Nachtrag zum 01. April 2012 und meinem Beitrag zum 01. April 2011
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Was lernen wir daraus?
Aprilscherze sind HEXEN zuwider ...!
PS:
Schaut doch 'mal am 01.04.2013 auf die Hexenseite .... April, April ...!
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
Nachtrag zum 01. April 2012 und meinem Beitrag zum 01. April 2011
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Was lernen wir daraus?
Aprilscherze sind HEXEN zuwider ...!
PS:
Schaut doch 'mal am 01.04.2013 auf die Hexenseite .... April, April ...!
oder:
Was ein Dialog zwischen den Natur- und Geisteswissenschaften leisten müßte.
Ein wesentlicher Aspekt des naturwissenschaftlichen Handelns & Forschens sollte die Einbeziehung der Folgen für die Gesellschaft, ja: für die Menschheit sein - daran mangelt es bei immer schneller werdenden Entwicklungszyklen.
Es wird 'auf den Markt geworfen' - allein diese Wortwahl zeigt, wiewenig durchdacht manche Entwicklung sich verbreitet. Es entstehen Zwänge, die jede rationale Beschäftigung der Naturwissenschaften mit den Folgen ihres Tuns unmöglich machen.
Wenn also eine Zusammenarbeit zwischen Natur- und
Geisteswissenschaften sinnvoll werden soll, so muß sie sich zunächst mit den aus der 'pipeline' kommenden neuen Produkten befassen und deren Relevanz & Auswirkung gründlich - geisteswissenschaftlich! - durchforsten um sie erst danach zur Anwendung / Produktion 'freizugeben', wenn sie denn 'unschädlich' für die belebte Umwelt sind.
Eine Fiktion, ich weiß.
Wenn es aber nicht gelingt die auf 'profit' ausgerichtete
naturwissenschaftliche Forschung (hier vorrangig natürlich die Ingenieurwissenschaften, gespeist aus den anderen Disziplinen) gesellschaftsverträglich zu bremsen wird der gewünschte Dialog zwischen den Lagern sowieso unwichtig sein - dann haben wir uns vor lauter Fortschritt irgendwann in den nächsten Jahren zugrunde gerichtet.
Die GEMA hat einem bekannten Internet-Rechtsprofessor aus Münster eine Abmahnung geschickt weil er sie als "mafiöse Struktur" bezeichnet hat. Aus dem Urlaub mußte er eine Unterwerfung abgeben.
Der Text (Kommentar) im Beck-Blog zum Thema ist außerordentlich lesenswert - Hochachtung vor der geschliffenen Form. So wird selbst eine 'Unterlassung' zur trefflichen Abrechnung ....
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[Quelle des abgebildeten Textes]
Ein weiterer Beweis für meine These, daß die Köpfe* von großen und größten Unternehmen nur deswegen so schnell 'rotieren' weil sie immer schon weg sind wenn das ganze Ausmaß ihrer Unfähigkeit offenbar wird ....
Nun brauchen wir wohl nicht lange zu warten bis die Gesundheitskarte endgültig all die Daten enthält die wir als Nutzer nicht draufhaben wollen - und auf die die Versicherungen, insbesondere natürlich die Privatversicherer, ganz scharf sind weil sie dann (wie in U.S.A. schon längst üblich) ihre Risikoaufschläge so toll aus den Patientendaten erklären können ....
Wenn das dann soweit ist wird der feine Herr aber schon wieder andernorts sein Unwesen treiben.
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[Text-als-Abbildung: Quelle]
* damit meine ich Leitende Mitarbeiter bzw. Mitarbeiter in leitender Funktion.
Jene, die Mißstände erkennen - und "Gut" von "Böse" unterscheiden - haben nicht die Macht etwas verändern zu können. Jene die Macht haben scheren sich nicht um "Gut" oder "Böse".
.... sind wie "Schwarze Löcher" - man weiß, daß sie da sind, aber man weiß nicht so genau was in ihrem Inneren passiert.
Wie schön, wenn man irgendwann durch Fachleute - oder in diesem Fall einem der wesentlichen Mitbegründer - in der Ablehnung einer Technologie bestätigt wird.
"cloud" ist die Preisgabe der Kontrolle über die eigenen Daten. So ähnlich hatte ich es schon zuvor einmal beschrieben.

Wie so oft gilt auch hier der Wahlspruch "Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser!". Freilich meine ich das zuerst für Daten (hier eine Alternative zur "cloud", es gibt mehrere dieser Art wenn der eigene Serverspeicherplatz nicht ausreichend sein sollte), aber selbst im 'restlichen' Leben zahlt es sich aus die Kontrolle lieber selbst auszuüben ....
[Bild geändert nach Original bei "golem"]
aus U.S.A. bekam ich einen Spruch zugeschickt den man ohne Inhaltsverlust übersetzen kann:
"Das Internet ist die Rache der Nerds am footballteam."
Gut, nicht der absolute Brüller.
Aber ganz nett.
(Als ich im Austauschjahr war konnte ich die footballspieler nicht leiden, besonders nicht den quarterback. Der war ein *rsch. Aber das sind die quarterbacks wohl immer ....)
auf das display gerichtet marschieren junge Leute Tag für Tag an mir vorbei wenn ich so dasitze und meinen Kaffee schlürfe, also nicht richtig schlürfe, sondern natürlich gesittet zu mir nehme .... sie schlurfen so dahin, sehen nicht rechts und links was da so neben ihnen passiert.
Den Blick immer fest auf das display gerichtet sind sie völlig eingetaucht in die Welt der Apps, bits&bytes, Elektronen, ....
Ich frage mich WAS da so außerordentlich spannend ist. Oder ob es nur eine Ablenkung von der eigenen Unsicherheit ist wenn sie sich auf fremdem Terrain bewegen und sich beobachtet - und unwohl - fühlen.
Der "Hans-guck-in-die-Luft" aus dem Struwwelpeter hat auch beständig nach oben geschaut. Gut, nach oben ist irgendwie anders als nach schräg vorn auf ein display zu sehen.
Aber doch irgendwie gleich, mindestens qualitativ:
Man bemerkt nicht, was in der Umgebung passiert und daß das ein schlimmes Ende nehmen kann weiß man aus der Geschichte vom "Hans-guck-in-die-Luft" ....
Für manche Menschen ist das Internet als Kommunikationsinstrument u n g e e i g n e t. Sie verstehen nicht die feinen Nuancen der Sprache, lesen das, was (auf-)geschrieben ist w ö r t l i c h und erkennen so lediglich einen Teil dessen, was ausgedrückt werden soll.
Solchen Menschen empfehle ich sich lieber auf Volksfeste zu begeben - da finden sie mit großer Wahrscheinlichkeit verwandte Seelen mit denen sie sich problemlos austauschen können.