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bookmark_borderTeuro ..!? (2)

Ich habe 'mal etwas tie­fer gegra­ben. Weil ich mir den Unter­schied zwi­schen mei­ner Wahr­neh­mung und den Daten des Sta­ti­sti­schen Bun­des­am­tes nicht erklä­ren konn­te. Dort heißt es ja ste­reo­typ: "Die Infla­ti­ons­ra­te ent­spricht der, die vor der EURO-Ein­füh­rung ver­zeich­net wurde."
Liest man den Gast­bei­trag von Pro­fes­sor Brach­in­ger, Frei­burg, „Der Euro als Teu­ro? Die wahr­ge­nom­me­ne Infla­ti­on in Deutsch­land“ (Scan des '*.pdf-files') als Abbil­dung unten, so wird deutlich:

  • Die Ver­brau­cher­wahr­neh­mung es sei­en die Güter des täg­li­chen Bedarfs über­pro­por­tio­nal teu­rer gewor­den ist korrekt!
  • Der Ein­ze­han­del hat die Vor-Euro-Pha­se zu kräf­ti­gen Erhö­hun­gen genutzt - und nicht wie­der zurückgenommen!
  • Die vom Sta­ti­sti­schen Bun­des­amt erho­be­nen Waren­kör­be und Infla­ti­ons­ra­ten stel­len der­glei­chen Preis­er­hö­hun­gen nicht dar, weil sie mit ande­ren Para­me­tern rech­nen - das sei, so der Autor (nicht dort ange­stellt) auch nicht des­sen Aufgabe .... 

Ein Schelm wer Böses dabei denkt ...!


[Quel­le]


bookmark_borderTeuro ..?!

Beim Auf­räu­men fiel mir kürz­lich eine alte Rech­nung in die Hände:
Schuh­kauf in 1997.

Da koste­te ein paar ita­lie­ni­sche Her­ren­schu­he, hand­ge­näht und mit Leder­soh­le DM219,90 .... das wären umge­rech­net so ca. €112,43 .... Vor ein paar Tagen habe ich - spa­ßes­hal­ber, denn ich bin mit Schu­hen gut aus­ge­stat­tet - 'mal nach­ge­se­hen, was die glei­chen Schu­he heu­te kosten:
€148,- war der ange­ge­be­ne Preis.

Gut, seit Mai 1997 sind 11 Jah­re ver­gan­gen und alles ist teu­rer gewor­den .... so will es uns wenig­stens das Sta­ti­sti­sche Bun­des­amt weismachen.
STOP!
Alles teue­rer: Ja!
Aber wie sieht es mit der Stei­ge­rung der Ein­kom­men aus? Die Net­to-Ein­kom­men (Durch­schnitt der Bevöl­ke­rung) stei­gen von 1997= €1.325,- auf 2007 = €1.490,-, das sind 12% mehr .... im glei­chen Zeit­raum sind die Schu­he aber 32% teu­rer gewor­den .... 20% über der Stei­ge­rungs­ra­te der durch­schnitt­li­chen Einkommen.

Es ist offen­sicht­lich doch etwas dran an dem Ver­gleich "Euro = Teuro!"
Min­de­stens wenn man Schu­he mit Schu­hen vergleicht ....

bookmark_borderImagewerbung GAD - revisited .... (3)

Aus wel­chem Grund - und mit wel­cher Ziel­grup­pe - soll ein Unter­neh­men Wer­bung betrei­ben? Das ist eine wesent­li­che Fra­ge für den Auf­trag­ge­ber .... und die Ant­wort soll­te der Auf­trag­neh­mer - die Wer­be­agen­tur - ken­nen und begrün­den können ....

Ich habe Zwei­fel, ob das in den bei­den gezeig­ten Fäl­len [Abbil­dun­gen recht & links, 'scans' aus der "Mün­ster­schen Zei­tung vom 31.10. und 01.11.] sowie auch in den vor­her bereits ange­spro­che­nen [ Image­wer­bung Image­wer­bung (2) ] Fäl­len wirk­lich der Fall ist. In einer Anzei­ge geht es um die Bestel­lung von Thea­ter­kar­ten per Mobil­te­le­fon* in der ande­ren Anzei­ge um die Auf­la­dung des Mobil­te­le­fons am Geldautomaten ....

Wenn das "Gro­ße Haus" mit 1000 Plät­zen und das "Klei­ne Haus" mit 300 Plät­zen jeweils aus­ge­bucht wären - und von den Besu­chern ca. 10% per Mobil­te­le­fon buch­ten - wären das so ca. 100 Buchun­gen pro Tag .... ob sich dafür der Anzei­gen­auf­wand lohnt? Zumal doch bestimmt nicht alle Kun­den der Volks­ban­ken sind ....
Noch grö­ße­re Unge­reimt­heit ist die Anzei­ge für das Auf­la­den des Mobil­te­le­fons am Auto­ma­ten: Das machen die 'prepaid'-Kunden - und die gehö­ren nun doch bestimmt nicht zu der Ziel­grup­pe von finanz­star­ken Kun­den die eine Bank am lieb­sten hätte ....

Doch irgend­wie ist die­se Kam­pa­gne sicher 'loh­nend' - min­de­stens jedoch für die Wer­be­agen­tur .... die, sehr beschei­den (!), gleich ihre Web­adres­se [www.kp-z.de] in der Anzei­ge unter­ge­bracht hat.

Für poten­ti­el­le Kun­den, die wirk­sa­me Kam­pa­gnen schal­ten wol­len, ist das wohl eher ein Hin­weis wel­che Agen­tur man auf kei­nen Fall wäh­len sollte ....


