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bookmark_borderWelcher Brezel-Typ sind Sie?

Unter­ti­tel:
"Bemer­kun­gen zu Bre­zeln und Brezel-Essern "
Ken­nen Sie schon die "Bre­zel-Typo­lo­gie"?
Nein?
Nun, es han­delt sich um eine jüngst ver­öf­fent­lich­te Stu­die der Wirt­schafts­aka­de­mie Mann­heim, die sich mit den psy­cho­lo­gi­schen und markt­wirt­schaft­li­chen Hin­ter­grün­den des Bre­zel­ver­zehrs näher befaßt hat.


kdfpö

Die Stu­die wur­de in Zusam­men­ar­beit mit dem Ver­band Süd­deut­scher Brezn­bäcker (VSB, Stutt­gart) durch­ge­führt. Sowohl der Frei­staat Bay­ern als auch das Land Baden-Würt­tem­berg haben das Vor­ha­ben groß­zü­gig aus Mit­teln der Frem­den­ver­kehrs- und Wirt­schafts­för­de­rung ihrer ein­schlä­gi­gen Mini­ste­ri­en geför­dert. Für Bay­ern zeich­ne­te ver­ant­wort­lich Frau Mini­ste­ri­al­di­ri­gen­tin X. Wax­hu­ber , für Baden-Würt­tem­berg Staats­se­kre­tär F. Pflei­de­rer.

In die Stu­die auf­ge­nom­men wur­den nur die "rei­nen Brezn", d.h. sol­che, die in kei­ner Wei­se ver­fei­nert waren, also weder belegt noch von außen mit ande­ren Ingre­di­en­zen als kör­ni­gem Salz ver­se­hen.

Es wur­den ins­ge­samt sie­ben Typen von Bre­zel-/Brezn-Essern iden­ti­fi­ziert, die drei Ober­grup­pen, hier mit 1. / 2. / 3. gekenn­zeich­net, und vier Unter­grup­pen zugehören:

    1. 
  • Der Stamm-Esser
    beginnt mit dem dicken, bogen­för­mi­gen Teil der Bre­zel, um sich sodann ent­we­der nach rechts oder links oben weiterzuarbeiten.
  • Die Sub-Typen hier­zu sind:

    • a. Stamm-Mümm­ler
      die zu die­sem Typ gehö­ri­gen Pro­ban­den zeich­nen sich durch Umschlie­ßung der Bre­zel mit den Lip­pen und nach­fol­gen­des all­mäh­li­ches "Ein­schie­ben" in den Mund, wobei die Bre­zel zunächst nicht gekaut, son­dern nur mit Spei­chel erweicht und in der Mund­höh­le umge­wälzt wird. Nach aus­ge­bi­ger Erwei­chung wer­den Ein­zel­brocken geschluckt;
    • und

    • b. Stamm-Kau­er
      die mit rascher, stak­ka­to­ar­ti­ger Bewe­gung bei­der Kie­fer die Bre­zel in klein­ste Bis­sen zer­le­gen und mit eben­sol­cher Geschwin­dig­keit abschlucken;

    2.

  • Der Kern-Esser
    bricht alle Bogen­för­mi­gen Tei­le der Bre­zel ab, ver­wahrt sie in der Tüte und beginnt den Schmaus mit dem Kern­stück, da, wo sich zwi­schen den Bre­zel-Ohren und dem Bre­zel-Bauch die ein­fa­che Win­dung der Bre­zel befindet.
  • Die Sub-Typen hier­zu sind:

    • a. Kern-Spleiß­er
      tren­nen die inein­an­der ver­schlun­ge­nen Strän­ge der Bre­zel, um sie sodann getrennt lang­sam zu zerkauen; 
    • und

    • b. Kern-Bei­sser
      neh­men die ver­schlun­ge­nen Mit­tel­tei­le fron­tal in Angriff, um sie mit schnel­ler Bewe­gung zu zerkauen; 

    3.

  • Der Ohren-Esser
    star­tet sei­nen Bre­zel-Genuß ent­we­der am rech­ten oder lin­ken Bre­zel-Ohr, das vom Rest ent­fernt in der rechten/linken Hand gehal­ten wird. Der Rest der Bre­zel ver­weilt in der ver­blei­ben­den (ande­ren) Hand.
    [Anmer­kung: Ein­ar­mi­ge wur­den nicht in die Stu­die auf­ge­nom­men, um das Ergeb­nis frei von sta­ti­sti­schen Abwei­chun­gen bei Ein-Hand-Gebrauch zu halten].
    Die Sub-Typen hier­zu sind:
    • a. Ohren-Packer
      tren­nen bei­de Ohren ab, legen sie über­ein­an­der, um sie dann mit schie­ben­der Bewe­gung dem Mun­de zuzuführen; 
    • und

    • b. Ohren-Tren­ner
      ver­zeh­ren bei­de Hälf­ten unab­hän­gig von­ein­an­der, wobei zwei wei­te­re Sub­ty­pen sicht­bar wer­den, nämlich 
      • ver­setz­ter Ver­zehr, bei dem das rech­te Ohr in den rech­ten Mund­win­kel, danach das lin­ke Ohr in den lin­ken Mund­win­kel gescho­ben werden
      • davon abweichend 

      • syn­chro­ner Ver­zehr, bei dem zugleich rech­tes und lin­kes Bre­zel­ohr beid­hän­dig der jewei­li­gen Mun­decke zuge­scho­ben und abge­bis­sen werden.

Aus­wer­tung
Wel­cher Bre­zel-Typ sind Sie?
Hier nach­le­sen, was das über Sie verrät:

    1a
    Sie sind ent­schlos­sen, las­sen aber noch Durch­set­zungs­ver­mö­gen ver­mis­sen. Blei­ben Sie auf der Stel­le die Sie jetzt innehaben.
    1b
    Sie sind ent­schlos­sen und ver­fü­gen über aus­ge­spro­chen aus­ge­präg­tes Durch­set­zungs­ver­mö­gen. Aus Ihnen könn­te Gro­ßes werden!
    2a
    Sie lie­ben es den Din­gen auf den Grund zu gehen, haben weder Rast noch Ruh, bis Ihnen das gelun­gen ist. Wenig Nei­gung zu Führen.
    2b
    Zwar wür­den Sie gern das Wesen der Din­ge erfor­schen, las­sen sich jedoch von sinn­li­chen Genüs­sen von jenem Zie­le ablen­ken. Vor­schnel­le Ent­schei­dun­gen machen es Ihnen schwer, sich als Füh­rungs­kraft durchzusetzen.
    3a
    Kein Pro­blem ist Ihnen kom­pli­ziert genug, Sie trach­ten danach, Her­aus­for­de­run­gen zu erwei­tern und zu verkomplizieren.
    3b1
    Lösun­gen gehen Ihnen rasch von der Hand, bei der Form der Aus­füh­rung sind sie noch unentschlossen.
    3b2
    Sie jon­glie­ren meh­re­re Bäl­le auf ein­mal und kön­nen ver­schie­de­ne Füh­rungs­auf­ga­ben gleich­zei­tig meistern. 

Beson­de­rer Dank an Pro­fes­sor Dr. Drs.hc mult. S. Ander­lech und sei­nem Forschungsteam.
Soll­ten Sie noch Fra­gen zum Design oder der Durch­füh­rung der Stu­die haben, schrei­ben Sie bit­te ein email an:
sebaldus.anderlech@salzamt.edu

bookmark_borderBemerkungen zu "Volksvertretern"

Nein, nicht schon wie­der die X-te "Ent­hül­lung", son­dern nur ein Gedan­ke zu der Hand­ha­bung der Neben­tä­tig­kei­ten und ihrer Beurteilung.
Wer mit Arbeits­ver­trag arbei­tet hat meist eine Klausel:
"Jede Neben­tä­tig­keit bedarf der Geneh­mi­gung durch den Arbeitgeber."
Das gilt für "Otto-Nor­mal-Ver­brau­cher".
War­um sper­ren sich dann die vom Volk gewähl­ten und bezahl­ten Damen und Her­ren so sehr uns, ihren "Arbeit­ge­bern", über die­se Neben­tä­tig­kei­ten Aus­kunft zu geben?
Wenn wir, als Arbeit­neh­mer, eine Neben­tä­tig­keit ohne Geneh­mi­gung auf­neh­men und erwischt wer­den, folgt eine frist­lo­se Kündigung ....

Ich plä­die­re dafür, erwisch­te Volks­ver­tre­ter, die es nicht für nötig hal­ten, uns, ihre "Arbeit­ge­ber" zu infor­mie­ren, aus den Par­la­men­ten zu ent­fer­nen, ihnen zu kündigen ....

bookmark_borderMein Senf ....

Unter­ti­tel:
Bemer­kun­gen zu "Heu­te gelernt"

Gelernt:
Es gibt gel­be und brau­ne Senfkörner.

Gel­be sind eher mild, machen den Geschmack aus, brau­ne sind sehr scharf:
Die Mischung und Mah­lung macht den guten Senf aus!

Es gibt nur noch vier Senf­müh­len in Pri­vat­hand (in D),
eine davon in Schwer­te / NRW.

Deren Senf dazu ....

bookmark_borderBemerkungen zum Vergessen

Haben Sie auch schon ein­mal ver­zwei­felt nach Ihrem Schlüs­sel gesucht?

Heu­te sprach ich mit einer Kol­le­gin, die des­we­gen zwei Ter­mi­ne absa­gen muß­te. Sie konn­te nicht Fah­ren, weil weder Haus­tür- noch Auto­schlüs­sel zu fin­den waren. Absa­gen muß­te sie über die nor­ma­le Tele­fon­lei­tung - auch ihr Mobil­te­le­fon war verschwunden ....

Am Abend woll­te sie sich dann mit einem Glas Sekt trösten.

Sie fand bei die­ser Gele­gen­heit alle Schlüs­sel wie­der, auch das Mobil­te­le­fon, bei­des lag - gut gekühlt - im Eisschrank!

Ihre Fra­ge an mich lau­te­te:"Fängt so das Altern an?"

bookmark_borderBemerkungen zu den "Grünen"

Sie wer­den es mir nicht glauben:

Ich war frü­her ein­mal den "Grü­nen" gegen­über sehr posi­tiv eingestellt.
Sie waren die Ersten, die das bereits in den spä­ten 60ern an den Uni­ver­si­tä­ten dis­ku­tier­te "Wald­ster­ben" in den spä­ten 70ern öffent­lich gemacht haben. Sie tre­ten tra­ten (!) für eine Ämter­tren­nung ein und woll­ten Ehr­lich­keit in die Poli­tik brin­gen - bis sie selbst von eben jener kor­rum­piert wurden ....

War­um sich das geän­dert hat? Sie­he oben und
vie­le wei­te­re Grün­de, hier die wich­tig­sten:

  • Herr Trit­tin als Mini­ster, wo er doch schon in Nie­der­sach­sen soviel Unfug ange­stellt hat­te .... und erst der Lacher "Dosen­pfand"!
  • Frau Roth, die am Amte klebt und außer Kei­fe­rei nichts zu sagen hat als Phra­sen (Bsp.: "ich denk' 'mal ... ") .... als Dau­er­gast bei Chri­sti­an­sen immer für einen Zank oder Betrof­fen­heit, meist aber Geschwätz .... immer für einen Lacher gut! 
  • Frau Höhn, die als Mathe­ma­ti­ke­rin viel­leicht gut rech­nen kann, aber ohne Skru­pel "ihre" Leu­te in Posi­tio­nen schiebt, die sie vor­her leer gemacht hat, weil sie angeb­lich weg­fal­len soll­ten .... und dann der Lacher "Gartz­wei­ler"!

bookmark_borderBemerkungen zur Anrede

Es ist heu­te in vie­len Berei­chen üblich, sich zu "Duzen". Das leicht­fer­tig aus­ge­spro­che­ne "Du" soll eine Ver­traut­heit her­stel­len, die es eigent­lich - zumin­dest wenn man sich gera­de ken­nen gelernt hat - gar­nicht geben kann.

Das "Du" schafft Nähe. Nähe, die in vie­len Fäl­len über­haupt nicht vor­han­den ist und durch die­se - plum­pe - Ver­trau­lich­keit erst her­ge­stellt weden soll. Nun erfor­dert Ver­trau­lich­keit aber das Wis­sen, mit wem man es zu tun hat - und natür­lich auch das "Wol­len" - auf bei­den Sei­ten!

Wer das "Du" ablehnt wird in eine "kon­ser­va­ti­ve Ecke" gestellt. Man glaubt, es sol­le mehr Distanz als nötig her­ge­stellt wer­den. So fin­det sich der, der Ach­tung vor der Pri­vat­sphä­re ande­rer Men­schen hat, immer öfter in einer - unge­recht­fer­tig­ten - Außenseiterposition.

Ach­tung vor Ande­ren bedeu­tet aber gera­de, daß man dar­auf war­tet, war­ten kann, also gedul­dig genug ist, bis sich Zei­chen erge­ben, die eine erwei­ter­te Ver­trau­lich­keit zulas­sen. Fin­det man die­se Zei­chen und dis­kre­ten Hin­wei­se nicht, ist es schlicht­weg unhöf­lich, jeman­dem das "Du" anzu­die­nen oder auf­zu­zwin­gen - und die­ser Per­son gar noch böse zu sein, wenn sie/er wei­ter­hin auf der mehr förm­li­chen Anre­de "Sie" besteht. Hier ist es eher ange­bracht, die eige­ne Hal­tung zu über­den­ken und nach Grün­den für die Ableh­nung zu suchen.

Unhöf­lich ist also nicht der­je­ni­ge, der das schnel­le "Du" ablehnt,
son­dern der­je­ni­ge, der - unge­be­ten - das "Du" benutzt!

Hin­weis:
Eini­ge sehr erhel­len­de Gedan­ken zum höf­li­chen Umgang mit­ein­an­der fin­det man in die­ser Quel­le.

bookmark_borderBemerkungen zur Spinne des Jahres 2005

Die ZEBRASPRINGSPINNE (Sal­ti­cus scen­i­cus) wur­de zur Spin­ne des Jah­res 2005 erklärt.
Anders als die mei­sten ihrer Art­ge­nos­sen baut die­se Spin­ne kei­ne Netz, son­dern ver­läßt sich auf ihre Beine:
Sie springt mit einem rie­si­gen Satz auf ihre Beu­te, um sie zu läh­men und dann zu verzehren.

Neben­bei:
"Ver­zeh­ren" geht bei den Spin­nen anders als bei uns. Die Spin­nen spei­en eine Ver­dau­ungs­flüs­sig­keit in ihre Beu­te, las­sen sie dort "ein­wir­ken", und sau­gen dann die so ent­stan­de­ne nähr­stoff­rei­che Flüs­sig­keit wie­der ein.

(2a)

(3)



[pop-ups: Anklicken zum Vergrössern]

Quel­len:
Bild (1) http://salticidae.org/salticid/diagnost/salticus/salsc-ph.htm
Bild (2 a/b) http://www.nicksspiders.com/nicksspiders/salticusscenicus.htm
Bild (3) http://spiders.entomology.wisc.edu/Salticidae/Salticus/scenicus.html

* edit *
Nach­trag für alle "ängst­li­chen" Seelen:
Die Spin­ne ist "Mini", weni­ger als 1cm, also kei­ne Gefahr, obwohl sie fast über­all in D vorkommt.
* 2.edit *
Bei NABU gibt es noch mehr zu die­ser Spin­ne zu lesen ....

bookmark_borderBemerkungen zum Zoll

Haben Sie schon ein­mal Sen­dun­gen von außer­halb der EU erhalten?
Wenn ja, wird Ihnen der Rest die­ser Zei­len bekannt vorkommen ....
Wenn nein, wenn Sie es ver­mei­den kön­nen, las­sen Sie es bes­ser sein!

Eine lie­be Freun­din aus (Rot-) Chi­na hat - recht­zei­tig zum Chi­ne­si­schen Neu­jahrs­fest, was dort nach ihren Aus­sa­gen so ähn­lich began­gen wird wie bei uns Weih­nach­ten, näm­lich mit Geschen­ken - ein klei­nes Paket für mei­ne Fami­lie und mich zusam­men­ge­stellt. Ange­ge­be­ner Gesamt­wert US$ 30.-, nach der­zei­ti­gem Umrech­nungs­kurs sind das € 22.27!

