"We have evidence that a Flying Spaghetti Monster created the universe .... "

Hin­weis gefun­den bei syn­op­so, Ori­gi­nal "Sto­ry" und Plot bei Bob­by Hen­der­son ....

Wahr­schein­lich ist es die beste Mög­lich­keit, die­sen armen ver­wirr­ten Reli­gi­ons­fa­na­ti­kern beizukommen:

Lächer­lich machen vor Gott(!) und der Welt!

Wei­ter­le­sen:
" .. Today I was bles­sed to recei­ve a divi­ne reve­la­ti­on from our Almigh­ty Fly­ing Spa­ghet­ti Mon­ster."

PS
Einen ähn­lich absur­den Plau­si­bi­li­täts­be­weis wie die umge­kehrt pro­por­tio­na­le Bezie­hung zwi­schen Pira­ten und der glo­ba­len Erwär­mung hat­te ich auch schon ein­mal erbracht: Rück­gang der Gebur­ten wegen der sin­ken­den Zahl von Störchen ....

Kommentare

  1. Ah, den Stor­chen­be­weis hat Peter Atteslan­der also von Ihnen! 

    Das mit den Pira­ten und der Erd­er­wär­mung ist im Gegen­satz dazu leicht als falsch zu erken­nen: bis 2001/2002 stieg die Anzahl der Pira­ten­über­fäl­le (insb. in der Stra­sse von Malak­ka und im Süd­chi­ne­si­schen Meer) stark, dann ging sie (als Fol­ge des stär­ke­ren Mili­tär­auf­ge­bots in die­ser Regi­on wegen des Afgha­ni­stan-Krie­ges) deut­lich zurück, Ende letz­ten Jah­res schliess­lich dürf­te der Tsu­na­mi vie­le Pira­ten erle­digt haben, noch­mals ein sehr star­ker Rück­gang - die Erd­er­wär­mung blieb unverändert.

    1. Wer den "Stor­chen­be­weis" woher hat .... wird sich wahr­schein­lich nie so recht nach­voll­zie­hen las­sen .... als Stu­den­ten hat­ten wir "Sta­ti­stik für Natur­wis­sen­schaft­ler" und dort wur­de aus Tabel­len in Gra­phik umge­setzt. Eine Tabel­le zeig­te den Zusam­men­hang, den ich hier gra­phisch dar­stel­le - wenn jemand die gleich Tabel­le nutzt, muß er wohl zwangs­läu­fig zu einer ähn­li­chen Dar­stel­lung kommen ....

  2. mit den eige­nen Waf­fen schla­gen (auch wenn das ein wenig mar­tia­lisch tönt) - genau das ging mir auch durch den Kopf, als ich heu­te mor­gen im Zug erst­mals von die­ser Akti­on las, und völ­lig begei­stert war von der Idee!

    Genau dar­um geht es ja: Sol­len wir die (immer fehl­ba­re, nie per­fek­te, immer suchen­de) Wis­sen­schaft dadurch unter­mi­nie­ren las­sen, dass man Mei­nun­gen zulässt, die vor­ge­ben, für gewis­se unge­lö­ste Pro­ble­me und Letzt­fra­gen a prio­ri eine Lösung zu haben, und die damit den Zweck der Wis­sen­schaft, die Suche nie­mals und prin­zi­pi­ell nicht auf­zu­ge­ben, auf­ge­ben? Ich den­ke nein; wir soll­ten Wis­sen­schaft und Glau­ben neben­ein­an­der koexi­stie­ren und ko-evo­lu­ie­ren las­sen. Ich kann gut damit leben, dass ich nicht alles weiss.

    Die Akti­on mit dem Spa­ghet­ti­kö­nig ist dar­um so gut, weil sie gleich­sam eine Sicher­heits­lücke (moder­nes Wort!) im Denk­sy­stem der ID-Leu­te aus­nützt: Wenn die behaup­ten, es sei auch inner­halb der wis­sen­schaft­li­chen Fra­ge­stel­lun­gen nicht alles ratio­nal und wis­sen­schaft­lich erklär­bar, dann wer­den eben auch Erklä­run­gen wie die der Pasta-Krea­tio­ni­sten wahr...

  3. P.S. A pro­pos Koexi­stenz von Glau­ben und Wis­sen­schaft: Wenn nicht gewis­se Natur­wis­sen­schaft­ler immer wie­der den Drang dazu hät­ten, reli­giö­se bzw. phi­lo­so­phi­sche, psy­cho­lo­gi­sche etc. Pro­blem­stel­lun­gen mir nichts, dir nichts und vor­schnell für gelöst zu erklä­ren, wäre die Koexi­stenz auch ein­fa­cher. Ich dach­te gera­de an die Bewusst­sein­s­er­klä­rer aus der Gehirn­for­schung, deren Ergeb­nis­se ich sehr schät­ze, deren Schluss­fol­ge­run­gen aber oft haar­sträu­bend sind und stark von der Not­wen­dig­keit zeu­gen, als Wis­sen­schaft­ler auf sich auf­merk­sam zu machen, um For­schungs­gel­der zu kriegen.

    1. Sie ren­nen mit der For­de­rung nach strik­ter Tren­nung .... von Kir­che und Staat bei mir offe­ne - weit offe­ne - Türen ein!
      Ein Misch­masch aus Natur­wis­sen­schaft und Reli­gi­on hat der Welt noch nie gut getan .... man den­ke nur an Galilei!

      Lei­der wird in USA jetzt ja die Gren­ze flie­ßend - und nicht nur in Kan­sas, auch in ande­ren Staa­ten, in denen über­durch­schnitt­lich vie­le reli­giö­se Fana­ti­ker woh­nen (und Bush gewählt haben).

      Für ein­fa­che Gemü­ter, die zudem bis­her auch so in den High­Schools nicht viel Natur­wis­sen­schaft lern­ten, mag es leich­ter sein, etwas "Greif­ba­res" zu haben. 

      Man sieht es ja hier in den Weblogs: 
      Wird ein Gedan­ke zu abstrakt, schrei­en die Dumm­köp­fe laut auf, weil sie es nicht ver­tra­gen kön­nen, daß etwas kom­ple­xer ist als sie den­ken kön­nen .... vie­le der (mei­ner) Kri­ti­ker haben auf­ge­heult, weil sie nicht ver­stan­den haben, was ich eigent­lich sag­te .... war­um soll es da "im Gro­ßen" anders sein‽

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