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bookmark_borderGedankenaustausch Jazz - Panthol

jazz_und_mehr schrieb am Mo, 2. Mai, 08:41:
Ich habe lan­ge mit mir gerun­gen, ob ich die­sen Bei­trag kom­men­tie­ren soll oder nicht. Ich weiß wenig bis nichts über die Hin­ter­grün­de, die zu die­sem Posting geführt haben und will die­se daher auch bewusst nicht bewerten.

Doch die von Ihnen ver­wen­de­te Ter­mi­no­lo­gie lässt bei mir mal wie­der, wie übri­gens schon öfter hier im Blog, alle Alarm­glocken schril­len. Men­schen als "Rat­ten" zu bezeich­nen, die sich "wie­der in die Kana­li­sa­ti­on ver­pie­seln" sol­len, geht mir, egal was vor­ge­fal­len ist, defi­ni­tiv zu weit und erin­nert mich an dun­kel­ste Zei­ten der deut­schen Geschichte.

Ich fürch­te, die Ver­wen­dung sol­cher Begriff­lich­kei­ten sagt mehr über Sie selbst aus, als über den­je­ni­gen, den Sie angreifen.

Als ich Ihnen die Schreib­be­rech­ti­gung für das Lyrik-Blog erteilt habe, waren genau sol­che Aus­wüch­se, wie Sie Sie hier pro­vo­zie­ren, der Grund dafür, war­um ich so lan­ge gezö­gert habe. Soll­ten Sie Nach­wei­se dafür haben, dass durch irgend­ei­nen Text im Lyrik-Blog Urhe­ber­rech­te gefähr­det sind (was ich übri­gens nicht sehen kann), wen­den Sie sich bit­te an den Autor selbst oder an mich, damit man über­le­gen kann, wie man wei­ter verfährt.

Ich woll­te und will mich in kei­ner Wei­se als Zen­sor des Lyrik-Blogs auf­spie­len, doch mir liegt sehr dar­an, dass irgend­wel­che Klein­krie­ge dar­aus fern­ge­hal­ten wer­den. Da Sie mei­ne Befürch­tun­gen lei­der ein­mal mehr glanz­voll bestä­tigt haben, wer­de ich Ihre Schreib­be­rech­ti­gung löschen. Ich möch­te nicht, dass durch Ihr Ver­hal­ten ande­re Mit­glie­der das Blog verlassen.
Ant­wor­ten - Löschen

wvs_at_re-actio.com ant­wor­te­te am Sa, 7. Mai, 21:42:
Was mich an Ihnen stört, Herr Jazz, ....
ist die Tat­sa­che, daß Sie offen­sicht­lich immer nur die Feh­ler sehen, die ich - aus ihrer Sicht - mache. Und daß Ihnen immer nur die Begrif­fe die ich ver­wen­de mißfallen!

Haben Sie denn ein­mal gele­sen, was Herr Muh so an Begrif­fen benutzt, wenn er mich anspricht?

Eine klei­ne Aus­wahl aus jüng­ster Zeit (O-Ton von Muh über Pan­thol):

  • dein Geseiere 
  • wel­chen gei­sti­gen Müll du so wie­der abge­son­dert hast 
  • Kein Saft inne Eier 
  • ein klei­ner brau­ner blogtroll 
  • ver­lei­he ich Herrn Pan­thol somit vir­tu­ell und sym­bo­lisch den "Brau­nen Blu­men­topf für abar­ti­ges Gedankengut 
  • hin­ter­fot­zi­ge Rumgestänkere 
  • an dir sind auch die gesam­ten ent­wicke­lun­gen der letz­ten 200 jah­re vor­bei gegangen 
  • per­ma­nennt irgend­wel­chen dumpfsinn 
  • das dei­ne eltern dich direkt nach der geburt mit den wor­ten "igitt, wasn das??" begrüßt haben 
  • Fei­ges Schwein 
  • hät­te ich ihre Müll­kom­men­ta­re gna­den­los hier raus gelöscht 
  • das du nicht mehr so ganz flockig tickst 
  • Herr Pan­thol ist und bleibt für mich ein pole­mi­scher Reak­tio­när der brau­nes Gedan­ken­gut verbreitet 
  • .. sie im Selbst­ge­spräch "Arsch­loch" .. zu sich .. gesagt haben

