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bookmark_borderEs steht in den Sternen ....

astrologenausbildung bfa

[BILDQUELLE]

Mich wun­dert hier­zu­lan­de so gut wie über­haupt nichts mehr - da wer­den Homöo­pa­then an einer Uni­ver­si­tät aus­ge­bil­det, Astro­lo­gen auf Kosten der Arbeits­agen­tur 17 Mona­te lang (!) mit monat­lich (!) € 800,- 'geför­dert' - und das alles vor dem Hin­ter­grund, daß Hartz IV-Emp­fän­gern maxi­mal € 5,- pro Monat als tat­säch­li­chem Mehr­be­darf immer noch vor­ent­hal­ten werden.

Klar, wenn man für die Aus­bil­dung zu Quack­sal­bern soviel Geld zahlt ist für wirk­lich Bedürf­ti­ge keins mehr da ....

*edit*
Das Pro­blem ist nicht neu. Schon seit Ent­ste­hung der Homöo­pa­thie gibt es kei­ner­lei Bewei­se für deren Wir­kung - wenn man von dem zur Genü­ge bekann­ten Spruch "Mir hat es aber gehol­fen!" (Kein Beweis für die Wir­kung, denn die Zufalls­wahr­schein­lich­keit ist 50:50) oder "Wer heilt hat Recht!" (dto. - auch das ist kein Beweis, da die Chan­cen ebeb­falls 50:50 ste­hen und kei­ne Kon­troll­grup­pe da war) ein­mal absieht ....

Ich erin­ne­re nur an fol­gen­den Spruch:


"Ein Schnup­fen braucht 14 Tage mit Behandlung
und zwei Wochen ohne Behandlung."



bookmark_borderGrundrechte ....

sind "unver­äu­ßer­lich" - d.h. sie schüt­zen den Bür­ger vor dem Staat. Der aller­dings sieht das - z.B. in Per­son der Baye­ri­schen Justiz­mi­ni­ste­rin Merk - manch­mal nicht so .... und vor­der­grün­dig ist die Argu­men­ta­ti­on durch­aus schlüs­sig, wenn auch an den juri­sti­schen Tat­sa­chen vorbei.


" .. Ein sol­ches Grund­recht auf Sicher­heit wäre in der Tat “das Ende”. Damit wären die Frei­heits­grund­rech­te der Bür­ger voll­kom­men dem Ermes­sen des Staa­tes aus­ge­lie­fert. Aus Abwehr­rech­ten gegen den Staat wären unver­se­hens Ermäch­ti­gun­gen an den Staat gewor­den .. Grund­rech­te sind zuerst und zuvör­derst dazu da, den Staat auf Abstand zu hal­ten. Um den Mör­der auf Abstand zu hal­ten, gibt es das Straf­recht und das Poli­zei­recht und das Straf­voll­zugs­recht, lau­ter mäch­ti­ge und wir­kungs­vol­le recht­li­che Instru­men­te. Aber nicht mei­ne Grundrechte .. "


[Zitat aus dem Ver­fas­sungs­blog, Max Stein­beis]
 
Rechts­theo­re­tisch gese­hen ist die Ansicht der Baye­ri­schen Mini­ste­rin also - nach Mei­nung von hoch­ran­gi­gen Juri­sten - völ­lig falsch. Das sieht nicht nur der Autor des "Ver­fas­sungs­blog" so (Zitat oben), auch sei­ne Kol­le­gen Dr. Stad­ler und U. Vet­ter wei­sen dar­auf hin, daß sie die Sache genau­so einschätzen.

Wir Lai­en ste­hen stau­nend da und müs­sen dar­auf hof­fen, daß sich nicht par­tei­po­li­ti­sche Gedan­ken­spiel­chen zum Macht­er­halt - und der "Luft­ho­heit über den Stamm­ti­schen" - durch­set­zen, son­dern eine Linie der Ver­nunft und des Verfassungsrechts.

Schließ­lich geht es um mehr als nur die Siche­rungs­ver­wah­rung gefähr­li­cher Men­schen, näm­lich um unser aller Grund­rech­te wie sie in unse­rer Ver­fas­sung fest­ge­schrie­ben sind.

bookmark_borderUndurchsichtige Metaphern ....

und Ver­se ohne Reim, wahl­los anein­an­der­ge­reih­te Wor­te, Bild­frag­men­te in unaus­greif­ter Mal­tech­nik, kon­tro­ver­se The­men ange­ris­sen und von vie­len - völ­lig irrele­van­ten* - Sei­ten betrach­tet aber nie zu Ende gedacht ....

Muß der Inhalt eines Web­logs der­art "wirk­lich­keits­fern", "ver­frem­det" oder "kryp­tisch" sein?

Und müs­sen die Kom­men­ta­re dazu in eben­so unver­ständ­li­chen Frag­men­ten schwel­gen, dem 'nor­ma­len' Sprach­ge­brauch zuwi­der­lau­fen­de Kon­struk­tio­nen beinhalten?

