Autoaufkleber auf einem Wohnmobil:
"Last Adventure before Dementia"
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
Autoaufkleber auf einem Wohnmobil:
"Last Adventure before Dementia"
„Wem Gott gibt ein Amt, dem gibt er auch Verstand!“ - nein, das stimmt bedauerlicherweise nicht. Mancher "Amtsträger" ist schlicht überfordert.
So sehr überfordert, daß er selbst nicht merkt wie er sich nach und nach nicht nur demontiert, sondern zum Popanz macht ....

[Quelle]
Gleichzeitig wird hieraus klar was ich schon immer behaupte:
Das Land wird von Paragraphenreitern und Vorschriftenerfüllern ohne jede Phantasie verwaltet - es zählen nicht Resultate und Bürgerzufriedenheit sondern buchstabengetreue Amtsführung.
Armes Deutschland!
Siehe auch:
Der Friederich, der Friederich .... - da geht es um die Fehleinschätzung des Ministers in Sachen Einfluß der Religion in Deutschland.
Das Grundgesetz ist links Darum geht es dort: Von wegen Verfassungsschutz! Es geht um das (vor)herrschende System.
Spanien und die Spanier stehen ja wahrhaftig nicht in dem Ruf "unchristich" oder "ungläubig" zu sein - dennoch merkt man in Spanien von dem in Deutschland üblichen Weihnachtsrummel ü b e r h a u p t nichts. Es ist wohltuend, wie wenig an Deko, Sonderständen und Grabbeltischen dort auf das kommende Weihnachtsfest verweisen.
Den Grund dafür kann ich zwar nicht sagen, aber ich finde es gut, daß das so ist. Nicht weil ich plötzlich etwa wieder ein christliches Bewußtsein entwickelt hätte, sondern weil es nach meinem Verständnis beim Weihnachtsfest um etwas anderes gehen müßte als um Kommerz. In Deutschland ist das Fest zum Konsumhöhepunkt des Jahres geworden - die Spitze des Jahresumsatzes in vielen Branchen wird im November/Dezember gemacht.
Traurige Wahrheit ist also:
Es geht beim Weihnachtsfest - überwiegend - nicht mehr um "die Weihnachtsgeschichte" bzw. eine christliche Gesinnung sondern um Geld, Raffgier und Opportunismus nach dem Motto "Hauptsache die Menschen werden in Kauflaune versetzt!"
Noch viel schlimmer ist, wenn sich Nachbarn über die Art und den Umfang der Weihnachtsbeleuchtung in die Wolle kriegen ....
gelernt:
Heute beim Einkaufen.
Ich habe zwei Zucchini auf das Band gelegt.
Die Kassiererin - so um die 20, offenbar jobbende Schülerin - fragt:
"Und das - was sind das für Dinger?"
Ich nenne pflichtgemäß den Namen.
Eine ältere Dame in der Schlange ruft:
"Stimmt, die kosten zweifünfundneunzig das Kilo .."
"Ach so, das sind also Zucchini. Noch nie gesehen!"
sagt die Kassiererin.
Ich staune noch als ich schon vor dem Laden stehe.
Sowas gibt es also tatsächlich.
Wie behütet und schlecht ernährt ist diese junge Frau.
Man hält es kaum für möglich, in diesem unserem doch so aufgeklärten, fortschrittlichen und für alle Welt vorbildlichen Lande ....
*edit*
Der 'richtige' Kilopreis der Zucchini war übrigens € 1,79 ....
stand auch so auf dem Kassenzettel.
Wenn man in jungen Jahren von der "Last des Alters" spricht mag man eine gewisse Vorstellung haben was darunter verstanden werden könnte.
Je älter man wird, desto besser kann man verstehen was "Last des Alters" tatsächlich bedeutet. Das ist eine von jenen Erfahrungen die man nur altersangemessen machen kann.
Wie ich darauf komme?
Na ja, über:
Kopf- Nacken- Hals- Schulter- Arm- und Rückenschmerz zu Störungen des Seh- Hör- und Riechvermögens und ....