Fin­den sol­che "State­ments" Ihre Zustimmung?
Sehen Sie denn nicht, wer sich hin­ter sol­chen For­mu­lie­run­gen verbirgt?
Und jetzt, Herr Jazz, wenn Sie so aus­glei­chend, gerecht und empört über "Aus­wüch­se" sind, wie sich den Anschein geben, for­de­re ich Sie auf:
Neh­men Sie zu den Belei­di­gun­gen von Herrn Muh Stellung!

Ich fürch­te aber, das paßt nicht in ihr Feind­bild .... denn obwohl ich im Lyrik-Blog kei­ne wil­den Anwür­fe nie­der­ge­schrie­ben habe - wie Herr Muh - dort stand ledig­lich ein Gedicht von mir .... hat es den Anschein, Sie waren ganz froh, einen Grund dafür zu haben, mich auszuschließen ....

* edit *
Wie man sieht - oder bes­ser: Nicht sieht - zieht es Herr Jazz vor, sich mit Pro­le­ten zu asso­zi­ie­ren, die wegen ihres begrenz­ten Hori­zon­tes nicht in der Lage sind auch nur einen ver­nünf­ti­gen Gedan­ken feh­ler­frei niederzuschreiben ....

bookmark_borderAusländerfeindlichkeit ....

ist einer der Vor­wür­fe, die mir von Herrn MUH immer wie­der gemacht werden.

Lesen Sie 'mal den Text unten [Zitat! Ori­gi­nal, ohne Änderungen!]

" .. Muh-Tiger | 5. Mai, 19:46
Sach ma...
... wat is bei die Aus­län­ders heu­te eigent­lich fürn Fei­ertach? Müllraus­bringtach? Mei­ne Nach­barn waren jetzt in 3 Stun­den bestimmt schon 10 mal anne Müll­ton­ne. Nich dat ich dat kon­trol­li­ren tät. Aber ich hör dat immer. Klap­pe auf [quiiiiii­ieeeeeönk] Müll rinn [kalomp] Klap­pe zu [quiiiiii­ieeeeeönk]. Und dat sind mit Sicher­heit die Aus­län­ders von oben. Weil der Rest der Baga­ge is ver­reist. Also der ausm Haus hier .. "

Mir scheint die­ser Text weder lustig noch ange­bracht. Aber Herr Muh fin­det das offen­sicht­lich gut, sich über Aus­län­der und deren Fei­er­ta­ge lustig zu machen - wenn das Frau eclip­se erfährt .... oder sei­ne Nach­barn, über die er sich in dem Bei­trag so abfäl­lig äußert .... !

bookmark_borderWir fragen uns ....

ein­mal, war­um bestimm­te Blog­ger soviel Zeit haben.
Sie sind wahr­schein­lich in höchst­do­tier­ten Posi­tio­nen beschäf­tigt, haben viel Per­so­nal und des­we­gen viel Zeit, sich hier mit wich­ti­gen Din­gen - wie etwa dem erstel­len von But­tons - zu beschäftigen.

Oder sind sie mög­li­cher­wei­se des­we­gen mit so viel Zeit aus­ge­stat­tet, weil sie gark­ei­nen rich­ti­gen Job haben? Nicht 'mal einen Klit­ze­klei­nen? Es ist doch erstaun­lich, daß man­cher der Schrei­ber­lin­ge so gut über das Leben am Kiosk Bescheid weiß .... so, als ob er/sie es täg­lich erlebt.

Es ist eine alte Tak­tik, zu pro­vo­zie­ren, indem man Zwei­fel anmeldet:
Recht­fer­tigt sich der der­art Ange­grif­fe­ne, so wird das als Prah­le­rei gewer­tet, recht­fer­tigt er sich nicht, scheint er die Zwei­fel nicht aus­räu­men zu können ....

