bookmark_borderEU-Zahlen: Arbeitskosten & Wohnsituation

[Quel­le: EU, die­se Tabel­len gehö­ren zum Bei­trag "Min­dest­lohn"]

Arbeits­ko­sten je Stun­de und Struk­tur der Arbeitskosten,
2006

(1) | (in €)
(2) | (in %)
(3)
(4)
(5)
EU27
20,35
:
:
:
Bel­gi­en
31,58
69,2
30,3
0,5
Bul­ga­ri­en
1,65
78,5
20,9
0,7
Tsch. Repu­blik
7,14
72,6
26,1
1,3
Däne­mark
31,98
86,7
10,9
2,4
Deutsch­land
27,70
76,3
23,3
0,4
Est­land
5,50
73,6
25,1
1,3
Irland
:
:
:
:
Grie­chen­land
13,37
78,8
21,7
0,0
Spa­ni­en
15,77
73,4
24,9
1,7
Frank­reich
30,31
67,1
28,6
4,3
Ita­li­en
21,39
:
:
:
Zypern
11,98
84,9
15,1
0,0
Lett­land
3,1
78,7
20,6
0,8
Litau­en
4,21
71,5
28,2
0,3
Luxem­burg
31,98
83,9
15,2
0,9
Ungarn
6,34
69,1
26,9
4,0
Mal­ta
8,69
93,1
6,9
0,0
Nie­der­lan­de
27,41
76,9
21,0
2,1
Öster­reich
26,67
73,2
24,0
2,8
Polen
6,03
80,2
16,6
3,3
Por­tu­gal
10,97
77,5
21,2
1,3
Rumä­ni­en
2,68
72,1
26,1
1,8
Slo­we­ni­en
11,29
82,6
13,4
4,0
Slo­wa­kei
5,33
75,0
24,1
0,9
Finn­land
27,39
78,0
20,8
1,2
Schwe­den
32,16
66,2
30,6
3,3
Ver. König­reich
24,47
79,2
18,4
2,5
Island
32,37
83,6
16,4
0,0
Schweiz
33,81
83,5
14,9
1,6

(1) Durch­schnitt­li­che Arbeits­ko­sten je Stunde
(2) Struk­tur der Arbeitskosten
(3) Gesamt­löh­ne und -gehälter
(4) Arbeit­ge­ber­bei­trä­ge zur Sozialversicherung
(5) Ande­re Arbeitskosten
: Daten nicht verfügbar

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Wohn­be­sitz­ver­hält­nis­se der Haus­hal­te in %,
2005

Wohn­ei­gen­tum
Mie­te**
EU25
62,7
37,3
Bel­gi­en
66,6
33,5
Bul­ga­ri­en
:
:
Tsch. Repu­blik
70,6
29,4
Däne­mark
58,2
41,8
Deutsch­land
44,3
55,7
Est­land
88,0
12,0
Irland
77,7
22,3
Grie­chen­land
73,2
26,8
Spa­ni­en
83,3
16,8
Frank­reich
58,3
41,7
Ita­li­en
71,9
28,1
Zypern
68,3
31,7
Lett­land
76,7
23,3
Litau­en
87,8
12,2
Luxem­burg
69,4
30,6
Ungarn
86,5
13,5
Mal­ta
75,0
25,0
Nie­der­lan­de
54,3
45,7
Öster­reich
51,6
48,4
Polen
54,4
45,6
Por­tu­gal
72,9
27,1
Rumä­ni­en
:
:
Slo­we­ni­en
81,6
18,4
Slo­wa­kei
77,4
22,7
Finn­land
66,0
34,0
Schwe­den
60,6
39,4
Ver. König­reich
68,5
31,5
Island
82,5
17,5
Nor­we­gen
75,8
24,2

: Daten nicht verfügbar

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bookmark_borderWarnung vor Intelligenten Stromzählern

[Wört­lich zitiert / Quel­le]

War­nung vor Intel­li­gen­ten Stromzählern
Die Strom­zäh­ler ver­ra­ten nicht nur per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten, sie sind auch ein neu­es Sicherheitsrisiko.

