bookmark_borderWeg mit der Arbeitslosenversicherung!

Es wer­den allent­hal­ben Model­le gesucht, wie man die Arbeits­ver­wal­tung los wird und Kosten der Betrie­be senkt. Dazu gab es bei "plus­mi­nus" [ARD] einen inter­es­san­ten Lösungs­vor­schlag - und ich muß zuge­ben: Ver­blüf­fend ein­fach! Über­zeu­gend auch die The­se " .. "Wer Arbeits­lo­sig­keit pro­du­ziert, wird bestraft" .. ". nach der ein Arbeit­ge­ber - anders als heu­te - mehr Geld spart wenn er Mit­ar­bei­ter behält anstatt sie zu entlassen ....

bookmark_borderVon Kokosnüssen, Bananen und Ökonomie ....

Der Besit­zer eines Groß­un­ter­neh­mens mit Tau­sen­den von Ange­stell­ten wur­de in gesel­li­ger Run­de gefragt, was das Geheim­nis sei­nes Erfolgs sei.

"Das ist kein Geheim­nis", sag­te er, "es ist das Ergeb­nis einer gründ­li­chen Ana­ly­se. Ich habe her­aus­ge­fun­den, wie man eine Bana­ne pro Tag ver­dient - und das an mei­ne Mit­ar­bei­ter weitergegeben."

Schwei­gen in der Runde.

"Eigent­lich fing alles damit an", ließ er die Run­de wis­sen, "daß ich lern­te vie­le Kokos­nüs­se gegen eine Bana­ne einzutauschen."

Er blick­te in ungläu­bi­ge Gesichter.
Son­der­ba­re Geschichte:
Bana­nen und Kokosnüsse?

"OK", setz­te er erneut an, "Stel­len sie sich vor, sie wären Groß­grund­be­sit­zer in Thai­land und besit­zen Hun­der­te von Kokos­pal­men. Die Nüs­se müs­sen geern­tet wer­den, wenn sie reif sind. Neh­men wir wei­ter an, sie woll­ten den Job als Ver­wal­ter. Um den Posten zu bekom­men, müs­sen sie dem Besit­zer der Plan­ta­ge bewei­sen, daß sie die Ern­te erle­di­gen kön­nen. Dazu brau­chen sie Per­so­nal. Wen stel­len sie an?"

"Leu­te aus der Umge­bung", rutsch­te es einem Zuhö­rer heraus.
"Nein, die ver­die­nen in der Stadt das Mehr­fa­che des­sen, was sie zah­len können!"

"Na gut", sprach ein ande­rer Gast, "dann eben Men­schen aus wei­ter ent­fern­ten länd­li­chen Gegenden."
"Zu teu­er, die müs­sen hin- und her­trans­por­tiert werden."

"Dann viel­leicht Schü­ler?" warf ein Ande­rer ein.
"Das ist ein "full-time-job", die Schü­ler müs­sen aber bis mit­tags in die Schule."

Schwei­gen in der Run­de, kei­ne wei­te­ren Voschläge.

"Na gut, ich wer­de ihnen die Lösung ver­ra­ten, die thai­län­di­sche Bau­ern seit Jahr­hun­der­ten anwen­den: Sie trai­nie­ren Affen. Die ler­nen den Baum hoch­zu­klet­tern und die Nüs­se her­un­ter­zu­brin­gen. War­um gera­de Affen? Für Men­schen sind die Bäu­me zu hoch, zu gefähr­lich, zu zeit­auf­wen­dig um selbst die Ern­te auszuführen.

Er erläu­ter­te wei­ter, daß die Far­mer den trai­nier­ten Affen ein paar Bana­nen und natür­lich Zuwen­dung schen­ken, damit sie die schwe­re Arbeit tun. Die Gegen­lei­stung sind Hun­der­te von Kokos­nüs­sen mit beacht­li­chem Wert. Jeden­falls sehr viel mehr, als die Grund­be­sit­zer für Men­schen aus­ge­ben müßten.

"So", voll­ende­te er sei­ne Geschich­te, "nun bleibt noch die Fra­ge, wie habe ich das für mei­ne Geschäft nutz­bar gemacht?
Ganz ein­fach: Jeder Ange­stell­te bei mir muß min­de­stens soviel ver­die­nen, wie er mich kostet - bes­ser noch, wenn er weni­ger kostet, als er für das Unter­neh­men verdient.
Bei mir ler­nen die Ange­stell­ten, täg­lich ihre "Bana­ne" zu ver­die­nen, indem sie "Kokos­nüs­se" ernten.
Wer das ver­stan­den hat, kann nur Erfolg haben. Alle Ande­ren ver­brau­chen mehr als sie ein­neh­men - und gehen unter!"

Das ist also das Erfolgs­re­zept:
Eine Bana­ne für vie­le Kokos­nüs­se; mehr ein­neh­men als man aus­gibt - hört sich gar­nicht so schwer an. Aber Men­schen sind eben kei­ne trai­nier­ten Affen.
Vie­le Arbei­ten­de ver­ste­hen nicht das zugrun­de lie­gen­de Prinzip.
Sie wol­len mehr als sie "ver­die­nen" - und wun­dern sich dann, wenn es plötz­lich nichts mehr gibt, weil das Unter­neh­men plei­te ist ....

[Nach einer Idee von Jim Rem­ley, BrokerAgentNews]

bookmark_borderDer Kabelprovider "ish" ....

bie­tet jetzt digi­ta­le Pro­gram­me zum "Super-Son­der-Rabatt-Preis" an.

Ob das dar­an liegt, daß "ish" wegen über­höh­ter Prei­se Kun­den ver­lo­ren hat? Kann auch die Tat­sa­che, daß man digi­ta­les Pro­gramm (Radio & Fern­se­hen) kosten­los mit einen preis­wer­ten Recei­ver emp­fan­gen kann, zum Kun­den­schwund von "ish" bei­getra­gen haben?

bookmark_borderWie verrückt ....

ist es, ins­ge­samt mehr als 900km zu fah­ren, nur um die "Gar­ten­mö­bel der Wahl" zu erwer­ben? Ja, lachen Sie ruhig über mich - ich war der Ver­rück­te*!

Grün­de gab es allerdings:

  • der rich­ti­ge Preis - preis­wert! - nach vie­len Vergleichen;
  • das rich­ti­ge Mate­ri­al - witterungsbeständig;
  • die rich­ti­ge Form - bequem - zum län­ge­ren Verweilen. 

.... und außer­dem von einem klei­ne­ren Fami­li­en­be­trieb. Ich lie­be es, dort zu kau­fen. Klei­ne Fami­li­en­be­trie­be brau­chen Kun­den, damit sie über­le­ben und wir nicht auf gro­ße Ket­ten ange­wie­sen sind, die uns dann spä­ter, wenn es kei­ne klei­nen Betrie­be mehr gibt, abzocken ....

Mein Appell an Sie:
Kau­fen Sie bei Kleinbetrieben
- und scheu­en Sie kei­nen noch so wei­ten Weg ....

* [Anmer­kung: Das wird ja sowie­so schon von mir behaup­tet, ist also nichts Neues.]