1905

Rus­si­sche Revo­lu­ti­on von 1905 bezeich­net eine Rei­he von bis ins Jahr 1907 andau­ern­den revo­lu­tio­nä­ren Unru­hen im zari­sti­schen Russ­land – aus­ge­löst vor allem durch den rus­sisch-japa­ni­schen Krieg und den Peters­bur­ger Blut­sonn­tag von 1905.

Die Febru­ar­re­vo­lu­ti­on von 1917 been­de­te die Zaren­herr­schaft in Russ­land. Der Name geht auf den damals in Russ­land gel­ten­den Julia­ni­schen Kalen­der zurück. Nach unse­rer (gre­go­ria­ni­schen) Zeit­rech­nung begann die Revo­lu­ti­on am 11. März. Die Ursa­chen der Febru­ar­re­vo­lu­ti­on lagen in den Aus­wir­kun­gen des Ersten Welt­kriegs, der die sozia­len Span­nun­gen der Vor­kriegs­zeit zusätz­lich verstärkte.

Unter Okto­ber­re­vo­lu­ti­on ver­steht man die Macht­über­nah­me der rus­si­schen kom­mu­ni­sti­schen Bol­sche­wi­ki (= Mehr­heit­ler) im Jah­re 1917 gegen die aus der Febru­ar­re­vo­lu­ti­on her­vor­ge­gan­ge­ne Über­gangs­re­gie­rung der sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Men­sche­wi­ki (= Min­der­heit­ler) unter Kerenski.

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