bookmark_borderNacht-Beschäftigung ....

Auf der Jagd nach dem "Beson­de­ren"
- oder: Die Ästhe­tik der Zahl ....

Wel­cher Bei­trag wird "919293"?

PS
* dazwi­schen lie­gen nahe­zu 50.000 Beiträge
[Zeit­raum 31.07. bis heu­te = ~20 Tage; macht pro Tag ~2.500 Beiträge]

bookmark_borderVom Kommen und Gehen ....

ist schon häu­fi­ger die Rede gewe­sen, hier "auf twoday".

Man­che Blog­ger kom­men ganz lei­se und gehen mit Pau­ken­schlag - ande­re kom­men mit Pau­ken­schlag und ver­schwin­den dann sang- und klang­los in der Ver­sen­kung .... Und dazwischen?
All die typi­schen Graustufen.

Weni­ge Web­logs sind bestän­dig, noch weni­ger sind les­bar, lesenswert.

Wie ich aus­ge­rech­net heu­te dar­auf komme?
NeueRe-akti­vier­te Web­logs hat das Land ....

* edit *
"Miss Ger­ma­ny" so kopiert bei "achil­les" ....


So sieht der Bei­trag eines ras­si­sti­schen Prolls aus, der sich zum "Blog­wäch­ter" aufspielt ....

bookmark_borderRasches Handeln ....

und "Fest­zur­ren" von Ergeb­nis­sen ist oft von außer­or­dent­li­chem Vor­teil. Wie gera­de erlebt ändern sich die Markt­be­din­gun­gen über Nacht. Was gestern noch gül­tig war hat schon heu­te kei­nen Bestand mehr!

Ent­schei­den ist anschei­nend die schwer­ste Auf­ga­be im Geschäfts­le­ben. Dabei ist der Frust auf allen Sei­ten noch viel grö­ßer, wenn man die Bedin­gun­gen, die gestern noch gegol­ten hät­ten, mit dem ver­gleicht, was statt­des­sen heu­te gül­tig ist ....

bookmark_borderVitalität = Nix in der Birne?

Die Vita­li­tät wird zu Lasten des Ver­stan­des überschätzt.
Dabei sind es die Och­sen und nicht die Denker,
die uns zu Tode trampeln.

[Fried­rich Dürrenmatt]

.... und damit schlie­ße ich mei­nen klei­ne Rei­he mit Dür­ren­matt-Zita­ten ab. Wie Eli­sa­beth Brock-Sul­zer - sinn­ge­mäß - über ihn und sein Schaf­fen sagte:
" .. (es hat eine) sel­te­ne, unmit­tel­ba­re Schlag­kraft .. "

bookmark_borderSchein & Sein!

Mor­gai­ne stellt die Fra­ge nach der Ehr­lich­keit in "Blog­land", nach der Ehr­lich­keit jener T-Shirt-Ver­trei­ber, die mit lin­ken Sprü­chen, Umwelt­pa­ro­len etc. einen schnel­len Euro machen wollen:

" .. Ich bin nun sehr neu­gie­rig, wie anti­ka­pi­ta­li­stisch eigent­lich die Pro­duk­ti­ons­be­din­gun­gen der T-Shirts mit den schicken lin­ken Anti-Mer­kel-Slo­gans sind." 
Um dann auf die Kri­te­ri­en näher einzugehen:
" .. Da ich erst gestern einen Fra­gen­ka­ta­log für den­je­ni­gen erar­bei­tet habe, der sich die T-Shirt-Pro­duk­ti­on vor Ort anse­hen soll, hät­te ich hier an alle Blog-Shop-Betrei­ber ein paar Fragen:

  • Wo wer­den Eure T-Shirts und son­sti­gen Pro­duk­te produziert? 
  • Wel­che sozia­len Stan­dards wer­den bei die­ser Pro­duk­ti­on erfüllt? 
  • Sind das die Min­dest­so­zi­al­stan­dards wie bei­spiels­wei­se Ver­zicht auf Kin­der-, Skla­ven-, und Gefängnisarbeit? 
  • Wie umwelt­ver­träg­lich ist die T-Shirt-Produktion? 
  • Wie sind die Arbeits­be­din­gun­gen in Eurem eige­nen Laden? 
  • Ihr seid ein Start-Up und jeder arbei­tet unter glei­chen Bedin­gun­gen um der gemein­sa­men Sache willen? 
  • Oder macht die Buch­hal­tung die allein­er­zie­hen­de Mut­ter auf 1-Euro-Basis und Ihr habt dafür genug Geld für weit­aus wich­ti­ge­re Sachen wie Mar­ke­ting, Öffent­lich­keits­ar­beit, Bear­bei­tung von Inter­view-Anfra­gen für Funk und Fern­se­hen, Ein­la­dun­gen zum Abend­essen oder klei­ne, fei­ne Par­ty-Häpp­chen auf dem mei­nungs­bil­den­den Buffett?