In Groß­bri­tan­ni­en wird wie in ande­ren Län­dern geplant, zur Redu­zie­rung des Strom­ver­brauchs mas­sen­haft in den Pri­vat­haus­hal­ten intel­li­gen­te Mess­ge­rä­te zu instal­lie­ren, die Ver­brauchs­da­ten in Echt­zeit auch an die Ener­gie­kon­zer­ne sen­den und den Kun­den Infor­ma­tio­nen bie­ten sol­len, wann Strom am bil­lig­sten ist. Auf der Hand liegt, dass damit nicht nur ein wei­te­res Über­wa­chungs­tool geschaf­fen wird, das per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten ein­sam­melt, son­dern das Fern­ab­le­sen der Daten auch die Mög­lich­keit bie­tet, das gesam­te Netz lahm­zu­le­gen oder Daten zu klauen.

Die bri­ti­sche Daten­si­cher­heits­fir­ma Deti­ca, die bereits das Ver­tei­di­gungs- und Justiz­mi­ni­ste­ri­um berät, hat vor den Risi­ken der intel­li­gen­ten Strom­zäh­ler anläss­lich einer Kon­sul­ta­ti­on des Ener­gie­mi­ni­ste­ri­ums gewarnt. Bis­lang gebe es 40 Mil­lio­nen instal­lier­te intel­li­gen­te Zäh­ler welt­weit, bei denen es bereits zu Sicher­heits­ge­fähr­dun­gen gekom­men sei, bei­spiels­wei­se sei­en Kun­den­da­ten gehackt wor­den, es sei zu DoS-Angrif­fen gekom­men, selbst Geheim­dien­ste ande­rer Län­der hät­ten ver­sucht, in die Net­ze ein­zu­drin­gen, so der Tele­graph. Die Zäh­ler und die Netz­wer­ke müss­ten daher vor Ein­füh­rung gesi­chert wer­den, schließ­lich zäh­le die Strom­ver­sor­gung nach der Regie­rung zur kri­ti­schen Infrastruktur.

Denk­bar sei, dass die Zäh­ler durch Wür­mer infi­ziert wer­den, die dann wie in Com­pu­ter­net­zen sich von Zäh­ler zu Zäh­ler zu ver­brei­ten. Auf die­se Wei­se könn­te ein gan­zes Strom­netz lahm­ge­legt oder auch ein­zel­ne Kun­den gesperrt wer­den. In den USA hat die Fir­ma IOAc­ti­ve bereits demon­striert, dass sich ein Wurm ent­wickeln lässt, der sich erfolg­reich ver­brei­tet hat. Damit lie­ßen sich, so die Fir­ma, Hun­dert­tau­sen­de von Pri­vat­haus­hal­ten zur sel­ben Zeit vom Strom abschalten.
Flo­ri­an Röt­zer 05.10.2009

 

Ich hat­te ja schon frü­her auf die­se "Intel­li­gen­ten Strom­zäh­ler" und die damit ver­bun­de­nen Gefah­ren hin­ge­wie­sen - den­noch pla­nen z.B. die Stadt­wer­ke Mün­ster einen flä­chen­decken­den Ein­satz .... dar­an wird sich wohl auch nichts ändern, trotz aller vor­ge­brach­ten Sicher­heits­be­den­ken, weil extra für die Steue­rung und Aus­ga­be der neu­en Zäh­ler eine Aus­glie­de­rung (Ser­vice-Gesell­schaft) erfolg­te - die macht man bestimmt nicht rückgängig ....

bookmark_borderEin wörtliches Zitat ....

einer Leser­mei­nung [3. Kom­men­tar: Oli­ver | 04.10.2009 - 00:38] die zu einem Arti­kel von tknue­wer [Tho­mas Knü­wer] mit dem Titel "Chan­ge? We can't belie­ve it" im Han­dels­blatt Web­log zu lesen ist. Es geht um die Unfä­hig­keit der Ver­la­ge sich mit den 'neu­en Medi­en' aus­ein­an­der­zu­set­zen und den Schritt in eine 'moder­ne' Art der Bericht­erstat­tung zu machen ....

