Ich hatte vor einigen Tagen über die sonderbaren Namen für Möbel geschrieben .... da wußte ich noch nicht, daß es noch schlimmer werden kann, siehe BILD

"KAKA" - na ja! Wer sich sowas wohl ausdenkt?
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
Ich hatte vor einigen Tagen über die sonderbaren Namen für Möbel geschrieben .... da wußte ich noch nicht, daß es noch schlimmer werden kann, siehe BILD

"KAKA" - na ja! Wer sich sowas wohl ausdenkt?
OK, jetzt ist gewählt - aber was sagt uns das Ergebnis (1 Brandenburg) & (2 Sachsen)?
Große Parteien sind kleiner geworden, Protest schlägt sich in hohen Zahlen bei den Parteien am linken und rechten Rand nieder.
Wird sich etwas ändern?
Nein!
"Hilf Dir selbst, ... " bleibt wohl weiter die Devise ....
Gewöhnlich mache ich Motorradfahrern Platz, denn sie beschleunigen erheblich schneller als selbst das best motorisierte Auto.
Gewöhnlich drängeln auf der Autobahn nur Autos.
Gewöhnlich, bis gestern.
Da wurde ich zum ersten Mal in fast vierzig Jahren (seit Erhalt des Führerscheins) von einem Motorradfahrer bedrängt - und das bei Tempo 180 - während ich überholte und vor mir ein PKW halt nicht schneller war ....
Ich frage mich, ob der Motorradfahrer wohl nur mich sah - und den vor mir fahrenden PKW übersehen hatte? Jedenfalls näherte er sich bis auf wenige Zentimeter meiner Stoßstange und fing an zu blinken, zu hupen und schlängelte von Mitte bis äußerst links an den Fahrbahnrand.
Später, nachdem er überholt hatte und weggebraust war, muss er seine Geschwindigkeit reduziert haben, denn wenig später überholte ich ihn wieder.
Was sollte das Ganze?
Ich schaudere bei der Vorstellung, ich hätte aus irgendeinem Grund bremsen müssen. Wo dann wohl jetzt der Motorradfahrer wäre?
In einem weblog las ich vor kurzem, man solle vor allem Amerikanische Geschäftsleute auf Europatour den gleichen Prozeduren unterziehen, denen seit kurzem Europäische Touristen und Geschäftsleute in USA unterworfen werden.
"Gut so - und warum eigentlich noch nicht?" war mein erster Gedanke.
Aber:
Wollen wir wirklich mit Bush und Konsorten auf eine Stufe gestellt werden? Wollen wir uns mit jenen vergleichen lassen, die ein freiheitlich-demokratisches Land in nur drei Jahren zu einem düsteren Abklatsch von Orwells "1984" [Big Brother is watching you!"] gemacht haben?
Nein, ich möchte nicht - wie beobachtet - in "vorauseilendem Gehorsam" vor Durchsuchung durch die TSA meine Schuhe ausziehen, obwohl mich noch niemand dazu aufgefordert hat, nur weil ich Angst habe sonst für "unpatriotisch" oder "unkooperativ" gehalten zu werden. Besonders bezeichnend ist, daß in der Veröffentlichung dieser Unter-Behörde der "Homeland Security" unter der Rubrik "Was unsere Kunden sagen" bei mehr als 1,2 Mio. Reisenden im August 2004 offensichtlich weniger als fünf positive Schreiben eingegangen sind!
Bei uns im "alten Europa" stimmt manches nicht, ich habe oft genug dazu geschrieben. Aber hier werden die Schüler noch halbwegs gebildet aus den Schulen entlassen, hier habe ich nicht das Gefühl, jeder Polizist könne mich - kraft Amtes, ohne jeden konkreten Anlaß - willkürlich aus einer Menge fischen unter dem Vorwand, ich sei möglicherweise ein Terrorist .... ich bin froh, hier zunächst als unschuldig zu gelten und nicht schon deswegen verdächtig zu sein, weil ich mit Akzent spreche und einen Bart trage ....
Wie bedauerlich, daß dieses schöne Land unter dieser "Administra- tion" [Verwaltung, aber soll man das überhaupt noch so nennen?] so zu einem faschistischen, gleichgerichteten, militanten, selbstherrlichen und radikal-pietistischen Moloch wird.
Hier noch zwei aktuelle LINKS (1) und (2) zum Thema Bush/USA
Münster am 01.09.2004:
Es ist 08:00h, ich greife zum Hörer, wähle die Telefonnummer des Hamburger Arbeitsamtes [OK, jetzt "Arbeitsagentur" - aber ob das hilft?], Zentrale. Es klingelt dort. Nach ca. 4 Minuten eine Stimme:
"Vermittlung".
Ich flöte:
"Ich brauche heute Nachmittag zwei kräftige Herren für einen Umzug, dritte Etage, xx-Straße, ab 16:00h."
