Affen-Trilogie (S): Nichts Böses sprechen ....

sol­len die Genos­sen - und natür­lich schon erst recht nicht der dum­me Wahl­bür­ger, der gefäl­ligst den Medi­en­kanz­ler zu wäh­len hat, weil der sich im Fern­se­hen so gut macht - über die 40%-ige Abhän­gig­keit von Russ­land in Bezug auf die Erdgasversorgung.

Was sind denn das für Fach­leu­te, die doch dar­über spre­chen? Ent­ge­gen den Beteue­run­gen aus Regie­rungs­krei­sen sind die näm­lich auf den Plan getre­ten und haben die­se Abhän­gig­keit als zutiefst gefähr­lich bezeich­net. Nein, nein, der Flut- und Kathastro­phen­kanz­ler Schrö­der - scha­de, daß hier nicht New Orleans ist, das wäre ihm gut zu pass gekom­men, mit­ten in der End­pha­se des Wahl­kamp­fes - will daß nicht Böses über Abhän­gig­kei­ten gespro­chen wird .... 'wär ja noch schö­ner, sowas im Sin­ne der Bür­ger zu lösen - da ist ein neu­es Feld für die Abzocke geöff­net, aus­quet­schen, neu ver­tei­len, die Dumm­köp­fe im Lan­de mit den Seg­nun­gen des Staa­tes bedienen:
Das bringt die nöti­gen Stimmen!

Kommentare

  1. Wie recht Sie haben! Und doch: Ist denn sol­ches nicht inner­stes Wesens­merk­mal jeder gera­de an der Macht ste­hen­den Regie­rung? Wäre nicht umge­kehrt alles doch genau gleich? Hät­te eine uni­ons­ge­führ­te Regie­rung Alter­na­ti­ven vor­zu­wei­sen bezüg­lich der Her­kunft des Erd­ga­ses? Wäre sie nicht mit dem Vla­di­mir noch viel enger befreun­det? Sprä­che sie tat­säch­lich wahrer?

    Pro­ble­ma­tisch scheint mir an alle­dem bloss, dass es sich offen­bar kei­ne Regie­rung erlau­ben kann, ernst­haft ehr­lich sein zu wol­len. Immer muss alles im besten Licht dar­ge­stellt wer­den, sonst kommt sogleich die Oppo­si­ti­on (wer auch immer es sei), schlägt Kapi­tal draus, haut auf die Regie­rung und behaup­tet kühn: Mit uns wäre das alles viel bes­ser. Nun, war­um sagt denn nie­mand ein­fach, dass man den Putin nicht los­wer­den kann wie den Sad­dam und dass man auch das Gas braucht, solan­ge nichts ande­res dafür da ist? Weil die Poli­tik nicht den nöti­gen Anstand dafür auf­bräch­te, wenn einer ehr­lich wäre. Wer das sag­te, wür­de poli­tisch abge­schlach­tet, weil er sich durch Ver­let­zung der Grund­re­gel Nr. 1 (sich immer als all­wis­send und all­pro­ble­me­lö­send dar­stel­len) ver­wund­bar gemacht hät­te. Ich freue mich auf den Tag, an dem sich Beschei­den­heit durch­setzt. Momen­tan sagen so vie­le, "die tun eh bloss was sie wol­len, denen glau­be ich kein Wort", aber das scheint nicht wirk­lich zuzu­tref­fen, sonst hät­ten sol­che Leu­te schon längst Erfolg, die Schwä­chen, Pro­ble­me und Schwie­rig­kei­ten ein­ge­ste­hen. Noch immer hüpft die Mas­se mit den Medi­en­in­sze­nie­run­gen, so dass es gelo­gen ist, wenn sie sagt, "denen glau­be ich kein Wort". Sehr wohl mag man es nach wie vor, wenn einem die Ohren voll­ge­säu­selt wer­den, dass immer die ande­ren schuld sind.

    1. Die Ein­schät­zung, .... kein Poli­ti­ker kön­ne es sich erlau­ben die Wahr­heit zu sagen, ist so lan­ge rich­tig, bis es ein­mal ver­sucht wird .... dann wüß­te man, ob "Wahr­heit" belohnt wird.

      Auch Alt­kanz­ler Kohl war ja mit Herrn Jelt­zin gut befreun­det - doch er hat immer etwas her­aus­ge­holt, tit-for-tat, oder "win-win" wie man heu­te wohl sagt .... da sehe ich z.B. einen Unterschied.

      Wir sta­bi­li­sie­ren Herrn Putin, der gera­de nach alter Manier einen sicher nicht unum­strit­te­nen Indu­stie­ma­na­ger mit qua­si-lega­len Mit­teln ins Gefäng­nis gebracht hat, der aber sei­ner eige­nen Büro­kra­tie wur­stelnd gegen­über­steht - und bekom­men dafür zwar Erd­gas, aber um den Preis einer Abhän­gig­keit, die nir­gend­wo auf der Welt so umfang­reich ist.

      Ich mag ein­fach die Vor­stel­lung nicht, daß nie­mand sich weh­ren will - weh­ren gegen Poli­ti­ker, die uns lächelnd anlü­gen, weh­ren gegen Jour­na­li­sten, die uns sagen was wir zu den­ken haben, weh­ren gegen eine dump­fe Mas­se in der Bevöl­ke­rung, die beim blät­tern durch ein nor­ma­les Buch die Bil­der vemißt .... 

      Wir waren doch ein­mal das Land der "Dich­ter & Denker"!

    1. Mit dem Lay­out .... ist es wie mit allen Din­gen im Leben:
      Die einen sagen so - die ande­ren sagen so ....

      Ernst­haft:
      Rela­TIEF war gut ein­ein­halb Jah­re ohne Ände­rung - da war ein Wech­sel ange­bracht. Was nicht heißt, daß sich das nicht wie­der ändert ....

      Was spe­zi­ell ver­mis­sen Sie denn?

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