Nun müssen die Linken [= Partei "Die Linke"]
sich vom christlich-verbrämten Weltbild lösen ....
und Alles wird gut!

[Bei­trags­bild-Text → Quel­le]

Nicht nur für die Medi­zin gilt die­se These:
Was sozu­sa­gen *offi­zi­el­le Quel­len* mit hohem Anse­hen, wie etwa die (eta­blier­ten) Par­tei­en im Bun­des­tag, ver­laut­ba­ren und als Stel­lung­nah­me zu Lebens­fra­gen ver­öf­fent­li­chen hat erheb­li­ches Gewicht. In die­ser Zeit der Falsch­mel­dun­gen, absicht­li­chen Ver­fäl­schung von Fak­ten zur Ver­fol­gung der ganz eigen­nüt­zi­gen Zwecke, und dem Ver­such durch Extre­me Auf­merk­sam­keit zu errei­chen, wer­den die Hal­tung und Ein­stel­lung von bewähr­ten Insti­tu­tio­nen immer wich­ti­ger als Leit-Infor­ma­ti­on, an denen sich Lai­en ori­en­tie­ren wol­len, und auf die sie sich ver­las­sen kön­nen müssen.

Was ChatGPT zu den beson­de­ren Streit­punk­ten sagt:

🔥 Kon­kre­te Streit­punk­te inner­halb der Lin­ken beim The­ma Religion
1️⃣ Kir­chen­steu­er & Staatsleistungen

Wor­um geht’s?
Ob der Staat wei­ter­hin Kir­chen­steu­er ein­zie­hen und histo­ri­sche Staats­lei­stun­gen (z. B. Zah­lun­gen aus der Wei­ma­rer Zeit) zah­len soll.

Streit­punkt:
Ein Teil der Lin­ken for­dert die sofor­ti­ge und voll­stän­di­ge Abschaffung.
Ande­re wol­len eine schritt­wei­se Reform, um Kon­flik­te mit Kir­chen und Beschäf­tig­ten (Cari­tas, Dia­ko­nie) zu vermeiden.

2️⃣ Kirch­li­ches Arbeitsrecht

Wor­um geht’s?
Kirch­li­che Ein­rich­tun­gen dür­fen teil­wei­se vom staat­li­chen Arbeits­recht abweichen.

Streit­punkt:
Stren­ger säku­la­rer Flü­gel: kom­plet­te Abschaf­fung aller Sonderrechte.
Sozi­al­po­li­tisch ori­en­tier­ter Flü­gel: Ver­än­de­run­gen ja, aber mit Rück­sicht auf die Beschäf­tig­ten (weil vie­le sozia­le Dien­ste kirch­lich getra­gen werden).

3️⃣ Tren­nung von Staat & Kirche

Wor­um geht’s?
Wie kon­se­quent die Tren­nung umge­setzt wer­den soll.

Streit­punkt:
Der säku­lar-huma­ni­sti­sche Flü­gel for­dert eine radi­ka­le, fran­zö­sisch lai­zi­sti­sche Form der Trennung.
Ande­re war­nen, dass zu star­ke Lai­zi­tät schnell als anti­re­li­gi­ös wirkt und Min­der­hei­ten benach­tei­li­gen könnte.

4️⃣ Reli­gi­ons­un­ter­richt in Schulen

Wor­um geht’s?
Soll es kon­fes­sio­nel­len Reli­gi­ons­un­ter­richt wei­ter geben?

Streit­punkt:
Vie­le wol­len ihn durch Ethik­un­ter­richt für alle ersetzen.
Ande­re akzep­tie­ren Reli­gi­ons­un­ter­richt, solan­ge er frei­wil­lig ist und es gleich­be­rech­tig­te Alter­na­ti­ven gibt.

5️⃣ Umgang mit isla­mi­schen Verbänden

Wor­um geht’s?
Der Staat behan­delt gro­ße Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten als „Kör­per­schaf­ten des öffent­li­chen Rechts“. Eini­ge mus­li­mi­sche Ver­bän­de wol­len die­sen Status.

Streit­punkt:
Ein Teil der Lin­ken begrüßt das aus Grün­den der Gleichbehandlung.
Ein ande­rer Teil ist skep­tisch wegen auto­ri­tä­rer Struk­tu­ren man­cher Ver­bän­de (z. B. Nähe zu Diyanet).

