Ergebenheitsgesten? Fehlanzeige!

Wenn Prä­si­den­ten­dar­stel­ler Trump und der Trin­ker- und Frau­en­schlä­ger, der sei­nen Kriegs­mi­ni­ster gibt, etwa geglaubt haben die gesam­mel­te Gene­ra­li­tät des US Mili­tärs im Sturm zu erobern .... dann soll­ten sie nach der Ver­an­stal­tung eines bes­se­ren belehrt sein.

Wie ich schon vor die­ser völ­lig unnö­ti­gen Ver­samm­lung ver­mu­tet hat­te ging es dar­um die Loya­li­tät zu testen:
Wie weit kann das Mili­tär auf­ge­for­dert wer­den sich ent­ge­gen sei­nes Amts­eid im Inland gegen Lands­leu­te zu stel­len und wem gilt die Hin­wen­dung der Gene­rä­le und Admirale?

Es erfolg­ten kei­ne direk­ten Auf­for­de­run­gen - dazu sind selbst die bei­den ein­la­den­den Dumm­köp­fe zu schlau - son­dern die Absicht wur­de in weni­gen Wor­ten [P. Hegs­eth] dargestellt:


Über­set­zung:
Je frü­her wir die rich­ti­gen Leu­te haben, desto eher kön­nen wir die rich­ti­ge Poli­tik vor­an­trei­ben. Aber wenn die Wor­te, die ich heu­te spre­che, Ihnen das Herz bre­chen, dann soll­ten Sie das Ehren­haf­te tun und zurücktreten.

 

Da ist die Kat­ze aus dem Sack:
Wer nicht Prä­si­den­ten­dar­stel­ler Trumps Anord­nun­gen bedin­gungs­los fol­gen will soll aus dem Mili­tär her­aus­ge­wor­fen wer­den, vor­nehm umschrie­ben mit einer Gewis­sens­ent­schei­dung, die in Wahr­heit eine Bereit­schaft zum Bruch des Eides ist, weil dem Prä­si­den­ten und nicht der Ver­fas­sung gedient wer­den soll.

In faschi­sti­schen Regi­men steht übli­cher­wei­se das Mili­tär hin­ter dem Dik­ta­tor, stützt ihn und erhält dafür Son­der­rech­te und mate­ri­el­le Beloh­nun­gen. So wie die Ver­an­stal­tung abge­lau­fen ist scheint der Stim­mungs­test des Prä­si­den­ten­dar­stel­lers für ihn nicht beson­ders gut aus­ge­se­hen haben. Im Sin­ne eines Erhalts der demo­kra­ti­schen Struk­tu­ren in den USA ist das eine posi­ti­ve Erkenntnis.

Eine sehr gelun­ge­ne Dar­stel­lung des Dilem­mas und den Begleit­um­stän­den kön­nen sie in die­sem → Video [in Eng­lisch] sehen.

Zitat: "Viel wahr­schein­li­cher – und bedroh­li­cher – ist, dass die Trump-Regie­rung eine Umstruk­tu­rie­rung des Mili­tärs anstrebt, um Ope­ra­tio­nen inner­halb der Ver­ei­nig­ten Staa­ten selbst vor­zu­be­rei­ten, was einen bei­spiel­lo­sen Angriff auf die demo­kra­ti­schen Rech­te der ame­ri­ka­ni­schen Bevöl­ke­rung bedeu­ten würde.
Die Ein­be­ru­fung der Gene­rä­le muss im Zusam­men­hang mit Trumps Ver­such gese­hen wer­den, im eige­nen Land eine faschi­sti­sche Dik­ta­tur zu errichten. "

Zitat: "Offi­zi­ell gab es aus dem Pen­ta­gon kei­ne Aus­kunft dar­über, was der Anlass ist. Eini­ge Beam­te im Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ste­ri­um sag­ten der „NY Times“, ihnen sei mit­ge­teilt wor­den, dass Hegs­eth eine Art Moti­va­ti­ons­ver­an­stal­tung pla­ne. Einem Beam­ten zufol­ge wol­le Hegs­eth die Sol­da­ten für eine neue Hal­tung des Mini­ste­ri­ums und sei­ne Visi­on für die Zukunft des Mili­tärs begeistern.
Laut „Axi­os“ plant Hegs­eth, sein Ver­ständ­nis eines „Krie­ger­ethos“ dar­zu­le­gen. Trump, der sich immer wie­der als Prä­si­dent des „Frie­dens“ bezeich­net, hat­te das Pen­ta­gon kürz­lich in Kriegs­mi­ni­ste­ri­um umbe­nannt. Hegs­eth hat­te in den ver­gan­ge­nen Mona­ten immer wie­der gesagt, dass „Ame­ri­ka wie­der töd­lich wer­den“ und ein „Krie­ger­ethos“ Ein­zug ins Mili­tär erhal­ten müsse."

Zitat: "Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ster Hegs­eth habe schon «vie­le schlech­te Ideen» gehabt, schreibt das Maga­zin «The Atlan­tic», «aber die­se hier ist stö­rend und sogar gefährlich».
Denn all die­se Män­ner und Frau­en hät­ten «eigent­lich einen Job, den sie eigent­lich erle­di­gen soll­ten». Es gebe nur weni­ge Din­ge, die wich­tig genug sei­en, um das ent­ste­hen­de Sicher­heits­ri­si­ko zu recht­fer­ti­gen, wenn bei dem Tref­fen die gesam­te ober­ste US-Mili­tär­füh­rung, der Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ster und der Prä­si­dent in einem Raum zusammenkommen."

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert