bookmark_borderFricke 46?

Ja in mei­ner Ecke von Ham­burg gibt es eine Eck­knei­pe die­sen Namens ... doch heu­te mor­gen plötzlich:
Ver­schwun­den!
Statt­des­sen ein völ­lig neu­er Name ...."Big Har­ry"


Des Rät­sels Lösung war einfach:
Die NDR-Serie "Groß­stadt­re­vier" dreht dort, über­all in der Stra­ße Schmink-, Beleuch­tungs-, und Gerätewagen.

Ob ich mich für die Serie interessiere?
Weniger.
Aber ich fürch­te, das wird nicht das letz­te Mal gewe­sen sein, daß das Fern­seh­team die Fricke­stra­ße völ­lig in Beschlag genom­men hat ....

* edit *

Heu­te (Sonn­abend, 29-10-2005) ist wie­der alles nor­mal, wie man in die­sem Bild­aus­s­chitt erken­nen kann ....

bookmark_borderSensationeller Trick ....

ent­wickelt von => Frau Mor­gai­ne - 24. Okt, 23:55
Was Sie wol­len, Herr WVS. Die Fra­ge, ob Pyja­mas zum Blog­gen geeig­net sind oder doch eher flau­schi­ge Frot­tee-Bade­män­tel, wie ich sie tra­ge, oder ob Blog­gen unge­duscht mit der Kaf­fee­tas­se neben der Tasta­tur genü­gend Con­tent lie­fern kann usw.


wvs_at_re-actio.com - 25. Okt, 17:39
Wenn Sie ....
es schaf­fen, einen Pyja­ma zum Blog­gen zu brin­gen, dann soll­ten Sie damit auf­tre­ten - das GOP (Varie­té) in Han­no­ver oder Mün­ster wären da geeig­net .... tol­ler Trick!
Wenn Sie es dann auch noch mit einem Bade­man­tel schaf­fen, ist die Fra­ge ob er flau­schig ist - oder nicht - sicher eher zweitrangig!

bookmark_borderHeimat ....

.... gro­ßer Töch­ter, Söhne ....
so soll der über­ar­bei­te­te Text der Öster­rei­chi­schen Natio­nal­hym­ne lauten.

Es hat etwas gedau­ert. Aber nun steht der Eman­zi­pa­ti­on im Alpen­land nichts mehr im Wege ....

bookmark_borderVon Sinnen (II) ....

* edit * [Quel­le]
Ger­hard Schrö­der war in einem Zustand völ­li­ger Unzu­rech­nungs­fä­hig­keit. Er saß da und behaup­te­te, er habe die Wahl gewon­nen, es sei sei­ne Auf­ga­be, die Regie­rung zu stel­len. Jeder, der das Gegen­teil sage, betrei­be Het­ze gegen die Sozialdemokratie.

Es ist viel über den Rea­li­täts­ver­lust der Poli­ti­ker geschrie­ben und gespro­chen wor­den. Gestern Abend war er zu besich­ti­gen. Bun­des­kanz­ler Ger­hard Schrö­der war außer sich. Sein Stell­ver­tre­ter plä­dier­te für Abbruch der Sen­dung, weil "heu­te Abend doch nichts mehr her­aus­kommt". Er hät­te genau so gut Schrö­der an die Hand neh­men und an zwei Her­ren in wei­ßen Kit­teln wei­ter­ge­ben können.

Da pas­sier­te das Gespen­stisch­ste, das man jemals im deut­schen Fern­se­hen gese­hen hat­te. Schrö­der fiel ein Modul sei­ner Wahl­kampf­re­de wie­der ein und er spul­te es ab. Mit exakt den Bewe­gun­gen, die den Text auf den Plät­zen beglei­tet hat­ten. In die­sem Augen­blick bekam der Betrach­ter es mit der Angst zu tun. Es gibt in Sci­ence-Fic­tion-Fil­men den Moment, da ein Robo­ter, der sich bis dahin erfolg­reich für einen Men­schen aus­ge­ge­ben hat­te, sich ent­tarnt. Ein sol­cher Moment war es als Schrö­der mit die­ser Sät­zen sei­ner Wahl­kampf­re­de auf­war­te­te. Es war ihm anzu­se­hen, dass er die Sät­ze nicht dach­te. Er sag­te sie weni­ger als dass sie ihn sag­ten. Ein gro­ßer Augen­blick in der Geschich­te des Medi­ums Fern­se­hen und in der Geschich­te der Bundesrepublik.