6️⃣ Sicht­bar­keit von Reli­gi­on im öffent­li­chen Raum

Wor­um geht’s?
Kopf­tuch­ver­bo­te, reli­giö­se Sym­bo­le im öffent­li­chen Dienst, Kreu­ze in Klas­sen­zim­mern usw.
Streitpunkt:
Mehr­heit der Lin­ken: Ver­bo­te leh­nen wir ab; reli­giö­se Frei­heit geht vor.
Säku­lar­ster Flü­gel: Staat­li­che Insti­tu­tio­nen soll­ten völ­lig reli­gi­ons­neu­tral sein, also weder Kreu­ze noch Kopf­tuch bei Amtsträger*innen.

7️⃣ Beschnei­dung von Jun­gen (jüdisch/muslimisch)

Wor­um geht’s?
Reli­giö­se Beschnei­dung ist in Deutsch­land erlaubt und wird von vie­len Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten als zen­tral betrachtet.

Streit­punkt:
Ein Flü­gel der Lin­ken sieht Beschnei­dung kri­tisch als Ein­griff in kör­per­li­che Unversehrtheit.
Ein ande­rer Flü­gel betont reli­giö­se Frei­heit und die histo­ri­sche Ver­ant­wor­tung gegen­über jüdi­schen Gemeinschaften.

8️⃣ Kirch­li­che Feiertage

Wor­um geht’s?
Sind christ­li­che Fei­er­ta­ge (Weih­nach­ten, Ostern, Pfing­sten) noch zeitgemäß?
Streitpunkt:
Säku­la­rer Flü­gel: Pri­vi­le­gi­en abbau­en, neu­tra­ler Feiertagskalender.

Sozi­al- und kul­tur­po­li­ti­scher Flü­gel: Fei­er­ta­ge sind kul­tu­rell gewach­sen und sol­len bleiben.

9️⃣ Reli­giö­se Wohl­fahrts­trä­ger (Cari­tas, Diakonie)

Wor­um geht’s?
Vie­le sozia­le Ange­bo­te wer­den von Kir­chen betrieben.
Streitpunkt:
Säku­la­rer Flü­gel: Mehr staat­li­che oder welt­li­che Trä­ger för­dern, kirch­li­chen Ein­fluss minimieren.
Prak­ti­scher Flü­gel: Solan­ge Kir­chen gute Sozi­al­ar­beit lei­sten und Rech­te ach­ten, soll­te man Koope­ra­ti­on nicht abrei­ßen lassen.

👉 Kurz gesagt

Die Lin­ke ist in Reli­gi­ons­the­men nicht homo­gen. Es gibt:
einen stark säku­la­ren / lai­zi­sti­schen Flügel
einen viel­falts­ori­en­tier­ten, reli­gi­ons­freund­li­chen Flügel
einen sozi­al­po­li­tisch-prag­ma­ti­schen Flü­gel, der Kir­chen als sozia­le Akteu­re berücksichtigt
einen viel­falts­ori­en­tier­ten, reli­gi­ons­freund­li­chen Flügel

Nun mei­ne kon­kre­ten Pro­ble­me wegen irre­füh­ren­der bzw. miß­ver­ständ­li­cher Hal­tung von füh­ren­den Linken:

1. Eine Kör­per­ver­let­zung an Kin­dern aus reli­giö­ser Tra­di­ti­on ist selbst wenn es ein reli­giö­ses Gebot sein soll­te abzu­leh­nen und es ist den Betrof­fe­nen bei Voll­jäh­rig­keit zu über­las­sen wie sie die­se Regeln hand­ha­ben wollen.
2. Die sozia­len Dien­ste der Kir­chen wer­den zu mehr als 90% vom Staat bezahlt - des­we­gen ist es nicht ange­bracht daß die kirch­li­chen Trä­ger Son­der­rech­te bei den Arbeits­ver­trä­gen haben.
3. Es fehlt eine kla­re Stel­lung­nah­me zu den Miß­brauchs­fäl­len im Sin­ne einer sofor­ti­gen Über­tra­gung der Auf­klä­rung auf staat­li­che Insti­tu­tio­nen - so wie Straf­ta­ten nicht-kirch­li­cher Amts­trä­ger und Ange­stell­ter all­ge­mein behan­delt wer­den: Schluß mit Son­der­rech­ten der Kirchen!
4. Kei­ne Staats­bür­ger­schaft für Reli­gi­ons­an­ge­hö­ri­ge die die Gebo­te ihrer Reli­gi­on über die deut­sche Ver­fas­sung stel­len wol­len und/oder ein Par­al­lel-Recht für not­wen­dig halten.
5. Kei­ne Aner­ken­nung von Orga­ni­sa­tio­nen als "Kör­per­schaf­ten öffent­li­chen Rechts" wenn sie sich nicht klar zur Vor­ran­gig­keit der Ver­fas­sung posi­tio­nie­ren und das durch Wor­te, Taten und Hin­wei­sen zur all­ge­mei­nen Lebens­füh­rung ausdrücken.

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