glück ist nur glück wenn’s kurz anhält
- sonst gäb’s kein glück auf dieser welt!
[selbstgereimt]
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
glück ist nur glück wenn’s kurz anhält
- sonst gäb’s kein glück auf dieser welt!
Da gab es mal eine Werbung:
"FORD - Die tun was ...!"
Wie andernorts zu lesen tut auch ein gewisser "David" was.
Offenbar erfolglos.

Also, ich an seiner Stelle würde es jetzt dabei bewenden lassen - die 'Gegenseite' scheint nicht antworten zu wollen oder nicht zu existieren.
Jeder klar denkende Mensch sagt sich in so einer Situation:
Aus,
Ende,
genug,
das war's!
Ich habe es nicht glauben wollen - aber es gibt tatsächlich viel mehr Menschen die ihr Leben nicht ohne fremde Hilfe gestalten können als ich je annahm. Sie sind nicht in der Lage allein selbst einfache Arbeiten zu verrichten. Nur mit Hilfe von Anderen bringen sie Aufgaben von höherer Komplexität zuende.
Die sogenannte "Schwarmintelligenz" erst ermöglicht es so manchen Zeitgenossen überhaupt sinnvoll zu handeln - alleine wären sie völlig unfähig sich zu behaupten. Insoweit sind "Ehe", "Nachbarschaftshilfe", "soziales Verhalten" und "Subsidiarität" als "dringende Bedürfnisse" einzustufen.
Das Mißtrauen solcher Menschen richtet sich entsprechend gegen Alle, die diesem Muster nicht entsprechen - wer also in der Lage ist ohne fremde Hilfe Arbeiten zu planen und zu vollenden fällt aus dem Handlungsmuster und wird argwöhnisch als "Außenseiter", "fremd" und "nicht zugehörig" betrachtet.
Viele Männer wären ohne Hilfe ihrer Partnerinnen nicht lebensfähig, weil sie weder etwas Vernünftiges zu essen bekämen, noch frische Wäsche hätten oder mit ihrem Geld auskämen - das übernehmen die Frauen für sie. Als Gegenleistung werden Schutz und Auskommen angeboten.
Der soziale Zusammenhalt als "Großfamilie", so wie er früher einmal war, ist demzufolge offenbar eine Notwendigkeit, nicht reiner Zufall gewesen. Durch die vermehrte Auflösung solcher Strukturen nehmen die Sozialbindungen ab und die Zahl der orientierungslosen, lebensuntüchtigen Personen steigt - wenn sie nicht Rückhalt durch Nachbarschaft, Verein oder Glaubensgemeinschaft haben. Insoweit stellt sich die Frage, ob die vielgepriesene "moderne Lebensart" tatsächlich ein Fortschritt ist.
.... etwas ganz "Ausgefallenes" sein!
Online zu kaufen:

Es gibt eine Anzahl Zeitgenossen die - ob nun unbewußt oder absichtlich - Unverschämtheiten 'loslassen' und dann kurze Zeit danach so tun, als ob sie das nie gemacht hätten. Sie gehen - einfach so - zur 'Tagesordnung' über, Schwamm drüber, nicht mehr erwähnt ist offensichtlich auch nicht mehr daran gedacht.
Das kommt mir sehr unbedacht und vor allem zu einfach vor:
Entweder waren sie sich nicht bewußt etwas Böses zu tun, oder sie wissen es und tun so, als ob das nichts bedeutet.
Für den ersten Fall schätze ich das als mangelnde Sozialkompetenz ein - welchen Grund auch immer es haben mag: Kein 'Fingerspitzengefühl', Abgestumpftheit, mangelnde Selbstkritik - oder schlicht Dummheit?
Der zweite Fall ist schon komplexer, denn jemanden zu beleidigen und das dann zu verdrängen ist zwar einfach, schafft aber das Problem nicht aus der Welt. Das sind die Momente in denen sich ein Gefühl der Hilflosigkeit gegenüber derlei Frechheiten einstellt.
Solche Fälle behagen mir am wenigsten ....
Selten wird die ursprüngliche Vorstellung die ich bei einem Beitrag hatte auch 1:1 in die Tat umgesetzt. Schon während des Schreibens ergeben sich neue Überlegungen und Assoziationen, die dann zu einer Veränderung führen.
