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bookmark_borderBrisant ....

ist das The­ma, das bei exi­sten­zi­el­les­bes­ser­wis­sen ange­packt wird:
Mode, die den Trä­ge­rIn­nen nichts als Nach­tei­le bietet!

Dort wird auch auf­ge­zeigt, wer die­ser "Mode" folgt:
Men­schen, die zu jedem Trend "Ja" sagen, die der näch­sten "Wel­le" hin­ter­her­lau­fen und sich von den Mar­ke­ting­spe­zia­li­sten der gro­ßen Ket­ten alle zwei Mona­te neu­en Schund als Beklei­dung andre­hen las­sen: "In" sein ist alles!

Um zusätz­lich nur einen Aspekt zu beleuchten:
Wäh­rend frü­her Unter­wä­sche aus Baum­wol­le gefer­tigt wur­de, die man heiß waschen* konn­te, ist heu­te "Syn­the­tik" der Stoff der Wahl. Was sind die Fol­gen, wenn eine man­gel­haft unter­rich­te­te Unter­schicht mas­sen­haft danach greift?

Nun, zum Einen eine explo­si­ons­ar­tig anstei­gen­de Zahl von Harn­weg­s­er­kran­kun­gen - wegen Unter­küh­lung der Nie­re und der ablei­ten­den Harn­we­ge. Zum Ande­ren eine explo­si­ons­ar­tig zuneh­men­de Zahl von Pilz­er­kran­kun­gen!

Wäh­rend Baum­wol­le einen gere­gel­ten Aus­tausch von Feuch­tig­keit zuließ, wird in "Syn­the­tik" das Milieu beson­ders für Pil­ze gün­stig: Warm und feucht - da wach­sen sie präch­tig! Dazu noch immer enger wer­den­de Hosen - Figur­be­to­nung - und schon steigt die Zahl der Pilz­er­kran­kun­gen wei­ter an ....

Man darf auch getrost anneh­men, daß die durch die Mode immer tie­fer sin­ken­de Hüft­li­nie in der Zukunft zu erheb­li­chem Anstei­gen der Zahl von Nie­ren­schä­di­gun­gen füh­ren wird - ein hoher Preis, denkt man dar­an, daß das nur vom "Mode­be­wußt­sein" dik­tiert wird .... da wäre den Trä­ge­rIn­nen anzu­ra­ten, sich ein­mal anzu­se­hen, wie Pati­en­ten leben, die Dia­ly­se­pflich­tig sind - manch einer mode­be­wuß­ten Per­son wür­de es dann wie Schup­pen von den Augen fal­len, was sie sich mit dem "Trend" antut ....

*
Bei "hei­ßer Wäsche" über 60°C wer­den Pilz­spo­ren und vie­le Bak­te­ri­en abge­tö­tet, was bei den nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren für "Syn­the­tik" (Ober­be­griff für künst­li­che Fasern), meist 30°C, nicht der Fall ist. 

bookmark_borderBetroffenheit & Empörung ....

sind oft nur eine Sei­te der Medail­le. Man kann sich über Vie­les Gedan­ken machen und dazu Posi­ti­on beziehen.
Was mich sehr irri­tiert ist, wenn Blog­ger The­men auf­neh­men, die unter dem Deck­man­tel der Empö­rung über bestimm­te Sach­ver­hal­te gera­de die­se for­cie­ren, also in das "öffent­li­che" Bewußt­sein zerren ....

Mit Kal­kül wer­den "hei­ße Eisen" ange­faßt, kon­tro­ver­se The­men aufgenommen:
Man schreibt über Pornographie;
Man schreibt über Kinderschänder;
Man schreibt über Tsunami.
Oder:
Man strei­tet mit ande­ren Blog­gern - und Zaun­gä­ste wie Voy­eu­re kom­men zuhauf, um sich die Que­re­len, Belei­di­gun­gen oder Schimpf­ti­ra­den zu Gemü­te zu führen ....