Man hat Schrö­der immer wie­der "Medi­en­kanz­ler" genannt. Gestern Abend konn­te man für ein paar Minu­ten erle­ben, wel­chen Preis der Mensch Schrö­der dafür gezahlt hat. Er ist ver­schwun­den in einer Mas­ke und als er gestern die Mas­ke nicht fand, da war er ein­fach nur noch irre und als er sie wie­der fand, da konn­ten wir sie als Mas­ke erken­nen. Das war der Moment, da der Medi­en­kanz­ler Ger­hard Schrö­der starb. Wenn er Freun­de haben soll­te, so soll­ten sie ihn neh­men und in ein Sana­to­ri­um stecken, ihn raus­ho­len aus sei­nem Rausch.

Es war auch ein Macht­rausch. Auch dar­um war die­se Sen­dung schreck­lich. Sie zeig­te, dass es Schrö­der nicht um den Sieg, geschwei­ge denn um das eine oder die Deut­schen quä­len­de Pro­blem ging. Es ging ihm ein­zig und allein dar­um, den Geg­ner zu schla­gen. Es war ihm gleich­gül­tig, dass er weni­ger Stim­men bekom­men hat­te als Ange­la Mer­kel. Er fei­er­te, dass es ihm gelun­gen war zu ver­hin­dern, dass sie ihr Pro­jekt hat­te durch­zie­hen kön­nen. In der Psy­cho­lo­gie nann­te man das, als man noch in sol­chen Kate­go­rien dach­te, einen destruk­ti­ven Charakter.

Das war das Beäng­sti­gen­de die­ses Abends. 

Bleibt mir nur noch anzumerken:
Jeder "Otto-Nor­mal-Ver­brau­cher" wür­de in einem sol­chen Fall
von Wahr­neh­mungs­stö­rung tat­säch­lich zur sta­tio­nä­ren Psych­ia­trie verbracht ....

bookmark_borderBummelstudenten ....

scheint es immer weni­ger zu geben.

Einer Notiz in unse­rer ört­li­chen Tages­zei­tung ent­neh­me ich:

  • 230.900 Stu­die­ren­de haben in 2004 ein Examen abgelegt; 
  • davon waren 112.600 weib­lich, 118.300 männ­lich;
  • das waren 6% mehr Exami­na als 2003;
  • Der Alters­durch­schnitt war 27,9 Jah­re (!), und 
  • die Gesamt­stu­di­en­dau­er betrug im Schnitt 5,7 Jahre.

Da kann man sicher nicht von "Bum­meln" reden ....

PS
Inter­es­sant ist in die­sem Zusam­men­hang eine Ein­schät­zung, die bei WIKIPEDIA zu lesen ist:
" .. Die sozia­le Her­kunft der/des Stu­die­ren­den hat nur einen gerin­gen Ein­fluss auf die Stu­di­en­dau­er. Da in die­sem Punkt erheb­li­che Unter­schie­de zwi­schen Öster­reich, der Schweiz und Deutsch­land auf­tre­ten steht zu ver­mu­ten, dass in die­sem Punkt der bil­dungs­po­li­ti­sche Ein­fluss erheb­lich ist." 

Auch die fol­gen­de Zusam­men­fas­sung zu Berufs- und Gehalts­aus­sich­ten dürf­te von Inter­es­se sein:
" .. Eine dif­fe­ren­zier­te Betrach­tung der Absol­ven­ten beruf­li­cher Bil­dungs­we­ge führt zu ande­ren Ergeb­nis­sen als der gro­be Ver­gleich auf Basis der Fünfer-Aufteilung:

  • 1. Per­so­nen ohne beruf­li­chen Abschluss, 
  • 2. Per­so­nen mit Berufsausbildung, 
  • 3. Per­so­nen mit Fachschulabschluss, 
  • 4. Absol­ven­ten von Fach­hoch­schu­len sowie 
  • 5. erfolg­rei­che Hochschulabgänger.