Womit aller­dings nicht gerech­net wird, ist der Ein­druck, den das bei sol­chen Men­schen in "Blog­land" macht, die sehr wohl in der Lage sind, zu dif­fe­ren­zie­ren. Eine Hand­voll Dritt­klas­si­ger wird nicht dadurch bes­ser, daß sie kol­lek­tiv immer wie­der die glei­chen Behaup­tun­gen auf­stellt! Auch die Behaup­tun­gen wer­den dadurch nicht wahr ....

Ich freue mich schon auf den näch­sten Ein­trag in irgend­ei­ne obsku­re Liste, ein von ver­ein­zel­ten und ver­ein­sam­ten Zahl Ver­irr­ter gele­se­nen Web­sei­te oder ähn­li­chen Unfug - nur frisch an's Werk, wenn ihnen danach ist - den Effekt soll­ten die­se Per­so­nen ein­mal dadurch prü­fen, daß sie die mage­ren Zugriffs­zah­len zu ihren Mach­wer­ken anschau­en ....

* edit *
Ich habe kei­ne Illu­sio­nen, was den Effekt die­ser Erör­te­rung angeht: Es las­sen sich treff­lich Tei­le dar­aus ent­neh­men und ver­dreht, ver­zerrt, oder ander­wei­tig ver­frem­det für Pole­mik ver­wen­den .... und spä­te­stens mor­gen wird man dann sol­che Mach­wer­ke im "Netz der Mit­tel­mä­ßi­gen" lesen können ....

* 2. edit *
der oben fett­ge­druck­te Teil mei­ner Aus­füh­run­gen ist ja nun wahr gewor­den - man­che Men­schen haben eben viel Zeit, aber eine umge­kehrt pro­por­tio­na­le Men­ge an Ver­stand .... wenn Ssie wis­sen, was ich meine ....

* 3. edit *
Aus gege­be­nem Anlass wei­se ich dar­auf hin, daß ich hier nicht von Herrn qui­ri­nus spre­che - die wirk­lich Betrof­fe­nen haben das schon ver­stan­den und agie­ren entsprechend ....

bookmark_borderDementi!

[es wird demen­tiert = ver­neint, daß]

Ironie an

Wenn der Autor selbst demen­tiert, klingt das immer nach Ent­schul­di­gung. Des­we­gen will ich hier einer Chri­sten­pflicht genü­gen, und Böses von einem Mit-Blog­ger abwenden.

Wenn etwa geschrie­ben wird " .. Ohne Arme kei­ne Kek­se .. ", so bedeu­tet das kei­nes­falls eine Dis­kri­mi­nie­rung kör­per­lich Behin­der­ter, wie etwa Con­ter­gan-Geschä­dig­te! Nein, der Autor ist voll Mit­ge­fühl und möch­te am lieb­sten selbst die Kek­se reichen.

Er hat auch kei­nes­falls etwas gegen eman­zi­pier­te Frau­en, wenn er schreibt " .. das (sic!) fru­strier­te Eman­zen beim Blog­coun­ter-Schwanz­ver­gleich nicht mit­ma­chen kön­nen .. ", nein, es han­delt sich viel­mehr um ehr­li­ches Mit­ge­fühl für die armen Betrof­fe­nen, weil ihnen ein Schnie­del fehlt.

Ironie aus

Sie sehen, mit etwas gutem Wil­len wird aus einer schein­ba­ren tat­säch­li­chen Dis­kri­mi­nie­rung eine durch­aus freund­li­che Sicht der Din­ge .... [vor allem, wo wir doch wis­sen, daß es auf die Zahl der Win­dun­gen im Gehirn, nicht auf das Gewicht der Eier* ankommt .... na ja, bei man­chen Blog­gern schon, aber .... sonst wäre ein Ele­phant ja auch ein Genius!]

* sie­he dazu "Aha!"


bookmark_borderSprachfertigkeit und Integration ....

gehö­ren eng zusam­men. Wer nicht in der Lage ist, die Spra­che des Lan­des, wohin ein­ge­wan­dert wer­den soll, zu ver­ste­hen, geschwei­ge denn zu spre­chen, wird sich wahr­schein­lich nie inte­grie­ren. Zumin­dest sind Zwei­fel berech­tigt, ob sich die­se Per­so­nen über­haupt inte­grie­ren wollen.

