bookmark_borderDa ja ....

momen­tan eher 'tote Hose' hin­sicht­lich der Blog­ak­ti­vi­tät ist - es ist Feri­en­zeit, drückend warm, man geht lie­ber schwim­men, etc. - habe ich ein neu­es 'Pro­jekt' begonnen:
Ich baue (wie­der ein­mal) ein 'Dop­pel­bett', das aus zwei iden­ti­schen Tei­len [je 90 x 200cm] besteht, die über­ein­an­der gesta­pelt ein soge­nann­tes "Senio­ren­bett" erge­ben. "Senio­ren­bett" des­we­gen, weil man sich ohne Schwie­rig­keit, Bücken, oder in die Knie gehen drauf­set­zen kann.
Der Unter­schied zur frü­he­ren Aus­füh­rung ist aller­dings, daß die­se Bet­ten einen (fest ein­ge­bau­ten) Lat­ten­rost bekom­men und aus mas­si­vem Holz bestehen. Das konn­te ich dies­mal wagen, weil zu den gän­gi­gen Maschi­nen noch ein elek­tri­scher Hobel und eine Schleif­ma­schi­ne hin­zu­ge­kom­men sind .... 

Bil­der vom Bau & fer­ti­gen Bett folgen ....

bookmark_borderDie Kunst etwas wegzulassen ....

beherrscht unser Leben! 
 
Wir bekom­men zwar kor­rek­te Infor­ma­tio­nen - die aber sind "iso­liert", d.h. es wer­den wesent­li­che Beur­tei­lungs­kri­te­ri­en weg­ge­las­sen, wodurch natür­lich das Gesamt­bild 'ver­fälscht' wird.


Tues­day, the Fede­ral Mini­stry of Eco­no­mics and Tech­no­lo­gy said Ger­man fac­to­ry orders recor­ded a month­ly growth of 4.4% in May, much lar­ger than the expec­ted increa­se of 0.5% and April's 0.1% rise.


So, das war auch das, was in der Pres­se und den elek­tro­ni­schen Medi­en in Deutsch­land mit viel 'tra­ra' ver­öf­fent­licht wurde.


Year-on-year, orders plummeted 29.4% in May, slower than the 37.1% decli­ne seen in April. Dome­stic orders were down 25%, while for­eign orders plun­ged 33%.
In the two month com­pa­ri­son, orders increa­sed 4.2%. Dome­stic and for­eign demand clim­bed 3.9% and 4.5%, respectively.


Was weg­ge­las­sen wur­de ist, daß im Ver­gleich Jahr-zu-Jahr immer­hin noch ein Defi­zit von ca. 30% gegen­über Vor­jahr bestand. Natür­lich ist auch bedeut­sam, daß in den Jah­ren zuvor (Abbil­dung!) eine Schwan­kung auf einem ste­tig (mode­rat) anstei­gen­den Niveau statt­ge­fun­den hat.
 

 

Tues­day, the Fede­ral Mini­stry of Eco­no­mics and Tech­no­lo­gy said Ger­man fac­to­ry orders recor­ded a month­ly growth of 4.4% in May, much lar­ger than the expec­ted increa­se of 0.5% and April's 0.1% rise. 


Oben noch­mal die Zusam­men­fas­sung des­sen (wie­der­holt), was das Mini­ste­ri­um dar­aus mach­te - obwohl es doch sehr, sehr wenig selbst zu die­sen Zah­len beiträgt .... 

Weil ja bald Wahl ist wer­den wir belo­gen und betrogen!
Die­se Regie­rung hat abge­wirt­schaf­tet und ist nicht ein­mal mehr dazu in der Lage das Defi­zit zu ver­wal­ten - ent­we­der sieht sie es nicht oder sie will es nicht sehen .... 

[Alle Zita­te: http://econompicdata.blogspot.com/; Abbil­dung: eco­no­mic­picda­ta nach Zah­len von destatis.de]

bookmark_borderDas Volk ist dumm ....