So zeigt sich, dass Absol­ven­ten einer Berufs­aus­bil­dung aus abitu­ri­en­ten­ty­pi­schen Beru­fen und mit fach­schu­li­scher Wei­ter­bil­dung eben­so häu­fig wie die Dop­pel­qua­li­fi­zier­ten (Berufs­aus­bil­dung plus Stu­di­um) und Absol­ven­ten natur- oder gei­stes­wis­sen­schaft­li­cher Fächer in höhe­ren oder lei­ten­den Posi­tio­nen zu fin­den sind. Sie wer­den in die­ser Hin­sicht ledig­lich von den Beschäf­tig­ten mit wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­chem Stu­di­um über­trof­fen. Dabei sind aller­dings die Rege­lun­gen im öffent­li­chen Dienst zu berück­sich­ti­gen, nach denen Aka­de­mi­kern in aller Regel auto­ma­tisch eine Lauf­bahn im höhe­ren Dienst zuge­wie­sen wird.

Die gün­sti­ge Posi­ti­on der Berufs­aus­bil­dungs­ab­sol­ven­ten abitu­ri­en­ten­ty­pi­scher Beru­fe mit fach­schu­li­scher Wei­ter­bil­dung spie­gelt sich auch im Ein­kom­men wider. Bezo­gen auf den Medi­an liegt ihr durch­schnitt­li­ches Monats­ge­halt (2.888 €) nur knapp hin­ter der Grup­pe der Dop­pel­qua­li­fi­zier­ten (2.940 €), die hier am besten abschneiden.

Etwas nied­ri­ge­re Wer­te erzie­len im Schnitt die Absol­ven­ten wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­cher Stu­di­en­gän­ge (2.859 €) und die eines natur- oder gei­stes­wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­ums (2.787 €).

Folgt man die­sen Zah­len, so lässt sich bei einer Aus­bil­dung in einem abitu­ri­en­ten­ty­pi­schen kauf­män­ni­schen Beruf mit anschlie­ßen­der fach­schu­li­scher Wei­ter­bil­dung ins­ge­samt kein sub­stan­zi­el­ler Ein­kom­mens­nach­teil gegen­über den Uni­ver­si­täts­ab­sol­ven­ten feststellen.

Legt man dage­gen als Maß für die zen­tra­le Ten­denz der Ein­kom­mens­ver­tei­lun­gen Mit­tel­wer­te zugrun­de, so wächst der Abstand zwi­schen den Dop­pel­qua­li­fi­zier­ten (3.159 €) und den kauf­män­ni­schen Lehr­ab­sol­ven­ten mit Fach­schul­wei­ter­bil­dung (2.995 €). Auch die wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en­ab­gän­ger erzie­len nun im Schnitt ein höhe­res Ein­kom­men (3.137 €).

Der Durch­schnitts­wert für die Gei­stes- oder Natur­wis­sen­schaft­ler bleibt aller­dings mit 2.926 € wei­ter­hin hin­ter dem der kauf­män­ni­schen Berufs­aus­bil­dungs­ab­sol­ven­ten mit Fach­schul­wei­ter­bil­dung zurück. "
Im Klar­text heißt das:
Ein Stu­di­um bringt nur unwe­sent­li­che Vorteile!
Nimmt man dann die Besteue­rung hin­zu, wird der mar­gi­na­le Unter­schied im Ein­kom­men voll­ends aufgehoben.

Mei­ne frü­he­re The­se, nach der Wis­sen in unse­rem Lan­de unter­be­wer­tet ist, scheint hier­durch dem­nach bewie­sen zu sein.

bookmark_borderSelten geworden ....

ist die Hilfs­be­reit­schaft Jün­ge­rer gegen­über Älteren.
Aber es gibt sie noch!
Als ich heu­te vier gro­ße Pake­te zu bewe­gen hat­te - aus dem Auto ins Haus und dann in den Kel­ler - bot mir ein jun­ger Mann spon­tan Hil­fe beim Tra­gen an. Er gehört zu einer Maler­ko­lon­ne, die der­zeit unse­re Fas­sa­de in ein freund­li­ches "Mauve" taucht ....
Das muß­te 'mal erwähnt werden.
Weil allent­hal­ben behaup­tet wird, alle jun­gen Leu­te hät­ten kei­nen Anstand mehr .... die­ser jun­ge Maler hat noch Anstand.