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bookmark_borderMassenwechsel ....

nennt man in der Bio­lo­gie die Wech­sel­wir­kung zwi­schen ver­ge­sell­schaf­te­ten Phänomenen.

Das meist­ge­nutz­te Bei­spiel ist das von Hase und - nein, nicht Igel - son­dern Fuchs.

Gibt es in einem Jahr vie­le Hasen dann über­le­ben mehr Füch­se. Weil viel Beu­te vor­han­den ist. Dadurch steigt im näch­sten Jahr die Zahl der Räu­ber, die den Hasen nach­stel­len. Pro Räu­ber bleibt - rech­ne­risch - weni­ger Beu­te. Schlech­te­re Ernäh­rung redu­ziert nun die Zahl der Räu­ber: Mehr Beu­te kann über­le­ben und sich fort­pfl­lan­zen. Und so weiter ....

Ergeb­nis ist eine Schwan­kung der Zah­len um einen Mittelwert.

Bei Web­logs kommt es zu einem ähn­li­chen "Mas­sen­wech­sel":
Mal mehr, mal weni­ger Web­logs, alles schwankt um einen Mittelwert.

Nun fehlt nur noch ein Modell, das die Qua­li­tät beschreibt ....

bookmark_borderVom Kommen und Gehen ....

ist schon häu­fi­ger die Rede gewe­sen, hier "auf twoday".

Man­che Blog­ger kom­men ganz lei­se und gehen mit Pau­ken­schlag - ande­re kom­men mit Pau­ken­schlag und ver­schwin­den dann sang- und klang­los in der Ver­sen­kung .... Und dazwischen?
All die typi­schen Graustufen.

Weni­ge Web­logs sind bestän­dig, noch weni­ger sind les­bar, lesenswert.

Wie ich aus­ge­rech­net heu­te dar­auf komme?
NeueRe-akti­vier­te Web­logs hat das Land ....

* edit *
"Miss Ger­ma­ny" so kopiert bei "achil­les" ....


So sieht der Bei­trag eines ras­si­sti­schen Prolls aus, der sich zum "Blog­wäch­ter" aufspielt ....

bookmark_borderAn indecent proposal ....

oder ein "unmo­ra­li­sches Angebot"?

Heu­te beim Brötchenkauf.
Ich ste­he vor der Theke.
Eine offen­sicht­lich neue, sehr jun­ge Ver­käu­fe­rin spricht mich an:
"Heu­te haben Sie Glück, sie wer­den von zwei Frau­en bedient!"
Ich antworte:
"Und was kostet mich der Spaß?"
Sie merkt, was sie gesagt hat. Läuft rot an.
Stammelt:
"Nee, nee, ich mei­ne doch "bedient"!
Es wird nicht bes­ser .... die Umste­hen­den schmunzeln.
Ich sage:
"Damit kön­nen Sie mich nicht erschrecken,
das kann ich gera­de noch so schaffen,
zwei Frauen."

Die älte­re Kol­le­gin greift ein:
"So, nun hat­ten wir Alle unse­ren Spaß.
Was darfs denn sein?"

Ich bekam dann doch noch mei­ne Brötchen.
Obwohl:
Das Ange­bot war verlockend ....

bookmark_borderVor 100 Jahren ....

sah es in man­chen Tei­len der Welt noch ganz anders aus.

Here are some of the U.S. sta­tis­tics for the Year 1905:

