Vom Kommen und Gehen ....

ist schon häu­fi­ger die Rede gewe­sen, hier "auf twoday".

Man­che Blog­ger kom­men ganz lei­se und gehen mit Pau­ken­schlag - ande­re kom­men mit Pau­ken­schlag und ver­schwin­den dann sang- und klang­los in der Ver­sen­kung .... Und dazwischen?
All die typi­schen Graustufen.

Weni­ge Web­logs sind bestän­dig, noch weni­ger sind les­bar, lesenswert.

Wie ich aus­ge­rech­net heu­te dar­auf komme?
NeueRe-akti­vier­te Web­logs hat das Land ....

* edit *
"Miss Ger­ma­ny" so kopiert bei "achil­les" ....


So sieht der Bei­trag eines ras­si­sti­schen Prolls aus, der sich zum "Blog­wäch­ter" aufspielt ....

Kommentare

  1. In der Tat: Ras­si­stisch. Eine Frau mit einer guten Aus­strah­lung. Die Kom­men­ta­to­ren bei die­sem Blog­ger machen eben­falls eine gute Figur im Spiel.

    Ich habe übri­gens gestern gehört, dass jemand auf einem TV-Shop­ping-Kanal nur die­sen Typ Frau auf dem Bild­schirm sah: "Immer Tür­kin­nen". Ich kann es nicht beur­tei­len, ob das so ist, ich sehe die­sen Kanal zu wenig. Aber viel­leicht stimmt das? Viel­leicht mag Deutsch­land ja sei­ne Import-Bräu­te und beschimpft die tür­ki­sche Sozio­lo­gin Necla Kelek als aus­län­der­feind­lich, denn:
    Import-Bräu­te hal­ten den Mund, weil Allah das angeb­lich immer sagt, immer öfter sagt, bil­den sich kei­ne eige­ne poli­ti­sche Mei­nung bzw. behal­ten sie tun­lichst für sich, las­sen sich f*** und pfle­gen die deut­sche Bevöl­ke­rungs­sta­ti­stik, las­sen sich von der Schwie­ger­mut­ter als Dienst­mäd­chen ein­span­nen, sind des­we­gen für fru­stier­te tür­ki­sche Frau­en das Frust-Ven­til und kon­su­mie­ren aus Lan­ge­wei­le und übrig­ge­blie­be­ner Lust am TV-Shop­ping-Kanal, tun damit eine gan­ze Men­ge für die lah­men­de Bin­nen­kon­junk­tur. Mit ande­ren Wor­ten: Die idea­le Staatsbürgerin!

    Sor­ry, aber ich habe in den 80ern mit Frau­en wie Necla Kelek* Poli­tik­wis­sen­schaft stu­diert. Ich weiß zuviel, um mei­nen Mund zu hal­ten. Ich weiß um die Wut vie­ler tür­ki­schen Frau­en über die­se Ver­hält­nis­se. Und ich weiß um ihre wüten­den und fle­hent­li­chen Rufe, dass WIR hier gefäl­ligst den Mund auf­ma­chen sollen. 

    Wer ist ein Rassist?

    *Necla Kelek, Die frem­de Braut, KiWi Köln, 2005

    1. Die Tat­sa­che .... der häus­li­chen Dis­kri­mi­nie­rung der Frau ist nicht auf tür­ki­sche Haus­hal­te beschränkt! Ich weiß von eini­gen deut­schen Fami­li­en, in denen die Frau­en - wie Skla­vin­nen - in jeder Hin­sicht aus­ge­nutzt werden. 
      Sicher kommt bei vie­len tür­ki­schen jun­gen Frau­en, die hier­her ver­hei­tra­tet wer­den, noch erschwe­rend hin­zu, daß sie die Spra­che nicht beherr­schen und nicht wis­sen, an wen sie sich wen­den kön­nen - aber es gibt ja eini­ge Initia­ti­ven, wie ich von Ihnen gelernt habe, die sich um der­glei­chen Unge­mach küm­mern und ver­su­chen, die Ver­hält­nis­se zu bessern ....

      Ihre abschlie­ßen­de Fra­ge ver­ste­he ich nicht.
      Was genau wol­len Sie damit sagen?

    2. Ras­si­stisch ist jemand, der sol­che Bil­der mit die­sem Kom­men­tar ins Inter­net setzt. Soll­te da die Sati­re am Werk gewe­sen sein, so kann ich lei­der die Stel­le zum Lachen nicht finden. 
      Ras­si­stisch sind Leu­te, die Necla Kelek und die vie­len mus­li­mi­schen und nicht­mus­li­mi­schen Frau­en und Män­ner beschimp­fen, die seit Jah­ren um die Ände­rung der o.g. Ver­hält­nis­se kämp­fen, die sich gegen den Vor­marsch eines fun­da­men­ta­li­sti­schen Islam welt­weit wen­den, aktu­el­les Bei­spiel ist der Irak und die dor­ti­ge Ein­füh­rung der Scha­ria mit ihrem gan­zen Hass gegen­über Frau­en. Vom christ­li­chen Fun­da­men­ta­lis­mus spre­che ich hier nicht, das o.g. Foto wür­de wohl eher nicht zum The­ma pas­sen, obwohl sich dazu eben­falls eine Men­ge sagen liesse.

      Frau­en in skla­vi­schen Ver­hält­nis­sen? Ja, woll­te es das Patri­ar­chat denn anders? Sie lesen hier bit­te mei­nen Sar­kas­mus mit. Die gro­ße eman­zi­pier­te, vor allem weib­li­che Klap­pe zum The­ma füh­ren lei­der zumeist die­je­ni­gen, die nie in die wirk­li­che Zwick­müh­le des Patri­ar­chats, Kin­der und Geld, gera­ten sind. Da spricht die grü­ne Toma­te (ich sag' auch kei­ne Namen, das ist ein abso­lu­tes Reiz­ob­jekt für mich) von der Kin­der-Küche-Kir­che-Argu­men­ta­ti­on des poli­ti­schen Geg­ners, und steht selbst auf dem kaum mehr zu unter­bie­ten­den "Ich habe aber auch Nich­ten und Neffen"-Argumentationsniveau. Ich kann es nicht mehr hören!

    3. Wir sind .... einer Mei­nung hin­sicht­lich der Bewer­tung sol­cher "Bei­trä­ge" - und "Sati­re" hat Gren­zen. Soll­te Gren­zen haben.

      "Fun­da­men­ta­lis­mus" - immer mit dem Anspruch ver­bun­den im allei­ni­gen Besitz der Wahr­heit zu sein - hat einen Vor­teil für die Anhänger: 
      Sie brau­chen nicht selbst zu den­ken, das wird von "Vor­be­tern" für sie über­nom­men .... daher bin ich ja auch der festen Über­zeu­gung, daß alle Fun­da­men­ta­li­sten ent­we­der faul oder dumm sind ....

    4. Ver­ein­fa­chend könn­te ich ja .... unter Bezug­nah­me auf ander­wei­ti­gen Mei­nungs- und >Infor­ma­ti­ons­aus­tausch jetzt sagen: 
      "Könn­ten die­se Augen lügen?

      Es freut mich zu hören, daß Sie es zumin­dest in Erwä­gung zie­hen, daß an dem, was ich geschrie­ben habe, etwas dran sein könnte ....

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