Von allen Kom­men­ta­ren fand ich den hier zitier­ten am tref­fend­sten formuliert: 

Was mich per­sön­lich viel mehr ärgert ist die­se Igno­ranz für wich­ti­ge The­men in der moder­nen Medi­en­welt. Ein schö­nes Bei­spiel ist der Ver­trag von Lis­sa­bon. Über­all kann ich lesen, dass die Iren ja jetzt end­lich zuge­stimmt haben, aber kein Wort dar­über, was da eigent­lich für Repres­sio­nen und kata­stro­pha­le Fol­gen für unse­re Demo­kra­tie an die­sem Ver­trag hän­gen. So etwas erfährt man lei­der nur aus ein­zel­nen Medi­en, durch Selbst-Goog­len oder durch Blog, die einen für die­se The­ma­tik sensibilisieren.

Oder das Dra­ma um die Schwei­negrip­pe. Es müss­te in jedem Medi­um zu lesen/sehen/hören sein, dass die­se sog. "Kata­stro­phe" eine rie­si­ge Lach­num­mer ist, die nur dazu dient, Phar­ma­kon­zer­nen viel Geld zu besche­ren, im Zwei­fel auch auf Kosten von Men­schen­le­ben. Statt­des­sen sehen wir Hor­ror­mel­dun­gen und Men­schen mit Atem­mas­ken, die uns ganz viel Angst machen sollen.

Oder war­um höre ich tie­fer­ge­hen­de Infor­ma­tio­nen über die "Sau­er­land­grup­pe" nur im DLF, wäh­rend alle ande­ren Medi­en irgend­was von ima­gi­nä­ren Ter­ror­be­dro­hun­gen faseln, die ihnen vom BKA in den Fül­ler dik­tiert wur­den? War­um weiß nie­mand, dass der "Hass­pre­di­ger" sei­ne Gehalts­schecks vom Ver­fas­sungs­schutz bekam?

Jour­na­lis­mus macht sich seit Jah­ren selbst obso­let. Nicht wegen sei­ner media­len Auf­be­rei­tung, son­dern wegen sei­ner Belang­lo­si­keit, sei­ner Pro­pa­gan­da (SPD vs Bild) und sei­ner man­geln­den Qua­li­tät. Ent­hül­lun­gen gibt es seit Jah­ren kei­ne mehr und wenn lau­fen sie besten­falls im 3Sat Nacht­pro­gramm. Im Abend­pro­gramm erfah­re ich dafür die Kopu­la­ti­ons­ge­wohn­hei­ten diver­ser C-Pro­mis, nur um von den ech­ten Nach­rich­ten abzulenken.

Mitt­ler­wei­le wer­de ich aber mit grund­le­gen­den Infor­ma­tio­nen aus jeder pri­va­ten Quel­le bes­ser infor­miert als von den dut­zend Käse­blät­tern, die ihre Infor­ma­tio­nen unge­prüft von DPA abschrei­ben, ohne dass selbst ein Denk­pro­zess ein­setzt. Ausser­dem ist es wirk­lich schwie­rig, sich selbst eine Mei­nung zu bil­den, wenn man über­all nur noch eine Ein­heits­mei­nung lesen kann.

Wie eine neue Art "Jour­na­lis­mus" aus­se­hen könn­te wird hef­tig dis­ku­tiert - eine Mei­nung dazu kommt aus Eng­land - wirk­lich tref­fend, wenig­stens soweit ich es als 'jour­na­li­sti­scher Laie' beur­tei­len kann. [LINK zum Ori­gi­nal­text (Eng­lisch) | via "Fisch­markt"]

Irgend­wo muß ja 'ange­setzt' wer­den - und ganz ohne Abkehr von lieb­ge­wor­de­nen Gewohn­hei­ten ändert sich schließ­lich nichts ....

bookmark_borderArbeitslosigkeit: Dauer

.

[Quel­le]


Es sieht in den U.S.A. schlim­mer aus als man es aus den Medi­en erfährt:

  1. Mitt­ler­wei­le dau­ert die (durch­schnitt­li­che) Arbeits­lo­sig­keit län­ger als die Bezugs­dau­er - die ist dort auf maxi­mal 26 Wochen festgeschrieben ....
  2. 5.4 Mil­lio­nen Arbeit­neh­mer sind län­ger als 27 Wochen arbeitslos, ....
  3. das ent­spricht 35,6% aller Arbeitslosen
  4. Die­se Zah­len sind die höch­sten erho­be­nen Wer­te seit Beginn der Sta­ti­stik im Jahr 1948

Und bei uns?