  • The avera­ge life expec­tan­cy in the U.S. was 47 years. 
  • Only 14 per­cent of the homes in the U.S. had a bathtub. 
  • Only 8 per­cent of the homes had a telephone. 
  • A three-minu­te call from Den­ver to New York City cost ele­ven dollars. 
  • The­re were only 8,000 cars in the U.S., and only 144 miles of paved roads. 
  • The maxi­mum speed limit in most cities was 10 mph. 
  • Ala­ba­ma, Mis­sis­sip­pi, Iowa, and Ten­nes­see were each more hea­vi­ly popu­la­ted than California. 
  • With a mere 1.4 mil­li­on peo­p­le, Cali­for­nia was only the 21st most popu­lous sta­te in the Union. 
  • The tal­lest struc­tu­re in the world was the Eif­fel Tower! 
  • The avera­ge wage in the U.S. was 22 cents per hour. 
  • The avera­ge U.S. worker made bet­ween $200 and $400 per year. 
  • A com­pe­tent accoun­tant could expect to earn $2000 per year, 
  • a den­tist $2,500 per year, 
  • a vete­ri­na­ri­an bet­ween $1,500 and $4,000 per year, and 
  • a mecha­ni­cal engi­neer about $5,000 per year. 
  • More than 95 per­cent of all births in the U.S. took place at home. 
  • Nine­ty per­cent of all U.S. doc­tors had no col­lege education.
    Instead, they atten­ded so-cal­led medi­cal schools, many of which were con­dem­ned in the press and by the govern­ment as "sub­stan­dard."
  • Sugar cost four cents a pound. 
  • Eggs were four­teen cents a dozen. 
  • Cof­fee was fif­teen cents a pound. 
  • Most women only washed their hair once a month, and used borax or egg yolks for shampoo. 
  • Cana­da pas­sed a law that pro­hi­bi­ted poor peo­p­le from ente­ring into their coun­try for any reason. 
  • Five lea­ding cau­ses of death in the U.S. were: 
    1. Pneu­mo­nia and influenza 
    2. Tuberculosis 
    3. Diar­rhea
    4. Heart dise­a­se
    5. Stro­ke
  • The Ame­ri­can flag had 45 stars. 
  • Ari­zo­na, Okla­ho­ma, New Mexi­co, Hawaii, and Alas­ka hadn't been admit­ted to the Uni­on yet. 
  • The popu­la­ti­on of Las Vegas, Neva­da, was only 30!!! 
  • Cross­word puz­zles, can­ned beer, and ice tea hadn't been inven­ted yet. 
  • The­re was no Mother's Day or Father's Day. 
  • Two out of every 10 U.S. adults couldn't read or write. 
  • Only 6 per­cent of all Ame­ri­cans had gra­dua­ted from high school. 
  • Mari­jua­na, hero­in, and mor­phi­ne were all available over the coun­ter at the local cor­ner drugstores.
    Back then phar­macist said, "Hero­in cle­ars the com­ple­xi­on, gives buoy­an­cy to the mind, regu­la­tes the sto­mach and bowels, and is, in fact, a per­fect guar­di­an of health." (Shocking!)
  • Eigh­te­en per­cent of hou­se­holds in the U.S. had at least one full-time ser­vant or dome­stic help. 
  • The­re were about 230 repor­ted mur­ders in the enti­re U.S.

[via "S. Crowe"]

bookmark_border"Suchet, so werdet ihr finden ...."

Auf der Suche nach der Erfin­de­rin / dem Erfin­der von Mar­me­la­de bin ich - und das ken­nen die mei­sten Men­schen, die im Inter­net mit Hil­fe von Such­ma­schi­nen "her­um­ir­ren" - auf ver­schie­de­ne, völ­lig von­ein­an­der unab­hän­gi­ge The­men gestoßen.

Zuerst war ich auf einer Sei­te mit Witzen:

  • Wer gut über die Run­den kommt
    hat auch bei den Schlan­ken kei­ne Probleme.
  • Ein Chi­ne­se kommt mit einer Blon­di­ne aus der Bäckerei.
    Was ist falsch gelaufen?
    Die Ver­käu­fe­rin hat­te ihn gefragt:
    "Was darf es sein?"
    Der Chi­ne­se daraufhin:
    "Bit­te ein klei­nes Blödchen."
  • War­um arbei­ten Män­ner auch am Wochenende?
    - Damit man sie am Mon­tag nicht neu anler­nen muß! 

Doch dann kam ich der eigent­li­chen Such­an­fra­ge schon näher:

Schließ­lich schau­te ich noch­mal bei "Erfin­dun­gen" vorbei:

Aus­gangs­punkt - das möch­te ich ihnen nicht vor­ent­hal­ten - war die Fra­ge: "Wer hat Mar­me­la­de erfunden?"
Ja, und das hat mich ins­ge­samt ca. 40 Minu­ten gekostet ....
viel­leicht soll­te ich mir statt­des­sen lie­ber häu­fi­ger die "Sen­dung mit der Maus" anschauen ....

bookmark_borderLangzeitpläne ....

WASHINGTON, DC — Pre­si­dent Bush unvei­led an aggres­si­ve initia­ti­ve Mon­day that would make the U.S. free of petro­le­um depen­dence by the year 4920, less than three mil­len­nia from now.

Bush pro­mi­sed a legis­la­ti­ve packa­ge that would man­da­te seve­re cuts in oil-pro­duc­tion sub­si­dies and pro­vi­de new fun­ding for alter­na­ti­ve-ener­gy rese­arch and deve­lo­p­ment. Accor­ding to the time­ta­ble he pre­sen­ted, the­se bills could be intro­du­ced as ear­ly as 3219, and U.S. ener­gy con­su­mers could start to see radi­cal chan­ges by the ear­ly 42nd cen­tu­ry.