Dar­auf habe ich fol­gen­de Gebüh­ren gezahlt:

  • Zoll 6,02
  • Ein­fuhr­um­satz­steu­er 10,85
  • Sum­me 16,87 - dar­auf ent­fal­len weiter:
  • Ver­wal­tungs­ge­bühr 7,20
  • Mehr­wert­steu­er 1,15
  • End­be­trag € 25,22

Da soll 'mal einer behaup­ten, unse­rem Finanz­mi­ni­ster wäre nicht jede Quel­le recht, um die Finanz­lö­cher zu stopfen!

bookmark_borderBemerkungen zu Horoskopen etc.

Es ist wie­der Zeit für 

Die­ses habe ich frei erfun­den - und doch wuß­ten alle: Es ist echt!
Ich kann ein­fach nicht fas­sen, daß in einer Zeit, in der Son­den zu Jupi­ter und sei­nen Mon­den geschickt wer­den, noch jemand ernst­haft glaubt, unser "Geschick" sei von eben die­sen Ster­nen abhängig ....

Viel­leicht fehlt es mir aber nur an Phantasie!?
Die haben die Gra­pho­lo­gen sicher!

Die Deu­tung der Handschrift 
- ohne daß ein Gra­pho­lo­ge sie je gese­hen hat (!) -
brach­te fol­gen­des Ergebnis:

Der Schrei­ber gibt sich sehr beherrscht bzw. dis­zi­pli­niert und besitzt einen aus­ge­präg­ten Ord­nungs­sinn. Er ist sinn­lich, warm­her­zig, gemüt­lich und phantasievoll.
Im Gro­ßen und Gan­zen wirkt er gelas­sen bis unin­ter­es­siert, wenn er aber von einer Sache über­zeugt ist, über­rascht er sei­ne Umwelt durch sein über­schwäng­li­ches und begei­ste­rungs­fä­hi­ges Auftreten.
Er ist leb­haft und kon­takt­freu­dig. Mit viel Ver­ständ­nis für die Belan­ge ande­rer. Er besitzt so etwas wie einen Beschüt­zer­instinkt. Ein wenig ist die­se Eigen­schaft von einer Ten­denz zum Beherr­schen ande­rer getrübt, wes­halb die­ses Beschüt­zen oft als nicht unei­gen­nüt­zig ein­ge­stuft wer­den muss.
Er ist stets bestrebt, sich gei­stig und see­lisch wei­ter­zu­ent­wickeln. Da er das kei­nem ver­heim­licht, besteht die Gefahr, dass er als bes­ser­wis­se­risch ein­ge­stuft wird.
Der Schrei­ber ist fle­xi­bel, anpas­sungs­fä­hig und sehr agil. Ab und zu wirkt sein dyna­mi­sches Auf­tre­ten etwas über­stürzt und halt­los. Er ist künst­le­risch-hand­werk­lich begabt - oder zumin­dest interessiert.
Der Schrei­ber wirkt oft etwas ner­vös und wenig ent­spannt. Er ist dick­köp­fig und neigt schon mal zu trot­zi­gen Reak­tio­nen. Der Schrei­ber legt sehr viel Wert dar­auf, dass er von der Umwelt ernst genom­men wird. Pri­vat- und Berufs­le­ben trennt er sehr stark voneinander.

Und, nun, da Sie den Text gele­sen haben:
Haben Sie's nicht schon immer gewußt?

bookmark_borderBemerkungen zu Kindern

Ein Satz vor­weg:
Ja, ich weiß, es hat kürz­lich eine grö­ße­re Kata­stro­phe in Süd-Ost-Asi­en statt­ge­fun­den. Und ja, ich bin erschüt­tert und trau­rig, daß so vie­le Men­schen gestor­ben sind, bzw. ver­letzt wur­den. Aber gibt es nicht auch ande­re Ereig­nis­se rund um die Welt, bei denen weit mehr Men­schen als in die­sem Fall - und anders als hier, ver­meid­bar - getö­tet wer­den? Wo regt sich da Soli­da­ri­tät? Nie­man­dem wäre gehol­fen - und nie­mand wird davon wie­der leben­dig - wenn ich hier mehr als die­se paar Zei­len dazu schrei­ben würde.

Da gibt es bes­se­re Quel­len.

Anson­sten woll­te ich hier über Kin­der­er­zie­hung schreiben.

Auf das The­ma kom­me ich wegen eines kürz­lich statt­ge­hab­ten Restau­rant­be­suchs. Zwei Tische wei­ter eine Grup­pe, ins­ge­samt vier klei­ne Kin­der, so zwi­schen zwei und fünf Jah­re alt - die über Tische und Bän­ke gin­gen, als ob das Lokal ihnen allei­ne gehörte ....

