bookmark_border"Bodo mit dem Bagger" ....

Man­che Kna­ben sol­len als Kind den Wunsch äußern Schaff­ner zu wer­den, ande­re wol­len Poli­zist wer­den, zur Post wol­len heut­zu­ta­ge wohl weni­ger Kin­der, Bau­er wer­den auch nicht, denn davon wis­sen sie nichts, aber eine beacht­li­che Zahl will Bag­ger fah­ren ....

Meist - das zeigt die Erfah­rung - wer­den doch ande­re Beru­fe ergrif­fen, die Ein­sicht, leich­ter in ande­ren als den "Traum­be­ru­fen der Kind­heit" Geld zu ver­die­nen, obsiegt.

Doch scheint in eini­gen Men­schen die­ser Wunsch irgend­wann spä­ter in ihrem Leben über­mäch­tig zu wer­den .... und dann mie­ten sie sich einen Mini-Bag­ger und fan­gen an ihren gesam­ten Vor­gar­ten auf­zu­bag­gern, rie­si­ge Erd­ber­ge auf ihrer Ter­ras­se auf­zu­tür­men, Kabel aus der Erde zu rei­ßen und schließ­lich fal­len sie, ermü­det von der unge­wohn­ten Tätig­keit, ins Bett und träu­men vom *bag­ger­fah­ren* ....

Wer's nicht glaubt kann sich durch
"In-Augen­schein­nah­me" überzeugen ....
ganz in unse­rer Nähe ....

*edit*
Die Arbei­ten mit dem Bag­ger wur­den heu­te (16.04.2010; 15:00h) ein­ge­stellt - es ist also nur noch das Ergeb­nis der Arbei­ten, nicht der Bag­ger 'in Akti­on' zu sehen ....
 

*2.edit*
Wer selbst einmal 


Bag­ger fahren

möch­te kann Ange­bo­te mit einem "click!" auf den Link oben prüfen ....

bookmark_border„Hasta la vista, Baby!“

Für Tren­nun­gen von Ehe­leu­ten gibt es - erfah­rungs­ge­mäß - bestimm­te "typi­sche" Zeiträume ....

Da sind zunächst die "Kurz-Ehen" - die Tren­nung erfolgt in den ersten drei Jah­ren nach Eheschließung:
Man hat den ersten Rausch des "Ver­liebt­seins" hin­ter sich, der All­tag schlägt erbar­mungs­los zu und jetzt, bei nüch­ter­ner Betrach­tung, erschei­nen vie­le Klei­nig­kei­ten über die anfangs hin­weg­ge­se­hen wur­de, plötz­lich als unaus­steh­li­che Marot­ten des Partners ....

Dann sind da die "Mit­tel­lan­gen Ehen" - die Tren­nung erfolgt nach ca. 10-15 Jahren:
Der Haus­stand ist ein­ge­rich­tet, es wur­de Ver­zicht gelei­stet damit man "sich etwas erlau­ben kann" und es hat sich eine gewis­se Rou­ti­ne ein­ge­stellt. Man geht zwar noch ab und an aus dem Haus, aber die 'auf­re­gen­den' Jah­re sind schon vor­bei. Pro­ble­me mit den Kin­dern und im Beruf brin­gen da und dort etwas Unru­he ins Leben - anson­sten 'plät­schert' es so vor sich hin .... die phy­si­sche Erschei­nung wan­delt sich, aus 'Jüng­lin­gen' wer­den 'bier­bäu­chi­ge Mitt­vier­zi­ger', aus den schlan­ken Jung­frau­en wer­den 'rund­li­che Mut­tis' .... beson­ders 'tren­nungs­för­dernd' ist aller­dings die Kon­stel­la­ti­on in der ein Part­ner 'in Form' bleibt, wäh­rend der ande­re 'rund­lich' / 'behä­big' wird ....
Dann stellt sich, je nach Kon­stel­la­ti­on, bei dem Einen oder Ande­ren zuneh­mend häu­fi­ger der Gedan­ke ein:
Das kann es noch nicht gewe­sen sein, da muß mehr Schwung in mein Leben kom­men .... und oft fin­det sich ein außer­ehe­li­cher Part­ner der auch so denkt, oder ein schwarz­ge­lock­ter Ado­nis bzw. eine ver­locken­de Jungblondine ....
Das sind die Tren­nun­gen, bei denen die Leid­tra­gen­den meist die Kin­der sind - sie bräuch­ten in die­ser Lebens­pha­se bei­de Eltern, wer­den aber manch­mal sogar gezwun­gen sich für einen Eltern­teil zu entscheiden ....