Das pas­siert natür­lich "rein aus Inter­es­se die Ver­hält­nis­se zu bes­sern und die Miß­stän­de anzu­pran­gern" - Weit gefehlt! Es ist das Schie­len nach der Quote ....

* edit *
Es feh­len über­all dort, wo die­ses The­ma ver­tieft behan­delt wird Lösungs­vor­schlä­ge! Da es aber bekannt ist, daß Reden allei­ne wohl noch nie gehol­fen hat, sind sol­che "Bei­trä­ge" bil­li­ge Effekt­ha­sche­rei - ohne jede Fol­ge, aber mit einem gewis­sen Auf­merk­sam­keits­wert für die Schreiber ....
* /edit *

Es ist immer gut, Unzu­läng­lich­kei­ten in die­ser Welt auf­zu­zei­gen - dann aber bit­te ALLE gleich­wer­tig, nicht selek­tiv nur jene The­men, die "publi­kums­träch­tig" sind ....

Es ist wenig über die AIDS-Kathastro­phe in Afri­ka zu lesen. Obwohl sich dort ein Dra­ma abspielt, das gan­ze Gene­ra­tio­nen dahin­rafft. Nur ist das nicht geeig­net, Mas­sen an Lesern anzu­zie­hen. Da eig­net sich ein The­ma wie "Kin­der­por­no­gra­phie" schon eher .... Ent­rü­stung, Heu­che­lei, unge­eig­ne­te Vor­schlä­ge wie man Abhil­fe schaf­fen könn­te - eine "bun­te Mischung" aus Mei­nung und Links - das bringt Auf­merk­sam­keit. Mehr, als dem The­ma ange­mes­sen erscheint.

In USA wer­den Eltern ver­haf­tet, weil sie ihre Klein­kin­der in der Bade­wan­ne pho­to­gra­phie­ren - wol­len wir hier die glei­che Stim­mung und die glei­che Hand­ha­bung ein­füh­ren? Mir scheint, eine dif­fe­ren­zier­te Hal­tung zum The­ma wäre angebracht ....

Und dann noch ein Hin­weis aus der Gestaltpsychologie:
Men­schen gei­ßeln das am Häu­fig­sten, was ihren eige­nen Äng­sten, Nei­gun­gen und Unzu­läng­lich­kei­ten entspricht.

Das heißt im Klartext:
Wer sich vehe­ment - und ohne direkt betrof­fen zu sein - für eine Ver­fol­gung von Kin­der­por­no-Her­stel­lern aus­spricht bekämpft damit sei­ne eige­ne Nei­gung zu sol­chen Aus­wüch­sen - der Volks­mund sagt dazu: "Den Bock zum Gärt­ner machen" ....

Über­las­sen wir doch sol­che The­men denen, die von Amts wegen damit befaßt sind und genü­gend Kennt­nis­se haben, um Abhil­fe zu schaf­fen: den Strafverfolgungsbehörden!

bookmark_borderVon Kommentaren ....

nimmt man im all­ge­mei­nen an, daß sie zum The­ma des Bei­tra­ges pas­sen. Daß das nicht immer zutrifft, wird auch an ande­rer Stel­le ver­merkt. Dort fin­det man auch einen Hin­weis des Autors, wie er mit "Fehl­ein­trä­gen" umge­hen will.

Nun trifft es sich, daß auch hier immer wie­der "Fehl­ein­trä­ge" auf­tau­chen. Ich den­ke, ich wer­de ab sofort so ver­fah­ren, wie oben (Link) dargestellt.

Es wird auch immer wie­der gelä­stert, wenn ich einen Bei­trag "off­line" stel­le oder Ände­run­gen vor­neh­me. Das ist, soweit ich die Urhe­ber­schaft habe, mein gutes Recht. Dar­aus irgend­et­was her­bei­zu­dis­ku­tie­ren zeugt von man­gel­haft aus­ge­präg­tem Sinn für die Wirk­lich­keit, nicht von aus­rei­chen­dem Ver­ständ­nis für die Rech­te des Bloginhabers.