"If we don't end our depen­dence on oil by 4920, when will we end it? 5580? By then, it may be too late," Bush said.
Wahr­haf­tig, das ist ein muti­ger, ener­gi­scher und vor­aus­schau­en­der Plan von Herrn Bush!

bookmark_borderVom "Denken"

Einen wesent­li­chen Nach­teil des Den­kens habe ich bis­her ver­schwie­gen: Es kostet nichts, ist gra­tis. Im Gegen­satz zu einem Hund, wird es nicht mal besteu­ert. Damit ist es der Gering­schät­zung ihrer in peku­niä­ren Fra­gen ver­strick­ten Trä­ger sicher. Getreu dem Mot­to "Was nichts kostet, ist nichts wert", rutscht es in der Prio­ri­täts­li­ste des All­tags auto­ma­tisch immer auf den letz­ten Platz. Dort, am Schwanz der Liste, fin­det es sich in Gesell­schaft der Emp­fin­dun­gen, der Sexua­li­tät und all jener Din­ge, auf die man meint, not­falls ver­zich­ten zu kön­nen, da die Steu­er­rech­nung, die Raten für Fern­se­her, Feri­en und der Zins für die Woh­nung das Kom­man­do füh­ren und die Zwän­ge set­zen, denen unser Leben schein­bar unter­liegt und denen auch das Den­ken ver­sklavt wird als Leib­ei­ge­ner im eige­nen Haus. 
[Quel­le: Dani­el Ambühl]

Da wird doch schon sehr viel kla­rer, war­um "Den­ken" kei­ne Kon­junk­tur (!) hat .... oder war­um mein Vater immer sag­te: "Das Den­ken soll­test Du den Pfer­den über­las­sen, die haben grö­ße­re Köp­fe!" .... stimmt, er war bestimmt nicht der "gro­ße Moti­va­tor" - aber es hat ja doch noch geklappt.

* edit *
Da fällt mir noch ein, daß ich mich als Kind immer gefragt habe, war­um mein Vater nicht den Ele­phan­ten als Bei­spiel nahm, weil der doch noch einen viel grö­ße­ren Kopf als ein Pferd hat ....

bookmark_borderHow it used to be ....

Memo­ry was some­thing you lost with age
An appli­ca­ti­on was for employment
A pro­gram was a TV show
A cur­sor used profanity

A key­board was a piano
A web was a spider's home
A virus was the flu
A CD was a bank account

A hard dri­ve was a long trip on the road
A mou­se pad was whe­re a mou­se lived ....

And if you had a three inch flop­py ....
you just hoped nobo­dy ever found out!

[cre­dits: John.G. (via email)]

* edit *
Gefun­den hier­zu: Baye­ri­sche Ver­si­on :c)

bookmark_borderImperien & Imperialismus ....

Als ich heu­te aus Ber­lin weg­fuhr hör­te ich ein Inter­view zum The­ma "Impe­ri­en" mit Prof. Mün­k­ler, der jüngst zum The­ma ein Buch ver­öf­fent­licht hat: 
Impe­ri­en
Die Logik der Welt­herr­schaft - vom Alten Rom bis zu den Ver­ei­nig­ten Staaten

Wodurch zeich­nen sich Impe­ri­en aus? Wel­che Gefah­ren birgt eine impe­ria­le Ord­nung? Und wel­che Chan­cen bie­tet sie? Mit einem Mal sind die­se Fra­gen nicht mehr nur von histo­ri­schem Inter­es­se. Die USA haben inzwi­schen eine Vor­macht­stel­lung inne, die vie­le für bedroh­lich hal­ten. Bestim­men die Poli­ti­ker in Washing­ton die Regeln, denen der Rest der Welt zu fol­gen hat? Oder gibt es eine Logik der Welt­herr­schaft, der auch sie sich beu­gen müs­sen? Her­fried Mün­k­ler zeigt, wie ein Impe­ri­um funk­tio­niert und wel­che Arten von Impe­ri­en es in der Ver­gan­gen­heit gege­ben hat. Ein sou­ve­rä­ner Gang durch die Geschich­te und zugleich die bril­lan­te Ana­ly­se eines hoch­ak­tu­el­len Themas.
Lt. Inter­view wer­den vier Kri­te­ri­en her­aus­ge­ar­bei­tet, die Impe­ri­en kenn­zeich­nen. Nach die­sen Befun­den wer­den dann "moder­ne" Staats­we­sen unter­sucht, mit dem Zweck fest­zu­stel­len, ob es sich um "Impe­ri­en" handelt.
Was im Inter­view gefragt/geantwortet wur­de hat mich neu­gie­rig gemacht - daher die­se Empfehlung ....