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bookmark_borderKleider machen Leute? (II)

Wäh­rend es im ersten Teil dar­um ging, vor "gut geklei­de­ten" Gau­nern in bil­li­gen Von-der-Stan­ge-Kla­mot­ten zu war­nen, geht es hier um die Pro­duk­ti­on die­ser Produkte.

Wo wer­den die­se Arti­kel her­ge­stellt. Man schaut auf's Eti­kett. Dort fin­det man das Her­stel­lungs­land - wenn man Glück hat. Anson­sten gibt es nur ein Schild­chen: "Her­ge­stellt für ... ".

Wel­che Län­der fin­det man da?
Nicaragua,
Mexiko,
Vietnam,
Indonesien,
Thailand,
Türkei,
etc.

Wie kann man einen gan­zen Her­ren­an­zug für 200,- € ver­kau­fen? Bei einer Han­dels­span­ne von 100%? Der Preis ab Werk muß, rech­net man noch den Trans­port ab, unter 50,- € lie­gen. Davon ab das Mate­ri­al - da bleibt für die, die dar­an gear­bei­tet haben nicht all­zu­viel übrig ....

IUnd jetzt sehen wir uns an, was den Ver­brau­chern ein­ge­bläut wird: "Geiz ist geil!"

Nein, ist er nicht! Geiz führt zu Skla­ven­ar­beit in den Her­stel­lungs­län­dern. Hier wird auf Kosten der ärm­sten Län­der der Welt kon­su­miert - scham­los, gewis­sen­los, und von Sei­ten derer, die impor­tie­ren: skrupellos!

Da hät­ten wir doch etwas, über das sich die "Gut­men­schen" im Lan­de auf­re­gen können ....

bookmark_borderKleider machen Leute?

Wirk­lich?
Auch heu­te noch?

Trotz um sich grei­fen­der Frei­zeit­ment­a­li­tät und locke­rer wer­den­der Klei­der­ord­nung gibt es in vie­len Berufs­be­rei­chen noch die Not­wen­dig­keit, ab und an in for­mel­ler Klei­dung auf­zu­tre­ten. Anzug und Kra­wat­te für den gepfleg­ten Her­ren, das berühm­te "klei­ne Schwar­ze" oder ein Hosen­an­zug für die Dame.

Nun ist es so, daß Men­schen oft nach dem Äuße­ren unter­schei­den: Wer "gut" ange­zo­gen ist gilt als "seri­ös" oder "ver­trau­ens­wür­dig".

Mitt­ler­wei­le bekommt man einen Anzug aus Misch­ge­we­be in den gro­ßen Ket­ten als "Kom­bi-Satz" zu kau­fen. Hose, Jacke, Weste. Alles zusam­men macht den gut ange­zo­ge­nen Herrn aus. Kosten­punkt für die drei Tei­le ca. 200,- €. Nicht übel, wenn man bedenkt, daß das Mate­ri­al auf den ersten Blick nicht von rei­ner Schur­wol­le zu unter­schei­den ist ....

Ja, und dann zurück zum Anfang. Weil eben förm­li­che Klei­dung sehr preis­wert gewor­den ist machen sich Gau­ner und Betrü­ger "fein" - um dann vom Bild der älte­ren Gene­ra­ti­on "gut geklei­det = gut beleu­mun­det" zu pro­fi­tie­ren, indem sie die­se abzocken ....

Klei­der machen zwar Leu­te, aber: "Vor­sicht!"
- dahin­ter könn­te ein Gau­ner ver­bor­gen sein ....

bookmark_borderZuwanderung - Einwanderung

Bei nähe­rer Betrach­tung drängt sich der Ein­druck auf, daß wir hier in AUS und D die­je­ni­gen Ein­wan­de­rungs­wil­li­gen "abbe­kom­men", die in ande­ren Ein­wan­de­rungs­län­dern schon des­we­gen nicht genom­men wer­den, weil sie unfä­hig oder unwil­lig sind, die dor­ti­gen Bedin­gun­gen zu erfül­len - hier aber "ange­nom­men" wer­den, weil bei uns eben die­se Kri­te­ri­en feh­len. Oder, wenn sie vor­han­den sind, nicht kon­se­quent durch­ge­setzt werden ....

Unwis­sen­heit ist der Nähr­bo­den für Extre­mis­mus - und genau den haben wir uns ins Land geholt, weil wir für Jahr­zehn­te - dank Blocka­de in poli­ti­schen Gre­mi­en - kei­ner­lei Kri­te­ri­en für die Ein­wan­de­rung hatten!