"Die Kom­ma-Regeln ver­steht sowie­so nur ein Bruch­teil der Bevöl­ke­rung." - so etwa könn­te man knapp zusam­men­fas­sen was das Münch­ner LG (Abs. #39) im unten zitier­ten Absatz etwas umständ­li­cher ausführt:

.. Das Weg­las­sen eines Kom­mas stellt ange­sichts der anson­sten kor­rek­ten bzw. voll­stän­di­gen Über­nah­me des Ori­gi­nal­tex­tes schon dem Umfang der Ände­rung nach (unter dem Gesichts­punkt des Ände­rungs­ver­bots i.S.v. § 62 UrhG; hin­sicht­lich des Ent­stel­lungs­ver­bots i.S.v. § 14 UrhG sie­he unten Ziff. I. 3.) eine ver­nach­läs­si­gens­wer­te Mar­gi­na­lie dar, deren Kor­rek­tur im Hin­blick auf die mit ihr ein­her­ge­hen­den Kosten für die Beklag­ten unver­hält­nis­mä­ßig wäre, zumal die Aus­las­sung des Kom­mas einem nicht uner­heb­li­chen Teil der Leser­schaft ange­sichts der in der deut­schen Bevöl­ke­rung vor­herr­schen­den Unsi­cher­heit im Hin­blick auf die kor­rek­te Anwen­dung der zuwei­len kom­pli­zier­ten Kom­ma­set­zungs­re­geln nicht auf­fal­len dürf­te .. "

Ich kann aus mei­ner Sicht den Rich­tern nur zustimmen ...!

[via Inter­net Law]

bookmark_borderGestern ein Anruf ....

von der Zeitung:
Ich hät­te doch dem Chef­re­dak­teur geschrie­ben und gekündigt.
Ob er mich denn umge­stimmt hätte.

Dazu hät­te es mehr als der paar läp­pi­schen Hin­wei­se auf das 'online'-Angebot bedurft, sage ich. Und: "Ja, es bleibt dabei!"
Es muß noch der Kün­di­gungs­be­ginn geklärt wer­den, wir kom­men ins plaudern.

Am Ende des Gesprächs, in dem mir die Mit­ar­bei­te­rin zustimmt, daß mit der Zei­tung etwas nicht stimmt, sagt sie:
"Gut, daß sie das dem Chef geschrie­ben haben. Viel­leicht pas­siert ja 'mal 'was!"

Das will ich hof­fen. Heu­te war die Rela­ti­on 32 Sei­ten, davon acht­ein­halb ganz- und halb­sei­ti­ge Wer­bung, plus ein paar Streu­an­zei­gen über­all im Blatt .... ich bezah­le aber 100% und bekom­me dafür nur 66% Zeitung ....

Da wäre jede/-r Ande­re doch auch sau­er, oder?

bookmark_borderDB: "How is my driving?"

An vie­len Fahr­zeu­gen von Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen und Lie­fer­dien­sten sieht man den Satz "How is my dri­ving?" - ver­bun­den mit einer Tele­fon­num­mer, an die sich der durch mie­se Fahr­wei­se sol­cher Fah­rer generv­te Auto­mo­bi­list wen­den kann ....

Ich habe kei­ne Vor­stel­lung davon wie häu­fig die­se "Mel­dun­gen" tat­säch­lich erfol­gen. Aber einen Vor­schlag dazu hät­te ich schon. Weil ich heu­te - mor­gens um 08:15h - einen sehr, sehr eili­gen, sehr, sehr unbe­herrsch­ten, sehr, sehr gro­ben Fah­rer der DB ("Die Bahn") hin­ter mir hatte ....

Auf einer schma­len Ein­fall­stra­ße in die Stadt muß­te ich anhal­ten, weil ein Bus nicht in die Bus­spur fah­ren konn­te um die Fahr­gä­ste aus­stei­gen zu las­sen - dort waren Fahr­zeu­ge geparkt, er muß­te halb auf der Stra­ße blei­ben. Der Gegen­ver­kehr - eini­ge LKW - ließ ein Über­ho­len nicht zu. Hin­ter mir ging die gesam­te Aggres­si­ons­pa­let­te los: 

  • Hupen, 
  • Blinken, 
  • Lichthupe, 
  • immer dich­ter auffahren! 

Das Kenn­zei­chen des Amok­fah­rers konn­te ich mir mer­ken als er mich - weil ich auf die Spur zum Park­haus ein­bog - überholte: 




  .... und auf der Bei­fah­rer­tür das bekann­te "DB" Logo.

