Ein Ver­gleich:
Was uns wirk­lich von­ein­an­der unter­schei­det ist die DNA*. Sie legt fest, was wir kön­nen - oder eben nicht (="Anla­gen"; "Fer­tig­kei­ten"; "Fähig­kei­ten").
Sie ist das Pro­gramm auf der Hauptplatine. 
Was wir vom Tag der Zeu­gung an ler­nen ist ver­gleich­bar mit den Pro­gram­men auf der Festplatte.
"Feh­ler" sind die "bugs" der Com­pu­ter­pro­gram­me - und wir alle haben sie! In ver­schie­de­nen Pro­gram­men, in unter­schied­li­cher Ausprägung ....

Wenn Vie­le über die glei­chen Pro­gram­me ver­fü­gen, die Ergeb­nis­se aber unter­schied­lich sind, sagt uns das ledig­lich etwas über "Fer­tig­keit der Nut­zung", nicht über die "Güte des Pro­gramms" aus.

Anders gesagt:
Anla­gen der Men­schen sind grund­sätz­lich ver­schie­den. So, wie es ver­schie­de­ne "Schreib­pro­gram­me" gibt, die Unter­schied­li­ches lei­sten, gibt es auch unter­schied­li­che Anla­gen bei Men­schen. Das führt zwangs­läu­fig zu ver­schie­de­nem Den­ken und Han­deln, obwohl die "Ein­ga­be", das, was unse­re Sin­ne auf­neh­men, iden­tisch ist.

Wenn man zusam­men­faßt heißt das:
Ver­schie­de­ne Pro­gram­me = Ver­schie­de­ne Ergebnisse;
Glei­che Pro­gram­me, aber ver­schie­de­ne Hand­ha­bung = Ver­schie­de­ne Ergebnisse.

Dar­aus folgt:
Selbst bei glei­cher Aus­gangs­la­ge ("Anla­gen") müs­sen zwangs­läu­fig die Ergeb­nis­se bei ver­schie­de­nen Men­schen ver­schie­den sein!

Es lebe die Individualität!

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*DNA (auch DNS) Desoxy­ri­bo-Nucleic-Acid, Trä­ger der Erbinformation.