Unter "vierzig na und ..." kann man bei "fantasia" und unter dem Titel "Balance? oder das übliche Dilemma ..." bei "lamamma" über vierzigste Geburtstage lesen.
Nun trifft es sich, daß ich gestern auf einer Feier zum "50"sten Geburtstag eingeladen war. Bei der gleichen Gastgeberin war ich auch schon zum "40"sten ....
Wo war der Unterschied zwischen beiden Festen und was kann man allgemein für solche "runden" Geburtstage daraus schließen?
- Mit steigender Zahl der Gäste wird es immer schwieriger, sich mit einem einzelnen Gast zu befassen;
- Je größer die Zahl der Gäste, desto kleiner die Auswahl an Örtlichkeiten für eine solche Feier.
Folge:
Die Kosten steigen exponentiell, nicht linear .... - Die wechselseitigen Begegnungen auf solchen Feiern beschränken sich auf Gäste, die man sowieso schon kennt, ganz selten lernt man Gäste aus einer "anderen" Gruppe, die man noch nicht kannte, kennen ....
- Bei 40er-Feiern erzählen sich die Anwesenden noch, wie wichtig ihre Arbeit für das Unternehmen und ihre Karriere ist; Bei 50er-Feiern erzählen sich die Anwesenden Krankheitsverläufe - vorwiegend natürlich von eigenen Krankheiten [Ausnahmen bestätigen die Regel!] ....
- Der Aufwand der Gastgeberin / des Gastgebers ist umgekehrt proportional zum zu erwartenden Ergebnis - und damit meine ich nicht nur die Geschenke, sondern vor allem den emotionalen Gewinn ....
- Je nach Zusammensetzung kann auch das Thema "Kinder" - bei "40"-sten Geburtstagen deren Erziehung und schulische Leistung, bei "50"-sten Geburtstagen deren "Ausbildung" oder "Studium" - neben ihrer Partnerwahl breiten Raum einnehmen ....
Man kann auch Freundlichkeiten hören, von lieben Freunden:
"Na, nach Deinem "60"-sten solltest Du besser zu einem fünfjährigen Intervall übergehen und schon den "65"-sten größer feiern - man weiß ja nie ....
Sie erkennen sofort, daß sich hier der Sinnspruch bewahrheitet:
braucht man keine Feinde!"