"How is my dri­ving?" - hier wäre es ange­bracht gewe­sen. Aber wie so häufig:
Da wo es gebraucht wür­de fin­den sich sol­che Hin­wei­se und Tele­fon­num­mern eher selten ....

Klei­ner 'gag' zum Ende:
Als ich aus dem Bahn­hof her­aus­kam war das Auto auf dem Geh­weg geparkt
- unter einem Schild "Abso­lu­tes Hal­te­ver­bot" - aber das mag ja dort für 'offi­zi­el­le DB-Fahr­zeu­ge' nicht gelten ....



Num­mern­schild gene­riert mit "CARGO" von Anke­Art
(F - B 4118) 

bookmark_border"Gute Sitten" ....

schei­nen in die­ser Zeit kei­nen Platz mehr zu haben. Etwa ein "Dan­ke!" ist immer sel­te­ner zu hören. Oder es wird dar­auf ver­zich­tet eine Rück­mel­dung zu geben wenn eine Sache als 'erle­digt' gel­ten kann. Schon ein freund­li­ches Zunicken scheint man­chen Zeit­ge­nos­sen zuviel der Auf­merk­sam­keit für Ande­re zu sein.
Kin­der ken­nen kei­ne Rück­sicht­nah­me, nicht auf ihre Alters­ge­nos­sen: Da wird her­um­ge­brüllt und geschubst, geboxt und getre­ten - von man­geln­der Höf­lich­keit gegen­über Erwach­se­nen mag ich schon gar­nicht spre­chen .... wie auch, wenn selbst ihre Eltern sol­cher­lei Benimm nicht gelernt zu haben scheinen ....

bookmark_border"wayback" hat helfen können ....

Der Text ist wie­der verfügbar ....


Freitag, 18. Januar 2008

 [Zitat]

"Alles ist RELATIEF" oder wie ein altlinker Muensterlaender und eine Businessfrau aus Duesseldorf ein amuesantes Lehrstueck fuer Blogger schrieben.

" .. Zum Schluss moech­te ich euch einen sehr schoe­nen ver­ba­len Zwei­kampf zwi­schen einer PR-Jour­na­li­stin und einem Hard­core-Blog­ger vor­stel­len, der mich sehr amue­siert, gleich­zei­tig auch zum Nach­den­ken gebracht hat. Das Gan­ze spielt sich um 2006 ab zwi­schen einer Dues­sel­dor­fe­rin und einem Muen­ster­laen­der, ist also nicht nur pas­send zum The­ma "Blog­ger­mut und Red­lich­keit", son­dern auch zur Regi­on. Die bei­den dis­ku­tie­ren, strei­ten, legen ihre Stand­punk­te dar und druecken sich am Ende - trotz ver­mut­lich star­ker und gra­vie­ren­der Unter­schie­de in der Theo­rie, der Pra­xis und im ideo­lo­gi­schen Ansatz - ihre Aner­ken­nung aus. Herr­li­che Streit­kul­tur vom Feinsten.

Bei dem anonym auf­tre­ten­den Blog­ger han­delt es sich, wenn man den Spu­ren und Aeu­sse­run­gen sorg­fael­tig nach­geht, um einen Pen­sio­ni­sten mit viel Zeit im schoe­nen Muen­ster­land. Er hat einen poli­tisch "lin­ken", ja, sehr lin­ken Back­ground und scheint vom schoe­nen Muen­ster­land aus mit der Welt zu hadern - vor allem auch mit Ame­ri­ka­nis­men in der deut­schen Spra­che, der Muen­ster­schen Zei­tung, den Grue­nen, der Umwelt­be­we­gung und den nach­hal­ti­gen Ener­gien, zumals der Wind­kraft (ver­mut­lich vesperrt ihm der Blick auf Wind­rae­der die schoe­ne Aus­sicht in die schoe­ne Muen­ster­laen­der Landschaft). 

Poli­tisch wuer­de ich ihn, deutsch­tue­melnd und ein biss­chen alt­links-alt­backen, wie er argu­men­tiert, bei der guten alten DKP ver­or­ten - sein Blog nennt sich "RELA­tief - nichts ist so wie es zu sein scheint", hier prae­sen­tiert mit einer nicht ganz unwah­ren Kri­tik an der Muen­ster­schen Zei­tung. Ich fin­de die­sen kratz­buer­stig-melan­cho­li­schen Sil­ver Sur­fer-Blog­ger sehr amue­sant und habe schon viel ueber sei­ne Bei­trae­ge geschmunzelt.