Ja, ich sehe schon vor mei­nem "gei­sti­gen Auge" die Empö­rung wach­sen, aber trotzdem:

Ist es nicht ein Gebot der Höf­lich­keit (von Sei­ten der Eltern die­ser Kin­der), sie so zu beschäf­ti­gen, daß sie ande­re Esser nicht bei gera­de die­ser Hand­lung stö­ren? Und darf man nicht etwas Rück­sicht­nah­me erwar­ten, wenn man sich nicht mit den Kin­dern beschäf­ti­gen will?

Eines der Kin­der kam zu unse­rem Tisch und ließ auf mei­nem Brot­tel­ler sein Auto fah­ren. Nun habe ich grund­sätz­lich nichts gegen Mini­au­tos, die auf Tischen her­um­fah­ren, aber eben doch etwas gegen sol­che, die dies auf mei­nem Tel­ler tun.

Ein freund­li­cher Hin­weis an das Kind, vor­ge­tra­gen mit honig­sü­ßem Unterton:
"Kannst Du bit­te Dein Auto auf dem Tisch fah­ren las­sen, oder, noch bes­ser auf dem Tisch wo Dei­ne Eltern sit­zen?" wur­de mit Her­aus­stecken der Zun­ge, nach­fol­gend hef­ti­gem Zucken der Mund­win­kel und schließ­lich einem Schrei-Wein-Aus­bruch beantwortet ....

Wor­auf­hin die besorg­ten Eltern sich an ihrem Tisch anfin­gen auf­zu­re­gen und Wor­te wie "kin­der­feind­lich" und "rüpel­haft" fielen.

Was war falsch gelaufen?
Kin­der brau­chen Grenzen!
Sie soll­ten wis­sen, daß nicht alles erlaubt ist, was ihnen gera­de so in den Sinn kommt. Daß sie ande­re Men­schen respek­tie­ren müs­sen, also z.B. nur an deren Tisch spie­len, wenn sie dazu ein­ge­la­den werden ....

*edit*
Zum Ver­fall der Sit­ten sie­he HIER

bookmark_borderBemerkungen zur Höflichkeit

Als ich im Som­mer­se­me­ster '70 einer Kom­mi­li­to­nin die Tür auf­hielt fauch­te sie mich an "Bild dir bloß nix ein, reak­tio­nä­rer Schei­ßer!" Das kam uner­war­tet - und war doch sym­pto­ma­tisch für die Zeit.

Übrig geblie­ben ist von der 68'er-Bewegung so man­ches, meist Beklagenswertes.

So ist - sie­he oben - Höf­lich­keit abhan­den gekom­men. Höf­lich­keit als Aus­druck für das respekt­vol­le und tole­ran­te mit­ein­an­der Umge­hen zwi­schen Menschen.

  • Natür­lich kann eine Frau selbst ihren Man­tel holen und ihn anzie­hen - aber ist es nicht eine net­te Geste, ihr dabei zu helfen?
  • Selbst­ver­ständ­lich kön­nen Erwach­se­ne - männ­lich wie weib­lich - selbst eine Tür öff­nen - aber ist es so schwie­rig, die Tür ein wenig län­ger fest­zu­hal­ten, anstatt sie den Nach­fol­gen­den vor's Gesicht zu knallen?
  • Wenn man sich eine Ware im Regal anschau­en möch­te, aber gera­de da ein ande­rer Kun­de steht, muß man ihn dann grob bei­sei­te drücken, anstatt freund­lich - höf­lich - zu fra­gen: "Darf ich 'mal vorbei?"

Und so weiter ....

bookmark_borderBemerkungen zur Evolution

Wenn die Evo­lu­ti­on anders ver­lau­fen wäre?
Wel­che Lebens­for­men gäbe es dann auf der Erde?
Oder wie mögen Lebens­for­men andern­orts aussehen?

Die­se Fra­ge stellt sich in dem Buch
"Life in Darwin's Uni­ver­se" Autor Gene Bylin­sky [Dou­ble­day, NY]

Statt vie­ler Wor­te hier zwei Bil­der [stam­men aus dem o.g. Buch]