In tra­di­tio­nel­len Ein­wan­de­rungs­län­dern, wie Neu­see­land, Austra­li­en, USA oder Kana­da, gehört es zu den Grund­be­din­gun­gen, einen Nach­weis der Aus­drucks­fä­hig­keit in der Lan­des­spra­che zu ver­lan­gen. Inte­gra­ti­on wird dort seit Jahr­zehn­ten for­ciert, ange­fan­gen im Schul­sy­stem bis hin zur Arbeits­stät­te. Es gibt kei­ne Ausnahmen.

Zu mei­ner Ver­wun­de­rung konn­te ich dort (USA, Kana­da) auch fest­stel­len, daß eth­ni­sche Grup­pen, die in Euro­pa nicht oder nur in klei­nem Pro­zent­satz inte­gra­ti­ons­wil­lig sind, durch die dor­ti­gen Rah­men­be­din­gun­gen erheb­lich bes­ser inte­griert sind als hier.

Wor­an das liegt?
Nun, weil jeder, der dort ein­wan­dert, genau weiß, wel­che Lei­stun­gen für das Auf­nah­me­land zu erbrin­gen sind.

Dazu gehö­ren:
Nach­weis eines zumin­dest mitt­le­ren Bildungsgrades;
Nach­weis über beruf­li­che Fertigkeiten;
Nach­weis über Fami­li­en­stand und Kinderzahl;
Nach­weis über finan­zi­el­le Resour­cen (Start- oder Grundmittel);
Nach­weis über Krank­hei­ten und eine Krankenversicherung.

Und jetzt höre ich schon die Auf­schreie der Gutmenschen:
Das ist ja mehr gefor­dert, als vie­le Ein­hei­mi­sche zu bie­ten haben! Ja, das mag sein, aber die wol­len ja auch nicht erst hier­her kom­men, sie sind schon da!

Damit kein Zwei­fel auf­kommt oder ver­mu­tet wer­den kann:
Ich mei­ne nicht Asyl­be­wer­ber, son­dern Zuwan­de­rer! Asyl muß sehr viel libe­ra­ler gere­gelt wer­den, als es heu­te der Fall ist!

bookmark_borderAngewidert ....

und empört äußern sich Blog­ger - mit Recht - über die dump­fen Cha­rak­te­re, die aus der Ver­gan­gen­heit nichts, aber auch gar­nichts gelernt zu haben scheinen.

Eines will mir aber nicht in den Sinn:
Wenn frau/man(n) so sehr abge­sto­ßen ist von den Men­schen, die in AUS¹ um sie/ihn her­um leben und unbe­tei­ligt hin­neh­men, was da so pas­siert - war­um dann nicht lie­ber zurück nach Hau­se gehen, wo doch offen­sicht­lich Alles bes­ser ist .... EU-Bür­ge­rIn bleibt frau/man(n) doch auch dort noch .... oder ist es etwa so, daß frau/man(n) die Annehm­lich­kei­ten des neu­en Domi­zils so sehr schätzt, daß dar­über die Moral ver­nach­läs­sigt, par­don, nur ver­bal auf­recht erhal­ten wird ....

¹ [steht für Österreich]

bookmark_borderHamburger Stadtteile ....

sind im Stadt­plan zwar nament­lich auf­ge­führt, aber die Gren­zen feh­len. Man geht in den Ver­la­gen wohl davon aus, die­se Infor­ma­ti­on sei den Ein­hei­mi­schen sowie­so bekannt und Frem­de brauch­ten sie nicht. Inter­es­sant. Aber lei­der sehr ungün­stig, wenn man nicht weiß, ob eine bestimm­te Stra­ße noch zu Alto­na oder schon zu St. Georg zählt ....

bookmark_borderBranchen ....

kom­men und gehen:
Jüng­stes Bei­spiel sind "Dis­count-Juri­sten", die in Lauf­la­gen Recht wie die berühm­ten "war­men Sem­meln" anbieten.
Es gibt ja schon "stan­dar­di­sier­te Bera­tung via Inter­net", eine Dienst­lei­stung, die seit­her man­chen Lai­en ange­lockt hat.
Nach­dem die Bäcke­rei-Ket­ten mit ihrer Dis­count-Idee Erfolg hat­ten wür­de es mich nicht wun­dern, wenn das auch mit der Rechts­be­ra­tung klap­pen würde ....

bookmark_borderGedankenaustausch Jazz - Panthol

jazz_und_mehr schrieb am Mo, 2. Mai, 08:41:
Ich habe lan­ge mit mir gerun­gen, ob ich die­sen Bei­trag kom­men­tie­ren soll oder nicht. Ich weiß wenig bis nichts über die Hin­ter­grün­de, die zu die­sem Posting geführt haben und will die­se daher auch bewusst nicht bewerten.