Ich sollte wohl doch lieber Notizen machen um nicht abzuschweifen .... obwohl:
Es ist nur in 'meinem Kopf' der ursprüngliche Plan präsent - andere wissen ja nicht, was die Ausgangssituation war.
Jedes Volk hat seine Eigenarten.
"um des lieben Friedens willen" wird in Deutschland so manche Kröte geschluckt, geflissentlich 'übersehen' und gute Miene zu bösem Spiel gemacht.
Probleme verdrängen, die Faust nur in der Tasche ballen, im Hintergrund tuscheln und sich das Maul zerreißen - "typisch Deutsch".
Manchmal wäre ich lieber Spanier, Italiener oder Grieche.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, was Menschen so als 'Privileg' deuten:
.... allen hier Lesenden!
Einen freundlichen Gruß an die dunkle Seite der Macht ....
" .. Unser Marketing & Sales Team .. betreut sämtliche Marketing- und Vertriebsaktivitäten für das .. Portfolio in Deutschland. Als Außendienstmitarbeiter .. vermarkten und verkaufen Sie unsere .. messsysteme in der Region ..:
Setzen Sie unsere Unternehmensstrategien zur Vermarktung unserer .. Produkte sowie Maßnahmen im Bereich .. um
Beraten und betreuen Sie .. Schwerpunkteinrichtungen, .. aktive Hausarztpraxen, Kliniken, Apotheken und aktive Patientenorganisationen
Erzielen Sie verbindliche Abschlüsse
Erweitern Sie Ihren Kundenstamm und akquirieren Sie neue Kunden
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Beobachten Sie den Markt, Wettbewerbsaktivitäten und gesundheitspolitische Trends
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Selbstverständlich unterstützen wir Sie mit einem leistungsfähigen Homeoffice, modernem IT-Equipment und einem Dienstwagen
Sie sind eine Persönlichkeit, die mutig und kreativ Initiative ergreift. Sie sind offen für neue Ideen und hinterfragen konventionelle Denkmuster. Sie wollen in einer leistungsorientierten Umgebung arbeiten und überzeugen durch unternehmerisches Handeln und zeigen Ihr Führungspotential. Gegenseitiger Respekt sowie Meinungsaustausch mit allen Hierarchien sind Ihnen wichtig .. "
So lautet der Text in einem Stellenangebot eines großen Unternehmens für eine Beratungstätigkeit im Außendienst. Klingt doch gut - oder?
Da wollen wir mal kurz in einzelne Abschnitte aufteilen und das "human resources"-Neusprech in normale, verständliche Sprache übersetzen:
Sie sind ein 'Marketinginstrument' - vergleichbar mit einer Werbung in einer Fachzeitschrift, allerdings kann der Kunde mit ihnen interagieren. Sie müssen in einem Verdrängungswettbewerb die Marktanteile verteidigen. Wenn ihnen das nicht gelingt sind sie schneller wieder draußen als sie dachten.
Wir sitzen am 'grünen Tisch' und denken uns aus was funktionieren könnte - sehen sie da Probleme so sprechen sie nicht davon - sonst müßten wir uns von ihnen trennen. Es muß ihnen doch klar sein: Wir bekommen mehr Geld - ergo wissen wir alles besser
Wir haben eine umfangreiche Datensammlung mit detaillierter Information zu all unseren Kunden. Über manche wissen wir mehr als diese über sich selbst.
Wir geben ihnen Jahr für Jahr höhere Ziele vor - und egal ob das praktisch wirklich möglich ist erwarten wir 'Ausführung' ....
Das gehört wohl irgendwie zum Textbaustein und niemand macht sich so recht Gedanken darüber - solche 'neuen Kunden' gibt es nicht, denn die werden durch die Datenübertragungen zwischen Unternehmen und den Standesverbänden sofort erfaßt.
Ist aber eine gute Handhabe ihnen irgendwann Versäumnisse vorzuwerfen um sie zu entlassen.
Wenn ihr Umsatz zurückgeht müssen sie das erklären, dabei ist schon sicher, daß man ihnen keinen Glauben schenken wird, denn das Marketing und die von Seiten der Fachabteilungen vorbereiteten Maßnahmen sind immer richtig - schon wieder haben sie den 'Schwarzen Peter' ....
