh­men­den Bür­ger aus, und nach wel­chen Kriterien?"
Die Ant­wort auf dar­auf bleibt der Redak­teur der den Arti­kel ver­faßt hat, ein Herr Mar­tin Kalit­sch­ke, schul­dig - dabei ist es doch die Auf­ga­be eines Jour­na­li­sten Hin­ter­grün­de zu erfor­schen und Auf­klä­rung zu suchen bzw. zu schaffen ....

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Ich woh­ne z.B. seit 1984 in Mün­ster. Die "Bür­ger­be­fra­gung" gibt es lt. Arti­kel der WN seit 1988 [sie­he dazu klei­nen Aus­schnitt links], das sind 21 Jah­re. In all die­sen Jah­ren wur­de ich noch nie "befragt", obwohl ich in die­ser Zeit in vier ver­schie­de­nen Stadt­tei­len gewohnt habe - und, wie eine Blitz­um­fra­ge bei all mei­nen Bekann­ten aus Mün­ster ergab - auch von denen hat noch nie­mand an der Umfra­ge teilgenommen ...!

Wer also wird befragt?
Mit einer "hand­ver­le­se­nen" Befrag­ten­schar lie­ße sich treff­lich die Poli­tik der Stadt "posi­tiv" dar­stel­len - ist es das, was den Ober­bür­ger­mei­ster dazu bewegt zu bemer­ken das sei 'noch ausbaufähig'?
Wer also wird befragt?
Men­schen, von denen die Stadt­ver­wal­tung annimmt sie sei­en den Maß­nah­men gegenüber

  • 'kri­tisch'
  • 'posi­tiv'
  • 'neu­tral'
  • ein­ge­stellt?
    Oder sind es rein zufäl­lig aus­ge­wähl­te Menschen
    denen ledig­lich gemein­sam ist daß sie in Mün­ster wohnen?

Der Bei­trag der WN jeden­falls gibt zu die­ser wich­ti­gen Aus­wahl kei­ne Ant­wort - genau­so­we­nig wer­den die Inhal­te genannt, zu denen in der "Bür­ger­um­fra­ge" Stel­lung genom­men wer­den soll. Man kann näm­lich 'ergeb­nis­of­fen' oder 'füh­rend' oder gar 'sug­ge­stiv' fragen:
Je nach Fra­ge­stel­lung ist dann die Ant­wort mög­li­cher­wei­se schon vorweggenommen ....
Aber da bin ich wahr­schein­lich schon wie­der zu kri­tisch oder gar miß­trau­isch der 'Obrig­keit' gegenüber.
 
Die wür­de sol­cher­lei Mani­pu­la­tio­nen nie zuge­ben zulassen.
Die will ja nur unser Bestes.
 

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[Abbil­dungs-Quel­le: West­fä­li­sche Nach­rich­ten vom 20.11.2009]
 

bookmark_border"Qualitätsjournalismus"

Unter­ti­tel: Und ich, war­um fragt mich niemand ...?

Die Stadt Mün­ster führt all­jähr­lich - wie in der Abbil­dung des Arti­kels aus der "West­fä­li­sche Nach­rich­ten" vom 20.11.2009 zu sehen ist - eine "Bür­ger­be­fra­gung" durch. Das ist eine durch­aus begrü­ßens­wer­te Maßnahme:
Die Stadt­ver­wal­tung fragt die Bür­ger, die Bür­ger ant­wor­ten.
 
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Doch jetzt stellt sich der inter­es­sier­te Bür­ger die Frage:
"Wer wählt die zu teil­neh­men­den Bür­ger aus, und nach wel­chen Kriterien?"
Die Ant­wort auf dar­auf bleibt der Redak­teur der den Arti­kel ver­faßt hat, ein Herr Mar­tin Kalit­sch­ke, schul­dig - dabei ist es doch die Auf­ga­be eines Jour­na­li­sten Hin­ter­grün­de zu erfor­schen und Auf­klä­rung zu suchen bzw. zu schaffen ....

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Ich woh­ne z.B. seit 1984 in Mün­ster. Die "Bür­ger­be­fra­gung" gibt es lt. Arti­kel der WN seit 1988 [sie­he dazu klei­nen Aus­schnitt links], das sind 21 Jah­re. In all die­sen Jah­ren wur­de ich noch nie "befragt", obwohl ich in die­ser Zeit in vier ver­schie­de­nen Stadt­tei­len gewohnt habe - und, wie eine Blitz­um­fra­ge bei all mei­nen Bekann­ten aus Mün­ster ergab - auch von denen hat noch nie­mand an der Umfra­ge teilgenommen ...!

