bookmark_borderVor Wut in den Bauch beißen ....

Es gibt Din­ge, die regen mich so sehr auf, daß ich mir vor Wut in den Bauch bei­ßen möchte:
Zuerst wer­den Gum­mischu­he mit Gum­misoh­len - auch "Turn­schu­he" genannt - mit viel Auf­wand in den Markt gebracht. Sie hei­ßen z.B. "Con­ver­se" und kosten wenig Geld - noch!
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Der Absatz von Schu­hen mit Ledersoh­len - Leder ist ein natür­li­ches Mate­ri­al und wer Leder­schu­he trägt hat kei­ne Pro­ble­me mit schwit­zi­gen Füßen - geht zurück, was die Leder­schu­he mit Leder­soh­len natür­lich immer teu­rer macht ....
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Dann zie­hen die Gum­mischuh­ver­käu­fer nach, über­ho­len schließ­lich preis­lich die Leder­schu­he - Gum­mischu­he sind "im Trend" - das kostet immer etwas mehr!
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Gum­mi­schu­he ver­hin­dern den Flüs­sig­keits­aus­tausch. Als Ergeb­nis lau­fen gan­ze Gene­ra­tio­nen mit Schweiß­fü­ßen oder min­de­stens schwit­zi­gen Füßen herum ....
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Dann wer­den "neue Mate­ria­li­en" erfun­den, die in Gum­misoh­len den Schweiß­aus­tausch ermög­li­chen - wenn man glaubt, was die Wer­bung aussagt!
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War­um - in drei Teu­fels Namen - kann man dann nicht gleich wie­der Leder­soh­len tragen?
Dann wäre das Pro­blem mit den Schweiß­fü­ßen gelöst ....
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bookmark_borderCorrectness? Nein Danke!


 
"Weih­nach­ten ohne Jesus gibt es nicht ... " - sagt Hell­mut Kasa­rek. Auch das Zitat unten stammt aus der ange­ge­be­nen, lesens­wer­ten Quelle.
" .. Die­ses Jahr soll es nicht nur dem Kreuz am Frau­en­hals, son­dern über­haupt allen christ­li­chen Anklän­gen und Sym­bo­len erst­mals in einer euro­päi­schen Wel­le von buß­fer­ti­gen Fla­gel­lan­ten und rasier­mes­ser­schar­fer poli­ti­scher Cor­rect­ness an den Kra­gen gehen. ..
Die deut­sche Weih­nachts­folk­lo­re, ein wesent­li­cher Bestand­teil deut­schen Selbst­ver­ständ­nis­ses, des­sen Wur­zeln, wenn sie ver­bor­gen und ver­schüt­tet sind, christ­lich geprägt erschei­nen, fie­le nach und nach Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­äng­sten zum Opfer .. "


 
Schließ­lich bringt Kasa­rek noch ein Brecht-Zitat:
" .. 'Wodurch', frag­te sich Herr K., 'bin ich für die­se Minu­te ein Natio­na­list gewor­den? Dadurch, dass ich einem Natio­na­li­sten begeg­ne­te. Aber dar­um muss man die Dumm­heit ja aus­rot­ten, weil sie dumm macht, die ihr begegnen. .. "


 
Ich wer­de mich - weil es Weih­nach­ten ist - zurück­hal­ten und mei­nen Anflug von hef­ti­gem Unmut nur in eine Fra­ge und einen (Nach-) Satz fassen:
Käme es (auch nur) einem Mos­lem in den Sinn z. B. wäh­rend des Rama­dan - wegen "poli­ti­cal cor­rect­ness" - den Pro­phe­ten zu verleugnen?
 
 
Wir ver­kom­men immer mehr zu einer Mas­se von Scha­fen, die sich in vor­aus­ei­len­dem Gehor­sam in Zwei­er­rei­he vor dem Schlacht­haus anstellen .... 

bookmark_borderGefährliches Halbwissen ....

bei der schrei­ben­den Zunft - Zei­tung oder Wer­bung - hat­te ich ja schon frü­her bedau­ert - vor allem weil die Betrof­fe­nen sich so geben, als ver­stün­den sie von Allem - ohne Aus­nah­me (!) mehr als ande­re Men­schen, vor allem mehr als ihre Leser .... eine gefähr­li­che Vari­an­te stel­le ich Ihnen, lie­be Leser hier (wei­ter unten) vor.


