US AIRWAYS macht es ihren Fluggästen wirklich schwer, sie zu mögen!
Folgende Begebenheit:
Flug gebucht von Frankfurt nach Boston, Rückflug von Phoenix, AZ nach Philadelphia, PA, von dort am nächsten Tag zurück nach Frankfurt. Absoluter Sonderpreis: €900.- / Person.
Wegen Überbuchungsgefahr verlangt die Gesellschaft, drei Tage vor internationalem Flug dort anzurufen, um die Verfügbarkeit bestätigen zu lassen.
Nun traf es sich, daß wir einen inneramerikanischen Flug gebucht hatten: Boston - Phoenix - Phoenix - Boston. Wir waren also schon aus Phoenix zurück und wollten - mit Mietwagen - nach Philadelphia fahren um von dort aus den gebuchten und bezahlten Flug wahrzunehmen.
Anruf bei US AIRWAYS
[O=US AIRWAYS-Mitarbeiterin;
S=Supervisor besagter Mitarbeiterin;
I=Ich]
- I: Ich möchte einen Flug am xx.xx.2004 von Philadelphia nach Frankfurt für 2 Personen (Namensnennung) bestätigen lassen ...
- O: Sie sind bei uns am xx.xx.2004 nicht für einen Flug gebucht ...
- I: Die Flugnummer ist xxxx, sehen Sie doch bitte nochmal nach ...
- O: Tatsächlich, aber Sie sollen von Phoenix nach Philadelphia fliegen ...
- I: Stimmt, aber auf diesen Teil des Fluges verzichte ich, wir werden ab Philadelphia fliegen ...
- O: Sir, das ist eine freiwillige Änderung der Buchung, das kostet eine Umbuchungsgebühr ...
- I: Der Flug ist doch schon bezahlt. Und Sie haben zwei zusätzliche Plätze, die Sie sicher noch in den nächsten drei Tagen verkaufen können ...
- O: Trotzdem, Sir, freiwillige Änderung heißt Umbuchungsgebühr, das ist unsere Firmenpolitik ...
- I: Ich soll also für etwas, das ich bereits bezahlt habe und jetzt nicht mehr wahrnehmn will noch eine Strafgebühr zahlen?
- O: Es ist Firmenpolitik bei US AIRWAYS bei freiwilliger Änderung durch den Kunden eine Gebühr zu erheben ...
- I: Wie hoch ist diese Gebühr?
- O: Pro Person $150.-
- I: Und wenn Sie die Flüge erneut verkaufen bekomme ich das Geld erstattet?
- O: Es ist Firmenpolitik bei US AIRWAYS bei freiwilliger Änderung durch den Kunden eine nicht rückzahlbare Gebühr zu erheben ...
- I: Kann ich bitte mit einem Supervisor sprechen?
- O: Ich verbinde Sie ....
Nach 12 Minuten (!) Wartezeit am Telefon
- O: Alle Supervisor sind derzeit in Kundengesprächen. Möchten Sie warten?
- I: Selbstverständlich!
Nach weiteren 17 Minuten(!) Wartezeit am Telefon
- O: Ich verbinde Sie jetzt mit einem Supervisor ...
Nochmals 4 Minuten Wartezeit
- S: Es tut mir leid, daß Sie warten mußten, wie kann ich Ihnen helfen?
- I: bete die Story nochmals her weil der Supervisor keine Ahnung hat worum es geht ....
- S: Tut mir leid, aber es ist Firmenpolitik bei US AIRWAYS bei freiwilliger Änderung durch den Kunden eine nicht rückzahlbare Gebühr zu erheben ...
-
I (schon etwas ärgerlich, aber noch erstaunlich ruhig):
Das hat mir Ihre Mitarbeiterin schon mehrmals mitgeteilt, ich dachte, Sie als Supervisor könnten etwas Vernünftiges tun und diesen Unsinn beenden ... - S: Sir, ich kann Ihnen nur bei der Gebührenhöhe entgegenkommen. Sind Sie mit $100.- einverstanden?
- I: Nein, aber habe ich eine Wahl?
- S: Nein, denn wenn Sie das nicht zahlen, verfallen alle gebuchten Leistungen, also auch Ihr Flug nach Frankfurt ...
Ich sehe im Geiste - wie Dagobert Duck - Dollar-Zeichen vor meinen Augen. Und zwar Tausende, denn das kosten "spontane" Flüge, die kurzfristig gebucht werden ....
-
ich sage:
OK, kann ich sicher sein, daß ich beim Einchecken keine Schwierigkeiten haben werde? - S: Nicht wenn Sie die $200,- zahlen, ich gebe das in's System ein ...
Verstehen Sie jetzt, warum ich davor warne mit US AIRWAYS zu fliegen? Und warum die Gesellschaft um's Überleben kämpft?

Ja, das ist schön skurril....
Glaub' mir, zu diesem .... Zeitpunkt war mir garnicht nach "skurril" sondern eher nach "kill" zu Mute!
das ist nicht nur bei usairways so.ist eigendlich bei allen fluglinien so, dass wenn man einen teilleg nicht fliegt, den rest auch nicht mehr fliegen kann.
Bei LUFTHANSA ist das .... nicht der Fall, jedenfalls habe ich in einem ähnlichen Fall "keinen Cent dazugezahlt".