Bemerkungen zur Zukunft (I)

Selbst­ver­ständ­lich kann nie­mand in die Zukunft sehen. Aber man kann sich den Mög­lich­kei­ten die die Zukunft bie­ten wird nähern, indem man schaut, wie sich bestimm­te Ereig­nis­se und Maß­nah­men in der Ver­gan­gen­heit aus­ge­wirkt haben.

Ein Blick zurück bie­tet also Model­le, wie die Zukunft sein könn­te. Man iden­ti­fi­ziert "Fak­to­ren", die zu Ände­run­gen füh­ren und schaut, wie sie von­ein­an­der abhän­gen. Für weni­ge Jah­re läßt sich so die Zukunft beschreiben.

Fir­men machen das um sich auf die Zukunft vor­zu­be­rei­ten. Jede Fami­lie macht das aus ähn­li­chen Grün­den. Auch wer noch Sin­gle ist plant irgend­wie voraus.

Neh­men wir ein­mal ein Bei­spiel:
Laden­öff­nungs­zei­ten.
Heu­te sind nahe­zu alle Geschäf­te wäh­rend der Woche von 08 bis 20 Uhr offen - wer sich die­sem Trend ver­schließt wird bald nicht mehr "im Geschäft" sein!

Ohne Zukunfts­for­scher zu sein behaup­te ich, daß wir bald - unter Pro­test der Kir­chen - auch an Sonn­ta­gen ein­kau­fen können.
Warum?
Weil sich immer mehr Men­schen zwar noch einer Reli­gi­ons­ge­mein­schaft (evangelisch/katholisch) zuge­hö­rig füh­len, aber nicht mehr "prak­ti­zie­ren­de Chri­sten" sind - und weil der Anteil von Bür­gern wächst, die zu ande­ren Glau­bens­ge­mein­schaf­ten gehö­ren, bei denen der Sonn­tag kei­ner­lei Bedeu­tung hat ....

Mehr zum The­ma "Zukunft":
Eine wis­sen­schaft­li­che Pro­gno­se ist hier zu finden.

Veröffentlicht in Leben

Kommentare

  1. Rich­tig so.
    Kei­ner­lei Rege­lun­gen fuer Oeff­nungs­zei­ten. Jedes Unter­neh­men soll die Tue­ren offen las­sen solan­ge es pro­fi­ta­bel erscheint.

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