In tra­di­tio­nel­len Ein­wan­de­rungs­län­dern, wie Neu­see­land, Austra­li­en, USA oder Kana­da, gehört es zu den Grund­be­din­gun­gen, einen Nach­weis der Aus­drucks­fä­hig­keit in der Lan­des­spra­che zu ver­lan­gen. Inte­gra­ti­on wird dort seit Jahr­zehn­ten for­ciert, ange­fan­gen im Schul­sy­stem bis hin zur Arbeits­stät­te. Es gibt kei­ne Aus­nah­men. Zu mei­ner Ver­wun­de­rung konn­te ich dort auch fest­stel­len, daß eth­ni­sche Grup­pen, die in Euro­pa nicht oder nur in klei­nem Pro­zent­satz inte­gra­ti­ons­wil­lig sind, durch die dor­ti­gen Rah­men­be­din­gun­gen erheb­lich bes­ser inte­griert sind als hier.

* edit *
Bei nähe­rer Betrach­tung drängt sich der Ein­druck auf, daß wir hier in AUS und D die­je­ni­gen Ein­wan­de­rungs­wil­li­gen "abbe­kom­men", die in ande­ren Ein­wan­de­rungs­län­dern schon des­we­gen nicht genom­men wer­den, weil sie unfä­hig oder unwil­lig sind, die dor­ti­gen Bedin­gun­gen zu erfül­len - hier aber "ange­nom­men" wer­den, weil uns eben die­se Kri­te­ri­en feh­len. Oder, wenn sie vor­han­den sind, nicht durch­ge­setzt wer­den .... * /edit *

Nach der durch das Zuwan­de­rungs­ge­setzt gefor­der­ten Sprach­fer­tig­keits­prü­fung schicken sich die Öster­rei­cher an, eine ähn­li­che Rege­lung in die Tat umzu­set­zen, die schon seit vor­letz­tem Jahr dort eine gesetz­li­che Grund­la­ge bekam.

Gut so!


Ich plä­die­re dafür, den bereits hier leben­den Aus­län­dern eine sol­che Sprach­fer­tig­keit abzu­ver­lan­gen, da anson­sten nicht gewähr­lei­stet ist, daß sich die Ein­ge­wan­der­ten sinn­voll inte­grie­ren kön­nen. Wer die Spra­che des Gast­lan­des nicht beherrscht wird sich in Gesell­schaft gleich­spra­chi­ger Men­schen bes­ser füh­len als im Umgang mit denen, die die Lan­des­spra­che spre­chen. Die Fol­ge ist eine Ghet­toi­sie­rung und Per­p­etu­ie­rung der Vor­ur­tei­le gegen - angeb­li­che oder tat­säch­li­che - Den­kungs­art des Gastlandes.

 

Das Goe­the-Insti­tut zeigt einen ande­ren Weg zur Inte­gra­ti­on auf, der auf Frei­wil­lig­keit beruht. Sofern sich eine Inan­spruch­nah­me sol­cher Model­le abzeich­net, hal­te ich Frei­wil­lig­keit alle­mal für ein bes­se­res Modell, als eines, das auf "Zwang" setzt. Daß das Erler­nen der Spra­che - mit gutem Wil­len auch ohne Zwang - funk­tio­niert, ist mir per­sön­lich bekannt: Unse­re por­tu­gie­si­schen Freun­de leben nun nahe­zu 20 Jah­re hier und haben es gelernt. Das soll­ten ande­re Aus­län­der, die hier blei­ben wol­len, auch können ....

 

bookmark_borderPlötzlich ward es heller ....

und ich war sehr erstaunt:
Seit Ein­zug stan­den am Fen­ster mei­nes Arbeits­zim­mer zwei gut belaub­te Ficus-Pflan­zen. Vor eini­gen Tagen, es war drau­ßen eher trü­bes Wet­ter, muß­te ich schon am frü­hen Nach­mit­tag das Licht anschal­ten, um am Schreib­tisch zu lesen.