Wie heißt es doch so schön im Volksmund
- aber auch 'aus beru­fe­nem Mun­de':
"Genie und Wahn­sinn lie­gen nahe beieinander."

*edit*
Oder ist das auch wie­der nur ein Fall von "Des Kai­sers neue Klei­der" - und kein Kind weit und breit um die Wahr­heit auszusprechen?

* bedeu­tungs­los, belang­los, uner­heb­lich, unbe­deu­tend, egal, wurscht, einerlei .... 

bookmark_border"Schlafzauber"

Als es heu­te mor­gen anfing zu schnei­en sank mei­ne Lau­ne auf den Null­punkt. Das ging wahr­schein­lich vie­len Men­schen so. Weil es die 'nor­ma­len' Akti­vi­tä­ten ein­schränkt habe ich die Gele­gen­heit genutzt um einen Mit­tags­schlaf zu hal­ten .... und sie­he da:
Also ich auf­ge­wacht war und nach drau­ßen sah war der Schnee schon fast wie­der weggeschmolzen.

Der "Schlaf­zau­ber" hat gewirkt.
Ich wer­de das irgend­wie kom­mer­zi­ell nutzen.
Tun Ande­re mit ande­rem "fau­len Zau­ber" ja auch schon ....

*edit*
Noch ein paar mehr Gedan­ken zum The­ma "Aber­glau­be" ....

bookmark_borderBeneidenswerte "tag line" ....


Know­ledge Brings Fear

At some point in time, you reco­gnize that kno­wing more does not neces­s­a­ri­ly make you more hap­py. This web­log is about both: know­ledge and happiness



So zu lesen als Über­schrift in einem Web­log, auf das ich kürz­lich per Zufall geriet .... das faßt sehr gut zusam­men was ich schon häu­fi­ger, wenn auch in etwas ande­rem Zusam­men­hang und mit ande­ren Wor­ten so gesagt habe.

Ich fas­se es zusam­men als:


Wer düm­mer ist hat ein beque­mes Leben



"düm­mer" läßt sich spie­lend durch ande­re Wor­te wie etwa "unwis­send", "unge­bil­det", "dumpf", erset­zen - und doch bleibt die Kern­aus­sa­ge wahr.

bookmark_borderPferde, Delphine & Einhörner ....

Why Do Girls Love Hor­ses, Uni­corns And Dol­phins? - die­se Fra­ge habe ich mir auch schon oft gestellt. Auch in die­ser Reihenfolge.

An unse­rem letz­ten Wohn­ort war eine Reit­an­la­ge nahe bei unse­rem übli­chen Hun­de­spa­zier­weg - und dort saßen sie auf den Pfer­den, wusel­ten um die Pfer­de her­um und strie­gel­ten, putz­ten, miste­ten um die Wette:


MÄDCHEN!



In den vie­len Jah­ren in denen wir vor­bei­ge­lau­fen sind immer das glei­che Bild - Kna­ben habe ich nie gese­hen, obwohl sie doch sta­ti­stisch zu unge­fähr 50% Wahr­schein­lich­keit auch hät­ten dort sein müssen ....

Wer nun erwar­tet eine "end­gül­ti­ge, schlüs­si­ge" Erklä­rung in dem oben ver­link­ten Ori­gi­nal­ar­ti­kel zu fin­den soll­te bit­te nicht mit mir böse sein wenn sich die­se Annah­me nicht erfül­len sollte ....

bookmark_borderWachstum ohne Ende ...?

Ein Gedan­ken­ex­pe­ri­ment:
Ein Haus­hal­tungs­vor­stand ver­dient im Jahr 48.000€, hat also monat­lich 4.000€ Einkünfte ....
Er kauft

  • ein Haus für 250.000€, monat­li­che Rate 1.500€
  • ein Auto für 50.000€, monat­li­che Rate 1.000€
  • zwei­mal im Jahr Urlaub zu je 5.000€, monat­lich also ca. 800€

Macht zusam­men 3.300€ Fest­ko­sten. Dazu kom­men Ver­si­che­run­gen, Alters­vor­sor­ge, Unter­hal­tung .... schon sind die rest­li­chen 700€ weg - und wovon ernährt sich nun die Familie?

Unse­re Poli­ti­ker geben auch mehr aus als wir an Steu­ern ein­zah­len. Das geht nicht erst seit heu­te so. Das ist schon seit mehr als drei­ssig Jah­ren Übung. Erst auf natio­na­ler Ebe­ne, dann auf EU-Ebe­ne und schließ­lich fin­det das - nimmt man die ande­ren Indu­strie­staa­ten hin­zu - welt­weit statt ....