Ich rege mich ja auch nicht auf, wenn jemand allen Schrott bei sich "online" läßt .... abge­se­hen von sol­chen Autoren, die von mir abkup­fern, den Text will­kür­lich ver­fäl­schen und das dann als eige­nen Inhalt verkaufen.

Zu Zita­ten wäre auch noch viel zu lernen:
Ein Zitat muß nicht nur als sol­ches gekenn­zeich­net sein, son­dern es muß auch im Ori­gi­nal, ohne eige­ne Zusät­ze dar­ge­stellt wer­den. Fügt man hin­zu, müs­sen die­se Zusät­ze als Erwei­te­rung / Ergän­zung / Ein­schub des Fremd­au­tors gekenn­zeich­net sein, damit der Leser erkennt, was Ori­gi­nal und was "Zusatz" ist .... und vor allem dadurch nicht in die Irre geführt wird! Aber "rich­ti­ges" Zitie­ren will eben gelernt sein - und wer nie eine wis­sen­schaft­li­che Arbeit gele­sen, geschwei­ge denn ver­faßt hat, der wird sich mit Zita­ten schwer tun.

Unter dem Vor­wand "Siche­rung" zu betrei­ben wer­den eben­falls mei­ne Tex­te an ande­rer Stel­le - mit text­li­chen Ände­run­gen - "auf­be­wahrt". Ein faden­schei­ni­ger Vor­wand, sich mit ande­rer Leu­te Ideen und Kom­men­ta­ren wich­tig zu machen. Nur wer selbst kei­ne Ein­fäl­le hat greift zu sol­chen Mit­teln .... völ­lig ver­kannt wird bei sol­chen Machen­schaf­ten, daß der Autor das Recht hat, bei Über­nah­me von Voll­text deren Löschung zu ver­lan­gen. Das sind dann näm­lich kei­ne Zita­te mehr, son­dern schlicht­weg "geklau­te Inhal­te"!

Da ich aber Irren­den die Gele­gen­heit geben möch­te, ihren Irr­tum zu kor­ri­gie­ren, for­de­re ich dazu auf, alle Kopien von Voll­text zu löschen und nur noch ange­mes­se­ne, kur­ze Zita­te von mei­nen Tex­ten anders­wo zu benut­zen. Soll­te die­ser Auf­ruf kei­nen Erfolg haben, müs­sen sich die Raub­ko­pie­rer bes­ser dar­auf ein­rich­ten, einen lan­gen Rechts­streit durchzuhalten.

Es ist das Wesen von Web­logs, daß man in ihnen Links setzt, die auf den bezo­ge­nen Text hin­wei­sen. Es ist nicht das Wesen von Web­logs, kom­plet­te Pas­sa­gen von ande­ren zu steh­len und zu ver­fäl­schen, bzw. durch Neu­zu­sam­men­stel­lung den Ein­druck zu erwecken, der ursprüng­li­che Autor habe etwas ganz ande­res gesagt. Ich for­de­re daher Alle, die, ohne Links auf den Aus­gangs­text zu set­zen, mei­ne Tex­te ver­wen­den, auf, sol­che Pas­sa­gen zu löschen und statt­des­sen Links zu benutzen.

....

Es gibt, das soll­ten die­se Per­so­nen wis­sen, kei­ne voll­stän­di­ge, schüt­zen­de Anony­mi­tät - vor allem nicht hier in Weblogs!

