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bookmark_borderkonsequent ....

ALT:
" .. Die Mög­lich­kei­ten die Two­day mir bie­tet sind
wei­test­ge­hend erschöpft,
der Reiz des Neuen
ist halt weg. Ich wer­de nun also woanders
wei­ter machen, dort wo ich mich mit neuen
Mög­lich­kei­ten beschäf­ti­gen kann. .."

NEU:
" .. Auch wenn ich ... ab und an
dar­über nach­ge­dacht hat­te auch die­ses Blog
woan­ders hin auszulagern,
letz­ten Endes über­wie­gen doch
die Vor­tei­le die Two­day bieten."

bookmark_borderSoziologie ....

sozio-logisch betrachtet .... ?

Der absur­de Dia­log der Dia­lek­tik bezüg­lich einer Syn­the­se zwi­schen dis­so­zia­lem Absen­tis­mus und mora­li­scher Arbeits­tei­lung hat zu einem mit ega­li­tä­rer Ego­zen­trik geführ­ten Dis­kurs beigetragen.

Zeit für ein Moratorium?
Oder Zeit, den Modus der Modi­fi­ka­tio­nen hin­sicht­lich grund­le­gen­der Moti­va­ti­on zu überdenken?

indif­fe­ren­ter Chi­li­as­mus hat doch unwei­ger­lich Eklek­ti­zis­mus zur Fol­ge! Das Incen­ti­ve ist Index und zugleich Indi­ka­tor, wie Inef­fi­zi­enz durch Induk­ti­on in Effi­zi­enz gewan­delt wer­den kann:
Cau­sa, nicht The­se oder abschlie­ßen­des Theo­rem sind gefragt. Teleo­lo­gisch unter­schei­den sich Chau­vi­nis­mus und Mob­bing ledig­lich durch die Moda­li­tä­ten - Mob heißt "Cha­os".

bookmark_borderFricke 46?

Ja in mei­ner Ecke von Ham­burg gibt es eine Eck­knei­pe die­sen Namens ... doch heu­te mor­gen plötzlich:
Ver­schwun­den!
Statt­des­sen ein völ­lig neu­er Name ...."Big Har­ry"


Des Rät­sels Lösung war einfach:
Die NDR-Serie "Groß­stadt­re­vier" dreht dort, über­all in der Stra­ße Schmink-, Beleuch­tungs-, und Gerätewagen.

Ob ich mich für die Serie interessiere?
Weniger.
Aber ich fürch­te, das wird nicht das letz­te Mal gewe­sen sein, daß das Fern­seh­team die Fricke­stra­ße völ­lig in Beschlag genom­men hat ....

* edit *

Heu­te (Sonn­abend, 29-10-2005) ist wie­der alles nor­mal, wie man in die­sem Bild­aus­s­chitt erken­nen kann ....

bookmark_borderSensationeller Trick ....

ent­wickelt von => Frau Mor­gai­ne - 24. Okt, 23:55
Was Sie wol­len, Herr WVS. Die Fra­ge, ob Pyja­mas zum Blog­gen geeig­net sind oder doch eher flau­schi­ge Frot­tee-Bade­män­tel, wie ich sie tra­ge, oder ob Blog­gen unge­duscht mit der Kaf­fee­tas­se neben der Tasta­tur genü­gend Con­tent lie­fern kann usw.


wvs_at_re-actio.com - 25. Okt, 17:39
Wenn Sie ....
es schaf­fen, einen Pyja­ma zum Blog­gen zu brin­gen, dann soll­ten Sie damit auf­tre­ten - das GOP (Varie­té) in Han­no­ver oder Mün­ster wären da geeig­net .... tol­ler Trick!
Wenn Sie es dann auch noch mit einem Bade­man­tel schaf­fen, ist die Fra­ge ob er flau­schig ist - oder nicht - sicher eher zweitrangig!

bookmark_borderHeimat ....

.... gro­ßer Töch­ter, Söhne ....
so soll der über­ar­bei­te­te Text der Öster­rei­chi­schen Natio­nal­hym­ne lauten.

