findet bei Mickey Mouse statt:
Wahlkampf in Entenhausen
[Abbildung: © Disney / via Ehapa; gesehen bei Herrn sehpferd]
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
findet bei Mickey Mouse statt:
Wahlkampf in Entenhausen
[Abbildung: © Disney / via Ehapa; gesehen bei Herrn sehpferd]
sollen die Genossen - und natürlich schon erst recht nicht der dumme Wahlbürger, der gefälligst den Medienkanzler zu wählen hat, weil der sich im Fernsehen so gut macht - über die 40%-ige Abhängigkeit von Russland in Bezug auf die Erdgasversorgung.
Was sind denn das für Fachleute, die doch darüber sprechen? Entgegen den Beteuerungen aus Regierungskreisen sind die nämlich auf den Plan getreten und haben diese Abhängigkeit als zutiefst gefährlich bezeichnet. Nein, nein, der Flut- und Kathastrophenkanzler Schröder - schade, daß hier nicht New Orleans ist, das wäre ihm gut zu pass gekommen, mitten in der Endphase des Wahlkampfes - will daß nicht Böses über Abhängigkeiten gesprochen wird .... 'wär ja noch schöner, sowas im Sinne der Bürger zu lösen - da ist ein neues Feld für die Abzocke geöffnet, ausquetschen, neu verteilen, die Dummköpfe im Lande mit den Segnungen des Staates bedienen:
Das bringt die nötigen Stimmen!
will unser Noch-Kanzler Schröder, wenn er nach Osten schaut. Deswegen schaut er garnicht erst nach Polen oder in Richtung Baltische Staaten:
Alle sind sauer, weil die neue Pipeline unter Umgehung ihrer Länder durch die Ostsee geführt wird. Das wollte Herr Putin, der Ex-KGB-Chef, früher oft im Clinch mit Polen und den Baltischen Staaten - und daher nicht gut auf diese zu sprechen - so haben. Ätsch!
Unser Friedenskanzler will nichts Böses sehen und macht gemeinsame Sache mit dem früheren KGB-Spitzenmann .... man kann doch einen Männerfreund nicht enttäuschen:
Was macht es da schon, wenn man seine EU-Partner vor den Kopf stößt!
will Kanzler Schröder. Seinem Freund Putin sagt er auch nicht mehr, was dieser nicht hören will:
Brutale und grausame Unterdrückung in Tschetschenien - auf Anweisung des Herrn Putin noch einmal die Daumenschrauben enger angezogen (nach dem Massaker in Moskau) - enger gehts nicht!
Und Herr Schröder, der Staatsmann, der Männerfreund, verhindert, daß Herr Putin hier bei uns darauf angesprochen wird .... er soll nichts Böses hören, wo er doch - wie früher die Staatsführung der DDR - so schön Wahlkampfhilfe für die SPD - per Pipeline - gegeben hat ....
hat bei Nennung des Datums "11. September" niemand reagiert. Ein Tag wie jeder andere ....
Heute
horchen alle auf, wenn das Datum genannt wird. Viele setzen es gleich mit dem Beginn des zweiten Weltkriegs oder ähnlich präsenten Geschichtsdaten ....
(zuerst veröffentlicht bei Morgaine)
Zur Versachlichung haben schon oft naturwissenschaftliche Grundlagen beigetragen:
Man stelle sich zur Verdeutlichung ein Mobile vor, dessen Bestandteile in einem dynamischen Gleichgewicht zueinander sind, die auf äußere Einflüsse insgesamt, aber jedes für sich flexibel reagieren.
Es ist, da stimme ich Herrn kinomu zu, völlig verantwortungslos, einem Patienten zum Absetzen der Medikation zu raten, die ja entweder die Aufgabe hat ein "Zuviel" oder ein "Zuwenig" an Neurotransmittern auszugleichen:
Der Effekt ist ähnlich als ob man den Patienten würgt - nur daß in diesem Fall die Auswirkungen nicht so unmittelbar zu erkennen sind, sondern teilweise extrem verzögert einsetzen ....
Wie in allen Fällen, in denen eine Wirkung durch Gabe von Medikamenten erzielt werden soll gilt:
Keine Wirkung ohne Nebenwirkung!*
*(Nebenwirkung = unerwünschte, begleitende Wirkung,
die von der Hauptwirkung getrennt nicht auftreten kann.)
Daher ist die Gabe von Medikamenten immer eine Abwägung eben dieser Balance:
Erreicht man durch das Medikament eine Wirkung, die für den Patienten - unter Inkaufnahme der Nebenwirkung - eine Besserung gegenüber dem vorherigen Zustand bedeutet?
Ich plädiere für einen möglichst sparsamen Gebrauch von Medikamenten. Beschränkt auf Fälle, in denen andere Maßmahmen nicht oder nur unzureichend wirken. Dann aber nicht halbherzig, sondern in angemessener Dosierung und ausreichendem Intervall.
