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Mehr als 50% der Bericht­erstat­tung beschäf­tigt sich mit unge­fähr 1% der tat­säch­li­chen Ereig­nis­se, nimmt man nur die Berei­che Ter­ro­ris­mus und Mord­fäl­le. Das sind zwar Zah­len aus USA - aller­dings sind die durch­aus mit dem Bild ver­gleich­bar, das man für Euro­pa sieht.

Wenn Medi­en berich­ten gehen oft der Zusam­men­hang und die Pro­por­ti­on ver­lo­ren - so kommt es, dass Oma Krau­se Angst hat von einem Ter­ro­ri­sten erschos­sen zu wer­den. Wo doch tat­säch­lich die Gefahr auf dem Heim­weg vom Super­markt von einem Auto über­fah­ren zu wer­den viel grö­ßer ist.

Medi­en mögen Extre­me, weil die das Inter­es­se des Publi­kums för­dern - und das bringt Ein­künf­te von Wer­be­kun­den. Die Ruhe der Bür­ger wird durch die Medi­en gestört weil Medi­en Geld ver­die­nen wol­len. Kei­ne Zei­tung berich­tet stets pro­por­tio­nal zum tat­säch­li­chen Risi­ko für ihre Leser, son­dern danach, was sie an Anzei­gen­ein­künf­ten durch höhe­re Leser­zah­len ver­die­nen kön­nen.