Sein weib­li­cher Spar­ring­part­ner vom Rhein heisst Eli­ta Wie­gand und nennt sich eine "Quer­den­ke­rin" aus Dues­sel­dorf. Frau Wie­gand ist um die 50, ist von Hau­se aus, sagt sie, Jour­na­li­stin und macht jetzt etwas unge­schickt in "alter­na­ti­ver PR". Zumin­dest hat sie sich eine selt­sam-ver­quol­le­ne angli­zi­sti­sche PR-Fach­spra­che ange­eig­net, die manch­mal selt­sam glatt, dann wie­der froeh­lich-naiv und gele­gent­lich alles ande­re als trans­pa­rent, son­dern opak klingt. Was genau sie will, bleibt oft unklar.

Frau Wie­gand ist irgend­wie invol­viert in das Mar­ke­ting eines Busi­ness-Netz­wer­kes bzw. "Clubs" namens innovativ.in fuer "Wert­schoep­fer, Inno­va­to­ren und Quer­den­ker" und hat lei­der etwas Mue­he, das Anlie­gen ihrer Orga­ni­sa­ti­on auf den Punkt zu brin­gen: irgend­wie ein Netz­werk von Fir­men, aber auch Behoer­den, die "Money und Moral" ver­knuep­fen und einem ethi­schen, nach­hal­tig wir­ken­den "Human-Kapi­ta­lis­mus" das Wort reden. 

Klingt alles in allem nicht ganz unsym­pa­thisch, zumin­dest sehr tren­dy und zieht bei­lei­be nicht nur grue­ne Unter­neh­men an wie die Macher von Rapun­zel, hier
Nae­he­res. Obwohl - so ganz klar ist mir nicht, was die wol­len. Wer­de ich mich mal nae­her mit beschaeftigen. 

Lei­der mach­te die gelern­te Jour­na­li­stin schon vor einer Wei­le einen Feh­ler und zog sich damit den Zorn und die Hae­me auf die Unab­haen­gig­keit "ihres" Medi­ums pochen­der Blog­ger zu: sie the­ma­ti­sier­te die Instru­men­ta­li­sie­rung von Web­logs als Mar­ke­ting­in­stru­men­te, ganz unver­bluemt, ent­waf­fend froeh­lich und ein biss­chen naiv. Mitt­ler­wei­le hat sie sich fuer so eini­ge Tor­hei­ten ent­schul­digt und hat dazu gelernt: 

Hier ihr immer noch bemer­kens­wer­tes State­ment und "Suen­den­be­kennt­nis" zum The­ma Blog­gen - mit und ohne PR-Hin­ter­grund. Auch welt­kind hat sich so eini­ges davon zu Her­zen genommen ;-).

Nun kann man einem alten lin­ken Muen­ster­laen­der, der ver­mut­lich auch noch irgend­wie mit Jour­na­lis­mus zu tun hat­te (man merkt es an Klei­nig­kei­ten), nicht mit rhei­nisch-froeh­li­cher Ver­mi­schung von PR und Repor­ta­ge im Kar­ne­vals­stil kom­men ;-). Und es ent­sponn sich ein amue­san­ter rhe­to­ri­scher Schlag­ab­tausch im Kom­men­tar­teil - den letz­lich "Frau Eli­ta" (wie unser Muen­ster­laen­der sie anzueg­lich nennt, ver­mut­lich an eine Dame aehn­li­chen Vor­na­mens und ande­ren Kali­bers den­kend ;-)) nach Punk­ten gewann, wie unser Blog­ger aner­ken­nend zugibt, noch­mals ;-). Bit­te unbe­dingt mal lesen, ist Real­sa­ti­re pur und sehr lehrreich. 

Beson­ders wit­zig: der alte Zau­sel haelt die auch nicht mehr tau­fri­sche "Frau Eli­ta" fuer einen jun­gen Huep­fer "um die 40", "jung, beruf­lich enga­giert, aus­ge­la­stet und ver­mut­lich finan­zi­ell gut aus­ge­stat­tet", sie ihn fuer einen des­il­lu­sio­nier­ten "Hartz IV-Emp­faen­ger" (was auch nicht zutrifft). Frau Eli­ta kaempft mit Schirm, Charme und Melo­ne - und zum Schluss "bewun­dert" er sie fuer ihren "Mut" ;-).