Heu­te habe ich die Pflan­zen, die mitt­ler­wei­le natür­lich sehr viel grö­ßer gewor­den waren, ins Atri­um verbannt.
Und sie­he da:
Auf ein­mal ist es schön hell in mei­nem Raum, ich kann am spä­ten Nach­mit­tag ohne künst­li­ches Licht auskommen ....

bookmark_borderVorteile des (fortgeschrittenen) Alters ....

sehen vie­le Autoren - aus unter­schied­li­chen Gründen.
Nicht verwunderlich.
Die­je­ni­gen, die heu­te noch über Älte­re abschät­zi­ge Bemer­kun­gen machen, kön­nen aus mei­ner Sicht kei­ne weit­sich­ti­gen Men­schen sein. Sie schei­nen anzu­neh­men, sie blie­ben immer jung .... nun gut, in einem Bereich trifft das sicher zu:
Sie sind in einem frü­hen Sta­di­um der Puber­tät stecken geblie­ben - daher die infan­ti­le Sicht der Welt!

Hier nun eini­ge Bei­trä­ge / Aus­zü­ge zum Thema

Ein Vor­teil des Alters
Ein Vor­teil des Alters ist es auf jeden Fall, sich end­lich von jeg­li­chen Geschmacks­kon­ven­tio­nen los­zu­sa­gen. Ach­tet man in der Jugend noch eher dar­auf, was hipp und in ist, ..(ist).. einem ... mit zuneh­men­dem Alter ... ein­fach nicht(s) mehr pein­lich.
Spruch­weis­hei­ten
Ein gro­ßer Vor­teil des Alters liegt darin,
dass man nicht län­ger die Din­ge begehrt,
die man sich frü­her aus Geld­man­gel nicht lei­sten konnte.
[Char­lie Chaplin]

Rich­ter, Horst-Eber­hard: Wan­de­rer zwi­schen den Fronten
"Der Vor­teil des Alters ist ja, dass man - als ver­meint­lich nur noch beschränkt zurech­nungs­fä­hig - den vom momen­ta­nen Zeit­geist getra­ge­nen Anfüh­rern des ... Macht­den­kens unge­schützt die Mei­nung sagen kann."
Pla­ton, Politeia
Der alte Kepha­los lädt ihn freund­lich ein ... Sokra­tes fin­det sich dazu bereit, zumal die Unter­hal­tung mit betag­ten Män­nern ihm sehr wert­voll sei, da man sich bei ihnen über den Weg erkun­di­gen kön­ne, den man viel­leicht auch ein­mal gehen wer­de. Dar­an knüpft er unmit­tel­bar die Fra­ge, ob Kepha­los das Alter beschwer­lich fin­de. Nicht das Alter an sich, ant­wor­tet (d)er, sei eine Beschwer­de, son­dern die Denk- und Lebens­art der Men­schen mache es beschwer­lich.
* edit *
Ach ja, um sogleich allen Beschwer­den der eman­zi­pier­ten Damen vor­zu­beu­gen: Wenn Pla­ton heu­te leb­te, hät­te er sicher "poli­tisch kor­rekt" gesagt "betag­ten Frau­en und Män­nern" ....

bookmark_borderIm Schafspelz ....

ver­birgt sich oft der Wolf! Hin­ter from­men Zita­ten ver­ber­gen sich auch oft Men­schen, die die Fröm­mig­keit nur auf der Zun­ge tra­gen, deren Herz aber voll Neid und Lüge ist, denen Ver­leum­dung locker aus der Tasta­tur fließt ....

Dazu fol­gen­de Bibel­zi­ta­te:

  • Sie­he, (der) sie hat Böses im Sinn; mit Unglück ist (er) sie schwan­ger und wird Lüge gebä­ren.
    [AT1, Psalm, 007/015]
  • (Sein) Ihr Mund ist voll Flu­chens, Falsch­heit und Trugs; (sei­ne) ihre Zun­ge rich­tet Mühe und Arbeit an.
    [AT1, Psalm, 010/007]
  • Behü­te dei­ne Zun­ge vor Bösem und dei­ne Lip­pen, daß sie nicht Trug reden.
    [AT1, Psalm, 034/014]

"O Herr, ich dan­ke Dir, daß ich
nicht bin wie jene® Pharisäer(-in) dort!"


oder:

"Judge not, lest you be judged!"
[Matthew 7:1]

bookmark_border"Mitleid ....

so sag­te der in die­ser Woche ver­stor­be­ne Harald Juhn­ke in einer NDR-Talkshow,

"Mit­leid bekommt man umsonst,
Neid muß man sich erarbeiten!"