Schließ­lich gibt es noch die Schei­dun­gen aus "Lang-Ehen":
Da sind die Part­ner nah am Ren­ten­al­ter oder schon Rent­ner und sie stel­len plötz­lich fest, daß Dif­fe­ren­zen, die durch Unter­halt von und Sor­ge um Kin­der, Füh­ren des Haus­hal­tes, beruf­li­che Außer-Haus-Ver­pflich­tun­gen oder ähn­li­che Grün­de 'ver­steckt' waren, nach oben brodeln.
Die neu­ge­won­ne­ne Frei­zeit als Rent­ner wird durch ein­ge­fah­re­ne Ritua­le gebremst, man denkt asyn­chron, hat sich 'aus­ein­an­der­ent­wickelt' - und einer der Part­ner ver­läßt - viel­leicht sogar flucht­ar­tig - die Szene ....

Dan­kens­wer­ter­wei­se gibt es aber auch noch Ehen von Bestand - weni­ge zwar, gemes­sen an der Zahl der geschlos­se­nen Ehen, immer­hin noch ein paar mehr als man so auf den ersten Blick meint ....

Aber das ist schon wie­der Gegen­stand eines neu­en 'postings'
- demnächst ....

bookmark_borderTiefe Trauer ....

Es gibt Situa­tio­nen in denen man nicht die ange­mes­se­nen Wor­te des Tro­stes fin­den kann.

Zum Hin­ter­grund:
Unser Wohn­wa­gen steht wäh­rend der 'unge­nutz­ten' Zeit auf der Ten­ne eines Bau­ern­ho­fes - und da muß­te ich heu­te hin um eini­ge 'For­ma­li­en' zu bespre­chen, nichts Ern­stes, nein, ledig­lich eine Klei­nig­keit .... da fin­de ich die Bau­ers­frau völ­lig ver­weint und auf­ge­löst vor - und den­ke gleich das Schlimm­ste, denn ihr Sohn ist schon län­ger krank und ihr Mann auch nicht mehr der Jüngste ....

Im Ver­lauf des Gesprä­ches hat sich aber - glück­li­cher­wei­se - her­aus­ge­stellt, daß die Bei­den wohl­auf sind. Das "Haus­pferd" muß­te in der Nacht - nach einer ino­pa­ra­blen Darm­ver­schlin­gung - ein­ge­schlä­fert werden.

Ich den­ke:
Es ehrt einen Men­schen wenn er um ein Tier Trau­er emp­fin­den kann und dar­aus auch kei­nen Hehl macht ....

bookmark_border*underdog*

Wo man auch hinschaut:
 
Es gibt immer eine Hier­ar­chie - egal ob man Mensch oder Tier betrachtet ....
 
Zwar ist häu­fig der Umgang der 'obe­ren Ebe­ne' mit den 'unte­ren Ebe­nen' durch Ritua­li­sie­rung für letz­te­re nicht lebens­be­dro­hend, aber immer für die unte­ren Ebe­nen mit außer­or­dent­li­chem Streß verbunden.
 
Erstaun­lich ist auch, daß Jene, die selbst dem Druck von oben aus­ge­setzt sind, Ande­re, die unter ihnen ste­hen, mit glei­cher Inten­si­tät unter Druck setzen:
Obwohl man doch mei­nen soll­te, sie wüßten,
daß das nicht beson­ders 'ange­nehm' ist ....

bookmark_borderGrinsepötte ....

Man­che Men­schen haben ein super-däm­li­ches, fast mas­ken­haf­tes Grin­sen im Gesicht - obwohl es kei­nen Anlaß zur Fröh­lich­keit gibt.

   

Da fra­ge ich mich immer, ob die wohl irgend­wann 'mal in einen Spie­gel schau­en und sich vor sich selbst erschrecken ....

bookmark_borderTu, felix Austria (2) ....

Zu mei­nen letz­ten Bei­trag zwei Anmerkungen:

  1. Unse­re öster­rei­chi­schen Nach­barn sind außer­or­dent­lich emp­find­lich wenn auch nur ein Hauch von Iro­nie oder gar Kri­tik zu erken­nen ist .... 
  2.  

  3. Wenn ich so durch die Blogs sur­fe stel­le ich immer wie­der fest wie ähn­lich uns die Öster­rei­cher doch sind* - viel ähn­li­cher als sie wahr­ha­ben möch­ten .... mög­li­cher­wei­se ist das der Grund für die 'hef­ti­gen' Reaktionen ....

* oder wir ihnen, natürlich ....
 

bookmark_borderÜber ....

die Oster­ta­ge habe ich 'mal mehr 'fern­ge­se­hen' und 'Video geschaut' als sonst. Zwei Fil­me schei­nen mir beson­ders erwähnenswert:

  1. "Gran Tori­no" von/mit Clint East­wood, die CD haben wir geschenkt gelie­hen bekommen ....
  2. und

  3. "A Beau­tiful Mind" mit Rus­sell Cro­we, dem ich eine der­art dif­fe­ren­zier­te Dar­stel­lung gar­nicht zuge­traut hätte ....

