bookmark_borderEs gibt ....

Men­schen, die sind mor­gens vor dem ersten Kaf­fee nicht ansprechbar.
Neu war mir aber, daß das bei man­chen Men­schen bis in den spä­ten Nach­mit­tag / frü­hen Abend anhält ....

Wie nennt man sol­che Leute?
"Mor­gen­muf­fel" paßt ja wohl nicht ....
"Abend­muf­fel" wür­de der Sache nicht gerecht ....
"Tages­muf­fel" ver­nach­läs­sigt den frü­hen Mor­gen und Abend ....

Ja, wie nennt man sol­che Menschen?

bookmark_borderEine Anfrage bei ....

GOOGLE: sil­ber­fi­sche sind aus staub zeigt, wie drin­gend eine Reform des Bio­lo­gie-Unter­rich­tes ist!

Oder wie erschreckend sich der "christ­li­che Fun­da­men­ta­lis­mus" schon aus­ge­brei­tet hat:
„Im Schwei­sse dei­nes Ange­sich­tes sollst du dein Brot essen, bis dass du zu Erde wer­dest, von der du genom­men bist. Denn du (und auch ein Sil­ber­fisch­chen?) bist Erde und sollst zu Erde werden.“ 
[1. Mose 3, 14]

[Anm.: Staub = Erde]

bookmark_borderModerne Zeiten (IV)

Unwis­sen­heit war schon vor Zei­ten The­ma. Wer kennt nicht den Spruch:
"Ich weiß, daß ich nichts weiß!"
Der wur­de aller­dings gesagt, weil Sokra­tes erkannte:
Man lernt nie aus ....
Dar­aus wur­de dann - modern:
"Nichts wis­sen macht nichts!"
Wirklich?

Es gibt natür­lich Vor­schlä­ge, wie dem Pro­blem bei­zu­kom­men sei. Aber ist das der "rich­ti­ge" Weg?

Eine Gesell­schaft muß in der Lage sein, Bil­dung zu finan­zie­ren. Dazu ist es aber nötig, daß dafür Unter­stüt­zung vor­han­den ist. Solan­ge man aber lesen kann:
"Ich bin doof - na und? Ich ste­he dazu!" 
wird es nichts mit der brei­te­ren Bildung ....

bookmark_borderWie Kleinigkeiten ....

an Bedeu­tung gewin­nen, kann man sehr leicht erken­nen. Erin­nern Sie sich an "Fünf Unter­schie­de"? Eine Rubrik, meist auf der Rät­sel­sei­te von Sonn­tags­zei­tun­gen, oft auf der Kin­der­sei­te. Dort wer­den zwei Bil­der gegen­über­ge­stellt, eines davon mit den besag­ten "Fünf Unterschiede"(n) ....

Nun, was klei­ne Unter­schie­de aus­ma­chen weiß jeder, der mit HTML umgeht: Ein Kom­ma zuviel oder eine ecki­ge Klam­mer ver­kehrt her­um - schon läuft es nicht wie gewünscht ....

War­um ich das schreibe?
Seit Tagen war­te ich auf ein email, dann ein Anruf. Ver­zweif­lung, man kom­me nicht zu mir durch. Email falsch?

Nein, anstatt "_" hat­te man "-" ein­ge­ge­ben ....

bookmark_borderStil und Form ....

schei­nen all­mäh­lich ver­lo­ren zu gehen. Heu­te war­te­te ich in einer Apo­the­ke. Ein Ver­tre­ter - für Pin­zet­ten, Sche­ren und Nagel­fei­len, wie ich spä­ter erken­nen konn­te - kam her­ein, drän­gel­te sich nach vorn und begehr­te lautstark:
"Ich will die Frau Apo­the­ke­rin sprechen!"
Die Frau Apo­the­ke­rin ant­wor­te­te aus dem Hin­ter­grund der Apotheke:
"Heu­te kei­ne Ver­tre­ter mehr!"
Der unge­dul­di­ge, unge­ho­bel­te Ver­tre­ter war nicht zu brem­sen, ließ eine Lita­nei ab, war­um es gut sei ihn doch zu emp­fan­gen. Schließ­lich ließ sich die Apo­the­ke­rin breit­schla­gen, sprach mit dem Mann.
Er hat­te einen Anzug mit unzäh­li­gen Fal­ten und Knicken an, der aus­sah, als ob er dar­in geschla­fen hät­te. Allei­ne das Sak­ko war eini­ger­ma­ßen glatt.
Als sich die Trau­be von Kun­den vor mir auf­lö­ste konn­te ich einen Blick auf die Schu­he des Man­nes wer­fen. Hin­ten offe­ne Lat­schen, und ich dach­te, ich könn­te mei­nen Augen nicht trau­en: Nicht nur offe­ne Schu­he zum Anzug mit Kra­wat­te, nein, auch barfüßig!

Ich wäre jetzt sehr neu­gie­rig zu erfah­ren, ob denn die Vor­ge­setz­ten die­ses Ver­tre­ters von der "ele­gan­ten Erschei­nung" und dem "prä­gen­den Ein­druck", den ihr Mit­ar­bei­ter macht, wissen ....

Nun ist mir klar, war­um neu­er­dings "Benimm-Unter­richt" bei Unter­neh­men so hoch im Kurs stehen!

bookmark_borderIn einem Anflug von ....

Ord­nungs­wahn habe ich gestern abend das Schlaf­zim­mer mei­ner Zweit­woh­nung auf­ge­räumt. Da es nicht nur Schlaf- son­dern auch Akten- und Kor­re­spon­denz­auf­be­wah­rungs­zim­mer ist, dane­ben Auf­be­wah­rungs­ort für lee­re Gerä­te­kar­tons (damit ich bei Umzug die Gerä­te bes­ser ver­packen kann) war erst nach vier­ein­halbs Stun­den alles erle­digt. Die lee­ren Gerä­te­kar­tons sind jetzt auf dem Dach­bo­den .... das Zim­mer sieht jetzt sehr leer aus. Außer Bett, Abla­ge und Schrank steht nur noch ein Stuhl herum.

Voll alter Kar­tons wars irgend­wie gemütlicher ....