Auf "sei­nem" Blog hat­ten die bei­den sich einen aehn­li­chen Schlag­ab­tausch gelie­fert - auch hier kla­rer Punkt­sieg fuer "Frau Eli­ta" - "Alles wird gut" troe­stet sie unse­ren Muen­ster­laen­der, nach­dem die­ser ihr maech­tig knar­zig an den Kar­ren gefah­ren war, und er atte­stiert ihr: "Beim Dees­ka­la­ti­ons­se­mi­nar haben Sie wenig­stens gut auf­ge­passt" ;-). Irn­gend­wann ertei­len sie sich - bei­de katho­lisch? - gegen­sei­tig die "Abso­lu­ti­on" ;-).

Der stren­ge Medi­en­kri­ti­kus vom Aasee kam ver­mut­lich mit einer blog­gen­den Eigen­art "Frau Eli­tas" nicht klar, und ich gebe zu, mich irri­tiert es auch: einer­seits macht sie froeh­lich PR und geizt nicht mit - zuge­ge­ben daem­li­chen - Angli­zis­men wie "Best Prac­ti­ce" (wofuer unser Muen­ster­laen­der das schoe­ne deut­sche "Erfolgs­re­zept" for­dert); ande­rer­seits schmug­gel­te sie in ihr Blog hoechst kri­ti­sche und lesen­wer­te jour­na­li­sti­sche Bei­trae­ge: ueber die umstrit­te­nen Prak­ti­ken der Fir­ma Muel­ler Milch etwa; oder auch den Bericht ueber die mut­mass­li­che Aus­beu­tung eines Stra­ssen­mu­si­kers durch die Kaf­fee-Ket­te Star­bucks in Dues­sel­dorf und Essen, wie hier zu lesen.

Manch­mal ist es ein schma­ler Grad, zwi­schen PR und Repor­ta­ge; weiss ich sel­ber zu genau. Und die bei­den zei­gen wie­der ein­mal mehr, wie man auch auf hohem Niveau mit­ein­an­der strei­ten, unter­schied­li­che poli­ti­sche Ansich­ten und doch Respekt vor­ein­an­der haben kann. Auch als alt­lin­ker Blog­ger und als umwelt­be­weg­te Business-Journalistin.

Irgend­wie ist Herr RELA­tief aus Muen­ster ein wenig ver­liebt in "Frau Eli­ta" aus Dues­sel­dorf, scheint mir. Wae­re das nicht Anlass fuer eine herr­li­che Lie­bes­ge­schich­te im Stil von "E-Mail fuer dich" in der nordhrein-west­fae­li­schen Blogo­sphae­re? Mein Blei­stift ist gezueckt...... .. "

[/Zitat]

2 Kommentare:

wvs Hat gesagt…

Ich bin immer noch ganz sprach­los ob der Tat­sa­che, daß aus­ge­rech­net Frau Eli­ta und ich hier zu sol­chen Ehren kommen ....

Gestat­ten Sie, lie­ber Kol­le­ge, den­noch drei Anmer­kun­gen:
1. Ich bin nicht in Frau Eli­ta ver­liebt und habe außer­dem eine sehr genaue Vor­stel­lung wie sie aus­sieht;
2. Es mag mög­li­cher­wei­se so klin­gen, als ob ich 'lin­ke Ideen' vertrete/propagiere - das ist aber ein fal­scher Ein­druck. Es ist eher so, daß man­che Ideen aus dem lin­ken Spek­trum für unse­re Gesell­schaft sinn­voll sind - und war­um soll­te ich etwas Sinn­vol­les den Lin­ken allein über­las­sen?
3. " .. prae­sen­tiert (er sich) mit einer nicht ganz unwah­ren Kri­tik an der Muen­ster­schen Zei­tung - fällt es Ihnen so schwer ein­fach zu sagen: Er hat Recht mit sei­ner Kri­tik an der Mün­ster­schen Zeitung? 