Es hat etwas gedau­ert. Aber nun steht der Eman­zi­pa­ti­on im Alpen­land nichts mehr im Wege ....

bookmark_borderVon Sinnen (II) ....

* edit * [Quel­le]
Ger­hard Schrö­der war in einem Zustand völ­li­ger Unzu­rech­nungs­fä­hig­keit. Er saß da und behaup­te­te, er habe die Wahl gewon­nen, es sei sei­ne Auf­ga­be, die Regie­rung zu stel­len. Jeder, der das Gegen­teil sage, betrei­be Het­ze gegen die Sozialdemokratie.

Es ist viel über den Rea­li­täts­ver­lust der Poli­ti­ker geschrie­ben und gespro­chen wor­den. Gestern Abend war er zu besich­ti­gen. Bun­des­kanz­ler Ger­hard Schrö­der war außer sich. Sein Stell­ver­tre­ter plä­dier­te für Abbruch der Sen­dung, weil "heu­te Abend doch nichts mehr her­aus­kommt". Er hät­te genau so gut Schrö­der an die Hand neh­men und an zwei Her­ren in wei­ßen Kit­teln wei­ter­ge­ben können.

Da pas­sier­te das Gespen­stisch­ste, das man jemals im deut­schen Fern­se­hen gese­hen hat­te. Schrö­der fiel ein Modul sei­ner Wahl­kampf­re­de wie­der ein und er spul­te es ab. Mit exakt den Bewe­gun­gen, die den Text auf den Plät­zen beglei­tet hat­ten. In die­sem Augen­blick bekam der Betrach­ter es mit der Angst zu tun. Es gibt in Sci­ence-Fic­tion-Fil­men den Moment, da ein Robo­ter, der sich bis dahin erfolg­reich für einen Men­schen aus­ge­ge­ben hat­te, sich ent­tarnt. Ein sol­cher Moment war es als Schrö­der mit die­ser Sät­zen sei­ner Wahl­kampf­re­de auf­war­te­te. Es war ihm anzu­se­hen, dass er die Sät­ze nicht dach­te. Er sag­te sie weni­ger als dass sie ihn sag­ten. Ein gro­ßer Augen­blick in der Geschich­te des Medi­ums Fern­se­hen und in der Geschich­te der Bundesrepublik.

Man hat Schrö­der immer wie­der "Medi­en­kanz­ler" genannt. Gestern Abend konn­te man für ein paar Minu­ten erle­ben, wel­chen Preis der Mensch Schrö­der dafür gezahlt hat. Er ist ver­schwun­den in einer Mas­ke und als er gestern die Mas­ke nicht fand, da war er ein­fach nur noch irre und als er sie wie­der fand, da konn­ten wir sie als Mas­ke erken­nen. Das war der Moment, da der Medi­en­kanz­ler Ger­hard Schrö­der starb. Wenn er Freun­de haben soll­te, so soll­ten sie ihn neh­men und in ein Sana­to­ri­um stecken, ihn raus­ho­len aus sei­nem Rausch.

Es war auch ein Macht­rausch. Auch dar­um war die­se Sen­dung schreck­lich. Sie zeig­te, dass es Schrö­der nicht um den Sieg, geschwei­ge denn um das eine oder die Deut­schen quä­len­de Pro­blem ging. Es ging ihm ein­zig und allein dar­um, den Geg­ner zu schla­gen. Es war ihm gleich­gül­tig, dass er weni­ger Stim­men bekom­men hat­te als Ange­la Mer­kel. Er fei­er­te, dass es ihm gelun­gen war zu ver­hin­dern, dass sie ihr Pro­jekt hat­te durch­zie­hen kön­nen. In der Psy­cho­lo­gie nann­te man das, als man noch in sol­chen Kate­go­rien dach­te, einen destruk­ti­ven Charakter.

Das war das Beäng­sti­gen­de die­ses Abends. 

Bleibt mir nur noch anzumerken:
Jeder "Otto-Nor­mal-Ver­brau­cher" wür­de in einem sol­chen Fall
von Wahr­neh­mungs­stö­rung tat­säch­lich zur sta­tio­nä­ren Psych­ia­trie verbracht ....