Wir nähern uns lt. Regie­rungs­aus­sa­ge der "Voll­be­schäf­ti­gung"
- aller­dings in so klei­nen Schrit­ten daß man es kaum wahr­neh­men kann ...!

bookmark_borderNackte am Tag der Deutschen Einheit?

 



 

[Bild­quel­le WIKIPEDIA]

Nackt sieht man da Hans Eichel, Ger­hard Schrö­der, Ange­la Mer­kel, Edmund Stoi­ber und Gui­do Wester­wel­le in hei­te­rer Stim­mung: "Die haben Spaß am Koalie­ren, Kon­su­mie­ren und Kopu­lie­ren", so der Künst­ler.

Bis auf die Rei­hen­fol­ge der Aus­sa­ge stimmt die Einschätzung ....
und sie sche­ren sich einen Dreck um das VOLK, denn ihre Pfrün­de sind gesichert.

bookmark_borderWer ....

  • ein­mal ....
  • zwei­mal ....
  • drei­mal ....
  • lügt dem glaubt man über­haupt nicht mehr ....

und der fin­det sich spä­ter - par­odiert - im Inter­net wie­der .... mau­lig ist die SPD weil NIEMAND erkennt, wie sehr sie sich um die sozi­al Schwa­chen [Hartz IV],
Arbeit­neh­mer [ALG II; Öff­nung der Zeit­ar­beit durch redu­zier­ten Kün­di­gungs­schutz] und
Rent­ner ["Ren­te mit 67"] bemüht hat ....

 



 

[Varia­ti­on eines Bil­des von F!XMBR]

bookmark_borderAus den Tiefen des Mittelalters in die Neuzeit ....

Ame­ri­ka ist im Umbruch - aller­dings nicht nur öko­no­misch, son­dern vor allem gei­stig-mora­lisch und in Hin­blick auf die Ein­mi­schung reli­giö­ser Strö­mun­gen auf die Poli­tik. Da ist natür­lich der Auf­schrei, das Ent­set­zen der tra­di­tio­nell-christ­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen groß, sehen sie doch *in der Ent­fer­nung von Gott* zugleich ihre Basis des/ihres Ein­kom­mens schwinden ....

The num­ber of peo­p­le who cla­im no reli­gious affi­lia­ti­on, mean­while, has dou­bled sin­ce 1990 to fif­teen per­cent, its hig­hest point in histo­ry. Non-belie­vers now repre­sent the third-hig­hest group of Ame­ri­cans, after Catho­lics and Baptists.

Other head­lines:
1) The num­ber of Chri­sti­ans has declined 12% sin­ce 1990, and is now 76%, the lowest per­cen­ta­ge in Ame­ri­can history.
2) The growth of non-belie­vers has come lar­ge­ly from men. Twen­ty per­cent of men express no reli­gious affi­lia­ti­on; 12% of women.
3) Young peo­p­le are fle­e­ing faith. Near­ly a quar­ter of Ame­ri­cans in their 20’s pro­fess no orga­ni­zed religion.
4) But the­se non-belie­vers are not par­ti­cu­lar­ly athe­ist. That num­ber hasn’t bud­ged and stands at less than 1 per­cent. (Agno­stics are simi­lar­ly less than 1 per­cent.) Instead, the­se indi­vi­du­als have a belief in God but no inte­rest in orga­ni­zed reli­gi­on, or they belie­ve in a per­so­nal God but not in a for­mal faith tradition.

[Quel­le des Zita­tes: http://www.foxnews.com/opinion/2009/09/25/bruce-feiler-christians-americans-gone]

Es bleibt zu wün­schen, daß sich die­se - aus mei­ner Sicht erfreu­li­che - Ent­wick­lung rasch aus­brei­tet, zumin­dest mit glei­cher Geschwin­dig­keit fort­setzt .... wenn es auch zur Fol­ge hat, daß eini­ge der Betrof­fe­nen die Zei­chen der Zeit rich­tig deu­ten und ihr 'Heil' in Euro­pa suchen - doch damit wer­den wir hier fer­tig, es wur­den schon viel schlim­me­re (auch reli­giö­se!) Strö­mun­gen abgefedert ....