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bookmark_borderFRAGE

Woher wuß­te die Ket­te "Media­Markt" schon lan­ge vor­her - und ver­brei­tet es in der Fern­seh­wer­bung - daß beim Preis­ver­gleichs­por­tal "idealo.de"* ihre Gerä­te die Gün­stig­sten sein werden?

[04.-12-01. / Das vor dem Hin­ter­grund, daß Fern­seh­wer­bung schon Wochen vor dem Sen­de­ter­min den Anstal­ten gelie­fert wer­den muß]

* edit
Es wur­den zwei ver­schie­de­ne Anga­ben in der Wer­bung gemacht:
http://www.preisvergleich.de/
http://www.idealo.de/

bookmark_borderKleine Monster

Immer wenn ich in der Fern­seh­wer­bung Kin­der sehe fällt mir auf wie alt­klug und bes­ser­wis­se­risch sie dar­ge­stellt sind - klei­ne Mon­ster mit nichts ande­rem im Sinn als ihre Eltern zu kon­trol­lie­ren, zu düpie­ren, zu maß­re­geln und als unfä­hig dar­zu­stel­len. Sie stel­len maß­lo­se Ansprü­che und beneh­men sich schlecht, bekom­men stets was sie wol­len und haben ein gekün­stel­tes, manie­rier­tes Beneh­men. Oder sie tan­zen ihren Eltern - ohne jede Schran­ken - auf der Nase her­um und wer­den dafür noch gelobt, oder min­de­stens nicht gerügt.

Wenn ich einen Rück­schluß auf das Eltern- und Kin­der­bild der 'Gestal­ter' sol­cher Wer­bung mache müs­sen die ent­we­der kei­ne Kin­der haben und in ihrem Umfeld nur auf miß­ra­te­ne, uner­zo­ge­ne Kin­der sto­ßen, oder sie haben selbst genau die Kin­der, die sie da beschrei­ben - bei­des ist mehr als traurig.

Mir tun die Kin­der leid, denn sie kön­nen nur ver­murk­ste Per­sön­lich­kei­ten werden.

[VW, nimm2, Ing­Di­ba, etc. - kann nach gusto ergänzt werden ....]

bookmark_borderWilliam (Bob) sen., *1924 †2013 R.I.P.

Freun­de zu ver­lie­ren ist stets schmerz­haft - und so bin ich recht trau­rig weil ich erfah­ren habe, daß ein alter Freund genau in der Nacht vom 31.12. auf den 01.01. ver­stor­ben ist. Sein Sau­er­stoff­ge­rät war nicht mehr in der Lage ihn mit der Men­ge zu ver­sor­gen, die er zum Wei­ter­le­ben gebraucht hät­te. Tech­nik hilft das Leben zu ver­län­gern, aber schluß­end­lich müs­sen wir Alle irgend­wann gehen.

bookmark_border.... ein gewisser "David" ....

Da gab es mal eine Werbung:
"FORD - Die tun was ...!"

Wie andern­orts zu lesen tut auch ein gewis­ser "David"  was.
Offen­bar erfolglos.



Also, ich an sei­ner Stel­le wür­de es jetzt dabei bewen­den las­sen - die 'Gegen­sei­te' scheint nicht ant­wor­ten zu wol­len oder nicht zu existieren.

Jeder klar den­ken­de Mensch sagt sich in so einer Situation:
Aus,
Ende,
genug,
das war's!

bookmark_borderSchwarmintelligenz

Ich habe es nicht glau­ben wol­len - aber es gibt tat­säch­lich viel mehr Men­schen die ihr Leben nicht ohne frem­de Hil­fe gestal­ten kön­nen als ich je annahm. Sie sind nicht in der Lage allein selbst ein­fa­che Arbei­ten zu ver­rich­ten. Nur mit Hil­fe von Ande­ren brin­gen sie Auf­ga­ben von höhe­rer Kom­ple­xi­tät zuende.

Die soge­nann­te "Schwarm­in­tel­li­genz" erst ermög­licht es so man­chen Zeit­ge­nos­sen über­haupt sinn­voll zu han­deln - allei­ne wären sie völ­lig unfä­hig sich zu behaup­ten. Inso­weit sind "Ehe", "Nach­bar­schafts­hil­fe", "sozia­les Ver­hal­ten" und "Sub­si­dia­ri­tät" als "drin­gen­de Bedürf­nis­se" einzustufen.

Das Miß­trau­en sol­cher Men­schen rich­tet sich ent­spre­chend gegen Alle, die die­sem Muster nicht ent­spre­chen - wer also in der Lage ist ohne frem­de Hil­fe Arbei­ten zu pla­nen und zu voll­enden fällt aus dem Hand­lungs­mu­ster und wird arg­wöh­nisch als "Außen­sei­ter", "fremd" und "nicht zuge­hö­rig" betrachtet.