* (ich mag den Begriff "han­dy" nun 'mal nicht, im Eng­li­schen heißt es "mobi­le pho­ne" oder abge­kürzt "mobi­le")

bookmark_borderWie der Blutdruck entsteht & geregelt wird .... (III)

[Letz­ter Absatz aus dem vor­he­ri­gen Bei­trag]

  • "Saug­kraft"
    Schließ­lich gibt es noch einen gewis­sen Sog in Rich­tung auf das Herz, der dadurch her­vor­ge­ru­fen wird, daß die­ses sich zusam­men­zieht und aus­dehnt .... das ist aber sehr kom­pli­ziert und des­we­gen reicht der Begriff "Saug­kraft". Die Fein­hei­ten kann man für die pau­scha­le Betrach­tung getrost vernachlässigen ....

Fort­set­zung
So, wei­ter im Text ....

Das Blut ist nun wie­der im Venen­sy­stem und jetzt wird es über den rech­ten (Herz-) Vor­hof zur rech­ten Herz­kam­mer gepumpt. Von dort erreicht es den soge­nann­ten "Klei­nen Kreis­lauf", der auch als "Lun­gen­kreis­lauf" bezeich­net wird. 

In der Lun­ge wird Sau­er­stoff auf­ge­nom­men und das CO2 aus dem Gewe­be abge­ge­ben. Das Blut durch­fließt dazu fei­ne Kapil­la­ren (= Haar­ge­fä­ße, die hei­ßen so weil sie dün­ner sind als ein Haar) die auf der Ober­flä­che der Lun­gen­bläs­chen sit­zen. Nun wird das Blut auch wie­der hell­rot - weil es mit Sau­er­stoff 'gesät­tigt' ist.'Gesättigt' heißt, daß soviel Sau­er­stoff im Blut ent­hal­ten ist wie über­haupt nur auf­ge­nom­men wer­den kann.

Von der Lun­ge fließt das Blut jetzt zum lin­ken Vor­hof und von da in die lin­ke Herz­kam­mer - da sind wir wie­der am Anfang der Betrach­tun­gen angelangt.

Tja, aber was ist denn nun mit dem Blut­druck, davon war bis­her nur am Ran­de die Rede .... das, lie­be Leser, folgt dann mor­gen später ....

(wei­ter => HIER)



bookmark_borderWie der Blutdruck entsteht & geregelt wird .... (II)


Letz­ter Absatz aus Teil (I)

Der Blut­strom geht so bis in die klei­nen Adern (= Gefä­ße = Arte­ri­en und Arte­rio­len). Schließ­lich kommt das Blut in den Kapil­la­ren, den klein­sten Adern des Kör­pers, an. Wegen der gro­ßen Strecke bis dahin - und weil sich durch die Ver­zwei­gung der Gesamt­durch­mes­ser immer mehr ver­grö­ßert hat - ist an die­ser Stel­le der Blut­druck schon sehr weit abge­sun­ken und reicht gera­de noch dafür aus, daß das Blut in die Zwi­schen­räu­me der Zel­len ein­tre­ten kann.

(Fort­set­zung)
So, da stellt sich nun die Frage:
Wie kommt das Blut wie­der in die Blut­ge­fä­ße zurück?
Der Druck in den Gefä­ßen ist ja nach außen, ins Gewe­be hin­ein, gerich­tet. Es muß also eine Kraft geben, die das Blut zurück­strö­men läßt. 

Da gibt es mehrere: 

  • Osmo­ti­scher Druck
    Beim Aus­tritt der Flüs­sig­keit in das Gewe­be blei­ben Eiwei­ße und bestimm­te Mine­ral­stof­fe im Blut, sie wer­den nicht her­aus gedrückt weil sie zu groß sind und nicht durch die fei­nen Öff­nun­gen zwi­schen den Zel­len hin­durch pas­sen. Die­se Stof­fe üben eine "Saug­wir­kung" aus. Wenn nun der (Blut-) Druck auf "0" abge­sun­ken ist wan­dern die Flüs­sig­kei­ten wie­der zurück in die Kapil­la­ren. Die­se ver­ei­ni­gen sich zu Veno­len (klei­ne Venen) und schließ­lich zu Venen. 
  • Venen­klap­pen
    Die Adern lie­gen ja zwi­schen der Mus­ku­la­tur und den Kno­chen, oder nur zwi­schen Mus­keln: Wenn die arbei­ten, also sich zusam­men­zie­hen, wird Druck auf die Blut­ge­fä­ße aus­ge­übt. Nun wür­de das Blut dar­in hin-und-her pen­deln - wären da nicht die "Venen­klap­pen", häu­ti­ge Fal­ten im Inne­ren der Venen, die eine Art "Rück­schlag­ven­til" bil­den und so den Blut­strom nur in Rich­tung auf das Herz zulassen.
  • "Saug­kraft"
    Schließ­lich gibt es noch einen gewis­sen Sog in Rich­tung auf das Herz, der dadurch her­vor­ge­ru­fen wird, daß die­ses sich zusam­men­zieht und aus­dehnt .... das ist aber sehr kom­pli­ziert und des­we­gen reicht der Begriff "Saug­kraft", die Fein­hei­ten kann man für die pau­scha­le Betrach­tung getrost vernachlässigen ....

(wei­ter => HIER)



bookmark_borderNichts gelernt ....

und offen­sicht­lich noch nicht genug bedroht:
Die Spe­ku­la­ti­on mit VW-Akti­en zeigt, daß die­se Akti­en-Krä­mer immer noch glau­ben sie könn­ten nie ver­lie­ren .... die TITANIC war ja - angeb­lich - auch unsinkbar ....

Anstatt "Stüt­zungs­ge­set­zen" hät­te man wohl eher neue "Straf­ge­set­ze für Spe­ku­lan­ten" gebraucht .... das wäre für uns ALLE steu­er­mä­ßig gün­sti­ger geworden ....