Wer also wird befragt?
Mit einer "hand­ver­le­se­nen" Befrag­ten­schar lie­ße sich treff­lich die Poli­tik der Stadt "posi­tiv" dar­stel­len - ist es das, was den Ober­bür­ger­mei­ster dazu bewegt zu bemer­ken das sei 'noch ausbaufähig'?
Wer also wird befragt?
Men­schen, von denen die Stadt­ver­wal­tung annimmt sie sei­en den Maß­nah­men gegenüber

  • 'kri­tisch'
  • 'posi­tiv'
  • 'neu­tral'

ein­ge­stellt? Oder sind es rein zufäl­lig aus­ge­wähl­te Menschen
denen ledig­lich gemein­sam ist daß sie in Mün­ster wohnen?

Der Bei­trag der WN jeden­falls gibt zu die­ser wich­ti­gen Aus­wahl kei­ne Ant­wort - genau­so­we­nig wer­den die Inhal­te genannt, zu denen in der "Bür­ger­um­fra­ge" Stel­lung genom­men wer­den soll. Man kann näm­lich 'ergeb­nis­of­fen' oder 'füh­rend' oder gar 'sug­ge­stiv' fragen:
Je nach Fra­ge­stel­lung ist dann die Ant­wort mög­li­cher­wei­se schon vorweggenommen ....
Aber da bin ich wahr­schein­lich schon wie­der zu kri­tisch oder gar miß­trau­isch der 'Obrig­keit' gegenüber.
 
Die wür­de sol­cher­lei Mani­pu­la­tio­nen nie zuge­ben zulassen.
Die will ja nur unser Bestes.

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[Abbil­dungs-Quel­le: West­fä­li­sche Nach­rich­ten vom 20.11.2009]
 

bookmark_borderSeit langer Zeit ....

wie­der ein­mal hat­te ich heu­te mor­gen (20.11.) die Gele­gen­heit in eines unse­rer Lokal­blät­ter, die "West­fä­li­schen Nach­rich­ten" zu schau­en - wäh­rend ich kurz auf mei­nen Gesprächs­part­ner war­ten mußte ....

Was soll ich sagen?
Das Blatt ist - mehr denn je - ein 'Ver­öf­fent­li­chungs­or­gan der Lokal­po­li­tik" und die über­wie­gen­de Zahl der Bei­trä­ge ver­dient die­sen Namen nicht weil es ledig­lich abge­schrie­be­ne Agen­tur­mel­dun­gen sind, teil­wei­se noch 'ver­schlimm­bes­sert':
Ein Bild des Jammers!

Dazu paßt dann auch, daß sich die mei­sten Inhal­te (beim Durch­blät­tern) als "Schnee von gestern" erwie­sen - z.B. war da die Geschich­te vom tasern­den Poli­zi­sten in U.S.A., die bei Herrn Vet­ter (law­blog) schon gestern (19.11.) ver­linkt war ....

Es ver­stärkt sich bei mir der Ein­druck, daß nur noch sol­che Mit­men­schen die Zei­tung abon­nie­ren die kei­nen Zugang zum Inter­net haben oder das Inter­net ledig­lich als Mög­lich­keit sehen die Bil­der von Enkeln schnell der gesam­ten Welt zur Ver­fü­gung zu stellen.

Dazu paßt dann auch ein Resü­mee bei DonAl­phon­so (Blog­bar) zu Arti­keln bei SPRINGER etc. die nur noch nach Bezah­lung zu lesen sein sol­len .... sei­nem Fazit, das Inter­net wer­de durch das Ver­schwin­den sol­cher Inhal­te bes­ser möch­te ich auf die Web­sei­ten der Lokal­blät­ter ausdehnen:
Auch dort fin­det sich nichts 'Ori­gi­nä­res', die Sei­ten dort sind (wie die 'print'-Ausgabe) voll mit abge­kup­fer­ten Mel­dun­gen der Agen­tu­ren - und zum Abschrei­ben braucht man kei­ne Redakteure!

Ja, höre ich schon sagen, aber wie sieht es denn mit den Lokal­nach­rich­ten aus?
Da ist doch Bedarf!
Das wird von den Lokal­zei­tun­gen 'abge­deckt'!

'Mal ernst­haft:
Wen inter­es­siert schon eine "Krip­pe aus Wäsche­klam­mern", oder [Ev.] "Got­tes­dienst nur noch in Roxel" (Es sind rund 3.000 Gemein­de­mit­glie­der drei­er Mün­ste­ra­ner Randgemeinden/Ortsteile betrof­fen, Mün­ster hat aber ca. 280.000 Ein­woh­ner) oder gar "Tan­nen­grün für Advents­kranz­ba­steln"?