   Alle oben ver­link­ten Sei­ten sind tot
  

Anstatt "Spritzen" im Titel müß­te es Spit­zen" - näm­lich "Blut­zuckerspit­zen" hei­ßen .... der gei­che Feh­ler fin­det sich gegen Ende des Arti­kels, da müß­te es hei­ßen: " .. sind die wie­der­hol­ten Blut­zucker­spit­zen, die .. "


Der medi­zi­nisch nicht aus­ge­bil­de­te Pati­ent, der das in sei­ner Tages­zei­tung liest, wird sich nun hüten, Insu­lin zu sprit­zen - bringt es doch nach der ver­fälsch­ten Dar­stel­lung im obi­gen Arti­kel den frü­he­ren Tod ....

Genau das Gegen­teil ist aber richtig!

Früh­zei­ti­ge Insu­lin­sub­sti­tu­ti­on schützt die Pati­en­ten vor den gefähr­li­chen Blut­zuckerspit­zen - und ver­hin­dert daher, wie vom Autor ja ganz rich­tig ange­merkt, den frü­hen Infarkt .... lei­der hat die/der Redak­teur/-in die Sache auf den Kopf gestellt!

Ein klei­nes "r" - und sei­ne sinn­ent­stel­len­de Wirkung ....


Wie ein ande­rer Buchstabe
- näm­lich das "a" -
von Bedeu­tung sein kann ....

bookmark_borderHerrgottnochmal!....

Eines ist sicher:
Solan­ge wir uns in Deutsch­land damit auf­hal­ten immer neue Sta­ti­sti­ken und Plä­ne zu ver­fas­sen, anstatt Din­ge anzu­packen und auch 'mal einen Miß­er­folg als hilf­rei­chen Lern­schritt anzu­se­hen, so lan­ge wer­den wir uns auf dem "abstei­gen­den Ast" wiederfinden ....

Herr­gott­noch­mal!

Gibt es denn nur Rück­ver­si­che­rer, Zau­de­rer und Angst­ha­sen - und natür­lich ihre weib­li­chen Pen­dants - in den Management-Etagen?

bookmark_borderQuack, quack ....

Stei­ge­run­gen ....


Spre­chen
Dis­ku­tie­ren
Tele­fon­kon­fe­renz


1. [Rhe­to­ri­sche] Frage:
Wie erfolg­reich wird eine Woche,
die mit einer Tele­fon­kon­fe­renz beginnt?


2. [Rhe­to­ri­sche] Frage:
Wie ist ein "Team" einzuschätzen,
das jede Woche mit einer Tele­fon­kon­fe­renz begin­nen muß?


3. [Rhe­to­ri­sche] Frage:
Wie haben es Unter­neh­men frü­her nur - ohne Telefonkonferenz -
geschafft erfolg­reich sein?

bookmark_borderWieder zurück ....

von der Repa­ra­tur: Mein Espres­so­au­to­mat, Mar­ke "jura" ....

An sich schon seit gestern, aber ich hat­te noch ein wenig Arbeit damit, denn kaum waren die ersten 7 Tas­sen (!) durch­ge­lau­fen blink­te die Anzei­ge **Gerät rei­ni­gen** ....

Hä?
Wie bitte?
Gerät reinigen?
Nach sie­ben Tassen?
Nach­dem - angeb­lich - die gesam­te Brüh­ein­heit aus­ge­tauscht wurde?

Nun habe ich an "jura" geschrie­ben - oh, nicht allein wegen des oben geschil­der­ten Zustan­des - nein, auch weil ich mei­ne, daß eine sol­che Maschi­ne nicht schon nach zehn (!) Mona­ten defekt sein darf.

Und auch, weil der Kaf­fee dün­ne Plör­re ist. Sie­he Bild.



twoday.net

bookmark_borderWerbesprüche: Voll daneben ....

Ein wei­te­res - schlim­mes - Bei­spiel für Sprach­ver­hun­zung und Eng­lisch-Deut­sches Kauderwelsch
- man will wohl "modern" erscheinen ....


twoday.net
 "click!" zum Ver­grö­ßern 


Mir erscheint man damit höch­tens dümm­lich, besten­falls noch unfä­hig den Vor­schlä­gen der Agen­tur zu wider­ste­hen .... Im Inter­es­se der poten­ti­el­len Arbeit­neh­mer hof­fe ich, daß das Unter­neh­men bes­ser ist, als aus die­ser miß­lun­ge­nen News­peak-Anzei­ge abge­lei­tet wer­den kann ....

bookmark_borderVerkommen ....

zur "Fuß­ball-Nati­on" - was einst "Land der Dich­ter und Den­ker" war!

In den Abend­nach­rich­ten steht der Bericht über die Ablö­sung des "National"-Torwarts an erster Stel­le. Die Betrof­fe­nen des Hoch­was­sers an der Elbe ste­hen ledig­lich auf Platz zwei .... eine Nach­rich­ten­re­dak­ti­on, die es nicht ver­steht Prio­ri­tä­ten zu set­zen. Ein Trauerspiel ....