Ich dan­ke Ihnen herz­lich für die­se mit Augen­zwin­kern und Schmun­zeln ver­faß­te Erör­te­rung - und hier ist ein Angli­zis­mus ange­zeigt:
"You made my day ...."

PS
Hät­ten Sie nicht Lust am 01.03.08 nach Ber­lin zu kom­men? Wenn Sie das nicht schaf­fen wür­de ich Sie gern zu einem - völ­lig unver­bind­li­chen - Kaf­fee ein­la­den wenn Sie das näch­ste Mal in Mün­ster sind ....

welt­kind
Hat gesagt… 

Wer­ter Herr WVS

Ihre char­man­te Ein­la­dung hat mir wirk­lich sehr geschmei­chelt. Wenn ich auch fuerch­te, es vor­erst bei einer vir­tu­el­len Tas­se Kaf­fee - nicht von Star­bucks ;-) - bewen­den las­sen zu mues­sen. Den­noch - recht herz­li­chen Dank.

Zu Ihnen und Frau Eli­ta auf die­sem Blog: Bonum Bono. Man liest soviel "Hirn­schrott", wie Sie sagen wuer­den, in diver­sen Blogs, dass der­art intel­li­gen­te Debat­ten erfreu­en. Zumal, wenn sie in der Regi­on gefuehrt werden.

Die Ein­ord­nung Ihrer Per­son in die DKP neh­me ich nach Ihrem Hin­weis mit Ent­schul­di­gung zurueck. Es klang halt ein biss­chen nach des­il­lu­sio­nier­tem Genos­sen ;-). Wenn ich mich geirrt haben soll­te - mea cul­pa (schon wieder).

Zur Muen­ster­schen Zei­tung habe ich mich dahin gehend so vor­sich­tig aus­ge­drueckt, da ich die Hin­ter­gruen­de und Zusam­men­haen­ge nicht ken­ne. Und aus dem "Tages­ge­schaeft" bin ich schon zu lan­ge raus. Wae­re aber fuer nae­he­re Infor­ma­tio­nen sehr dankbar.

By the way: Mit Angli­zis­men an sich habe ich kei­ne Pro­ble­me. Zumal ja die "Agen­tur", die "Depe­sche", das "Tele­fon", gar der "Redak­teur" kei­ne so arg deut­schen Woer­ter sind, nicht wahr? Alles ande­re wae­re Sprach­ras­sis­mus. Sehr habe ich aller­dings etwas gegen Wort­ver­ne­be­lun­gen mit Hil­fe von Fremd­woer­tern und Fach­chi­ne­sisch - egal, ob auf Eng­lisch, Fran­zoe­sisch, Deutsch­neu­sprech oder Latein. Da bin ich ganz Pop­per. Habe ich Ihr d´accord?

Recht herz­li­che Grue­sse ins schoe­ne Muen­ster aus dem nicht ganz so schoe­nen Gelsenkirchen.

welt­kind

bookmark_borderDie Wahrheit ....

läßt sich sehr knapp formulieren:

Mit der übli­chen poli­ti­sche Arro­ganz, die sich hierX mit Igno­ranz und Inkom­pe­tenz paart, wird man das Gesetz heu­te den­noch durch den Bun­des­tag winken.

[Quel­le]

Wenig­stens wird das Datum die­ser Erd­rutsch-Ent­schei­dung gut zu erin­nern sein: Der 17. Juni war der Tag, an dem in der vor­ma­li­gen DDR das Volk gegen die Dik­ta­tur auf­stand, der 18. Juni wird als der Tag erin­nert wer­den, an dem das Grund­ge­setz und die Gewal­ten­tei­lung einer macht­be­ses­se­nen Trup­pe von Igno­ran­ten zum Opfer fiel.

Zur "Sache" fällt mir fol­gen­der Satz ein:
"You can fool some of the peo­p­le all of the time
and all of the peo­p­le some time
but you can't fool all of the peo­p­le all of the time."

Irgend­wann - und ich hof­fe es noch zu erle­ben - wird sich das von Frau v.d. Ley­en & Kon­sor­ten ange­zün­de­te Feu­er ver­zeh­rend aus­brei­ten: Die SPD hat es schon fast völ­lig ver­brannt, als näch­stes wird es die CDU treffen .... 


X Zugangserschwernisgesetz