Wenn man sich die Augen bisher zugehalten hat um nichts zu sehen - und dann plötzlich mit den Füßen im Wasser steht....

Wenn man sich die Augen bis­her zuge­hal­ten hat um nichts zu sehen - und dann plötz­lich mit den Füßen im Was­ser steht wird schlag­ar­tig bewusst, dass sich in Sachen Umwelt, Kli­ma und Wet­ter die Bedin­gun­gen auf die­sem Pla­ne­ten am Ende der Expo­nen­ti­al­kur­ve befin­den und die Zeit wohl nicht mehr aus­reicht das 'Ruder herumzureißen'!

 

Wir sind jen­seits des *point of no return* und selbst wenn Herr Laschet¹ - der heu­te kame­ra­wirk­sam for­der­te in Sachen Umwelt­schutz schnell zu han­deln - alle Dreck­schleu­dern in sei­nem Land still­le­gen wür­de wäre es zu spät. Er, der seit Jah­ren gegen alle die­se Bemü­hun­gen gear­bei­tet und regiert hat!

 

Die­ser ver­lo­ge­ne Bie­der­mann will und soll nach Vor­stel­lung der CDU/CSU Kanz­ler unse­res Lan­des werden?

 

Wahr­schein­lich geht er heu­te Abend beich­ten und holt sich Abso­lu­ti­on dafür, dass er sei­ne Lügen, etwas gegen die Ver­schmut­zung und für die Umwelt tun zu wol­len, in die Kame­ra gespro­chen hat .... 

 
 
¹ "..Die Kern­dis­zi­plin von Armin Laschet ist die unkon­kre­te Schwam­mig­keit. Wird der schein­bar net­te Onkel aus Aachen damit durch­kom­men?.."
 

 
 

Kommentare

  1. Sehr pole­misch gespro­chen: In den Flu­ten von jetzt stecken auch Jahr­zehn­te von jähr­li­chem Mal­lor­ca-Pau­schal-Urlaub drin.
    Eben­so 10+ Jah­re "holen sie sich jedes Jahr ein neu­es Smart­phone" und son­sti­ge bis­he­ri­ge Kon­sum­sucht, die jahr­zehn­te­lang Use&Throw-Away betrie­ben hat (auch u. a. um ver­meint­lich "dum­me Höh­len­men­schen" davon zu über­zeu­gen, dass Kom­mu­nis­mus zu dumm zum wirt­schaf­ten ist).

    1. Na klar, das hat Alles eine Ursa­che - und wie sehr es sich Vie­le auch wün­schen geht es nicht von selbst weg, son­dern erfor­dert viel, viel Ein­satz und wahr­schein­lich zuneh­mend mit den Gene­ra­tio­nen wohl immer mehr Auf­wand. Die jahr­zehn­te­lang aner­zo­ge­ne Sicht nichts mehr zu repa­rie­ren, son­dern immer neu zu kau­fen um das Wachs­tum zu för­dern, hat sich als Weg ins Ver­der­ben erwie­sen und nun wird lan­ge dau­ern bis sich die Ent­wick­lung umkehrt.

      Der­wei­len fin­de ich es gut, dass es Leu­te gibt die Poli­ti­kern wie Laschet den Spie­gel vor­hal­ten und ihre hoh­len Ver­spre­chen entlarven ....

       

      Kann man so einem Lügen­maul - gestern "Hü!", heu­te "Hott!", über­haupt etwas anvertrauen?

      1. Nicht wirk­lich.

        So lan­ge wie es gebraucht hat, den Leu­ten die­se Weg­werf­men­ta­li­tät anzu­ge­wöh­nen, min­de­stens genau­so lang wird es in Anspruch neh­men, ihnen das wie­der abzu­ge­wöh­nen auf ein ande­res Verhaltensmuster.

        "Repa­rie­ren" ist auch so ein Aspekt, den man in der Kin­der­be­we­gung um Frau Thun­berg kaum ver­nom­men hat... Lie­ber Vega­nis­mus (ver­ord­ne­te Man­gel­er­näh­rung mit pfanz­li­chem Indu­strie­fraß) und ein biss­chen mit den Öffis fah­ren, das muss schon aus­rei­chen, um die Welt zu retten.
        Und, wenn schon Auto­fah­ren, dann mit einem Bat­te­rie­staub­sauer fah­ren. Des­sen Akku ich in ein paar Jah­ren mit­samt dem Auto weg­wer­fen kann, weil Ersatz­ein­bau­en nicht vor­ge­se­hen sind.
        Und Flie­gen sein lassen.
        (Außer für die jähr­li­chen 2 Urlau­be in süd­li­chen Län­dern am Mit­tel­meer, weil es in Mit­tel­eu­ro­pa zu der Zeit zu kalt ist.)
        Und Strom erzeu­gen mit Gerä­ten, die nicht weni­ger dreckig erzeugt wur­den und Kom­po­nen­ten ent­hal­ten als die Koh­le, die man sonst in Kraft­wer­ken mit alter Tech­no­lo­gie ver­heizt hat.

        1. Es ist frag­lich ob wir zum Umler­nen genau­so viel Zeit ver­wen­den dür­fen- dann wird es schon zu spät sein! Wobei sich die Fra­ge stellt: Ist es nicht schon zu spät? Wir müs­sen jeden­falls weg von Allem, was CO2 erzeugt - und das am besten schon gestern .... und sicher ist es wie dei­ne Auf­stel­lung von Ein­zel­punk­ten andeu­tet: Jede unse­rer Lebens­be­din­gun­gen muss auf den Prüf­stand, und selbst wenn es nur Klei­nig­kei­ten sind gehört es ange­nom­men wenn lang­fri­sti­ge CO2-Erspar­nis damit ver­bun­den ist

        2. Es kann auch sein, dass es schon zu spät ist...

          Die Sache ist nur die: Was soll man sonst tun? Sich hin­set­zen und dabei blei­ben, nur noch Pas­sa­gier in die­sem Gesche­hen zu sein?
          Ist irgend­wie auch nicht die rich­ti­ge Art, damit umzugehen...

        3. Nein, das will ich damit nicht andeu­ten - viel­mehr ist es ein Auf­ruf für Alle sich gegen das zu weh­ren, was den Zustand ver­schlech­tert, und das zu ver­lan­gen, was den Zustand ver­bes­sert. Mei­ne Befürch­tung ist aller­dings, dass die Nebel­ker­zen der Regie­rungs­par­tei­en geeig­net sind den Wäh­lern die Sicht auf das wah­re Gesche­hen der letz­ten Jahr­zehn­te zu ver­hin­dern .... doch wir wer­den mit dem Ergeb­nis leben müssen.

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