Mit dem Ergeb­nis, daß stets in den Fol­ge­jah­ren mehr Geld geschul­det wird als zuvor und selbst bei stei­gen­den Ein­nah­men die Schul­den samt Zin­sen jeg­li­che Stei­ge­rung auf­fres­sen. Wir sind als Staat schon längst "bank­rott", die gan­ze Welt ist "bank­rott" - weil das Wachs­tum sich ver­rin­gert, kei­ne Rück­la­gen geschaf­fen wur­den, son­dern aus Kre­di­ten die Aus­ga­ben finan­ziert wur­den. Her­an­ge­schafft wer­den müß­ten nun die Aus­ga­ben des lau­fen­den Jah­res, Zin­sen und Zin­ses­zins auf die Kre­di­te der Vor­jah­re und natür­lich noch die Til­gung der Altbeträge ....


U N M Ö G L I C H !

Der Fami­li­en­vor­stand in mei­nem klei­nen Bei­spiel oben mel­det "Zah­lungs­un­fä­hig­keit", geht in eine "Pri­vat­in­sol­venz", zahlt sie­ben Jah­re alle Beträ­ge die über dem vom Gericht fest­ge­leg­ten zu behal­ten­den Ein­kom­men lie­gen und ist danach "schul­den­frei".

Was aber machen Staa­ten in sol­chen Fällen?


*Nach­trag* (12.02., 10:13h)
Eine Pas­sa­ge aus dem ver­link­ten Bei­trag erscheint mir beson­ders her­vor­he­bens­wert, daher hier als Zitat:


blog-aufrufe

 
[Quel­le]



 

bookmark_borderMotto, Mottos - Motti?

Dazu schreibt Wik­tio­na­ry™[Zitat]

" .. Anmer­kung zum Plural:
Außer dem Plu­ral „Mot­tos“ wird gele­gent­lich auch der Plu­ral „Mot­ti“ ver­wen­det, der aber in wich­ti­gen Wör­ter­bü­chern nicht ver­zeich­net ist .. Her­kunft: Im 18. Jahr­hun­dert wur­de Mot­to vom ita­lie­ni­schen mot­to (Denk­spruch, Wahl­spruch, älter auch: Wort) übernommen .. "

Anmer­kung von mir:
Da haben wir wie­der so einen typi­schen Fall. Wer kein Latein gelernt hat - und auch nicht Ita­lie­nisch spricht - wird natür­lich nicht wis­sen, war­um Mot­to nicht so dekli­niert wird wie jedes ande­re deut­sche Substantiv.

Und:
Wie­so es dann einen Plu­ral "Mot­ti" gibt, der wegen des Wort­stam­mes die (ein­zi­ge) sprach­lich kor­rek­te Form dar­stellt. Völ­lig unab­hän­gig davon, was in den 'wich­ti­gen Wör­ter­bü­chern' steht - denn da sit­zen auch nur noch Prak­ti­kan­ten an den Com­pu­tern die von der Sache nichts verstehen ....

Das war es, was ich mein­te, als ich zuvor vom ".. all­ge­mei­nen Ver­fall an Brei­te der All­ge­mein­bil­dung .. " schrieb.

bookmark_borderDas "wahre" Leben ....

Von einem Nach­barn erfuhr ich heu­te fol­gen­de Geschichte:

Er hat­te auf eine Anzei­ge im Lokal­blatt hin wegen eines Stel­len­an­ge­bo­tes ange­ru­fen. Nach­dem grund­sätz­li­che Aus­künf­te stimm­ten war er bereit zu einem Vorstellungsgespräch.

Die jun­ge Frau am ande­ren Ende der Lei­tung frag­te ihn dann noch nach sei­nem Geburts­jahr - wor­auf er antwortete:

"1944, ich wer­de 67 ...."

Ant­wort von der ande­ren Seite:
Tut mir leid, dann kön­nen wir Sie nicht einladen.
Sie lie­gen außer­halb unse­res Altersspektrums.

Ich war baff. Wo doch die Poli­tik behaup­tet bis 67 Arbeit zu haben/finden sei so leicht .... und dann dach­te ich:

Ob ich wohl mit 65 noch eine Chan­ce hätte?

bookmark_borderHämmern ....

bis die Wand einstürzt ....

Nein, das macht man nicht. Ein paar klei­ne Bil­der zur "Heim­ver­schö­ne­rung" hal­ten auch auf Mini-Haken - und die las­sen sich fast laut­los in die Wand schlagen.

(Wie man sieht liest:
Heu­te hat­te ich den Auf­trag heim-zu-wer­ken .... erledigt.
Da darf ich mich nun bei einem Kaf­fee ausruhen .... )

bookmark_borderWie gern ....

wür­de ich in den Tag mit einem posi­ti­ven Gedan­ken star­ten - bedau­er­lich aber, daß es so gar­nichts 'Gutes' zu berich­ten gibt. Die Nach­rich­ten, egal aus wel­chem Land oder von wel­chem Sen­der, sind nun 'mal niederschmetternd ....

*edit*
Gemeint ist "die Welt da draußen"
- mei­nen Mit­be­woh­nern und mir geht es aber gut ....