Bei psychischen Störungen - und da bin ich wieder am Ausgangspunkt angekommen - ist eine Medikation zum Wohle der Patienten unumgänglich, vor allem dann, wenn Patienten der Wirklichkeit entrückt sind und erst durch Medikation eine weitere Therapie gewährleistet ist, z.B. eine Gesprächstherapie.
Im übrigen rate ich den Zweiflern, jenen, die Psychopharmaka strikt ablehnen, sich einmal in der Medizingeschichte umzutun und über Elektroschocktherapie nachzulesen. Wenn sie dann immer noch nicht vom Nutzen einer Arzneimitteltherapie z.B. bei Schizophrenie überzeugt sind, rate ich als zweite Stufe des Erkenntnisgewinns zu einem Besuch in der Psychiatrie:
Dort werden selbst die hartnäckigsten Arzneitherapie-Gegner vom Saulus zum Paulus!
sich vorzustellen, wie eingeschränkt die Behandlung von chronisch kranken Menschen in Ländern abläuft, die nur wenige hundert Kilometer von uns entfernt sind!
Bei Diabetes muß normalerweise in unserem Land mehrmals täglich der Blutzuckerwert ermittelt werden, danach richtet sich dann die Therapie.
Nun stellen Sie sich vor, diese Patienten hätten kein Meßgerät. Dann müßten sie - sofern erreichbar - in eine Klinik oder große Praxis, um dort eine Messung vornehmen zu lassen ....
In vielen Ländern der ehemaligen UDSSR gibt es nicht einmal genügend Laborgeräte, um alle Menschen mit Diabetes überprüfen zu können. Die Alternative ist eine strenge Diät, auf die Minute genau einzuhalten, da ansonsten der Blutzuckerwert entgleist und die Patienten in ein Koma fallen ....
Und vor diesem Hintergrund scheint es doch sicher übertrieben, wenn hier bei uns über €10,oo Praxisgebühr gemeckert wird ....
[PS: Wenn Sie Menschen in solchen Ländern helfen wollen - dauerhaft helfen wollen - setzen Sie sich mit der örtlichen Sektion oder einem Landesverband oder dem Bundesverband des Deutschen Diabetikerbundes in Verbindung. Dort wird man Ihnen sagen, wie Sie helfen können. Sollte man Ihnen da nicht helfen, schreiben Sie mir ein email!]
[Show startet in neuem Fenster!]
-Witze von John G.:
Did you hear about the two blondes who froze to death in a drive-in movie?
They went to see "Closed for the Winter."
Why did a Hillbilly woman resolve to have only 3 children?
She heard that one out of every four children born in the world was Chinese.
A secretary was shopping at a Target Store and came across a silver thermos. She was quite fascinated by it, so she picked it up and brought it over to the clerk to ask what it was.
The clerk said,
"That's a thermos...
it keeps some things hot and some things cold."
"Wow!", said the lady, "that's amazing. I'm going to buy it!"
So she bought the thermos and took it to work the next day. Her boss saw it on her desk.
"What do you have there?" he asked.
"Why, that's a thermos... it keeps hot things hot and cold things cold," she replied.
Her boss inquired:
"What do you have in it?"
The woman replied,
"Two Popsicles, and some coffee".
Bei Sven Wallmann können Sie sich eine Ladung Elektronenschrott abholen...
Dazu mein Kommentar:
" .. Die meisten Blogs sind das Papier nicht wert, auf dem sie nicht geschrieben werden." schreiben Sie, Herr Wallmann.
Da kann ich nur bedingt beipflichten .... es sollte Ihnen aufgefallen sein, daß hier niemand Papier verwendet (und daß eine doppelte Verneinung eine Bejahung bedeutet) .... sehr witzige Formulierung. Etwas weit hergeholt, wie Alles, was man hier (=dort!) zur SPD [und dem Noch-Kanzler] liest ....
Da wir ja in einer Demokratie leben dürfen Sie ungehindert durch Ihre rote Brille schauen und das, was Sie sehen beschreiben.
Nur - leider - ist es nicht die Wirklichkeit, die Sie da in Schröder sehen wollen:
Sehen Sie, und deswegen meine ich, Ihre völlig kritiklose Stimmungsmache pro Schröder ist mehr als peinlich und ist daher nicht als "Weblog" zu bezeichnen. Ich denke "Elektronenschrott" wäre eine passendere Bezeichnung!
Das gilt auch für ein sehr "national" angehauchtes Deutschlandlied und "rechte Parolen", die mir doch bedrohlich nah am völkischen Gedankengut angesiedelt erscheinen .... man kann Herrn Wallmann hoffentlich zugute halten, daß er noch jung und unerfahren ist ....
formuliert Herr sehpferd in seinem Wahlblog [Titel: "Von der Unmöglichkeit, SPD zu wählen"]. Weiter gehts mit: ".. eine halbherzige Regierung in Rot und Grün ist wirklich das Schlechteste, was ich mir in der Demokratie ausmalen könnte, wenn man von Rot-Grün-Dunkelrot einmal absieht."
Ich auch nicht!