Heute im Sonntagsblatt als "Werbebeilage" von

[Alle Abbildungen: Quelle]
In der Beilage wurde allerdings noch eine Digitalkamera zu € 89,- hinzuaddiert - Gesamtwert dann € 650,40 .... Das Alles zum "Nulltarif" - gegen Abschluß eines 24-Monate-T-Mobile-Vertrages.
Nun frage ich mich:
Wie machen die das?

24 Monate à 5,95 Euro sind 142,80 Euro. Darin enthalten die sogenannten "Freiminuten" Dies ist eine garantierte Einnahme für den Provider. Dazu kommt, dass man den Vertrag bestimmt 3 Monate vor Ablauf kündigen muss, sonst verlängert er sich automatisch. Denkt der Normalbürger (wobei ich nicht weiß, ob hier der Ausdruck Normal angebracht ist) nach 21 Monaten noch daran? Auch wird damit gerechnet, dass mehr als die zur Verfügung stehenden Freiminuten vertelefoniert werden. Kost ja nix am Wochenende, da kann man ja auch etwas länger erzählen... Zack, sind die Minuten bereits vertelefoniert und man muss zahlen.
Meist sind auch die Minutenpreise um Einiges höher als bei einem Normalvertrag, das rechnet sich dann ebenfalls. Erreicht wird der höhere Umsatz auch durch geänderte Anfangs- und Endzeiten der "Billigtarifzeit", so ist das billigere Telefonieren meist erst nach 20 Uhr bis morgens um 7 möglich.
Außerdem ist der Markt gesättigt. Daher wirft man hier mit der Wurst nach dem Speck. Und über die Qualität der Zugaben wird ja auch keine Aussage getroffen, oder?
Gut, so gesehen .... wird die Sache schon verständlicher - ich dachte zunächst nur an die Netto-Preise des Verkäufers, die ja erheblich niedriger liegen als der Verkaufspreis, der angegeben wird .... von daher reduziert sich wahrscheinlich das "Angebot" von den €650,- auf nicht mehr als €350,- .... - dann noch deine Berechnung hinzugenommen bleibt genug für den Verkäufer und die restlichen Beteiligten übrig .... Danke!