"Man darf nie auf­hö­ren, sich die Welt vor­zu­stel­len, wie sie am ver­nünf­tig­sten wäre."
[Fried­rich Dürrenmatt]

Berech­tig­te Fra­gen von Frau Mor­gai­ne - allesamt!
Und Antworten?
Bis­her kei­ne, soweit ich sehen konnte!

Auch kei­ne Stel­lung­nah­men von den sonst hier - ach so bemüh­ten - Ver­fech­tern des sozia­len Ausgleichs ....

Hier, mei­ne Damen und Her­ren, ist die Mög­lich­keit sich für eine wirk­lich gute Sache ein­zu­set­zen - oder zumin­dest auszusprechen!

PS: KOMMENTARE bit­te bei Morgaine!

bookmark_borderDaran krankt es ....

in vie­len Arbeitsbereichen:
" .. Gene­rell stellt sich die Frage,
ob Ziel­vor­ga­ben nicht effek­ti­ver sind als Zeit­vor­ga­ben. "
schreibt Mor­gai­ne und fügt hinzu
" .. Dass die­ses nicht über­all umsetz­bar ist, steht außer Frage."
Die­sen Nach­satz fin­de ich bedau­er­lich, denn es steht zu befürch­ten, daß ihn Geg­ner eines "Ziel­vor­ga­ben-Modells" der­ge­stalt nut­zen, daß sie behaup­ten, die Ver­fech­ter einer sol­chen Ziel­vor­ga­be sei­en sich ihrer Sache nicht sicher ....

Anstatt zu fragen:
"Was errei­chen wir?",
fragt man meist
"Was kostet das?"
Die "Reichs­be­den­ken­trä­ger" sind fort­schritts- und ver­än­de­rungs­feind­lich, weil sie die neu­en Gege­ben­hei­ten intel­lek­tu­ell nicht erfassen ....

Ergeb­nis­ori­en­tier­tes Han­deln mit Zielvorgaben
- das Zukunftsmodell ....

bookmark_borderDas Märchen ....

von den Bre­mer Stadt­mu­si­kan­ten kennt fast jeder. Wesent­li­ches Ele­ment des Mär­chens ist, daß jedes der Tie­re allei­ne nicht hät­te über­le­ben kön­nen, alle Tie­re zusam­men aber haben eine Chan­ce, weil sich ihre Fähig­kei­ten ergän­zen. So ver­ja­gen sie die Räuber:

Da lief der Räu­ber, was er konn­te, zu sei­nem Haupt­mann zurück und sprach: "Ach, in dem Haus sitzt eine greu­li­che Hexe, die hat mich ange­haucht und mir mit ihren lan­gen Fin­gern das Gesicht zer­kratzt. An der Tür steht ein Mann mit einem Mes­ser, der hat mich ins Bein gesto­chen. Auf dem Hof liegt ein schwar­zes Unge­tüm, das hat mit einem Holz­prü­gel auf mich los­ge­schla­gen. Und oben auf dem Dache, da sitzt der Rich­ter, der rief: 'Bringt mir den Schelm her!' Da mach­te ich, daß ich fortkam."
Was ler­nen wir aus die­sem Märchen?
(Man lernt immer etwas aus Märchen!)

Auch man­che Men­schen müs­sen sich zusam­men­tun, weil ihre Ein­zel­lei­stung nicht aus­reicht. Nun hof­fe ich nur, daß sich in sol­chen Fäl­len die Ein­zel­fä­hig­kei­ten eben­so gut ergän­zen, wie es bei den Stadt­mu­si­kan­ten der Fall war.

Andern­falls hät­te näm­lich das Zusam­men­rot­ten kei­nen Sinn
- es käme nichts "Bes­se­res" heraus ....