Ach nein. Lieber nicht.
Das wäre für einen Beitrag hier im Weblog eine zu lange Geschichte ....
leidet unter Phantasie- und Orientierungslosigkeit derer, die Macht ausüben. Es gibt keine Generalisten mehr. Es fehlt an großzügigen, fachübergreifenden Entwürfen für die Zukunft.
Wir sind ein Volk von Spezialisten geworden - und wie so oft im Leben müssen wir nun auch für unser Staatswesen feststellen:
Die Geister der "Ent-Individualisierung" werden wir nicht los ....
In dem so entstehenden (gedanklichen) Einheitsbrei fängt es zwar manchmal an zu gären, aber dann verpuffen die Fäulnisgase ohne großen Schaden anzurichten. Es bleibt Alles beim Alten.
Neulich schrieb ich an eine Möbelfirma.
Die hat zwar für eine dreizeilige Antwort fünf Tage gebraucht, OK, es war noch das Wochenende dazwischen, aber positiv zu vermerken ist, daß sie überhaupt geantwortet hat.
Das erlebt man auch anders. Warum kann man nur vermuten. Ich denke, es liegt bei einigen Firmen daran, daß sie E-Mails wie "Schneckenpost" behandeln und die Geschwindigkeit, die die elektronische Kommunikation bietet, dadurch wieder unnütz verpufft.
Nun bin ich gespannt, ob mein Vorschlag zur Verbesserung des Layouts - es geht um ein frei bewegliches Info-Fenster, das beim Herunterscrollen auf der Seite folgt - tatsächlich umgesetzt wird, oder ob es bei diesem (durchaus störenden) "flash"-Fenster bleibt, das die Sicht auf den (Haupt-) Text verstellt ....
Ich hatte schon an anderer Stelle angedeutet, daß es immer bedauerlich ist, wenn ein junger Mensch einen Unfall mit Folgen für sein weiteres Leben hat. Es ist übrigens genauso bedauerlich, wenn es einen älteren Menschen trifft - vielleicht sogar noch mehr, weil die Genesungswahrscheinlichkeit mit zunehmendem Alter abnimmt ....
Aber das war nicht das Thema zu dem ich schreiben wollte.
Es geht vielmehr um den Rummel und die übertriebene Aufmerksamkeit hinsichtlich einer Verletzung, die sich ein Kandidat in einer Wettsendung zugezogen hat. Völlig ungerechtfertigt wird lang und breit diskutiert, werden Schuld bei diesem, Unschuld bei jenem 'beteiligten' Menschen festgestellt. Alle geben ihren Senf dazu und wieder einmal brummt die Nation von Nachrichten -- über eine absolute NICHTIGKEIT.
Währenddessen wird der Jugendmedienschutz - gegen alle Sachverständigenmeinungen - verschlimmbessert, werden in Brüssel die Vorbereitungen für eine Vorratsdatenspeicherung klammheimlich und unbeirrt von der früheren Diskussion hierzulande weiterbetrieben, wird eine (WIKILEAKS) Veröffentlichung der Machenschaften der U.S.-Regierungsstellen zum Anlaß für eine moderne Hexenjagd genommen ....
Und vor diesem Hintergrund diskutiert die "Deutsche Nation" über das Schicksal eines Einzelnen, der noch dazu für die paar Minuten Ruhm und Aufmerksamkeit seine Gesundheit wissentlich aufs Spiel setzte ....
Wie tief sind wir gesunken.
wird unsere einst so klar geordnete Sprache durch Begriffe wie die folgenden, die mir aufgefallen sind ....
Wahrhafte Sprachkünstler kennen keine Grenzen:
Unter dem Deckmantel des Slogans "Sprache lebt" und unter dem Zwang sich irgendwie aus der Masse der in sozialen Medien Herumirrenden herauszuheben, entwickelt sich ein völlig neues Sprachverständnis, das solche Puristen (als den ich mich verstehe) wie mich erschauern läßt ....