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bookmark_borderExhibitionismus ....

scheint im Zuge der Eman­zi­pa­ti­on nicht mehr ein rein männ­li­ches Phä­no­men zu sein.

Oder wie wür­den sie es nen­nen, wenn eine Nach­ba­rin vom Haus gegen­über ihre Jalou­set­te mit schwin­gen­dem Busen - völ­lig frei schwin­gend! - hoch­zieht, sich nach oben streckt um das Ober­licht zu öff­nen, dann einen Fen­ster­flü­gel auf­macht und sich herauslehnt:

Ich den­ke der Begriff "Weib­li­cher Exhi­bi­tio­nis­mus" wäre da ange­bracht .... Shocking!*

* edit *
* 1. Inspi­ring shock; start­ling
* 2. Unusual­ly obsce­ne or lewd
* 3. Col­lo­quial: Extre­me­ly bad.

bookmark_borderSelbstbeweihräucherung ....

hat man hier bei two­day ja schon zur Genü­ge gele­sen - nun stimmt auch das Wahlblog'05.de mit Eigen­lob ein.
Es wird dort ja ein­ge­la­den, sich zu äußern - das habe ich gern wahr­ge­nom­men ....

Las­sen Sie es mich so sagen:
Wenn man lan­ge genug pustet, wird aus einem hoh­len Stück Gum­mi ein rie­si­ger Bal­lon - die Mas­se ist aller­dings genau­so groß wie anfangs ....
Das soll­te uns eine Leh­re für den Inhalt von Wahl­blogs, den Wahl­kampf und die Ver­spre­chun­gen im Wahl­kampf sein.

bookmark_borderPlusMinus ....

hat­te ich bis­her immer für ein "neu­tra­les" Maga­zin gehal­ten .... nun aber macht man dort ein­sei­tig bestimm­ten Grup­pen Angst:

  • Übungsleitern, 
  • Kleinkunstbühnen, 
  • Studenten ....

Die CDU soll der Buh­mann sein.
Scha­de, ein wei­te­res Maga­zin für mich gestorben ....

bookmark_borderSelten geworden ....

ist die Hilfs­be­reit­schaft Jün­ge­rer gegen­über Älteren.
Aber es gibt sie noch!
Als ich heu­te vier gro­ße Pake­te zu bewe­gen hat­te - aus dem Auto ins Haus und dann in den Kel­ler - bot mir ein jun­ger Mann spon­tan Hil­fe beim Tra­gen an. Er gehört zu einer Maler­ko­lon­ne, die der­zeit unse­re Fas­sa­de in ein freund­li­ches "Mauve" taucht ....
Das muß­te 'mal erwähnt werden.
Weil allent­hal­ben behaup­tet wird, alle jun­gen Leu­te hät­ten kei­nen Anstand mehr .... die­ser jun­ge Maler hat noch Anstand.

bookmark_borderAffen-Trilogie (S): Nichts Böses sprechen ....

sol­len die Genos­sen - und natür­lich schon erst recht nicht der dum­me Wahl­bür­ger, der gefäl­ligst den Medi­en­kanz­ler zu wäh­len hat, weil der sich im Fern­se­hen so gut macht - über die 40%-ige Abhän­gig­keit von Russ­land in Bezug auf die Erdgasversorgung.

Was sind denn das für Fach­leu­te, die doch dar­über spre­chen? Ent­ge­gen den Beteue­run­gen aus Regie­rungs­krei­sen sind die näm­lich auf den Plan getre­ten und haben die­se Abhän­gig­keit als zutiefst gefähr­lich bezeich­net. Nein, nein, der Flut- und Kathastro­phen­kanz­ler Schrö­der - scha­de, daß hier nicht New Orleans ist, das wäre ihm gut zu pass gekom­men, mit­ten in der End­pha­se des Wahl­kamp­fes - will daß nicht Böses über Abhän­gig­kei­ten gespro­chen wird .... 'wär ja noch schö­ner, sowas im Sin­ne der Bür­ger zu lösen - da ist ein neu­es Feld für die Abzocke geöff­net, aus­quet­schen, neu ver­tei­len, die Dumm­köp­fe im Lan­de mit den Seg­nun­gen des Staa­tes bedienen:
Das bringt die nöti­gen Stimmen!

bookmark_borderAffen-Trilogie (P): Nichts Böses sehen ....

will unser Noch-Kanz­ler Schrö­der, wenn er nach Osten schaut. Des­we­gen schaut er gar­nicht erst nach Polen oder in Rich­tung Bal­ti­sche Staaten:
Alle sind sau­er, weil die neue Pipe­line unter Umge­hung ihrer Län­der durch die Ost­see geführt wird. Das woll­te Herr Putin, der Ex-KGB-Chef, frü­her oft im Clinch mit Polen und den Bal­ti­schen Staa­ten - und daher nicht gut auf die­se zu spre­chen - so haben. Ätsch!

Unser Frie­dens­kanz­ler will nichts Böses sehen und macht gemein­sa­me Sache mit dem frü­he­ren KGB-Spit­zen­mann .... man kann doch einen Män­ner­freund nicht enttäuschen:
Was macht es da schon, wenn man sei­ne EU-Part­ner vor den Kopf stößt!

bookmark_borderAffen-Trilogie (D): Nichts Böses hören ....

will Kanz­ler Schrö­der. Sei­nem Freund Putin sagt er auch nicht mehr, was die­ser nicht hören will:
Bru­ta­le und grau­sa­me Unter­drückung in Tsche­tsche­ni­en - auf Anwei­sung des Herrn Putin noch ein­mal die Dau­men­schrau­ben enger ange­zo­gen (nach dem Mas­sa­ker in Mos­kau) - enger gehts nicht!