Viel­leicht stammt die Aus­sa­ge nicht von ihm, ist ein Zitat, den­noch: Ich den­ke, das ist es wert, dar­über nachzudenken ....

Einen schö­nen Sonn­abend wünscht Ihnen Ihr
wvs

bookmark_borderRTL und Sat1 für "Arme"?

Unter­ti­tel
Bemer­kun­gen zum Fern­se­hen (II)

In unse­rer Tages­zei­tung las ich heu­te (Quel­le "FOCUS"):
"Wer Geld hat, schaut ARD und ZDF, wer arbeits­los und/oder min­der­be­mit­telt (!) ist schaut RTL und Sat1."

" .. Die GfK-Zah­len bele­gen auch: Je mehr Geld ein Zuschau­er zur Ver­fü­gung hat, desto eher ver­bringt er sei­ne Fern­seh­zeit nicht bei den vier größ­ten Pri­vat­ka­nä­len RTL, SAT.1, Pro Sie­ben und RTL2, son­dern beim Ersten oder beim ZDF. "
Die GfK [Gesell­schaft für Kon­sum­for­schung] erhebt im Auf­trag der Sen­der - wie bekannt - eine "Quo­te", d.h. stellt fest, wer wann was sieht. Das läßt sich natür­lich auch nut­zen, um sol­che Infor­ma­tio­nen mit den demo­gra­phi­schen Daten zu verknüpfen.

Wor­aus sich das oben ange­spro­che­ne Bild ergibt. Das wun­dert mich nicht, denn wenn ich in Gesprä­chen vom "Fern­seh­ge­nuß" [beim Link her­un­ter­scrol­len!] mei­ner Mit­men­schen erfah­re, ist oft eine Zuord­nung nach sozia­ler Ebe­ne und Bil­dungs­stand festzustellen.

Ach ja, das Fernsehen!
Die GfK sagt dazu:
Je mehr Bil­dung die Zuschau­er haben, desto eher sehen sie ARD und ZDF. Nun wer­den Sie sich fra­gen, was ich denn so schaue. Ein­fach zu beantworten.In der Woche kom­me ich auf ca. 1-2 Stun­den vor dem Fern­se­her - für mehr ist mir mei­ne Zeit zu schade!

Und wie ich frü­her schon ein­mal anmerk­te:
Das Fern­se­hen - egal ob ARD, ZDF, RTL oder Sat1 - pro­du­ziert völ­lig an mei­nen Bedürf­nis­sen vorbei ....

bookmark_borderBemerkungen zum Bewußtsein (II)

Ein inter­es­san­tes Wort: "Bewußt­sein".
Um Bewußt­sein zu haben, muß man "sein", ohne geht es nicht.
Men­schen wis­sen - meist - um ihr "Selbst", erken­nen sich als Person.
"Bewußt" bedeu­tet aber auch, zu gestal­ten, sich zu bewäh­ren, Teil zu haben, mitzutun.
Wenn das nicht vor­liegt, regiert das Unter­be­wuß­te den Menschen.
Bekommt Über­hand, setzt sich durch.
Unter­be­wuß­tes ist das Ani­ma­li­sche*, Auto­ma­ti­sche* in uns.
Nur das Über­le­ben zählt!

Man­chen Men­schen scheint das Bewußt­sein abhan­den gekom­men zu sein ....

* edit:
Mit die­sen Begrif­fen mei­ne ich nicht Auto­ma­tis­men im Sin­ne von phy­sio­lo­gi­scher Steue­rung [Atmung, Ver­dau­ung, etc.] son­dern Trie­be, Bedürf­nis­se, Obses­sio­nen - also eher psy­chi­sche Automatismen ....