"Da sind Sie bei uns falsch! Ich verbinde - ach, geht ja nicht mehr - ich geb' Ihnen 'mal die Nummer von der Studentenvermittlung."
"Halt, ich brauch erst etwas zum Schreiben ...!"
Pause, ich sage:
" ... jetzt kann's losgehn!"
Die Nummer wird durchgesagt. Ich rufe dort an:
"Die gewählte Rufnummer ist nicht vergeben."
Nochmal die Zentrale AA anrufen.
Die Nummer sei richtig, ich müsse nur Geduld haben.
Ich gebe auf.
Wenig später über Auskunft von D2:
Die Verbindung wird hergestellt, ich spreche mit dem Vermittler [von welcher Agentur eigentlich?].
"Zwei Mann zu je €12.50 pro Stunde - geht klar. Die warten bis Sie kommen." Meine Stimmung bessert sich - dritter Stock ist ja auch kein Pappenstiel.
Hamburg am 01.09.2004:
Trotz Verzögerungen am Morgen kommen wir mit dem Umzugswagen ca. 16:05h vor dem Haus an. Zwei kräftige Herren fangen an zu gestikulieren, wir parken, rückwärts zum Bürgersteig, 8m vom Eingang entfernt. Ich gehe auf die beiden Herren zu. Wir stellen uns vor.
Der Erste:
"Da ist noch eine Lücke näher am Eingang"
Ich:
"Das sind 4m weniger, da lassen wir das Auto besser hier stehen und fangen an."
Ganz falsch! Der Zweite:
"Ist das alles, der kleine Wagen?"
Ich:
"Ja, mehr ist nicht."
Die Herren beraten sich, ich gehe nach oben um die Wohnungstür zu öffnen. Als ich runter komme sagt der Erste:
"Das geht aber nicht, wir haben feste Sätze."
Ich:
"Feste Sätze? Für was?"
Der Zweite:
"Für Umzüge. Das sind mindestens vier Stunden, macht €41.- und €11.- für Verpflegung bei Umzügen in den dritten Stock."
Ich:
"Ich denke, wir brauchen eine halbe Stunde. Ich zahle Ihnen pro Mann €25.- pauschal."
Die beiden beraten sich, dann der Erste:
"Der Satz ist aber €41.- plus 11.- für so 'was!"
Ich:
"Für die kurze Zeit, die halbe Stunde, sind €25.- pauschal schon fürstlich. Der Vermittler hat mir von "Mindestsatz" nichts gesagt [hat er wirklich nicht!]."
Die beiden beraten erneut:
"Dafür nich!" tönt es mir entgegen.
Wir waren zu Dritt nach einer Stunde fertig.
Ich glaube nicht, daß es uns in Deutschland schlecht geht, wenn zwei Herren, die offenbar von Gelegenheitsarbeiten leben, einen Stundenlohn von €50.- bar auf die Hand auszuschlagen in der Lage sind.
Ich hätte das Angebot angenommen!
US AIRWAYS macht es ihren Fluggästen wirklich schwer, sie zu mögen!
Folgende Begebenheit:
Flug gebucht von Frankfurt nach Boston, Rückflug von Phoenix, AZ nach Philadelphia, PA, von dort am nächsten Tag zurück nach Frankfurt. Absoluter Sonderpreis: €900.- / Person.
Wegen Überbuchungsgefahr verlangt die Gesellschaft, drei Tage vor internationalem Flug dort anzurufen, um die Verfügbarkeit bestätigen zu lassen.
Nun traf es sich, daß wir einen inneramerikanischen Flug gebucht hatten: Boston - Phoenix - Phoenix - Boston. Wir waren also schon aus Phoenix zurück und wollten - mit Mietwagen - nach Philadelphia fahren um von dort aus den gebuchten und bezahlten Flug wahrzunehmen.
Anruf bei US AIRWAYS
[O=US AIRWAYS-Mitarbeiterin;
S=Supervisor besagter Mitarbeiterin;
I=Ich]
Nach 12 Minuten (!) Wartezeit am Telefon
Nach weiteren 17 Minuten(!) Wartezeit am Telefon
Nochmals 4 Minuten Wartezeit
Ich sehe im Geiste - wie Dagobert Duck - Dollar-Zeichen vor meinen Augen. Und zwar Tausende, denn das kosten "spontane" Flüge, die kurzfristig gebucht werden ....
Verstehen Sie jetzt, warum ich davor warne mit US AIRWAYS zu fliegen? Und warum die Gesellschaft um's Überleben kämpft?
Am letzten Donnerstag mußte ich nach Bergedorf [Außenbezirk von Hamburg im Südosten], und zwar ganz in die Nähe vom Bahnhof, da wo der Fußgänger- und Autoverkehr sich treffen und einem recht viel Geduld und Beharrungsvermögen abfordern.
Nach zweimal kreisen um den Block: Endlich! Eine Parklücke - und auch noch groß genug, das recht lange Auto aufzunehmen.