....

bookmark_borderAnlage(-n) zum Denken

Ein Ver­gleich:
Was uns wirk­lich von­ein­an­der unter­schei­det ist die DNA*. Sie legt fest, was wir kön­nen - oder eben nicht (="Anla­gen"; "Fer­tig­kei­ten"; "Fähig­kei­ten").
Sie ist das Pro­gramm auf der Hauptplatine. 
Was wir vom Tag der Zeu­gung an ler­nen ist ver­gleich­bar mit den Pro­gram­men auf der Festplatte.
"Feh­ler" sind die "bugs" der Com­pu­ter­pro­gram­me - und wir alle haben sie! In ver­schie­de­nen Pro­gram­men, in unter­schied­li­cher Ausprägung ....

Wenn Vie­le über die glei­chen Pro­gram­me ver­fü­gen, die Ergeb­nis­se aber unter­schied­lich sind, sagt uns das ledig­lich etwas über "Fer­tig­keit der Nut­zung", nicht über die "Güte des Pro­gramms" aus.

Anders gesagt:
Anla­gen der Men­schen sind grund­sätz­lich ver­schie­den. So, wie es ver­schie­de­ne "Schreib­pro­gram­me" gibt, die Unter­schied­li­ches lei­sten, gibt es auch unter­schied­li­che Anla­gen bei Men­schen. Das führt zwangs­läu­fig zu ver­schie­de­nem Den­ken und Han­deln, obwohl die "Ein­ga­be", das, was unse­re Sin­ne auf­neh­men, iden­tisch ist.

Wenn man zusam­men­faßt heißt das:
Ver­schie­de­ne Pro­gram­me = Ver­schie­de­ne Ergebnisse;
Glei­che Pro­gram­me, aber ver­schie­de­ne Hand­ha­bung = Ver­schie­de­ne Ergebnisse.

Dar­aus folgt:
Selbst bei glei­cher Aus­gangs­la­ge ("Anla­gen") müs­sen zwangs­läu­fig die Ergeb­nis­se bei ver­schie­de­nen Men­schen ver­schie­den sein!

Es lebe die Individualität!

∙ ▪  ▪ ∙
 

*DNA (auch DNS) Desoxy­ri­bo-Nucleic-Acid, Trä­ger der Erbinformation.

bookmark_borderPuh! Das ist ....

noch­mal gut gegangen!
Obwohl ich man­chen Kilo­me­ter auf der Auto­bahn zurück­le­ge habe ich noch nie "live" erlebt, wenn ein Rei­fen platzt.
Heu­te über­hol­te ich gera­de einem LKW, als es plötz­lich einen lau­ten Knall gab. Der Luft­stoß war so hef­tig, daß ich für einen Moment nach links gedrückt wur­de .... die Fahr­zeu­ge hin­ter mir hat­ten aber grö­ße­re Schwie­rig­kei­ten, denn im Rück­spie­gel konn­te ich sehen, daß der LKW ins Schlin­gern geriet und die dann neben ihm befind­li­chen Fahr­zeu­ge aus­wei­chen mußten.
Ein Alptraum!

bookmark_borderDemonstration ....

war heu­te in Ham­burg ange­sagt und zu mei­nem Leid­we­sen geriet ich mit­ten­hin­ein. Ter­min­druck wächst expo­nen­ti­ell mit der Mas­se der Demon­stran­ten - und der Ärger über sol­che Aktio­nen ver­viel­facht sich dadurch auch ....

Ich habe Demon­stra­tio­nen gegen Vie­les erlebt. Der Erfolg ist nie das, was sich die Demon­stran­ten zuord­nen, die Ergeb­nis­se sind eher mager, alle sind irgend­wie sau­er, nach kur­zer Zeit ist alles vergessen ....

Da lobe ich mir die frü­he­ren Kampf­pa­ro­len, wie etwa wäh­rend des Viet­nam­krie­ges: "Ho,Ho,Ho-Tschi-Min!" oder "USA-SA-SS", das war wenig­stens ein­falls­rei­cher als Trans­pa­ren­te wie "Stu­den­ten gegen Stu­di­en­ge­büh­ren" ....

Auch Demon­stra­tio­nen sind nicht mehr das, was sie ein­mal waren ....