Und Herr Schrö­der, der Staats­mann, der Män­ner­freund, ver­hin­dert, daß Herr Putin hier bei uns dar­auf ange­spro­chen wird .... er soll nichts Böses hören, wo er doch - wie frü­her die Staats­füh­rung der DDR - so schön Wahl­kampf­hil­fe für die SPD - per Pipe­line - gege­ben hat ....

bookmark_borderFrüher ....

hat bei Nen­nung des Datums "11. Sep­tem­ber" nie­mand reagiert. Ein Tag wie jeder andere ....

Heu­te
hor­chen alle auf, wenn das Datum genannt wird. Vie­le set­zen es gleich mit dem Beginn des zwei­ten Welt­kriegs oder ähn­lich prä­sen­ten Geschichtsdaten ....

bookmark_borderAbschaffung der Pharmakotherapie bei psychischen Störungen?

(zuerst ver­öf­fent­licht bei Mor­gai­ne)

Zur Ver­sach­li­chung haben schon oft natur­wis­sen­schaft­li­che Grund­la­gen beigetragen:

  • Im Gehirn gibt es eine fein aus­ta­rier­te Balan­ce zwi­schen - im wesent­li­chen - sie­ben Neurotransmittersubstanzen. 
  • Wie bis­lang gezeigt wer­den konn­te, kön­nen gering­fü­gi­ge Schwan­kun­gen zwi­schen die­sen Stof­fen aus­ge­gli­chen werden. 
  • Wird jedoch ein Schwel­len­wert - ver­schie­den hoch, je nach Sub­stanz - über- oder unter­schrit­ten, gerät das System in ein Ungleichgewicht: 
  • Fol­ge ist das, was als "psy­chi­sche Stö­rung" dia­gno­sti­ziert wer­den kann ....

Man stel­le sich zur Ver­deut­li­chung ein Mobi­le vor, des­sen Bestand­tei­le in einem dyna­mi­schen Gleich­ge­wicht zuein­an­der sind, die auf äuße­re Ein­flüs­se ins­ge­samt, aber jedes für sich fle­xi­bel reagieren.

Es ist, da stim­me ich Herrn kino­mu zu, völ­lig ver­ant­wor­tungs­los, einem Pati­en­ten zum Abset­zen der Medi­ka­ti­on zu raten, die ja ent­we­der die Auf­ga­be hat ein "Zuviel" oder ein "Zuwe­nig" an Neu­ro­trans­mit­tern auszugleichen:
Der Effekt ist ähn­lich als ob man den Pati­en­ten würgt - nur daß in die­sem Fall die Aus­wir­kun­gen nicht so unmit­tel­bar zu erken­nen sind, son­dern teil­wei­se extrem ver­zö­gert einsetzen ....

Wie in allen Fäl­len, in denen eine Wir­kung durch Gabe von Medi­ka­men­ten erzielt wer­den soll gilt:

Kei­ne Wir­kung ohne Neben­wir­kung!*

*(Neben­wir­kung = uner­wünsch­te, beglei­ten­de Wirkung,
die von der Haupt­wir­kung getrennt nicht auf­tre­ten kann.) 

Daher ist die Gabe von Medi­ka­men­ten immer eine Abwä­gung eben die­ser Balance:
Erreicht man durch das Medi­ka­ment eine Wir­kung, die für den Pati­en­ten - unter Inkauf­nah­me der Neben­wir­kung - eine Bes­se­rung gegen­über dem vor­he­ri­gen Zustand bedeutet?

Ich plä­die­re für einen mög­lichst spar­sa­men Gebrauch von Medi­ka­men­ten. Beschränkt auf Fäl­le, in denen ande­re Maß­mah­men nicht oder nur unzu­rei­chend wir­ken. Dann aber nicht halb­her­zig, son­dern in ange­mes­se­ner Dosie­rung und aus­rei­chen­dem Intervall.

Bei psy­chi­schen Stö­run­gen - und da bin ich wie­der am Aus­gangs­punkt ange­kom­men - ist eine Medi­ka­ti­on zum Woh­le der Pati­en­ten unum­gäng­lich, vor allem dann, wenn Pati­en­ten der Wirk­lich­keit ent­rückt sind und erst durch Medi­ka­ti­on eine wei­te­re The­ra­pie gewähr­lei­stet ist, z.B. eine Gesprächstherapie.

Im übri­gen rate ich den Zweif­lern, jenen, die Psy­cho­phar­ma­ka strikt ableh­nen, sich ein­mal in der Medi­zin­ge­schich­te umzu­tun und über Elek­tro­schock­the­ra­pie nach­zu­le­sen. Wenn sie dann immer noch nicht vom Nut­zen einer Arz­nei­mit­tel­the­ra­pie z.B. bei Schi­zo­phre­nie über­zeugt sind, rate ich als zwei­te Stu­fe des Erkennt­nis­ge­winns zu einem Besuch in der Psychiatrie:
Dort wer­den selbst die hart­näckig­sten Arz­nei­the­ra­pie-Geg­ner vom Sau­lus zum Paulus!