Parkplatz auf der linken Seite einer Einbahnstraße, ich also rechts neben den Vorderwagen, Rückwärtsgang, einschlagen und los ... vorne einschwenken, da wird's hinten knapp ... etwas geht noch ... da ertönt ein lautes Getöse auf dem Dach: Ein junger Mann, ca. 25, haut mit seinem Handy (!) auf's Dach und brüllt etwas wie " ... mein ganzes Auto* kaputt ... ".
Auf "P" stellen und 'raus: Es ist wahr, die Stoßstangen berühren sich. Ich frage:
"Sollen wir die Polizei und eine Ambulanz holen?"
Er brüllt in's Telefon:
"Der Typ fragt, ob wir einen Krankenwagen holen sollen!" - dann, zu mir:
"Sie haben mein ganzes Auto kaputt gefahren!"
Ich sage:
"Sie haben mir mit Ihrem Handy eine Beule in's Dach geschlagen, und, schauen Sie doch 'mal genau hin, nicht 'mal ein Kratzer, keine Delle an Ihrem Auto - was ist also mit der Polizei?"
Er schaut, redet wieder mit dem Handy, blafft in meine Richtung:
"Ach, schon gut, so schlimm war's dann doch nicht."
Die in Reihe auf der rechten Seite wartenden Taxifahrer hatten - ihren grinsenden Gesichtern nach zu urteilen - sicher eine Vorstellung, die es nicht alle Tage gibt ....
* [Kadett, Bj. ca. 1985!]
Waren Sie schon 'mal in Hamburg?
Mit dem Auto?
Und haben Sie einen Parkplatz gefunden?
Neulich sagte ein Bekannter zu mir:
"Besser als ein Lottosechser ist, in Eppendorf abends um 21:00h einen Parkplatz zu finden!"
Ich nehme an das war etwas übertrieben, aber es ist wahrhaftig eine Herausforderung. Was hat mich wohl dazu gebracht, mir mitten in diesem Chaos eine Wohnung zu mieten?
Ja, ganz recht, ich habe eine Wohnung gefunden - und noch dazu zu einem für Hamburg erstaunlichen Mietpreis von €430.- warm für 2-Zimmer, 50 m²!
Was kostet 8,9 cent netto und wird durch Aufschläge von insgesamt 2,4 cent auf 11,3 cent verteuert?
Im neuen Energieeinspeisungsgesetz wird festgelegt, daß mindestens 8,9 cent / Kilowattstunde zu vergüten sind. Dazu kommen noch:
Es stehen also dem
Windstrom für 11,3 cent
Ausgaben für
konventionell erzeugten Strom von 3 cent
gegenüber.
Und nicht zu knapp:
Die Mehrkosten liegen bei 8,3 cent / Kilowattstunde.
Aus einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag
der Landtagsfraktion der Grünen in Nordrhein-Westfalen geht hervor:

ja, davon wollte ich sprechen, Ratten sind auch sozialer als Menschen, vor allem Menschen in Großstädten. Nach einem Jahr in Berlin und schon nach nur wenigen Wochen in Hamburg - gleiches Bild - hat sich diese Überzeugung gefestigt.
Japanische Forscher haben folgende Hypothese aufgestellt und experimentell belegt:
Drängt man Ratten auf engen Raum zusammen, so sinkt ihre Fruchtbarkeit, während die Bereitschaft zur Aggression steigt. Allerdings zeigt es sich, daß immer nur annähernd ranggleiche Artgenossen Aggressionsziel sind.
Das ist bei Menschen anders:
Aggressionsziel sind immer - vermeintlich oder tatsächlich - Schwächere.
Eng zusammengepfercht auf kleinem Raum, weniger Nachkommen pro Elternpaar, Aggression wohin man schaut:
Die typische Großstadtatmosphäre!
In Hamburg und München wohnen in 75% der Wohnungen kinderlose Paare / Lebensgemeinschaften oder Singles; in Berlin sind 80% der Bevölkerung über 50 Jahre alt - und bekanntlich kann man in diesem Alter nur noch selten zum Bevölkerungswachstum beitragen .... von der "Stimmung" ganz zu schweigen! Die "Szene" ersetzt die Familie und ist soziales Umfeld ohne soziale Bindung:
Vereinsamung inmitten von Menschenmassen, ohne Aussicht auf Besserung für die nächste Generation - armes Deutschland!
PS:
Ich suche trotzdem noch eine Wohnung in Hamburg.
Geht es ihnen auch so?
Wohin man hört oder sieht: Fussball, Fussball, Fussball!
Dabei ist es wie mit Wahlen.
Alle wissen, es wird gewählt.
Wenige interessieren sich dafür und gehen hin.
Viele interessiert es nicht, sie wollen auch nichts davon hören.
Muß man aus der Tatsache, daß über Wahlen zwei Tage lang berichtet wird, über Fussball jedoch mehr als eine Woche schliessen, daß Fussball wichtiger ist als Wahlen?