Doch die von Ihnen ver­wen­de­te Ter­mi­no­lo­gie lässt bei mir mal wie­der, wie übri­gens schon öfter hier im Blog, alle Alarm­glocken schril­len. Men­schen als "Rat­ten" zu bezeich­nen, die sich "wie­der in die Kana­li­sa­ti­on ver­pie­seln" sol­len, geht mir, egal was vor­ge­fal­len ist, defi­ni­tiv zu weit und erin­nert mich an dun­kel­ste Zei­ten der deut­schen Geschichte.

Ich fürch­te, die Ver­wen­dung sol­cher Begriff­lich­kei­ten sagt mehr über Sie selbst aus, als über den­je­ni­gen, den Sie angreifen.

Als ich Ihnen die Schreib­be­rech­ti­gung für das Lyrik-Blog erteilt habe, waren genau sol­che Aus­wüch­se, wie Sie Sie hier pro­vo­zie­ren, der Grund dafür, war­um ich so lan­ge gezö­gert habe. Soll­ten Sie Nach­wei­se dafür haben, dass durch irgend­ei­nen Text im Lyrik-Blog Urhe­ber­rech­te gefähr­det sind (was ich übri­gens nicht sehen kann), wen­den Sie sich bit­te an den Autor selbst oder an mich, damit man über­le­gen kann, wie man wei­ter verfährt.

Ich woll­te und will mich in kei­ner Wei­se als Zen­sor des Lyrik-Blogs auf­spie­len, doch mir liegt sehr dar­an, dass irgend­wel­che Klein­krie­ge dar­aus fern­ge­hal­ten wer­den. Da Sie mei­ne Befürch­tun­gen lei­der ein­mal mehr glanz­voll bestä­tigt haben, wer­de ich Ihre Schreib­be­rech­ti­gung löschen. Ich möch­te nicht, dass durch Ihr Ver­hal­ten ande­re Mit­glie­der das Blog verlassen.
Ant­wor­ten - Löschen

wvs_at_re-actio.com ant­wor­te­te am Sa, 7. Mai, 21:42:
Was mich an Ihnen stört, Herr Jazz, ....
ist die Tat­sa­che, daß Sie offen­sicht­lich immer nur die Feh­ler sehen, die ich - aus ihrer Sicht - mache. Und daß Ihnen immer nur die Begrif­fe die ich ver­wen­de mißfallen!

Haben Sie denn ein­mal gele­sen, was Herr Muh so an Begrif­fen benutzt, wenn er mich anspricht?

Eine klei­ne Aus­wahl aus jüng­ster Zeit (O-Ton von Muh über Pan­thol):

  • dein Geseiere 
  • wel­chen gei­sti­gen Müll du so wie­der abge­son­dert hast 
  • Kein Saft inne Eier 
  • ein klei­ner brau­ner blogtroll 
  • ver­lei­he ich Herrn Pan­thol somit vir­tu­ell und sym­bo­lisch den "Brau­nen Blu­men­topf für abar­ti­ges Gedankengut 
  • hin­ter­fot­zi­ge Rumgestänkere 
  • an dir sind auch die gesam­ten ent­wicke­lun­gen der letz­ten 200 jah­re vor­bei gegangen 
  • per­ma­nennt irgend­wel­chen dumpfsinn 
  • das dei­ne eltern dich direkt nach der geburt mit den wor­ten "igitt, wasn das??" begrüßt haben 
  • Fei­ges Schwein 
  • hät­te ich ihre Müll­kom­men­ta­re gna­den­los hier raus gelöscht 
  • das du nicht mehr so ganz flockig tickst 
  • Herr Pan­thol ist und bleibt für mich ein pole­mi­scher Reak­tio­när der brau­nes Gedan­ken­gut verbreitet 
  • .. sie im Selbst­ge­spräch "Arsch­loch" .. zu sich .. gesagt haben

Fin­den sol­che "State­ments" Ihre Zustimmung?
Sehen Sie denn nicht, wer sich hin­ter sol­chen For­mu­lie­run­gen verbirgt?
Und jetzt, Herr Jazz, wenn Sie so aus­glei­chend, gerecht und empört über "Aus­wüch­se" sind, wie sich den Anschein geben, for­de­re ich Sie auf:
Neh­men Sie zu den Belei­di­gun­gen von Herrn Muh Stellung!

Ich fürch­te aber, das paßt nicht in ihr Feind­bild .... denn obwohl ich im Lyrik-Blog kei­ne wil­den Anwür­fe nie­der­ge­schrie­ben habe - wie Herr Muh - dort stand ledig­lich ein Gedicht von mir .... hat es den Anschein, Sie waren ganz froh, einen Grund dafür zu haben, mich auszuschließen ....