Beson­ders der Film über den schi­zo­phre­nen Mathe­ma­ti­ker fin­de ich beach­tens­wert, zeigt er doch wie hilf­los die Medi­zin noch bis vor weni­gen Jahr­zehn­ten hin­sicht­lich der Behand­lung die­ser Erkran­kung war - und wie men­schen­ver­ach­tend deren frü­he­re Metho­den: Elek­tro­schock und Insulinüberdosis ....

bookmark_borderRätselhaft ....

 
bloglines feedreader abo infoAls 'feed­rea­der' benut­ze ich "Blog­li­nes" - aller­dings sind mir selbst nach meh­re­ren Jah­ren eini­ge 'fea­tures' immer noch nicht so ganz klar ....

So ver­schwin­den z.B. neue 'head­lines' von abon­nier­ten Blogs regel­mä­ßig ohne mein Zutun, ohne daß ich sie gele­sen oder gelöscht hätte.

Füge ich neue Adres­sen hin­zu, so erhal­te ich nach spei­chern und ein­ord­nen im Ver­zeich­nis­baum manch­mal ein Aus­wahl­fen­ster von Sei­ten die 'blog­li­nes' mir als Abo andie­nen will - manch­mal aber erscheint das Fen­ster nicht - sehr, sehr son­der­bar, denn ein Pro­gramm soll­te doch immer gleich reagie­ren - dach­te ich zumindest.

So sehr nütz­lich ein 'feed­rea­der' auch ist:
An man­chen Tagen ist die Flut der neu­en Bei­trä­ge sehr hoch - und obwohl ich sicher mehr Zeit als die durch­schnitt­li­che 'arbei­ten­de' Bevöl­ke­rung habe - kom­me ich mit Lesen kaum nach ....

Jetzt habe ich ein wenig 'aus­ge­dünnt' - d.h. ein paar Abos gelöscht .... die ver­blie­be­nen ca. 80 Ein­trä­ge wer­de ich hof­fent­lich (täg­lich) schaffen ....

bookmark_borderHeute im Zoo ....

konn­te man wie­der eher "Men­schen­stu­di­en" betrei­ben als Tie­re anse­hen - die waren näm­lich wegen umfas­sen­der Bau­ar­bei­ten zwi­schen vie­len Gat­tern, Zäu­nen und Gerü­sten nur schwer zu fin­den .... ein paar gries­grä­mi­ge 'Dau­er­be­su­cher' waren offen­bar in ihrer Rou­ti­ne gestört und schimpf­ten - warum?
Na deswegen:

So kurz vor den Feri­en ist bei Leh­rern offen­bar auch die Lehr-Lau­ne auf dem Null­punkt und was macht man da? Man geht mit der Klas­se in den Zoo .... und da das gleich meh­re­re Klas­sen waren - ich schät­ze 'mal so an die zwölf - war stel­len­wei­se das Gekrei­sche, Gezer­re, Gejoh­le tat­säch­lich ohren­be­täu­bend .... aber der Zoo ist sehr aus­ge­dehnt, wir konn­ten der Lärm­ku­lis­se aus­wei­chen als es uns zuviel wurde ....

Immer wie­der fas­zi­nie­rend fin­de ich die Giraffen:
Es gibt kein ande­res Tier das so gro­ße, dunk­le Augen und dazu noch so wun­der­schö­ne lan­ge, gebo­ge­ne Wim­pern hat ....

bookmark_borderVon "0" auf "150" ....

in weni­gen Tagen - fast schon so als soll­te der Früh­ling aus­fal­len schlit­tern wir gera­de­wegs in den Sommer:

19°C im Schat­ten (!) heu­te Nach­mit­tag auf der Terrasse.

Son­nen­öl,
Bade­tuch und
Lie­ge 'raus­ho­len ...!

bookmark_borderMenschen, ....

die mit 'huschen­dem Blick' umher­lau­fen - stän­dig dar­auf bedacht Din­ge zu sehen ohne daß es ihre Umge­bung mer­ken soll - sind nicht nur 'son­der­bar'.

Die­ses 'Sichern nach allen Sei­ten' kennt man sonst nur von "Flucht­tie­ren" und selbst die sichern nicht stän­dig, son­dern in Intervallen ....

Ich bin über­zeugt, daß das beim Men­schen schon eine Art von 'gei­sti­ger Ver­wir­rung' sein muß. Min­de­stens aber eine Vor­stu­fe dazu ....