Manche 'Innovation' ist praktisch ....

[via John G.; Independence, MO]
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
Manche 'Innovation' ist praktisch ....

An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!
Im Jahr 1966, nach dem Abitur, bin ich aus der Kirche ausgetreten. Ich gebe zu: Ich war zu feige es vorher zu tun, denn der Einfluß von "Kirche" (beide großen Konfessionen) auf die Schule und die dort Arbeitenden war in jenen Jahren noch beträchtlich. Es zeichneten sich zwar Veränderungen ab, aber die spielten sich eher in Ballungszentren ab - nicht in der 'Provinz' in der ich zu dieser Zeit wohnte. Man mag es kaum glauben, aber Sylt war zu dieser Zeit noch Provinz ....
Der Grund dafür ist seit Jahren schon vorhanden gewesen - und ich hatte, zunächst noch durchaus engagiert in der "Jungen Gemeinde", weiter über viele Jahre Beispiele dafür gesehen, daß die Institution Kirche ".. krank an Haupt und Gliedern .." ist. Pfarrer die gleich mehrere Freundinnen hatten, Diakone, die sich an Spenden (Bargeld und Naturalien) bereicherten, Vorstände, die sich an Kindern vergriffen ... die ganze Palette dessen, was erst in den letzten Jahren so richtig nach oben kam.
Über die vielen Jahre habe ich seitdem nach Beispielen gesucht in denen wenigstens das Wirken der Kirche(-n) zugunsten von Menschen deutlich würde - Fehlanzeige, alles was passiert dient, bei genauerem Hinsehen, letztlich nur dem Erhalt der Pfründe für Jene, die die Repräsentanten der Religionen sind.
Insoweit habe ich meinen Entschluß nie bereut.
[Quelle: Bibel; (1. Johannes 2,1-6)]
Jahrelang habe ich später danach gesucht, immer wenn ich in U.S.A. war bin ich in die Spielzeugläden gegangen und habe danach gefragt. Fehlanzeige!
Nun habe ich per Zufall ein Bild davon im Internet gefunden - allerdings von einer Privatperson mit nick, die das in einem posting benutzt hat.
Wieder eine Sackgasse, aber wenigstens hätte ich jetzt mehr als nur Worte um zu beschreiben wonach ich suche ....

* [das waren Supermärkte auf dem Kasernengelände in denen nur Soldaten & ihre Familien und deutsche Angestellte mit Sonderausweis kaufen durften]

[Quelle: Jahrbuch GHS; Gouverneur, NY, 1964 || privat, Valencia, Spanien, 2012 ]
.... "schlimmer geht nimmer!" - aber es geht doch.
Bei der Suche nach "PIV" [voriger Beitrag] bin ich auf weitere Kuriositäten gestoßen von denen ich eine kopiert habe um sie dem werten Publikum darzubieten, denn sie war in einem Wust von weniger naiven Kommentaren versteckt und schrie geradezu danach an die Öffentlichkeit zu gelangen:

Man lernt immer dazu.
Selbst in höherem Lebensalter.
Heute las ich in einem Blog "PIV".
Dachte natürlich sofort an "HIV".
Hielt daher "PIV" für eine Variante von "HIV".
Bis ich es nachgelesen hatte ....
Bei solcher Nähe der Begriffe ist mir klar, warum manche Leute keine Lust mehr auf "PIV" haben ....
Spruch des Jahres:
.... konnte nur RUMPELSTILZCHEN, aber Geld aus Nichts geht heute schon - lesen sie hier wie:
Die Grundverschlüsselung - alleine das Wort ist schon schrecklich - bedeutet nicht anderes, als daß aus dem Nichts Geld verdient wird.
"Das geht doch nicht, aus Nichts Geld zu machen!"
höre ich die Lesenden vor sich hinmurmeln .... geht doch!
Und zwar dann, wenn man eine Kabelgesellschaft ist und die sind s e e e h r einfallsreich wenn es darum geht den Konsumenten abzuzocken ....
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In unserem Haus wohnen vier Parteien, jede zahlt an die Kabelgesellschaft € 11,- - und ähnliche Häuser in der Nachbarschaft (insgesamt nochmal 5) auch, macht alleine aus diesem Viertel € 220,- / Monat "aus dem Nichts" - eingezogen ohne Kosten für den Kabelbetreiber.
Die gleichen Programme plus 150 weitere (!) könnten wir kostenlos über Satellit beziehen ....
Mir fällt nur ein Grund ein warum das nicht geht:
Die Kabelgesellschaft zahlt ein 'kick-back' an den Vermieter - "win-win", wie es so schön in 'neumodernem Neusprech' heißt.
*edit*
Zu "unitymedia" hatte ich früher schon mal einen Beitrag verfaßt ....
Thomas Goppel, Sohn des früheren Ministerpräsidenten von Bayern, Alfons Goppel (1962 bis 1978), der schon dadurch aufgefallen war, daß er einem ultra-rechten Blättchen ein Grußwort 'spendierte' und es so aufwertete, hat wieder zugeschlagen:
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Diesmal, wie oben zu lesen, möchte er "die Lizenz zum Schreiben" kassieren lassen, wenn ein Presseorgan unliebsame Titelblätter veröffentlicht. Ich bin ja wahrhaftig kein uneingeschränkter Verfechter dessen, was die "titanic" tut, aber bei solchen Forderungen hört der Spaß auf - freilich ist Herr Goppel es aus Bayern gewohnt deftig zu formulieren, aber öffentlich zur Zensur aufzufordern ist dann doch zuviel. Der Mann lebt schließlich als Landtagsabgeordneter von einem Einkommen aus öffentlicher Hand, da sollte man doch erwarten, daß er auf dem Boden des Grundgesetzes steht.