* edit *
Wie man sieht - oder bes­ser: Nicht sieht - zieht es Herr Jazz vor, sich mit Pro­le­ten zu asso­zi­ie­ren, die wegen ihres begrenz­ten Hori­zon­tes nicht in der Lage sind auch nur einen ver­nünf­ti­gen Gedan­ken feh­ler­frei niederzuschreiben ....

bookmark_borderAusländerfeindlichkeit ....

ist einer der Vor­wür­fe, die mir von Herrn MUH immer wie­der gemacht werden.

Lesen Sie 'mal den Text unten [Zitat! Ori­gi­nal, ohne Änderungen!]

" .. Muh-Tiger | 5. Mai, 19:46
Sach ma...
... wat is bei die Aus­län­ders heu­te eigent­lich fürn Fei­ertach? Müllraus­bringtach? Mei­ne Nach­barn waren jetzt in 3 Stun­den bestimmt schon 10 mal anne Müll­ton­ne. Nich dat ich dat kon­trol­li­ren tät. Aber ich hör dat immer. Klap­pe auf [quiiiiii­ieeeeeönk] Müll rinn [kalomp] Klap­pe zu [quiiiiii­ieeeeeönk]. Und dat sind mit Sicher­heit die Aus­län­ders von oben. Weil der Rest der Baga­ge is ver­reist. Also der ausm Haus hier .. "

Mir scheint die­ser Text weder lustig noch ange­bracht. Aber Herr Muh fin­det das offen­sicht­lich gut, sich über Aus­län­der und deren Fei­er­ta­ge lustig zu machen - wenn das Frau eclip­se erfährt .... oder sei­ne Nach­barn, über die er sich in dem Bei­trag so abfäl­lig äußert .... !

bookmark_borderWir fragen uns ....

ein­mal, war­um bestimm­te Blog­ger soviel Zeit haben.
Sie sind wahr­schein­lich in höchst­do­tier­ten Posi­tio­nen beschäf­tigt, haben viel Per­so­nal und des­we­gen viel Zeit, sich hier mit wich­ti­gen Din­gen - wie etwa dem erstel­len von But­tons - zu beschäftigen.

Oder sind sie mög­li­cher­wei­se des­we­gen mit so viel Zeit aus­ge­stat­tet, weil sie gark­ei­nen rich­ti­gen Job haben? Nicht 'mal einen Klit­ze­klei­nen? Es ist doch erstaun­lich, daß man­cher der Schrei­ber­lin­ge so gut über das Leben am Kiosk Bescheid weiß .... so, als ob er/sie es täg­lich erlebt.

Es ist eine alte Tak­tik, zu pro­vo­zie­ren, indem man Zwei­fel anmeldet:
Recht­fer­tigt sich der der­art Ange­grif­fe­ne, so wird das als Prah­le­rei gewer­tet, recht­fer­tigt er sich nicht, scheint er die Zwei­fel nicht aus­räu­men zu können ....

Womit aller­dings nicht gerech­net wird, ist der Ein­druck, den das bei sol­chen Men­schen in "Blog­land" macht, die sehr wohl in der Lage sind, zu dif­fe­ren­zie­ren. Eine Hand­voll Dritt­klas­si­ger wird nicht dadurch bes­ser, daß sie kol­lek­tiv immer wie­der die glei­chen Behaup­tun­gen auf­stellt! Auch die Behaup­tun­gen wer­den dadurch nicht wahr ....

Ich freue mich schon auf den näch­sten Ein­trag in irgend­ei­ne obsku­re Liste, ein von ver­ein­zel­ten und ver­ein­sam­ten Zahl Ver­irr­ter gele­se­nen Web­sei­te oder ähn­li­chen Unfug - nur frisch an's Werk, wenn ihnen danach ist - den Effekt soll­ten die­se Per­so­nen ein­mal dadurch prü­fen, daß sie die mage­ren Zugriffs­zah­len zu ihren Mach­wer­ken anschau­en ....

* edit *
Ich habe kei­ne Illu­sio­nen, was den Effekt die­ser Erör­te­rung angeht: Es las­sen sich treff­lich Tei­le dar­aus ent­neh­men und ver­dreht, ver­zerrt, oder ander­wei­tig ver­frem­det für Pole­mik ver­wen­den .... und spä­te­stens mor­gen wird man dann sol­che Mach­wer­ke im "Netz der Mit­tel­mä­ßi­gen" lesen können ....

* 2. edit *
der oben fett­ge­druck­te Teil mei­ner Aus­füh­run­gen ist ja nun wahr gewor­den - man­che Men­schen haben eben viel Zeit, aber eine umge­kehrt pro­por­tio­na­le Men­ge an Ver­stand .... wenn Ssie wis­sen, was ich meine ....

* 3. edit *
Aus gege­be­nem Anlass wei­se ich dar­auf hin, daß ich hier nicht von Herrn qui­ri­nus spre­che - die wirk­lich Betrof­fe­nen haben das schon ver­stan­den und agie­ren entsprechend ....