Wieder ein Allgemeinplatz - aber Anlaß sie extra 'surveys' und 'fact sheets' ausfüllen zu lassen:
Das prüft, ob sie noch loyal und ergeben sind oder anfangen sich über nutzlose Mehrarbeit Gedanken zu machen ....
Wehe, wenn sie dabei von unserer Vorgabe in Ausdruck und Inhalt abweichen, oder dazu etwa ein höheres Budget brauchen:
Dann müssen wir ihnen zeigen wer auf der höheren Ebene sitzt und wirklich entscheidet.
Stimmt - da stecken alle möglichen Überprüfungsmöglichkeiten für uns drin. Mit dem Mobilfunkunternehmen haben wir uns so geeinigt, daß wir jederzeit wissen wo sie gerade sind und wie lange sie sich irgendwo aufhalten - wir wissen da mehr als die Polizei und völlig ohne Gerichtsbeschluß. Ihr Computer überträgt Daten - von denen sie nichts wissen - an unser Rechenzentrum zu Auswertung. Selbst der Betriebsrat kennt davon nur Bruchstücke. Der Dienstwagen wird per GPS lokalisiert und die Daten werden mit ihrer Spesenabrechnung abgeglichen - wehe es gibt da Abweichungen, dann überlegen sie schon mal wie sie erklären, daß sie einen kleinen Umweg zum Supermarkt gemacht haben ....
Jetzt das dickste Ei:
" .. Gegenseitiger Respekt sowie Meinungsaustausch mit allen Hierarchien sind Ihnen wichtig .. " Respekt vor jeder vorgesetzten Ebene sollte ihnen kein Fremdwort sein - erwarten sie das aber keinesfalls umgekehrt. Wenn nicht, wird man sie über ihren unmittelbaren Vorgesetzten zurechtweisen - ein sogenannter 'Meinungsaustausch', bei dem ihre Vorstellung von 'richtig' und 'gerecht' gegen die des Vorgesetzten 'ausgetauscht' werden wird. Sie wollen doch ihren Job behalten?
Tja, solche Anzeigen muß man mit Überlegung, Skepsis und Kreativität lesen. Auf garkeinen Fall darf man etwa 'vertrauen', nichts ist wahr oder sicher, es sei denn es wird schriftlich in einem Vertrag festgehalten .... Wenn sie dann noch ein paar Kolleginnen haben denen ihre Nase nicht paßt - oder wenn sie eine Frau sind und hübscher als die 'Platzhennen', dann machen sie sich, sollten sie den Job doch angenommen haben, auf 'Mobbing' vom feinsten gefaßt .....
Weihnachtsstimmung überall.
Derweil schlagen sich im Nahen Osten und den nordafrikanischen Ländern die Menschen die Köpfe ein, feiert der Fundamentalismus fröhliche Urständ. Das ist zwar nicht so weit entfernt, aber Hauptsache es passiert nicht hier ....
In ARD und ZDF stimmungsvolle Sendungen - die Kanzlerin und der Herr Präsident sagen uns: Alles ist gut, wir haben Probleme - aber die haben wir im Griff. Der stumme Appell "Wählt uns wenn ihr weiter so leben wollt wie bisher" ....
Im WDR laufen parallel "Die wichtigsten Menschen für NRW" - eine Aneinanderreihung von Komödianten, Schauspielern, etc. - 'wichtig' bedeutet heutzutage "bekannt".
Selbst wer das ganze Jahr über nicht an Kirche oder Nächstenliebe gedacht hat, wer nur eigenen Vorteil und eigenes Wohl im Sinn hatte wird in dieser stimmungsvollen Zeit - mindestens dem Anschein nach - mild und versöhnlich, ja sogar wohltätig ....
Mir fällt zu all der Heuchelei rund um das Weihnachtsfest nur eine Liedzeile von F. J. Degenhardt ein - mit vielen seiner Aussagen bin ich nicht so in Übereinstimmung, wohl aber mit der in diesem Lied:
"Da frier ich vor Gemütlichkeit" ....
Liedtext