Vie­le Män­ner wären ohne Hil­fe ihrer Part­ne­rin­nen nicht lebens­fä­hig, weil sie weder etwas Ver­nünf­ti­ges zu essen bekä­men, noch fri­sche Wäsche hät­ten oder mit ihrem Geld aus­kä­men - das über­neh­men die Frau­en für sie. Als Gegen­lei­stung wer­den Schutz und Aus­kom­men angeboten.

Der sozia­le Zusam­men­halt als "Groß­fa­mi­lie", so wie er frü­her ein­mal war, ist dem­zu­fol­ge offen­bar eine Not­wen­dig­keit, nicht rei­ner Zufall gewe­sen. Durch die ver­mehr­te Auf­lö­sung sol­cher Struk­tu­ren neh­men die Sozi­al­bin­dun­gen ab und die Zahl der ori­en­tie­rungs­lo­sen, lebens­un­tüch­ti­gen Per­so­nen steigt - wenn sie nicht Rück­halt durch Nach­bar­schaft, Ver­ein oder Glau­bens­ge­mein­schaft haben. Inso­weit stellt sich die Fra­ge, ob die viel­ge­prie­se­ne "moder­ne Lebens­art" tat­säch­lich ein Fort­schritt ist.

bookmark_borderEin Gefühl der Hilflosigkeit ....

Es gibt eine Anzahl Zeit­ge­nos­sen die - ob nun unbe­wußt oder absicht­lich - Unver­schämt­hei­ten 'los­las­sen' und dann kur­ze Zeit danach so tun, als ob sie das nie gemacht hät­ten. Sie gehen - ein­fach so - zur 'Tages­ord­nung' über, Schwamm drü­ber, nicht mehr erwähnt ist offen­sicht­lich auch nicht mehr dar­an gedacht.

Das kommt mir sehr unbe­dacht und vor allem zu ein­fach vor:
Ent­we­der waren sie sich nicht bewußt etwas Böses zu tun, oder sie wis­sen es und tun so, als ob das nichts bedeutet.

Für den ersten Fall schät­ze ich das als man­geln­de Sozi­al­kom­pe­tenz ein - wel­chen Grund auch immer es haben mag: Kein 'Fin­ger­spit­zen­ge­fühl', Abge­stumpft­heit, man­geln­de Selbst­kri­tik - oder schlicht Dummheit?

Der zwei­te Fall ist schon kom­ple­xer, denn jeman­den zu belei­di­gen und das dann zu ver­drän­gen ist zwar ein­fach, schafft aber das Pro­blem nicht aus der Welt. Das sind die Momen­te in denen sich ein Gefühl der Hilf­lo­sig­keit gegen­über der­lei Frech­hei­ten einstellt.
Sol­che Fäl­le beha­gen mir am wenigsten ....

bookmark_border.... im Kopf ....

Sel­ten wird die ursprüng­li­che Vor­stel­lung die ich bei einem Bei­trag hat­te auch 1:1 in die Tat umge­setzt. Schon wäh­rend des Schrei­bens erge­ben sich neue Über­le­gun­gen und Asso­zia­tio­nen, die dann zu einer Ver­än­de­rung führen.
Ich soll­te wohl doch lie­ber Noti­zen machen um nicht abzu­schwei­fen .... obwohl:
Es ist nur in 'mei­nem Kopf' der ursprüng­li­che Plan prä­sent - ande­re wis­sen ja nicht, was die Aus­gangs­si­tua­ti­on war.

bookmark_border"Eigen"arten

Jedes Volk hat sei­ne Eigenarten.

"um des lie­ben Frie­dens wil­len" wird in Deutsch­land so man­che Krö­te geschluckt, geflis­sent­lich 'über­se­hen' und gute Mie­ne zu bösem Spiel gemacht.

Pro­ble­me ver­drän­gen, die Faust nur in der Tasche bal­len, im Hin­ter­grund tuscheln und sich das Maul zer­rei­ßen - "typisch Deutsch".

Manch­mal wäre ich lie­ber Spa­ni­er, Ita­lie­ner oder Grieche.

bookmark_border'Privileg'

Ich fin­de es immer wie­der erstaun­lich, was Men­schen so als 'Pri­vi­leg' deuten:

  • Eine lang­jäh­ri­ge Erfah­rung ist sicher hilf­reich, aber kei­ne "beson­de­re Qua­li­fi­ka­ti­on" - wird aber oft als sol­che fehl­ge­deu­tet. Ein 'Pri­vi­leg' wird dadurch nicht begründet.
  • Irgend­wo schon seit vie­len Jah­ren zu woh­nen muß auch nicht hei­ßen sich dort bes­ser als ande­re auszukennen.
  • Aus einem Land zu kom­men in dem die Infra­struk­tur aus­ge­reift ist bedeu­tet nicht, daß man ande­re Gege­ben­hei­ten in ande­ren Län­dern des­we­gen als 'min­der­wer­tig' anse­hen kann - es ist doch stets eine Ent­wick­lung hin zu Per­fek­ti­on, und da braucht es eben sei­ne Zeit .... grund­sätz­lich ist es ja nicht die Lei­stung einer ein­zel­nen Per­son wenn es im eige­nen Land 'bes­ser' als andern­orts funktioniert.